AT212448B - Einrichtung zur selbsttätigen Regelung von Schweißkopfmotoren - Google Patents

Einrichtung zur selbsttätigen Regelung von Schweißkopfmotoren

Info

Publication number
AT212448B
AT212448B AT644559A AT644559A AT212448B AT 212448 B AT212448 B AT 212448B AT 644559 A AT644559 A AT 644559A AT 644559 A AT644559 A AT 644559A AT 212448 B AT212448 B AT 212448B
Authority
AT
Austria
Prior art keywords
welding
voltage
controller
welding head
wire
Prior art date
Application number
AT644559A
Other languages
English (en)
Original Assignee
Zd Y Elektrotepelnych Zarizeni
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Zd Y Elektrotepelnych Zarizeni filed Critical Zd Y Elektrotepelnych Zarizeni
Priority to AT644559A priority Critical patent/AT212448B/de
Application granted granted Critical
Publication of AT212448B publication Critical patent/AT212448B/de

Links

Landscapes

  • Arc Welding Control (AREA)

Description


   <Desc/Clms Page number 1> 
 



  Einrichtung zur selbsttätigen Regelung von Schweisskopfmotoren 
Die Erfindung betrifft eine   Einrichtung zur selbsttätigen   Regelung von Schweisskopfmotoren elektri- scher   Lichtbogenschweissmaschinen,   bei denen der Schweissdraht (weiterhin nur als Draht bezeichnet) der
Schweissstelle mit geregelter Geschwindigkeit zugeführt wird. 



   Bei der selbsttätigen Schweissung treibt der Schweisskopfmotor Rollen an, welche den Draht der
Schweissnaht zuführen. Der elektrische Lichtbogen kann bei dieser   Schweiss art geschÜtzt   sein, z. B. durch Flussmittel oder durch eine Gasatmosphäre. Man kennt und verwendet bisher automatische Schweisseinrichtungen zweierlei Art : a) Schweisseinrichtungen, deren Köpfe den Draht der Schweissstelle mit konstanter, von der Lichtbogenspannung oder dem Schweissstrom unabhängiger Geschwindigkeit zuführen. b) Schweisseinrichtungen, deren Köpfe den Draht der Schweissstelle mit einer von der Lichtbogenspannung oder dem Schweissstrom abhängigen Geschwindigkeit zuführen. 



   Die gebräuchlichen Schweissköpfe der ersten Type weisen entweder eine abgestufte Regelung der Motorgeschwindigkeit auf   (z. B.   der tschechoslovakische Schweisstraktor STK 1000) oder eine elektromechanische, stofenlos regelbare Geschwindigkeit (z. B. der automatische Schweisskopf MCH der Firma L'Air
Liquide, Frankreich). 



   Für Schweissköpfe mit abhängigem Drahtvorschub verwendet man als Motorregler : a) einen elektronischen Regler (z. B. der Schweisskopf der Type UE der Firma The Linde Air Products Company - USA oder eine Einrichtung gemäss der brit. Patentschrift Nr. 546, 969), b) einen Ward-Leonard Regler   (z. B.   der Schweisstraktor ADS 1000-SSSR oder die Einrichtung gemäss der franz. Patentschrift Nr.   933.   871-BBC.), c) den Lichtbogen selbst, dessen Spannung über einen Regelwiderstand dem Motorkopf zugeführt wird   (z. B.   die Einrichtung gemäss der franz. Patentschrift Nr.   1. 055. 523 - ASEAi oder   der   Schweisskopf   der US Firma Air Products Company-USA). 



   Die mit konstanter, unabhängiger Drahtgeschwindigkeit arbeitenden Automaten erfordern eine flache statische Kennlinie der Schweissstromquelle, denn nur dann können sich die Selbstregelungseigenschaften des Lichtbogens voll auswirken. Diese Regelungsart eignet sich eher für das Schweissen mit schwachen Drähten (bis zu 2, 5 mm Durchmesser) und, beim Wechselstromschweissen, für den Fall bedeutender Netz-   spannungs-Schwankungen,   denn selbst unter diesen Umständen ändert sich die Materialdurchschweissung nur wenig. Für Schweissmaschinen mit steiler Kennlinie und für starke Elektroden ist diese Regelungsart ungeeignet. Sie ist auch für Aufschweissarbeiten unvorteilhaft, bei denen kleine Schweissströme verwendet werden, und für das Schweissen besonders schwer schweissbarer Werkstoffe. 



