AT214821B - Biegsame Figur - Google Patents

Biegsame Figur

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Friedrich Schleich
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  Biegsame Figur 
Die Erfindung betrifft eine als Spielzeug, zu Werbezwecken   od. dgl.   geeignete, beispielsweise menschen- oder tierähnliche Figur, die sowohl im Ganzen, als auch in ihren einzelnen Gliedern in beliebige Stellungen gebogen werden kann. 



   Es ist bekannt, derartige Figuren in einem Stück massiv aus biegsamen, mehr oder weniger elastischen Werkstoffen, wie Gummi, Kunststoff od. ähnl. herzustellen und mit einer von dem Werkstoff vollständig umhüllten skelettartigen nach allen Seiten unelastisch in willkürliche Stellungen biegbaren, weichen Drahteinlage zu versehen. Diese mit der Hülle fest verbundene Drahteinlage hat dabei den Zweck, der Figur einen Halt zu geben und zugleich der dem Werkstoff der Hülle eigenen Elastizität entgegenzuwirken, so dass der Figur durch   unelastisches   Verbiegen an beliebigen Stellen, also auch ausserhalb der üblichen Gelenkstellen, willkürliche Stellungen verliehen werden können, die sie dann auch beibehält. Damit aber sind der Bemessung der Querschnitte der umhüllenden Werkstoffmasse und der Drahteinlage gewisse Grenzen gesetzt. Es ist   z.

   B.   meist nicht möglich, den Teilen der Figur beliebig grosse, etwa dem natürlichen Vorbild entsprechende Querschnitte zu geben, weil sie sonst zu steif werden und überhaupt nicht mehr, oder zumindest nicht in dem gewünschten Masse, und nicht unelastisch verbogen werden können. 



   Gemäss der Erfindung wird dieser Nachteil dadurch   beseitigt. dass   Teile der Figur, die infolge der gewählten Formgebung steifer sind, wie z. B. der Körper, die Gliedmassen, der Kopf od. dgl., durch in gleichen oder unregelmässigen Abständen voneinander angeordnete, im Querschnitt beliebig gestaltete, nuten-oder kerbenartige Querrillen radial eingeschnürt sind, welche den wirksamen Querschnitt der betreffenden Figurenteile an den eingeschnürten Stellen bis auf einen   dünnen, etwa schlauchartigen Hüllen grund   verkleinern. 



   Es sind zwar schon als balgenartiger Hohlkörper mit einer in der Längsrichtung eingebauten Schraubenfeder ausgebildete Spielzeugtiere bekannt. Ebenso hat man auch schon einzelne, oder mehrere zu einer Längshälfte eines   Tierkörpers   zusammengefasste, etwa trapezförmige Teile aus geeignetem Werkstoff, z. B. Schaumgummi von beiden Seiten auf einem Textilstreifen aufgeklebt, vulkanisiert od. ähnl. befestigt. Auch hier wird eine grosse Biegsamkeit erreicht, die sich allerdings bei der Verwendung eines Textilstreifens nur senkrecht zu diesem Streifen geltend macht, während das Spielzeug in der Ebene des Streifens starr ist.

   Darüber hinaus können diese bekannten Spielzeugtiere nicht unelastisch in willkürliche Stellungen gebogen werden und diese Stellungen beibehalten, sondern sie schwingen   und wackeln bei   Anstoss oder wenn sie nicht fest gehalten oder hingelegt werden, haltlos   hn   und her, wobei sie eine schlängelnde Bewegung   ausführen. Diese bekannten Ausführungen   werden deshalb für langgestreckte Tierkörper ohne   Gliedmassen, wie   Schlangen, verwendet. Für Figuren mit Gliedmassen sind sie nicht geeignet, weil die Feder oder der Textilstreifen der Figur keinen Halt und Stütze bieten kann. Der Zweck und die Wirkung dieser Ausführungen sind also ganz andere als sie die Erfindung anstrebt. 



   Der Gegenstand der Erfindung ist in der Zeichnung in einem Ausführungsbeispiel dargestellt. Es zeigen :
Fig. 1 eine biegsame Tierfigur in Gesamtansicht ; Fig. 2 einen Teil des Körpers der Figur im Querschnitt und im Längsschnitt, Fig. 3 einen Quer- und Längsschnitt durch eines der Glieder der Figur ; Fig. 4 verschiedene Querschnittsformen für die Querrillen, bzw. für die durch die Rillen begrenzten Teile der   Umhüllung ;   Fig. 5 zeigt im Längsschnitt einen Teil einer andern Körperform. 

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