AT215632B - Rohrhebevorrichtung mit einem Paar von gegeneinander um eine Vertikalachse drehbaren Gehäusehälften - Google Patents

Rohrhebevorrichtung mit einem Paar von gegeneinander um eine Vertikalachse drehbaren Gehäusehälften

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AT215632B
AT215632B AT708259A AT708259A AT215632B AT 215632 B AT215632 B AT 215632B AT 708259 A AT708259 A AT 708259A AT 708259 A AT708259 A AT 708259A AT 215632 B AT215632 B AT 215632B
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  Rohrhebevorrichtung mit einem Paar von gegeneinander um eine Vertikalachse drehbaren Gehäusehälften 
Die vorliegende Erfindung betrifft eine Rohrhebevorrichtung mit einem Paar von gegeneinander um eine Vertikalachse drehbaren Gehäusehälften. 



   Beim Gebrauch gewöhnlicher Hebevorrichtungen zum Anheben von Rohren mit durch Stauchen aufgeweitetem Kopfendebesteht die Gefahr, dass diese Rohre beschädigt werden, wenn das Rohrende mit der Hebevorrichtung, an der es hängt, direkt in Berührung kommt. Es sind zwar schon Hebevorrichtungen bekanntgeworden, bei denen die Berührung zwischen dem Hubseil und der äusseren Aufstauchung vermieden ist. Diese Vorrichtungen enthalten jedoch vorgespannte Federn oder Gummieinsätze, gegen deren Kraft der Kopf der Hebevorrichtung geschlossen werden muss, wenn er um das Rohr herumgelegt wird. Obgleich diese   Gummieinsätze   beispielsweise mit den Rohrköpfen zusammenwirken und wohl auch eine Beschädigung derselben zu vermeiden erlauben, sind sie zu schwer zu schliessen und aus diesem Grunde im Gebrauch unwirtschaftlich. 



   Die vorliegende Erfindung stellt eine Ausgestaltung jener Rohrhebevorrichtung mit einem Paar von   ge-   geneinander um eine Vertikalachse drehbaren Gehäusehälften vor, die zusammen das zu hebende Rohr einschliessen können, und wobei in jedem Gehäuseteil zumindest ein keilförmiger Gleitgreifer lotrecht verschiebbar ist und die Gleitgreifer eine das Rohr einschliessende, im wesentlichen zylindrische Öffnung begrenzen, sobald die Gehäuseteile die Schliessstellung einnehmen und das Rohr erfassen, wozu sie in den Gehäusehälften nach abwärts entgegen der Wirkung von auf sie wirkenden Federn bewegt werden.

   Bei dieser Bauweise kennzeichnet sich die Erfindung dadurch, dass eine im wesentlichen U- oder halbmondförmige,   die Gleitgreifer betätigende Druckplatte   vorgesehen ist, die ein in die Hebevorrichtung eingebrachtes Rohr um mehr als 1800 und weniger als 3600 umgreift und die sich lotrecht in Richtung zu den Gleitgreifern bewegen kann, wenn sie von unten gegen eine auf dem eingebrachten Rohr vorgesehene Absetzung in Berührung gerät, in welchem Falle der Druckplatte zugeordnete Federn, welche jedoch stärker sind als die erstgenannten Federn, dieser Bewegung entgegenwirken und wobei die Druckplatte in ihrer eigenen Ebene um eine Vertikalachse hinsichtlich zumindest eines Gehäuseteiles drehbar ist. 



   Die auf Grund der vorliegenden Erfindung erforderliche Schliesskraft ist ausschliesslich jene, welche zum Schliessen einer Lasche erforderlich ist, weil vorgespannte Federn oder Gummikörper, welche zusammengepresst werden müssen, damit das Rohr kraftschlüssig erfasst wird, nicht vorhanden sind. 



