AT2152U1 - Treibscheibenwinde - Google Patents

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AT2152U1
AT2152U1 AT0802197U AT802197U AT2152U1 AT 2152 U1 AT2152 U1 AT 2152U1 AT 0802197 U AT0802197 U AT 0802197U AT 802197 U AT802197 U AT 802197U AT 2152 U1 AT2152 U1 AT 2152U1
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AT
Austria
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traction
drive
rope
traction sheave
sheaves
Prior art date
Application number
AT0802197U
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English (en)
Inventor
Johann Ing Kainz
Original Assignee
Waagner Biro Ag
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Abstract

Zur Erreichung eines Umschlingungswinkels von mehr als 270o weist die Treibscheibenwinde mindestens zwei Treibscheiben (2) mit zwischengeschalteten Gegenscheiben (3) auf, die in einer Seilebene angeordnet sind, wobei jede einzelne Treibscheibe (2) über ein Getriebe (4) mit dem Antrieb (1) verbunden ist.

Description


   <Desc/Clms Page number 1> 
 



  Die Erfindung betrifft eine Treibscheibenwinde für die Übertragung grosser Leistungen auf Seiltrieb zur Erreichung eines beliebigen Umschlingungswinkels von mehr als   270 ,     tnsbe-   sondere   3600,   unter Verwendung von Gegenscheiben, vorzugsweise zum Antrieb von selletriebenen Bergbahnen mit definiertem Abstand des berglaufenden und tallaufenden Zugseiles. 



  Aus der DE-PS 347 821 ist ein Treibscheibenantrieb aus drei Treibscheiben für einen Kettenantrieb bekannt, der infolge der unterschiedlichen Elastizität der Seile und Ketten für Seile infolge des zu erwartenden Abriebes infolge der   Seilgleitungen   nicht empfehlenwert ist. Es sind zwei und mehrrillige Treibscheiben mit schräggestellten Gegenrollen bekannt, (Hütte Band   Ila,     1954.   Seite 219, Bild 32) die mehrfach umschlungen sind, wobei die Gegenrolle jeweils den Seilsprung zur nächsten Rille bewerkstelligt. Schräggestellte Gegenrollen sind schwierig einzubauen und bedingen einen beträchtlichen Verschleiss in der Rille bzw. des Seiles.

   Es sind ferner mehrere hintereinander geschaltete Seiltrieb aus den DE-PSen 354 157, 390 389 und 425 278 mit Antrieben bekannt, die zur Vermeidung von   Seilgleitungen   und Seilaufdrehungen, insbesondere bei wechselndem Drehsinn genauestens synchronisiert sein müssen. 



  Die Erfindung hat es sich zur Aufgabe gestellt, den bekannten Nachteilen zu begegnen und die Treibscheiben mit der Gegenrolle in einer Ebene anzuordnen, wodurch nicht nur die Konstruktion vereinfacht, sondern auch der Verschleiss reduziert wird und nicht mehr der Treibscheibendurchmesser direkt vom   Seilabstand   abhängt, wodurch der Antrieb infolge der kleineren Scheiben und der geringeren Übersetzung im Getriebe gewichtsmässig leichter ausgebildet werden kann. 



  Die Erfindung ist dadurch gekennzeichnet, dass mindestens zwei angetriebene Treibscheiben und jeweils zwischen zwei Treibscheiben mindestens eine Gegenscheibe in einer Seilebene angeordnet sind. Ausgestaltungen der Erfindung sind in den Unteransprüchen 2 und 3 angeeben. 

 <Desc/Clms Page number 2> 

 



  Die Erfindung ist in der angeschlossenen Zeichnung beispielsweise und schematisch dargestellt. 



  In der Zeichnung ist der Treibscheibenantrieb einer Seilbahn dargestellt, bei der Antrieb 1 beispielsweise von einem Elektromotor mit zwei Abtriebswellen ausgestattet ist, an welchen jeweils ein Getriebe 4 mit einer Treibscheibe 2 angeschlossen ist. Das einlaufende Seil, meistens das berglaufende Seil 5, wird direkt auf die Treibscheibe 2 geführt, umschlingt dieselbe um mindestens 1800 und wird von dieser auf eine oder zwei Gegenscheiben 3 geführt, von welcher das Seil auf die zweite Treibscheibe geführt wird und von dieser talwärts als Seil 6 geführt wird. Im Rahmen der Erfindung ist es durchaus möglich, noch weitere Gegenrollen 3', vorzugsweise beidseitig, anzuordnen, von welcher das Seil zu einer dritten bzw. vierten Treibscheibe 2'geführt wird, wobei das einlaufende Seil mit 5'und das ablaufende Seil mit 6'bezeichnet wird.

   Sämtliche Treibscheiben 2 und 2'haben gleichen Drehsinn, wodurch bei der   gewählten   Antriebsform die Getriebe rechts und links des Antriebes 1 sich durch eine zusätzliche   Ubersetzungsstufe   unterscheiden, die den Drehsinn entsprechend umdreht. 



  Die erfindungsgemässe Konstruktion ermöglicht Umschlingungswinkel für die einzelnen Treibscheiben zwischen 1800 und 2700, sodass für die gesamte Treibscheibenwinde ein Umschlingungswinkel von mehr als 3600 gegeben ist.

Claims (2)

  1. ANSPRÜCHE 1. Treibscheibenwinde für die Übertragung grosser Leistungen auf Seiltrieb zur Erreichung eines beliebigen Umschlingungswinkels von mehr als 270., insbesondere 360 . unter Verwendung von Gegenscheiben, vorzugsweise zum Antrieb von seilgetriebenen Berg- bahnen mit definiertem Abstand des berglaufenden und tallaufenden Zugseiles, dadurch gekennzeichnet, dass mindestens zwei angetriebene Treibscheiben (2) und jeweils zwischen zwei Treibscheiben (2) mindestens eine Gegenscheibe (3) in einer Seilebene angeordnet sind.
  2. 2. Treibscheibenwinde nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass an einem Antrieb (1) ¯m mehrere Getriebe (4) mit gleicher Übersetzung und gleichem abtreibseftigeg Drehsinn vor- gesehen sind, wobei jedem Getriebe (4) eine Treibscheibe (2) zugeordnet ist und dass die Treibscheiben über die Wellen der Getriebe (4) und des Antriebes (1) mechanisch ver- bunden sind. EMI3.1
AT0802197U 1993-08-17 1997-03-19 Treibscheibenwinde AT2152U1 (de)

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AT0802197U AT2152U1 (de) 1993-08-17 1997-03-19 Treibscheibenwinde

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AT163893 1993-08-17
AT0802197U AT2152U1 (de) 1993-08-17 1997-03-19 Treibscheibenwinde

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AT2152U1 true AT2152U1 (de) 1998-05-25

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