AT212705B - Kinokamera mit einem im Kassettenraum angeordneten Batteriegehäuse - Google Patents

Kinokamera mit einem im Kassettenraum angeordneten Batteriegehäuse

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AT212705B
AT212705B AT324359A AT324359A AT212705B AT 212705 B AT212705 B AT 212705B AT 324359 A AT324359 A AT 324359A AT 324359 A AT324359 A AT 324359A AT 212705 B AT212705 B AT 212705B
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  • Camera Bodies And Camera Details Or Accessories (AREA)
  • Battery Mounting, Suspending (AREA)

Description


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  Kinokamera mit einem im Kassettenraum angeordneten
Batteriegehäuse 
Bei Kinokameras ist es bekannt, die zwischen den Spulen und dem Filmfenster vorgesehenen Filmumlenker als Batteriegehäuse für die Aufnahme von beispielsweise Knopfzellen für die photoelektrische Belichtungsregelvorrichtung auszubilden. Ausserdem gibt es verschiedene Möglichkeiten, die Filmandruckplatte beweglich zu lagern, so dass sie aus dem Raum zwischen Bildfenster und Spulen herausbewegt werden kann. Durchweg sind aber wenigstens die vorerwähnten Filmumlenker fest mit dem Kameragehäuse verbunden und treten aus de.. Zwischenwand des Kameragehäuses in den Kassettenraum vor. Dadurch ist es verhältnismässig schwierig, den Kassettenraum von abgelösten Filmteilchen und Staub zu reinigen. 



   Zwar ist auch eine Kinokamera bekannt, bei der Filmandruckplatte und Filmumlenker aus einem Stück bestehen, aber auch dort ist dieser Teil an der Kamerazwischenwand fest angebracht, so dass sich die vorerwähnten Nachteile ergeben. 



   Erfindungsgemäss wird vorgeschlagen, den Träger der Filmandruckplatte und die seitlich der Andruckplatte vorgesehenen Filmumlenker in an sich bekannter Weise zu einem Stück zusammenzufassen und als lösbar im Kassettenraum sitzendes Batteriegehäuse auszubilden. Auf diese Weise ergibt sich ein verhältnismässig handlicher Bauteil, der ausserdem den Vorteil hat, dass die Batterien nicht durch besondere Deckel nach aussen verschlossen werden müssen. Es reicht aus, wenn sie von der Unterseite des Batteriegehäuses her zugänglich sind. In diesem Fall lässt sich das gemeinsame Gehäuse als nach aussen geschlossene Schale ausbilden. 



   Gemäss einer bevorzugten Ausführungsform der Erfindung ist zwischen Kameragehäuse und Batteriegehäuse eine Klemmverbindung vorgesehen. Insbesondere können die Befestigungsmittel selbst als Übergangskontakte ausgebildet werden, die wenigstens im Kameragehäuse isoliert angeordnet werden. Beispielsweise kann man im Kameragehäuse isolierte Schlitzbolzen anbringen, die in Kontaktbuchsen des Batteriegehäuses federnd eingreifen. Selbstverständlich kann auch die umgekehrte Ausführungsform gewählt werden, dass man am Kameragehäuse Buchsen und am Batteriegehäuse Stifte vorsieht. 



   Weiterhin wird erfindungsgemäss vorgeschlagen. Knopfzellen zu verwenden, die quer zu ihrer Achse einschiebbar zwischen Kontaktfedern im Batteriegehäuse gelagert werden. In diesem Fall wird der Kontaktschluss beim Einschieben selbsttätig hergestellt, und die Kontakte dienen wiederum zur Halterung der Zellen. 



   Das Batteriegehäuse wird vorzugsweise aus Kunststoff hergestellt und soll eingelassene Umlenkschienen aufweisen, die lediglich am Filmrand anliegen. Die   der'Abwicklungsspule benachbarten Umlenkschie-   nen weisen wenigstens an der am Film anliegenden Fläche eine Schicht mit hohem Reibungskoeffizienten, insbesondere aus Gummi oder gummiartigem Kunststoff auf. 



   Die Zeichnung gibt ein Ausführungsbeispiel der Erfindung wieder. Es zeigen Fig. 1 eine räumliche Darstellung einer erfindungsgemäss ausgebildeten Kinokamera, Fig. 2 eine Seitenansicht der in Fig. 1 gezeigten Kamera und Fig. 3 einen Schnitt durch das Batteriegehäuse entlang der Schnittlinie   III-III   in Fig. 2. 