   Der geschlossene Hebekopf kann nun längs des Rohres nach aufwärts gleiten, bis ein der Rohrgrösse angepasster Haltering in der Druckplatte mit dem Rohrkragen zusammenwirkt, in welchem Zeitpunkt die Druckplatte die   Gleitstücke   festhält ; das Gehäuse der Hebevorrichtung, das einen kegelstumpfförmigen Hohlkörper bildet, der als Gleitstückführung dient, setzt seine Bewegung fort und klemmt die Gleitstücke durch Keilwirkung auf dem Rohr fest. Weil die Einstellwirkung der Druckplatte auf die Gleitstücke durch Stellfedern übertragen wird, ist die Möglichkeit, dass die Stellplatte oder die Aufstauchung des Rohres die Last übernehmen, vermieden. 



   Die vorliegende Bauweise sichert, dass das Festklemmen der Gleitstücke in jener Höhenlage erfolgt, welche für die Arbeit auf einer Arbeitsplattform im oberen Bereich des Arbeitsplatzes die   zweckmässigste   ist und dass die Gleitstücke das Rohr unterhalb der Stauchung erfassen, unabhängig von der Grösse oder dem 

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 Ausmass der gestauchten Erweiterung. 



   Ein anderes Merkmal der Erfindung besteht darin, dass die Lebensdauer der Gleitstücke durch Vermei-   dungvonAbnützungen   wesentlich vergrössert wird, welche   Abnützungen   bei   ändern Ausführungen   als Folge des zuerst erforderlichen reibungsschlüssigen Erfassens der Gleitstücke zwecks Einstellung derselben auftritt. 



  Die Vermeidung dieser einleitenden, durch die bekannten Rohrhebevorrichtungen bedingten Reibungsarbeit wird durch eine schnelle Wirkungsweise der Gleitstücke gewährleistet, indem die Druckplatte mit den Aufstauchungen des Rohres in Berührung kommt und die Gleitstücke so in der Hebevorrichtung verstellt, dass das Rohr mit grosser Schnelligkeit erfasst wird. 



   Es ist demgemäss ein Gegenstand der Erfindung, eine   Rohrhebevorrichtung der angebenen   Art zu schaffen, in welcher die Gleitstücke verstellt werden, ohne dass irgendeine Haltekraftauf die Aufstauchung oder den Kragen des Rohres angewendet werden muss. Weitere Gegenstände der Erfindung werden im folgenden an Hand der Zeichnungen erläutert, in denen darstellen : Fig.   l   einen Grundriss einer ersten Ausführungform der Erfindung, gemäss welcher eine Druckplatte von einem Fortsatz eines Scharnierbolzens getragen wird ; Fig. 2 einen Schnitt nach Linie 2-2 der Fig. lin vergrössertem Massstab, Fig. 3 einen Teilquerschnitt nach Linie 3-3 der   Fig. 1, Fig. 4   einen Grundriss einer zweiten Ausführungsform der Erfindung, wonach die Druckplatte in der einen Hälfte der Hebevorrichtung mit Gleitstücken verbunden ist ;

   Fig. 5 einen Teilschnitt längs Linie 5-5 der Fig. 4 in vergrössertem   Massstab ; Fig. 6   einen Teilschnitt längs Linie 6-6 der Fig. 4, und Fig. 7 einen Teilquerschnitt als Grundriss, der eine Einzelheit einer Klinke und ihres Riegels darstellt. 



   Wie am besten aus den   Fig. 1-3   und 7 der Zeichnungen ersichtlich ist, besitzt die mit einer Mittelverklinkung versehene Hebevorrichtung Gehäuseteile 1 und 2, die mittels eines Scharnierbolzens   33   und Augen la, 2a und lb, 2b gelenkig verbunden sind. Die Gehäuseteile 1 und 2 weisen kegelige Innenflächen 3 bzw. 4 auf. Diese beiden Flächen ergänzen sich, wenn   dle : Hebevorrichtu. ng   mit Unterstützung durch die Scharnierfeder 39 die Schliesslage eingenommen hat, zu einer kegelstumpfförmigen Schale. Handgriffe 5 und 6 können dazu dienen, um die Gehäuseteile 1 und 2 entgegen der Wirkung der Feder 7a der Lasche 8 (Fig. 7) zu schliessen.