   Automaten, bei denen die Drahtgeschwindigkeit von der Lichtbogenspannung abhängt, kommen besser im Falle von Schweissmaschinen mit steiler Kennlinie zur Geltung und bei der Verwendung von Drähten mit mehr als 3 mm Durchmesser, ferner bei Aufschweissarbeiten mit nur einem Lichtbogen und im Falle von schwer schweissbaren Werkstoffen. Nicht geeignet sind sie für Wechselstromschweissungen, wenn die Stromquelle eine flache Charakteristik aufweist und wenn die Netzspannung beträchtlich schwankt. 
 EMI1.1 
 einzigen Reglers möglich macht. 



   Die Erfindung ist in erster Linie dadurch gekennzeichnet, dass zwei an sich bekannte Regelsysteme unter Verwendung eines einzigen Reglers verbunden sind, wobei am Eingang dieses Reglers mittels eines 

 <Desc/Clms Page number 2> 

 
Umschalters eine Spannungsdifferenz der Vergleichsspannung zweckmässiger Polarität und einer der Licht- bogenspannung oder der Drahtgeschwindigkeit proportionalen Spannung anschaltbar ist. 



   Ein weiteres Merkmal der Erfindung besteht   darin, dass   der Eingang des Reglers als Gitterkreis einer   Elektronenröhre ausgebildet   ist, welche auf eine an sich bekannte Weise in die Steuerwicklung eines mai gnetischen Verstärkers einbezogen ist. 



   Die Erfindung soll nun an Hand der Zeichnungen näher beschrieben werden. 



   Fig. l zeigt das Blockschema der den Gegenstand der Erfindung bildenden Einrichtung. Fig. 2 zeigt einen alternativen Ersatz des Tachogenerators der Einrichtung gemäss Fig.   1,   und in Fig. 3 ist die Prinzip- schaltung der Einrichtung nach Fig. l dargestellt, wobei ein magnetischer Verstärker als Motorregler zur
Verwendung kommt. 



   In der Einrichtung nach Fig. l wird der zum Antrieb der Drahtvorschubrollen dienende Motor M durch einen   Regler Rggesteuert. dessen Eintrittsseite Ûne Sparmungsdifferenz   zugeführt wird, nämlich die Diffe- renz zwischen der Spannung, die einer geregelten Grösse proportional ist (Ug oder Uo), und einer Ver- gleichsspannung Us, wobei Ug der Drahtgeschwindigkeit und Uo der Lichtbügenspannung proportional ist. 



   Mit Hilfe des Umschalters wählt man die Art der Regelung. Für die Wahl der Polarität der durch den Sta- bilisator   StstabilisiertenVergIeiehsspannung dient derselbe   Umschalter in der Weise, dass sich die beiden, der Eintrittsseite des Reglers Rg zugeführten Spannungen voneinander subtrahieren. Bei Wahl einer unab- hängigen Regelung des Schweissautomaten (Umschalter S1 in Fig. l in der gezeichneten Lage) wirkt die
Spannung des Tachogenerators T in einem derartigen Sinne, dass bei ihrem Anwachsen die Drehzahl des
Motors M abfällt (und umgekehrt). Bei der von der Lichtbogenspannung abhängigen Geschwindigkeitsre- gelung wirkt die Lichtbogenspannung in einem solchen Sinne, dass bei ihrem Anwachsen die Motordreh- zahl vom Regulator erhöht wird (und umgekehrt).