   Das Gehäuse 1 einer Kinokamera wird durch eine Zwischenwand 2 in einen Spulenraum 3 unterteilt in dem eine   Abwickelspule 4 und eine Aufwickelspule 5 über Achsen 6,7 gelagertsind. Eine Filmandruck-   platte 8 ist mittels einer Feder 9 an einem Batteriegehäuse 10 befestigt, das aus Pressstoff besteht und zur Zwischenwand 2 hin geöffnet ist. In den kurvenförmig ausgebildeten Aussenrand des Batteriegehäu- 

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 ses sind Umlenkschiene 11 und 12 eingelassen. Die der Abwickelspule 4 benachbarten Schienen 11 bestehen aus gummiartigem Kunststoff, die Schienen 12 aus Metall oder einem gleitfähigen Kunststoff. Sie können nachträglich in beim Pressen freigelassene Nuten eingedrückt oder vorher in die Pressform eingesetzt werden. 



   Zur Befestigung dienen Kontaktbolzen 13, die über Isolierstoffscheiben 14, 15 an der Zwischenwand 2 befestigt sind. Die freien Bolzenenden sind mit einem Schlitz 16 versehen, so dass diese Enden federnd in Kontaktbuchsen 17 eingreifen können, die in das Batteriegehäuse 10 eingelassen sind. Die Bolzen 13 sind hier zu Demonstrationszwecken verhältnismässig lang ausgebildet. In der Regel wird man lediglich kurze Stifte vorsehen, die gegebenenfalls'auch am Batteriegehäuse angebracht sein können und in kamerafeste Kontaktbuchsen eingreifen. 



   Zwischen den Buchsen 17 sind im Batteriegehäuse nutenförmige Ausnehmungen 18 vorgesehen, in die Knopfzellen 19 quer zu ihrer Achse von der Unterseite des Batteriegehäuses her eingeschoben werden. 



  Nach der Zeichnung sind die Zellen 19 hintereinander geschaltet. Mit den Kontaktbuchsen 17 fest verbunden sind Kontaktfedern 20, die im Batteriegehäuse eingespannt, gegebenenfalls eingepresst sind und mit ihren freien Enden an den äusseren Kontaktflächen der Zellen 19 anliegen. Sie dienen einerseits zur Stromabnahme, zum andern zum Haltern der Zellen. 



    PATENTANSPRÜCHE :    
1. Kinokamera mit einem im Kassettenraum angeordneten Batteriegehäuse, dadurch gekennzeichnet, dass der Träger der Filmandruckplatte (8) und die seitlich der Andruckplatte vorgesehenen Filmumlenker in an sich bekannter Weise zu einem Stück zusammengefasst sind und ein lösbar im Kassettenraum (3) befestigtes Batteriegehäuse (10) bilden.

Claims (1)

  1. 2. Kinokamera nach Anspruch 1, gekennzeichnet durch eine Klemmverbindung (13, 17) zwischen Kameragehäuse und Batteriegehäuse.
    3. Kinokamera nach Anspruch 1 oder 2, gekennzeichnet durch die Ausbildung der Befestigungsmittel (13,17) als Übergangskontakte, die wenigstens im Kameragehäuse isoliert (14,15) vorgesehen sind.
    4. Kinokamera nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, dass im Kameragehäuse Schlitzbolzen (13) isoliert gelagert sind, die in Kontaktbuchsen (17) des Batteriegehäuses federnd eingreifen.
    5. Kinokamera nach Anspruch 1, 2 oder 3, gekennzeichnet durch die Verwendung von Knopfzellen (19), die quer zu ihrer Achse einschiebbar zwischen Kontaktfedern (20) im Batteriegehäuse, gelagert sind.
    6. Kinokamera nach Anspruch 1, 2 oder 5, dadurch gekennzeichnet, dass das Batteriegehäuse (10) aus Kunststoff besteht und eingelassene, am Filmrand anliegende Umlenkschienen (11, 12) aufweist.
    7. Kinokamera nach Anspruch 6, dadurch gekennzeichnet, dass die der Abwickelspule (4) benachbarten Umlenkschienen (11) wenigstens an der am Film anliegenden Fläche eine Schicht mit hohem Reibungskoeffizienten, insbesondere aus Gummi oder gummiartigem Kunststoff, aufweisen.
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