   Die Lasche 8 schwingt um den Laschenbolzen 7 und wird dadurch geöffnet, dass man den Griff 8a vom Klinkenansatz 9 und damit vom Gehäuseteil 2 wegzieht. 35,36 und 37 sind Halteglieder, welche von den Gehäuseteilen 1 und 2 der Hebevorrichtung abstehen und beispielsweise zum Einhängen des Hubseiles dienen können. 



   In dem durch die Fläche 3 begrenzten Raum mögen zwei keilige Gleitstücke 12,13 und in dem von der Fläche 4 begrenzten Raum zwei andere gleiche Gleitstücke 14,15 untergebracht sein. Die Aussenfläche jedes dieser Gleitstücke ist im wesentlichen die eines Viertelkegels und entspricht den Innenflächen 3 und 4. Jedes der im wesentlichen keilförmigen Gleitstücke ist an diesen Flächen gleitbar geführt   u. zw.   mittels der Führungsbolzen 10, welche durch obere und untere Augen 41 und 43 der Gleitstücke ragen, die im wesentlichen radial von dem Gleitstück abstehen. Jeder Bolzen 10 ist von einer Feder 40 umgeben, die sich an der unteren Fläche des Auges 41 und an der oberen Fläche des Auges 42 abstützt, um jedes Gleitstück in seiner oberen Lage zu halten.

   Die Gleitstückbolzen 10 werden von Flanschen 10a am unteren Ende und von einem Kopf 11 am oberen Ende gehalten. 



   Die Gleitstücke 12 und 13 sind an den Flächen 3 so gehalten, dass sie unter Vermittlung eines horizontalen Gleitzapfens 30 gegeneinander bewegt werden können, wie dies für die Gleitstücke 14 und 15 in Fig. 3 dargestellt ist. Die Gleitstücke   12   und 14 sowie die Gleitstücke 12 und 15 können auf ähnliche Weise gegenseitig fixiert werden, sobald die Hebevorrichtung mittels der Lasche 8 verklinkt wird. Diese Bolzen, obgleich nicht unbedingt nötig, tragen sehr dazu bei, eine gleichzeitige Relativbewegung aller Gleitstücke hinsichtlich der Gleitstückschale in die das Rohr 24 erfassende Stellung herbeizuführen. 



   Die Druckplatte 16 möge im wesentlichen U-Form besitzen ; sie trägt einen Fühleinsatz 17, welcher entsprechend dem Durchmesser des Rohres 24, das in der Hebevorrichtung aufgehängt werden soll, gewählt wird. Die Fühleinsätze werden durch Schrauben 31, Fig. 2 an Ort gehalten. 



   Der Scharnierbolzenfortsatz 19 ragt vom Scharnierbolzen 38 nach   aufwärts ; ein Lagergehäuse   23 ist auf ihm drehbar und gleitbar montiert. Das Gehäuse 23ist um die Lager 21 drehbar, welche als geschmierte   Bronzelagerbtichsen     ausgeführt sein können und mittels Seegerring 22 od. dgl.   an Ort gehalten werden. Eine die Vertikalbewegung begrenzende Anschlagkappe 18 sitzt über dem Gehäuse 23 und ist mittels Schrauben 20 an der   Verlängerung 19 befestigt.   



   Die Stellplatte   16 wird von dem   Fortsatz   19über   das Gehäuse 23und die Lagerbüchse 21 getragen und mittels Tastbolzen 26 in einer oberen Lage gehalten. Die Platte 16 braucht grosse Rohrgewichte niemals zu tragen, denn wenn der Fühleinsatz 17 mit dem gestauchten Rohrteil in Berührung kommt, werden die Gleitstücke wirksam, bevor   noch grössere Drücke auf die Platte 16 übertragen   werden. 

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   Von jeder Seite der Druckplatte 16 und des Gehäuses 23 erstrecken sich Anschläge 45 nach abwärts, welche das Öffnen der Gehäuseteile 1, 2 begrenzen, wenn die Hebevorrichtung geöffnet ist. Zentrierbolzen 44 ragen von der Platte 16 nach abwärts in einen Spalt 47, der zwischen den Teilen 1 und 2 bei geschlossener Hubvorrichtung vorhandenist. Der Zentrierbolzen 44sichert der Druckplatte 16 eine Lage, die das Schliessen der Hebevorrichtung erleichtert. 



