AT213171B - Elektromagnetische Lamellenkupplung - Google Patents

Elektromagnetische Lamellenkupplung

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AT213171B
AT213171B AT591859A AT591859A AT213171B AT 213171 B AT213171 B AT 213171B AT 591859 A AT591859 A AT 591859A AT 591859 A AT591859 A AT 591859A AT 213171 B AT213171 B AT 213171B
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Austria
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armature disk
disk
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disc
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Inst Foerdertechnik Des Minist
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    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F16ENGINEERING ELEMENTS AND UNITS; GENERAL MEASURES FOR PRODUCING AND MAINTAINING EFFECTIVE FUNCTIONING OF MACHINES OR INSTALLATIONS; THERMAL INSULATION IN GENERAL
    • F16DCOUPLINGS FOR TRANSMITTING ROTATION; CLUTCHES; BRAKES
    • F16D13/00Friction clutches
    • F16D13/58Details
    • F16D13/583Diaphragm-springs, e.g. Belleville
    • F16D13/585Arrangements or details relating to the mounting or support of the diaphragm on the clutch on the clutch cover or the pressure plate
    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F16ENGINEERING ELEMENTS AND UNITS; GENERAL MEASURES FOR PRODUCING AND MAINTAINING EFFECTIVE FUNCTIONING OF MACHINES OR INSTALLATIONS; THERMAL INSULATION IN GENERAL
    • F16DCOUPLINGS FOR TRANSMITTING ROTATION; CLUTCHES; BRAKES
    • F16D13/00Friction clutches
    • F16D13/58Details
    • F16D13/70Pressure members, e.g. pressure plates, for clutch-plates or lamellae; Guiding arrangements for pressure members
    • F16D13/71Pressure members, e.g. pressure plates, for clutch-plates or lamellae; Guiding arrangements for pressure members in which the clutching pressure is produced by springs only

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  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • General Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Mechanical Operated Clutches (AREA)

Description


   <Desc/Clms Page number 1> 
 



  Elektromagnetische Lamellenkupplung 
Die Erfindung betrifft eine Verbesserung und weitere Ausgestaltung der elektromagnetischen Lamellenkupplung nach Patent Nr. 207183, welche von einer Ankerscheibe über eine Druckscheibe zusammengepresste, vom magnetischen Kraftfluss nicht durchflutet Lamellen und die Ankerscheibe vom Magnetkörper abdrückende   Rilckholfedern   besitzt. 



   Bei der Lamellenkupplung nach dem Stammpatent erfolgt die Kraftübertragung auf das Lamellenpaket durch eine Tellerfeder, deren Kraftwirkung auf das Lamellenpaket in einer geschlossenen Kreislinie erfolgt, deren Durchmesser um einen geringen Betrag grösser ist als der mittlere Reibdurchmesser. 



   Die Lamellen der Kupplung, die nicht durchflutet sind, werden durch die magnetische Kraft eines Magneten und einer Ankerscheibe über eine Druckscheibe zusammengepresst. Beim Einschaltvorgang wird der erzeugte Anpressdruck auf die Lamellen, unter Versieht auf einen Restluftspalt zwischen den   Polflä-   chen des Magneten und der Ankerscheibe, von einer als elastisches Glied ausgebildeten Tellerfeder auf eine Druckscheibe übertragen, die mit einer, aus einer Ankerscheibe und einem Endring gebildeten starren Einheit in Verbindung steht. Der Endring presst durch die Kraftwirkung der Ankerscheibe die unter Vorspannung stehende Tellerfeder mit der Druckscheibe gegen das Lamellenpaket und erzeugt Reibungsschluss in den Lamellen.

   Durch den Reibungsschluss wird das von einer Welle über einen Innenkörper eingeleitete Drehmoment über entsprechend angeordnete Aussenlamellen auf den Aussenkörper übertragen. 