   Da   der Schweissstrom von der Drahtgeschwindigkeit   un- gefähr linear abhängig ist, kann man im Regelkreis die Spannung des Tachogenerators Ug durch eine dem
Schweissstrom proportionale Spannung Ui ersetzen (Fig. 2). Die Spannung Ui liefert der Gleichrichter   C7   durch Gleichrichten jener Spannung, welche an dem Widerstand Ri den Sekundärstrom des   Stromwand-   lers Tp hervorruft. Als geeignete praktische Lösung der Einrichtung nach Fig. l erweist sich ein Stromkreis, in dem ein magnetischer Verstärker als Regler und eine Elektronenröhre als Vorverstärker angeordnet sind (Fig. 2). Der fremderregte Gleichstrommotor M des Schweisskopfes (Fig. 3) wird vom Trenn-Transformator
TR1 gespeist. Parallel zum Motor M ist ein Dämpfungswiderstand R geschaltet, welcher die dynamischen
Eigenschaften der Regelung verbessert.

   Die Drehzahl des Motors wird von einem magnetischen Verstärker geregelt, welcher aus dem Transduktor TD und den Gleichrichtern Gl, G2, G3 und G4 besteht. Der ma- gnetische Verstärker wird von einer Steuerwicklung Wl gesteuert, welche vom Anodenstrom der Elektro- nenröhre Eldurchflossen wird, die als Gleichstrom-Vorverstärker geschaltet ist. 



   Im Gitterkreis der Elektronenröhre   El   wird die der geregelten Grösse (der Lichtbogenspannung bzw. der
Drahtgeschwindigkeit) proportionale Spannung mit einer Vergleichsspannung verglichen. Die Vergleichs- spannung wird einem an den Stabilisator St geschalteten Potentiometer P entnommen. Mittels des Poten- tiometers P stellt man die Höhe   der zu regelnden Grösse ein. Der magnetische Verstärker   besitzt eine Vor- magnetisierungswicklung W2, die von dem mit   einem Sammelkondensator   C2 ausgestatteten Selengleichrichter G6 gespeist wird. Der Gleichrichter Ü6 dient auch als Quelle für die Anodenspannung der Verstär-   kerröhre El.   Mittels des Umschalters Sl wählt man die Art der Regelung.

   In der Linksstellung des Umschalters SI wird dem Widerstande Rl im Gitterkreis die Spannung des Tachogenerators T zugeführt. Der   Tachogen'ator   selbst ist auf der Welle des Motors M angeordnet. Im regulierten System wird so die Draht-   geschwindigkeit auf einer konstanten, von der Einstellunb des Potentiometers abhängiger. Höhe T eh alten.   In der Rechtsstellung des Umschalters   Sl   gelangt ein Teil der gemessenen Lichtbogenspannung zum Widerstand Rl, und im geregelten System wird automatisch die Lichtbogenspannung auf einer konstanten, am Potentiometer P   einstellbaren Höhe gehaltèn. DerStabilisator $t macht   das   ganze System vonNetzsehwan-   kungen praktisch unabhängig. 



   Als   Schweissstromquelle   kann sowohl ein Einphasen-Schweisstransformator dienen als auch eine Gleichstrom-Schweissmaschine mit normaler oder umgekehrter Polarität, denn der Gleichrichter G5 bereitet die Lichtbogenspannung für die weitere Regelung vor. Mittels des Potentiometers Pl stellt man die Empfindlichkeit des Reglers ein. 

**WARNUNG** Ende DESC Feld kannt Anfang CLMS uberlappen**.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRÜCHE : 1. Einrichtung zur selbsttätigen Regelung von Schweisskopfmotoren für den Drahtvorschub, dadurch gekennzeichnet, dass zwei an sich bekannte Regelsysteme unter Verwendung eines einzigen Reglers verbunden sind, wobei am Eingang dieses Reglers mittels eine ? Umschalters eine Spannungsdifferenz aus einer Vergleichsspannung zweckmässiger Polarität und einer Lichtbogenspannung oder der Drahtgeschwindigkeit <Desc/Clms Page number 3> proportionalen Spannung anschaltbar ist.
    2. Einrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass der Eingang des Reglers als Gitterkreis einer Elektronenröhre ausgebildet ist, welche auf eine an sich bekannte Weise in die Steuerwicklung eines magnetischen Verstärkers einbezogen ist.
AT644559A 1959-09-04 1959-09-04 Einrichtung zur selbsttätigen Regelung von Schweißkopfmotoren AT212448B (de)

