AT211723B - Verfahren zur Herstellung von gebrannten feuerfesten Verbundsteinen - Google Patents

Verfahren zur Herstellung von gebrannten feuerfesten Verbundsteinen

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    • F27FURNACES; KILNS; OVENS; RETORTS
    • F27DDETAILS OR ACCESSORIES OF FURNACES, KILNS, OVENS OR RETORTS, IN SO FAR AS THEY ARE OF KINDS OCCURRING IN MORE THAN ONE KIND OF FURNACE
    • F27D1/00Casings; Linings; Walls; Roofs
    • F27D1/0003Linings or walls
    • F27D1/0006Linings or walls formed from bricks or layers with a particular composition or specific characteristics
    • CCHEMISTRY; METALLURGY
    • C04CEMENTS; CONCRETE; ARTIFICIAL STONE; CERAMICS; REFRACTORIES
    • C04BLIME, MAGNESIA; SLAG; CEMENTS; COMPOSITIONS THEREOF, e.g. MORTARS, CONCRETE OR LIKE BUILDING MATERIALS; ARTIFICIAL STONE; CERAMICS; REFRACTORIES; TREATMENT OF NATURAL STONE
    • C04B2235/00Aspects relating to ceramic starting mixtures or sintered ceramic products
    • C04B2235/02Composition of constituents of the starting material or of secondary phases of the final product
    • C04B2235/30Constituents and secondary phases not being of a fibrous nature
    • C04B2235/32Metal oxides, mixed metal oxides, or oxide-forming salts thereof, e.g. carbonates, nitrates, (oxy)hydroxides, chlorides
    • C04B2235/3217Aluminum oxide or oxide forming salts thereof, e.g. bauxite, alpha-alumina

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Description


   <Desc/Clms Page number 1> 
 



  Verfahren zur Herstellung von gebrannten feuerfesten Verbundsteinen 
 EMI1.1 
 
 EMI1.2 
 

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 (und nachher) gleiches Dehnungsverhalten zeigen, einem Brennprozess standhalten werden, ohne dass es zu einer Trennung dieser Teile kommt. 



   Die Erfindung ist nicht auf die Erzeugung von Körpern beschränkt, die aus zwei unterschiedlichen Teilen bestehen, sondern sie ist vielmehr von der Zahl der im Verbundkörper vorhandenen, in ihrem Dehnungsverhalten einander anzugleichenden Schichten unabhängig. 



  Aus mehr als zwei Teilen bestehende feuerfeste
Formkörper mögen gegenwärtig noch nicht von Bedeutung sein ; da sich aber unterschiedliche Raumänderungen umso mehr auswirken, je grösser der feuerfeste Formkörper und demgemäss die Stossfläche zwischen seinen Teilen ist, anderseits die Tendenz besteht, die Dimensionen feuerfester Formkörper immer mehr zu vergrössern, erlangt die Erfindung besonders für feuerfeste Formkörper von Blockgrösse besondere Bedeutung. 



   Es ist zweckmässig, Aluminiumoxyd dem die Isolierschichte des Verbundkörpers bildenden Steinsatz beizugeben. Anderseits kann man entweder nur dem den Verschleissteil ergebenden Steinsatz feinst gemahlenes Chromerz oder beiden Steinsätzen sich in ihren Auswirkungen ergänzende Zusätze erteilen, um beide Teile in ihrem die Raumänderung betreffenden Verhalten einander anzugleichen. 



   Aluminiumoxyd ist als Bestandteil mehrschichtiger Auskleidungen von Öfen bereits verwendet worden. Es ist vorgeschlagen worden, einen mehrschichtigen keramischen Körper, der feuerfest sein kann oder als Schleifkörper dient, und der aus einem Verschleissteil aus Korundmaterial und einem Hauptteil aus Ton besteht,   dadurchrissfreiherzustellen, dassman das   Schrumpfungsverhalten dieser Teile gegenseitig angleicht. 



  Dies geschieht durch Beimengung verschiedener anderer Tone zu den einzelnen Ausgangsmassen, vorzugsweise so, dass der Körper aus mehr als zwei, z. B. aus drei oder auch aus noch mehr Schichten aufgebaut wird. Der Vorschlag lässt aber nicht erkennen, wie das Problem, einen gebrannten, feuerfesten Auskleidungsstein mit Isolierteil herzustellen, im Zusammenhang mit hochfeuerfesten, basischen bis neutralen Massen zu lösen sei. 



   Zur Herstellung   erfindungsgemässer   Verbundkörper bereitet man die einzelnen Steinsätze in herkömmlicher Weise, um daraus, ebenfalls wie bekannt, Verbundkörper durch Pressen, Stampfen, Rütteln oder sonstwie zu formen und anschliessend dem Fabrikationsbrennprozess zu unterwerfen. Beispiele hiefür erübrigen sich, da diese Massnahmen bekannt sind. Die zweckentsprechenden Mengen an   Al203   bzw.

   Chromit lassen sich für den Einzelfall durch einige einfache Versuche feststellen. 
Sehr gute Ergebnisse hat die Erfindung in Anwendung auf Verbundsteine ergeben, welche wie folgt erhalten wurden :
Der Steinsatz des Verschleissteiles wird aus 
 EMI2.1 
 vorliegend, jener des Isolierteiles aus Magnesit- sinter, der vorwiegend durch Brennen von
Rohmagnesit bei einer Temperatur erhalten wurde, bei der noch keine oder nur geringe Verdichtung durch Rekristallisation eingetreten ist, bereitet ; die beiden Steinsätze werden gemeinsam verpresst und der erhaltene Verbund- körper wird gebrannt. 



   Die Erfindung weist einen Weg, um das Dehnungsverhalten bzw. die Schwindung von feuerfesten Massen unter gleichzeitiger Beibehaltung ihrer Feuerfesteigenschaften zu beeinflussen. Demgemäss ist die Erfindung auf die Verarbeitung von Chromerz und Tonerde als die Raum- änderung beeinflussende Beimengungen nicht beschränkt. 



   PATENTANSPRÜCHE : 
1. Verfahren zur Herstellung von gebrannten, einen feuerfesten Verschleissteil und einen unmittelbar daran anschliessenden Isolierteil von unterschiedlicher Beschaffenheit besitzenden, basischen bis neutralen Steinen, dadurch gekennzeichnet, dass zur Angleichung der während des Fabrikationsbrandes auftretenden Raumänderung der beiden aneinandergrenzenden Formkörperteile mindestens dem Isolierteil ein in feiner Mahlung vorliegender, diese Raumänderung im Sinne einer Angleichung an die Raumänderung des benachbarten Formkörperteiles beeinflussender Stoff, wie z. B. Chromerz oder Aluminiumoxyd, zugesetzt wird.

Claims (1)

  1. 2. Verfahren nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass dem den Verschleissteil ergebenden Steinsatz in feiner Mahlung vor- : liegendes Chromerz und dem den Isolierteil ergebenden Steinsatz ebensolches Aluminiumoxyd zugesetzt werden.
    3. Verfahren nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass der Steinsatz des Verschleissteiles : EMI2.2 Steinsatz des Isolierteiles aus Magnesitsinter besteht, welcher vorzugsweise durch Brennen J von Rohmagnesit bis zu einer Temperatur erhalten wurde, bei der noch keine oder nur eine geringe Verdichtung durch Rekristallisation eingetreten ist, und dass die beiden Steinsätze gemeinsam verpresst werden.
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