   Um auszuschliessen, dass die Gleitstücke jene Stellung einnehmen, in der das Rohr bei geschlossener Hebevorrichtung erfasst wird, sind die Gleitstücke so beschaffen, dass Zwischenräume 47 zwischen ihnen freibleiben und sie in ihrer oberen Lage, in der sie nicht fassen, vermittels der Federn 40 gehalten werden. 



  Die Gleitstücke werden durch blosses Schliessen der Hebevorrichtung noch nicht in die Greifstellung gebracht, weil Anschläge 32 des Gehäuses bewirken, dass zwischen den Gleitstücken Spalte 47 freibleiben ; auch zwischen den Teilen 1 und 2 bleibt ein Zwischenraum frei, in den der Zentrierbolzen 44 der Druckplatte eintritt. 



   Die innere, greifende Oberfläche der zylindrischen Ausnehmung 48, in welche das Rohr eingesetzt wird, ist von Einsatzstücken 25 gebildet. Die Grösse der   Einsätzstücke   wie auch jene des Fühleinsatzes 17 wird von dem Aussendurchmesser des Rohres bestimmt, welches gehoben werden soll ; demnach kann die vorliegende Hebevorrichtung leicht verschiedener Rohrdurchmessern angepasst werden. 



   Am oberen Ende jedes Gleitstückes kann eine Ausnehmung 29 vorgesehen sein, um eine den Tastbolzen 26 tragende Feder 28 aufzunehmen. Diese Feder wird durch eine Hülse 27 geführt und gehalten ; sie hält auch den Tastbolzen 26 gleitbar fest. Demnach stösst das obere Ende der Feder 28 am Unterteil   desTastbolzens26an unddrängt ihninseine oberestellung,   in der   er die Druckplatte 16 trägt.   



   Die Feder 28 erfordert, um zusammengedrückt zu werden, eine grössere Kraft, als zum Zusammenpressen der Feder 40 benötigt wird. Ein Unterschied von etwa 12 kg zwischen den beiden Anfangsfederkräften genügt, um eine zufriedenstellende Arbeitsweise der Hebevorrichtung zu sichern. Die Druckplatte 16ruht auf mindestens einem der Tastbolzen 26, ihre Lage ist durch den höchsten Punktdes höchsten Bolzens bestimmt. Sie kann nur durch zusätzlichen Druck gesenkt werden. Die Aufwärtsbewegung der Druckplatte 16 wird durch die Kappe 18 begrenzt, mit der das Gehäuse 23 bei Aufwärtsbewegung in Berührung kommt. 



   Demgemäss begrenzt die Druckplatte 16 die Aufwärtsbewegung der Hebevorrichtung längs des Rohres, sobald der Fühleinsatz 17 mit dem aufgestauchten Teil des Rohres in Berührung gerät ; die Gleitstücke bewegensichrelativzuihrer Führung nicht. Die fortgesetzte Bewegung nach aufwärts bewirkt, dass die Gleit-   stückschale die Gleitstücke mit dem Rohr in Eingriff bringt. Diese Aufwärtsbewegung,   welche nach dem Anschlagen der Platte 16 an den aufgestauchten Teil des Rohres folgt, erfordert wenig Kraft und das Verstellen der Gleitstücke erfolgt sehr schnell. Weil die Stellwirkung der Platte 16 auf die Gleitstücke über federgespannte   Tastbolzen 26 erfolgt, ist die Möglichkeit, dass die Druckplatte und damit die Aufstauchung des Rohres die Last    übernimmt, ausgeschlossen.

   Während der Einstellbewegung trachtet die schwächere Feder 40, wie auch sonst, die Gleitstücke in ihrer oberen, nicht fassenden Stellung zu halten ; da aber die Feder 28 steifer ist, wirkt die letztere zusammen mit dem Tastbolzen 26 so lange wie ein einheitlicher Körper, bis der auf die   Druckplattel6ausgeübteDruck grosser ist als dieDifferenzder Federkräfteder Federn 28 und 40.    



