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Verfahren zur Herstellung von neuen Phenyleyanaten
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einenschuss davon einzusetzen. Die Reaktionstemperatur wird den Siedetemperaturen des verwendeten Halogencyans angepasst. Um Verluste an Halogencyan zu vermeiden, nimmt man beim Arbeiten mit Chlorcyan die Umsetzung vorzugsweise bei etwa 0 bis-10 C vor, beim Arbeiten mit Bromcyan empfiehlt es sich jedoch, bei höheren Temperaturen, z. B. bis zu 60 C, zu arbeiten.
Die Beendigung der Umsetzung erkennt man an der Ausscheidung des sich während der Reaktion bildenden Metallchlorids bzw.-bromids.
Ist die Reaktion beendet, wird das Reaktionsprodukt von überschüssigem Halogencyan durch Ausgasen befreit, durch Filtration vom ausgeschiedenen anorganischen Salz abgetrennt und durch Destillation vom Lösungsmittel befreit.
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o-disubstituiertensche Umsetzungen bestätigt wird.
Die neuen, erstmalig hergestellten Phenylcyanate können als Zwischenprodukte für die Herstellung von Schädlingsbekämpfungsmitteln verwendet werden. Sie stellen wertvolle Zwischenprodukte für die Herstellung von N-
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deutung haben. (Vgl. Koblencek u. Mitarbb., Journal of Agricultural a. Food Chemistry, Bd. 2, Nr. 17 [1954], Seite 366.)
So gelingt es, aus dem 2, 6-Di-tert. butyl- phenylcyanat durch saure Verseifung das entsprechende Carbamat und dieses durch Behandlung bei Raumtemperatur mit Dimethylsulfat in das 2, 6-Di-tert. butylphenyl-N-methylcarbamat zu überführen (vgl. Beispiel 1).
Beispiel 1 : In einem mit Wasserabscheider, Rückflusskühler, Innen- oder Aussenkühlung aus-
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6-Di-tert. butylphenolabkühlen und setzt weiterhin an Stelle von
Chlorcyan 106 Gew.-Teile Bromcyan ein. Aufarbeitung und Ausbeute entsprechen den Angaben in Beispiel 1.
Beispiel 4 : Man arbeitet wie in Beispiel l beschrieben, setzt jedoch an Stelle von 2, 6-Ditert. butylphenol 232 Gew.-Teile 2, 6-Di-tert.- butyl-3-vinylphenol ein. Nach dem Abdestillieren des Xylols verbleibt ein öliger Rückstand, aus dem durch Hochvakuumdestillation (172 / 10 mm) das 2, 6-Di-tert. butyl-3-vinyl-phenylcyanat in einer Ausbeute von 230 Gew.-Teilen erhalten wird.
Beispiel 5 : Man arbeitet wie in Beispiel 1 beschrieben, jedoch nimmt man an Stelle des Xylols als Lösungsmittel Schwerbenzin und setzt an Stelle des 2, 6-Di-tert. butylphenols 212 Gew.Teile 4, 4'-Dihydroxy-3, 5, 3', 5'-tetra-tert. butyl-di- phenylmethan ein. Man erhält 235 Gew.-Teile 3, 5, 3', 5'-Tetra-tert. butyl-diphenylmethan-4, 4'-di- cyanat F=206 C.
Beispiel 6 : Man arbeitet wie in Beispiel 1 beschrieben, jedoch nimmt man an Stelle des Xylols als Lösungsmittel Schwerbenzin und
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Beispiel 7 : Man arbeitet wie in Beispiel l beschrieben, setzt jedoch an Stelle des 2, 6-Ditert. butylphenols 220 Gew. - Teile 2, 6-Di-tert. - butyl-4-methylphenol ein. Um weisse, nicht gefärbte Produkte zu erhalten, ist es notwendig, alle Arbeitsvorgänge unter Luftausschluss in Gegenwart eines inerten Gases, wie z. B. Stickstoff, durchzuführen. Man erhält 230 Gew.Teile 2, 6-Di-tert. butyl-4-methyl-phenylcyanat, F=74 C.
Beispiel 8 : In der Apparatur, die in Beispiel 1 beschrieben ist, werden nach dem Ausschalten des Wasserabscheiders 262 Gew.-Teile
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4, 6-Tri-tert. butylphenolund sechs Stunden auf dieser Temperatur gehalten. Nach dem Abkühlen auf-10 C werden innerhalb von zwei Stunden 120 Gew.-Teile Chlorcyan hinzugegeben, wobei die Temperatur des Reaktionsgemisches -50 C nicht überschreiten soll. Bei dieser Temperatur wird vier Stunden nachgerührt. Dann lässt man langsam auf Raumtemperatur ansteigen und entfernt das gebildete Kaliumchlorid durch Filtrieren und das Lösungsmittel (Tetrahydrofuran) durch Destillation bei Normaldruck. Der zurückbleibende kristalline Rückstand wird mehrmals aus Methanol umkristallisiert.
Man erhält
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butylphenol-natrium werden in 1000 Gew.Teilen Leichtbenzin aufgeschlämmt und auf - 50 C abgekühlt. Bei dieser Temperatur werden
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unter intensivem Rühren 70 Gew.-Teile flrssiges Chlorcyan hinzugegeben. Anschliessend wird dabei wie in Beispiel l aufgearbeitet. Man erhält 220 Gew. - Teile 2, 6-Di-tert. butylphenyl- cyanat.
Beispiel 10 : Man arbeitet nach Beispiel 1 und nimmt an Stelle von 2, 6-Di-tert. butylphenol 192 Gew.-Teile 2-Isopropyl-6-tert. butylphenol.
Man erhält 180 Gew.-Teile 2-Isopropyl-6-tert.butylphenylcyanat ; Kp 139 /10 mm.
Beispiel 11 : Man arbeitet nach Beispiel 1 und nimmt an Stelle von 2, 6-Di-tert. butyl-
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:. -Teile 2, 6-Di-tert. butyl-4-chlor-F==67 C.