   Um beim Ausschaltvorgang ein schnelles Lösen der Ankerscheibe vom Magneten und eine gute   Lüf-   tung des Lamellenpaketes zu erreichen, sind, ausser der entsprechend dem Drehmoment unter Vorspannung stehenden Tellerfeder, axial wirkende mit dem Endring verbundene Druckfedern angeordnet, die beim Abschalten des Erregerstromes bzw. beim Abreissen der Ankerscheibe vom Magneten zusammen mit der Tellerfeder den Endring zum einwandfreien Lösen der Kupplung bis zum Anschlag zurückschieben. 



   Die den Gegenstand der Erfindung bildende Verbesserung besteht darin, dass anstatt der bisherigen Rückholfedern in einem, zwischen dem Magneten und der Ankerscheibe z. B. durch einen Distanzring ge- 
 EMI1.1 
 tische Fluss wieder wesentlich verstärkt. 



   Der   Aussenrand   der Membranfeder Stützt sich gegen einen Bördelrand der Ankerscheibe, der somit zur Kraftübertragung auf die Ankerscheibe dient. 



   Im Gegensatz zu andern   Magl1e. systemen   übt   die erwähnte Membranfeder   bereits in der ersten Phase. des   Anzugvorganges   eine erhebliche Kraft in Richtung zum Magneten aus, so dass auch bei grösserem Luftspalt von Schaltbeginn an eine verhältnismässig grosse Zugkraft auf die Ankerscheibe ausgeübt wird, was bewirkt, dass hohe Schaltgeschwindigkeiten erreicht werden können. Bei zunehmender Annäherung der Pole von Magnet und Ankerscheibe wird die Ankerscheibe in steigendem Masse vom magnetischen Fluss durchsetzt, so dass sie selbst eine immer stärkere Anzugskraft ausübt. 



   Damit ist ein schnelleres Anziehen der Ankerscheibe erreicht, ohne dass die Abmessungen und die Gesamtzahl der benötigten Einzelteile vergrössert werden müssen und wobei die Kupplungsteile, die koaxial zur Kupplungsachse angeordnet sind, als Umdrehungskörper mit glatten Umgrenzungslinien ausgebildet werden können. 

 <Desc/Clms Page number 2> 

 



   Da bekanntlich bei   allen Magnetsystemen   die   zurÜberbrSckung   grosser Luftspalte   benötigte Durchflu-   tung in der Endstellung, d. h. bei angezogener Ankerscheibe, grösser   ist, als benötigt, ohne   jedoch durch den flachen Verlauf der Magnetisierungskurve mehr magnetische Kraft zu bringen, ist in der Endstellung ein Überschuss vorhanden, so dass der in dieser Stellung durch die Membranfeder fliessende magnetische Teilfluss in Wirklichkeit keinen   beachtenswerten Kraftverlust fiir die Ankeischeibe ergibt.

   Durch Fortfall   der meist als Schraubenfedern ausgebildeten Rückholfedern, deren Funktion bei der vorliegenden Erfindung die Membranfeder mit   übernimmt, wird   die Gesamtzahl der benötigten Einzelteile trotz der erzielten Funktionsverbesserung reduziert. Die bei Schraubenfedern aus   HerstellungsgrUnden unvermeidbaren Bear-   beitungsungenauigkeiten und damit verbundenen Kraftdifferenzen von   etwa i 10% können.   sich nicht mehr nachteilig auf die Funktion der Kupplung auswirken. 



   Im folgenden werden zwei Ausfahrungsbeispiele der Erfindung an Hand der Zeichnung erläutert. In der Zeichnung zeigt Fig. 1 einen Längsschnitt durch eine Kupplung mit Schleifring und einer durchgehenden Welle mit Nabenaussenkörper und Leerlaufbilchse, im ausgeschalteten Zustand, Fig.   2 einen Läugs-   schnitt durch eine ähnliche Kupplung in schleifringloser Ausführung, Fig. 3 einen Querschnitt nach Linie 1-1 der Fig. 1, Fig. 4 den beispielsweisen Kraftwegverlauf der   Elektromagnetkupplung   gemäss dem Stammpatent und Fig. 5 den beispielsweisen   Krafwegverlauf   der Elektromagnetkupplung gemäss der Erfindung. 