   Wenn die Hebevorrichtung geöffnet ist, bleiben die beiden rückwärtigen Bolzen 26 unterhalb der Druckplatte, so   dass es nicht möglich ist,   sie um ein grösseres Ausmass zu senken. 



   In den Fig. 4 und 5 ist eine zweite Ausführungsform der Erfindung dargestellt. Die Hebevorrichtung ist grundsätzlich dieselbe wie die bereits beschriebene mit dem Unterschied, dass der Fortsatz des Scharnierbolzens 69 fehlt. Die Gehäuseteile 51 und 52 der Hebevorrichtung bilden wieder kegelstumpfförmige Hohlräume 54 bzw. 53. Das Schliessen der Vorrichtung erfolgt leicht mittels Griffen 55,56 mit einer Schliesskraft, welche nur gleich jener sein   muss,   welche erforderlich ist, um die Lasche 58, welche um den Bolzen 57 schwingt,    zu'schliessen.   



   Es sind vier keilförmige Gleitstücke 63,64, 65 und 66 vorhanden, deren untere Teile dieselbe Form aufweisen wie die Gleitstücke des ersten Ausführungsbeispieles. Die Gleitstücke 64 und 65 sind im Gehäuse 51,52 gleitbar. Jedes Gleitstück weist eine Bohrung 81 auf, welche vom Boden aus nach oben verläuft. Im Oberteil jeder Bohrung dieser befindet sich eine Feder 80, welche der Feder 40,   Fig. 3,   entspricht. Auf jeder Feder sitzt ein unterer Führungsbolzen 61 auf, der ein Ende 62 kleineren Durchmessers besitzt, der sich in den Gehäuseteil der Hebevorrichtung erstreckt. Die Feder 80 hält das Gleitstück in seiner oberen, nicht fassenden Stellung. 



   Am oberen Ende der Gleitstücke ist ein Ansatz 72 ausgebildet, durch welchen ein Führungsbolzen 60 bis in den Gehäuseteil reicht und auf welchem das Gleitstück gleiten kann. 



   Die Druckplatte 67 ist mit Gleitstücken 64und 65 verbunden u. zw. mittels Bolzen 73, welche in die 

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 Gleitstücke eingeschraubt sind. In Löchern 87 der Stellplatte sind Büchsen 74 eingesetzt, welche die Bolzen 73 umgeben. Die Büchsen 74 haben solche Abmessungen, dass sie in vertikaler und/oder seitlicher Richtung beweglich sind. Die freie Beweglichkeit der Büchsen erlaubt eine Bewegung der Druckplatte sowohl in horizontaler als auch in vertikaler Richtung und schliesst auch die Möglichkeit aus, dass die Druckplatte grössere Gewichte tragen kann. Zwischen den Gleitstücken 64 und 65, sind, jeden der Bolzen 72 umgebend, Federn 75vorgesehen, welche die Druckplatte 67 in ihrer oberen Lage halten. 



   In ähnlicher Weise sind auch, wie dies am besten aus Fig. 6 ersichtlich ist, in den andern beiden Gleitstücken 63 und 66 Stellbolzen 86 vorgesehen. Jeder von ihnen ist von einer Stellfeder 84 umgeben und erstreckt sich vom Boden der Platte 67 in die Ausnehmung eines Federtellers 85. Die Oberseite des Tellers 86 liegt an der Druckplatte 67 auch dann an, wenn sich diese in der nicht einstellenden Lage befindet, doch findet die Unterseite der Druckplatte 67, wenn sie über die Oberseite der Federteller 85 gleitet, was der Fall ist, wenn die Hebevorrichtung geöffnet und geschlossen wird, keine nennenswerte Reibung. 



   Wie am deutlichsten aus Fig. 4 ersichtlich ist, weist die Öffnung des Ausschnittes 88 der Druckplatte 67 und ihres Fühleinsatzes 68 in der Zeichnung nach rechts. Demgemäss wird die Hebevorrichtung bis zu jenem Ausmasse geöffnet werden müssen, um welches die Druckplatte den Teil 52 überlappt, vermehrt um den Durchmesser des Rohres 70, damitdas letztere richtig in dem U-Teil zentriert werden kann, wenn die Hebevorrichtung zum Schliessen bereit ist. Der Fühleinsatz 68 kann durch einen Bolzen 82 an Ort gehalten werden. 