Priority Applications (1)

Application Number Priority Date Filing Date Title
AT644559A AT212448B (de) 1959-09-04 1959-09-04 Einrichtung zur selbsttätigen Regelung von Schweißkopfmotoren

Applications Claiming Priority (1)

Application Number Priority Date Filing Date Title
AT644559A AT212448B (de) 1959-09-04 1959-09-04 Einrichtung zur selbsttätigen Regelung von Schweißkopfmotoren

Publications (1)

Publication Number Publication Date
AT212448B true AT212448B (de) 1960-12-12

Family

ID=3586376

Family Applications (1)

Application Number Title Priority Date Filing Date
AT644559A AT212448B (de) 1959-09-04 1959-09-04 Einrichtung zur selbsttätigen Regelung von Schweißkopfmotoren

Country Status (1)

Country Link
AT (1) AT212448B (de)

Similar Documents

Publication Publication Date Title
DE2440564A1 (de) Maschine zum bearbeiten einer werkstueckelektrode durch elektroerosion
DE1565192A1 (de) Steueranordnung fuer Lichtbogenschweissvorrichtungen
DE2625349A1 (de) Vorrichtung zum fuehren mindestens einer elektrode fuer das funkenerosive oder elektrochemische schneiden von werkstuecken
DE1172221B (de) Vorrichtung zum Regeln der Querschnittsflaeche oder Form von Walzgut
DE741249C (de) Schaltanordnung zum feinfuehligen Regeln des Drahtvorschubes bei Lichtbogenschweissautomaten
AT212448B (de) Einrichtung zur selbsttätigen Regelung von Schweißkopfmotoren
DE1777240A1 (de) Vorrichtung zur Feststellung und Berichtigung von Abweichungen einer Walze eines Walzgeruestes
DE2403890C2 (de) Vorrichtung zum Zuführen eines in einem Schlauch geführten Elektrodendrahtes
DE815063C (de) Einrichtung zur UEberwachung von elektromotorisch angetriebenen Wickelvorrichtungen
EP0102589B1 (de) Einrichtung zum Regeln der Zugspannung bei einem Achswickler
DE736136C (de) Einrichtung zur Steuerung der Kanten einer Gewebe- oder Papierbahn
DE739436C (de) Einrichtung zum Messen der Spannung von bandfoermigem Walzgut
DE1100840B (de) Vorschub-Regelvorrichtung fuer die abschmelzende Drahtelektrode bei Lichtbogen-Schweissautomaten
DE2900557C2 (de)
DE2165691B2 (de) Kontaktloser Winkelstellungsgeber, insbesondere zur Fadenspannungsregelung bei Wicklerantrieben
DE903602C (de) Gleichstrom-Elektrowickler
DE915116C (de) Einrichtung zur Steuerung von zuendpunktgesteuerten Entladungsstrecken
DE1565192C3 (de) Lichtbogenschweißgerät mit Lichtbogenlängenregelung
DE570916C (de) Selbsttaetige Steuervorrichtung fuer Schiffe u. dgl.
DE952375C (de) Steuerung des Elektroden-Vorschubes bei Lichtogenschweissautomaten
CH353436A (de) Verfahren und Einrichtung zur Konstanthaltung des Bandzuges bei Bandwalzwerken
DE272563C (de)
DE2450358C2 (de) Schaltung zur Regelung der Drahtvorschubgeschwindigkeit in Abhängigkeit von der Schweißspannung
DE2219831C3 (de) Verfahren und Einrichtung zum Betrieb einer Elektroschlacke-Umschmelzanlage
DE1120561B (de) Selbsttaetige Regelanordnung fuer Wickelantriebe von Schlichtmaschinen