   Bei Einschalten des Erregerstromes für den Magneten 1 wird die Membranfeder 17 magnetisch durch- 
 EMI2.1 
 scheibe 2 aus. Mit fortschreitender Annäherung wird auch die Ankerscheibe 2 mehr und mehr vom magnetischen Fluss durchsetzt und übt eine ebenfalls in Richtung zum Magneten 1   wirkende   Zugkraft aus. Die Ankerscheibe 2 ist durch Schrauben 3 über fingerartige Verlängerungen 19 des Endringes 4 fest mit diesem verbunden und bildet mit diesem eine starre Einheit.

   Die dadurch auf   den Endriiig4 übertragene Kraft wird   über die Tellerfeder 5 und deren äussere   kreisförmige   Kante 15 auf das Lamellenpaket   6, 7 übertragen.   Der dadurch in den Innen-und Aussenlamellen 6 und 7, in der Druckscheibe 12 und in der gelochten Druckscheibe 13 erzeugte Reibschluss überträgt das von der Welle 8 über   den Innenkörper   9 eingeleitete Drehmoment auf den   Nabenaussenkörper   10. 



   Fig. 2 zeigt eine ähnliche Kupplung in schleifringloser Ausführung. Die gleichen Bezugszeichen be- 
 EMI2.2 
 sparungen 22 für das Durchstecken der Schrauben 3 vorgesehen sind. Die Aussparungen 22 haben gleichzeitig den Zweck, ein Überschnappen der verhältnismässig dünnen   Membranfeder   17 im gespannten Zustand zu verhindern. 



   Die Fig. 4 und 5 zeigen im Diagramm   die Abhängigkeit   der Anzugskraft P vom Weg S bei Kupplungen ohne bzw. mit Membranfeder 17. Die   Endkraft   des Magneten 1 ist in beiden Fallen annähernd gleich. Es ergeben sich jedoch bei der zweitgenannte Ausführung durch aie Wirkung der Membranfeder 17 zwischen Anfangs- und Endstellung in jedem Falle grössere Werte für die Kraft P. Hierauf beruht die   grössere Schall-   geschwindigkeit bei Kupplungen mit Membranfeder. 



    PATENTANSPRÜCHE :    
1. Elektromagnetische Lamellenkupplung, mit von einer Ankerscheibe über eine Druckscheibe zusammengepressten,   nichtdurchfluteten   Lamellen nach Patent   Nr. 207183, bei welcher   der zwischen den Polflächen des Magneten und der Ankerscheibe   wirkende Anpressdruck   durch eine Tellerfeder auf eine Druckscheibe übertragen wird, dadurch gekennzeichnet, dass in einem, zwischen dem Magneten   (1)   und der Ankerscheibe (2), z.

   B. durch einen Distanzring   (21) gebildeten Restluftspalt eme aus ferromagnetiEchem   Material bestehende Membranfeder (17) angeordnet ist, deren Querschnitt den Luftspalt diagonal durch-   quert'nd   so den Luftspalt zwischen den Polflächen   des Magneten (l)   und der Ankerscheibe (2) überbrückt.

Claims (1)

  1. 2. Lamellenkupplung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass an der Ankerscheibe (2) ein Bördelrand (18) vorgesehen ist, der die Membranfeder (17) an ihrem Aussendurchmesser umfasst. <Desc/Clms Page number 3>
    3. Lamellenkupplung nach Anspruch l, dadurch gekennzeichnet, dass die Membranfeder (17) im in- neren Teil Aussparungen. (22) aufweist, welche das Durchstecken von Schrauben (3) gestatten, die die Ankerscheibe (2) mit einem die Tellerfeder (5) tragenden Endring (4) verbinden.
AT591859A 1959-08-12 1959-08-12 Elektromagnetische Lamellenkupplung AT213171B (de)

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