   Ähnlich wie dies für die in Fig. 1 dargestellte Hebevorrichtung der Fall ist, lassen die Gleitstücke nach Fig. 4 zwischen sich Räume 89 frei, sobald die Hebevorrichtung geschlossen ist aber sich noch nicht in der Haltestellung befindet. Die Gleitstücke 64 und 65 sind auf einem horizontal verlaufenden Verbindungsbolzen 76 gleitbar, wie dies auch für die Gleitstücke 65 und 63 der Fall ist. Die innere zylindrische Öffnung 90, welche der Aufnahme des Rohres dient, wird durch Einsatzstücke 71 gebildet, welche durch Halteschrauben 83 fixiert sind. 



   Die Wirkungsweise wird am besten aus Fig. 5 klar, in der die Gleitstücke in der Schliessstellung ge-   zeichnet sind. Die Federn 75 und   84sind stärker als die Federn 80, wie dies schon früher angegeben wurde. 



  Demnach wird die geschlossene Hebevorrichtung frei längs dem Rohr nach aufwärts geführt werden können, bis der Fühleinsatz 68 mit einer Aufstauchung bzw. einem Flanschteil des Rohres in Berührung kommt, in welchem Zeitpunkt die Druckplatte, vermittels der Feder 84, die Gleitstücke ortsfest hält. Das Gehäuse der Hebevorrichtung bewegt sich nur längs der Gleitstücke mittels der Bolzen 61 nach aufwärts entgegen der Wirkung der leichter zusammendrückbaren Feder 80, bis die Gleitstücke eingestellt sind. Sobald der auf die Druckplatte wirkende Druck gross genug geworden ist, wird nämlich die Feder 75 zusammengedrückt, aber bevor dies in einem grösseren Ausmass eintreten kann, haben sich die Gleitstücke über die Einsätze 71 bereits fest gegen das Rohr gelegt. Anschliessend wird kein weiterer Druck mehr auf die Druckplatte ausgeübt. 



     'Es   ist für beide Ausführungsformen klar, dass zufolge der Übertragung der Wirkung der Druckplatte auf die Gleitstücke über federbelastete Stellbolzen oder direkt durch Federn selbst, keine Gefahr besteht, dass' die Last auf die Druckplatte oder die Aufstauchung des Rohres übertragen wird. 



   Die'im vorhergehenden beschriebenen Ausführungsbeispiele erlauben natürlich Abänderungen. 



   PATENTANSPRÜCHE : 
1. Rohrhebevorrichtung mit einem Paar von gegeneinander um eine Vertikalachse drehbaren Gehäusehälften, die zusammen das zu hebende Rohr einschliessen können, und wobei in jedem Gehäuseteil zumindest ein keilförmiger Gleitgreifer lotrecht verschiebbar ist und die Gleitgreifer eine das Rohr einschliessende, im wesentlichen zylindrische Öffnung begrenzen, sobald die Gehäuseteile die Schliessstellung einnehmen und das Rohr erfassen, wozu sie in den Gehäusehälften nach abwärts entgegen der Wirkung von auf sie wirkenden Federn bewegt werden, dadurch gekennzeichnet, dass eine im wesentlichen U- oder halbmondförmige, die Gleitgreifer betätigende Druckplatte (16, 67) vorgesehen ist,

   die ein in die Hebevorrichtung eingebrachtes Rohr um mehr als   1800   und weniger als 3600 umgreift und die sich lotrecht in Richtung zu den Gleitgreifern (12-15,63-66) bewegen kann, wenn sie von unten gegen eine auf dem eingebrachten Rohr vorgesehene Absetzung in Berührung gerät, in welchem Falle der Druckplatte (16) zugeordnete Federn (28,75, 84), welche jedoch stärker sind als die erstgenannten Federn (40,80), dieser Bewegung entgegenwirken und wobei die Druckplatte in ihrer eigenen Ebene um eine Vertikalachse hinsichtlich zumindest eines Gehäuseteiles drehbar ist.

Claims (1)

  1. 2. Vorrichtung nach Anspruch l, dadurch gekennzeichnet, dass die der Druckplatte (16) zugeordneten <Desc/Clms Page number 5> Federn Druckfedern (28,75, 84) sind, welche zwischen den Gleitgreifern und der sie betätigenden Druck- platte (16, 67) angeordnet sind und wirksam werden, sobald die Druckplatte, bei geschlossenem Gehäuse, relativ zu letzterem nach abwärts bewegt wird.
    3. Vorrichtung nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, dass die Druckplatte (16, 67) lot- recht gleitbar auf einer Achse (19) geführt ist, die gleichachsig mit der Drehachse (38) des die Gehäuse- hälften verbindenden Scharniergelenks verläuft und mit Bezug auf beide Gehäusehälften drehbar ist.
    4. Vorrichtung nach Anspruch 2 oder 3, dadurch gekennzeichnet, dass die Druckfedern (28) in den Gleitgreifern (12-15) untergebracht sind und mit ihren oberen Enden gegen Tastbolzen (26) wirken, wel- che in den Gleitgreifern verschiebbar sind und mit der Unterseite der Druckplatte (16) in Berührung ge- raten können, sobald die Gehäusehälften die Schliessstellung einnehmen.
    5. Vorrichtung nach den Ansprüchen 3 und 4, dadurch gekennzeichnet, dass die Druckplatte (16) an der vom Scharniergelenk der Gehäusehälften abgewendeten Seite offen ist.
    6. Vorrichtung nach Anspruch 5, dadurch gekennzeichnet, dass die Druckplatte (16) eine nach unten weisende Verlängerung (44) aufweist, welche zwischen die beiden Gehäusehälften ragt und mit diesen in Berührung kommt, wenn diese die Schliessstellung einnehmen, wodurch die Druckplatte auf der das Rohr aufnehmenden zylindrischen Öffnung zentriert wird.
    7. VorrichtungnachAnspruch 5 oder 6, dadurch gekennzeichnet, dass die die Gleitgreifer betätigende Druckplatte sich nach abwärts erstreckende Anschläge (45) aufweist, die je mit einem der Gehäuseteile (1, 2) in Eingriff geraten und das Ausmass begrenzen, um welches die beiden Gehäuseteile geöffnet wer- I den können, wobei diese Anschläge auch eine Zentrierung der Druckplatte hinsichtlich der Gehäuseteile bewirken, wenn letztere bis zum vollen Ausmass geöffnet sind.
    8. Vorrichtung nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, dass die Druckplatte (67) längs Bolzen (73) gleitbar ist, die je von einem Gleitgreifer (64, 65), der sich im einen Gehäuseteil (52) befindet, abstehen, wobei die der Druckplatte (67) zugeordneten Federn Druckfedern (75) sind, welche von den Bolzen (73) i durchsetzt werden und die zwischen dem genannten Gleitgreifer (64,65) und der Druckplatte wirksam sind.
    9. Vorrichtung nach Anspruch 8, dadurch gekennzeichnet, dass die der Druckplatte (67) zugeordneten Federn Druckfedern (84) sind, die einerseits auf dem im ändern Gehäuseteil (51) geführten Gleitkörper (63, 66) und anderseits mit ihrem oberen Ende auf die Unterseite der Druckplatte einwirken können, sobald die Gehäuseteile in die Schliesslage geschwenkt werden.
    10. VorrichtungnachAnspruch Soder 9, dadurch gekennzeichnet, dass diedie Gleitgreiferbetätigende Druckplatte in der dem einen Gehäuseteil (52) abgewendeten Seite offen ist.
    11. Vorrichtung nach Anspruch 1, wobei zwischen den Gleitgreifern und den Gehäuseteilen eine Mehr- zahl von Druckfedern wirksam ist, dadurch gekennzeichnet, dass die der Druckplatte (16) zugeordneten Federn ebensoviele Druckfedern (28,75, 84) umfassen, als erstgenannte Druckfedern vorhanden sind und dass sie zwischen den Gleitgreifern und der siebetätigendenDruckplatte wirken und dass jede stärker ist als jede der erstgenannten Druckfedern.
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