AT210950B - Niederdruckquecksilberdampfentladungslampe - Google Patents

Niederdruckquecksilberdampfentladungslampe

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AT210950B
AT210950B AT507756A AT507756A AT210950B AT 210950 B AT210950 B AT 210950B AT 507756 A AT507756 A AT 507756A AT 507756 A AT507756 A AT 507756A AT 210950 B AT210950 B AT 210950B
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lamp
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pressure mercury
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Philips Nv
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  • Vessels And Coating Films For Discharge Lamps (AREA)

Description


   <Desc/Clms Page number 1> 
 



    Niederdruckquecksilberdampfentladungslampe   
Die Erfindung bezieht sich auf eine Niederdruckquecksilberdampfentladungslampe mit einer im Betrieb der Lampe aufleuchtenden nicht-metallischen Schicht, von der ein Teil durch eine reflektierende Schicht von der Innenwand der Lampe getrennt ist. 



   Bei den bekannten Lampen dieser Art besteht die reflektierende Schicht aus Magnesiumoxyd, um 
 EMI1.1 
 ; diese Reflexion beträgt im vorliegenden FalleDiese Lampen weisen jedoch eine starke Schwärzung auf, wodurch die Menge an erzeugtem Licht rasch abnimmt. Ferner haftet die reflektierende   Schicl1tscblecht.   



   Die Erfindung bezweckt, Abhilfe zu schaffen. 



   Gemäss der Erfindung ist die reflektierende Schicht eine Schicht, die aus einem Pulver mit einer Brechungszahl für sichtbares Licht von mehr als I,   11 und   einer Korngrösse   von weniger als l MUcran   besteht. 



   Die Erfindung gründet sich auf die Erkenntnis, dass es nicht notwendig ist, die Wahl des Materials der reflektierenden Schicht von dem Wunsch nach einer starken Reflexion der Strahlung mit einer Wellen- 
 EMI1.2 
 ;Lichtes. 



   Für eine gute Haftung empfiehlt es sich, die Stärke der reflektierenden Schicht geringer als 15 Mikron zu bemessen. 



   Vorzugsweise besteht die reflektierende Schicht aus Titanoxyd. 



   Bei rohrförmigen Lampen mit schlitzförmigem Fenster (das ist der nicht mit einer reflektierenden Schicht überzogene Teil der Röhre) ist die Lichtstärke senkrecht zur Achse der Röhre maximal bzw. minimal in der Symmetrieebene durch das Fenster. In der Praxis wird bei diesen Lampen eine maximale Lichtstärke erzielt, wenn von der reflektierenden Schicht ein Teil des Innenumfanges der Röhrenwand, der einem Winkel zwischen 1800 und 2700 entspricht, bedeckt wird. 



   Als Beispiele von Stoffen mit hoher Brechungszahl seien erwähnt : 

 <Desc/Clms Page number 2> 

 
 EMI2.1 
 
<tb> 
<tb> Zinkoxyd <SEP> Brechungszahl <SEP> = <SEP> 2,02
<tb> Bleiweiss <SEP> " <SEP> 1,94-2,09
<tb> Antimonoxyd <SEP> " <SEP> 2,09-2,29
<tb> Zinksulfid <SEP> " <SEP> 2,37
<tb> Zirkonoxyd <SEP> " <SEP> 2,40
<tb> Titanoxyd
<tb> Anatas <SEP> " <SEP> 2,55
<tb> Rutil <SEP> 2,70
<tb> demgegenüber
<tb> Magnesiumoxyd <SEP> " <SEP> 1,50
<tb> 
 
 EMI2.2 
    näher erläutert,Querschnittinderzeichnung   dargestellt ist. 



   In der Zeichnung bezeichnet 1 den Querschnitt durch eine Niederdruckquecksilberdampfentladungslampe mit einer Länge von etwa 120 cm und einem Aussendurchmesser von etwa 3, 8 cm. Die Lampe ist an den Enden in der üblichen Weise mit aktivierten Glühelektroden versehen und ist für eine   Röbrenspan-   nung von etwa 105 V und einen   Entladungsstram von etwa 420   mA bemessen*
Die der Entladung zugewendete Seite der Wand 1 ist mit einer üblichen Leuchtstoffschicht 2 versehen, beispielsweise mit mit Mangan aktiviertem Halogenphosphat, mit   einer Stärke   von etwa 20 Mikron, was einem Gewicht von etwa 3 mg je cm3 entspricht. Diese Schichtstärke genügt, um praktisch die gesamte Ultraviolettstrahlung der Entladung zu absorbieren. 



   Die bisher geschilderte Lampe entspricht einer üblichen 40 W-Leuchtstofflampe. 



   Zum Unterschied hievon ist bei der dargestellten Lampe zwischen der Glaswand 1 und der Leuchtschicht 2 auf einem Zentriwinkel des Lampenquerschnittes von etwa 2300 eine reflektierende Schicht 3 aus Titanoxyd in der Rutilmodifikation vorgesehen, mit einer Korngrösse von etwa 0, 3 Mikron und einer Schichtstärke von etwa 10 Mikron, was einem Gewicht von etwa 2mg je cm2 entspricht. Das Reflexionsvermögen von Rutil für die Wellenlänge 2537   beträgt nur etwa 7%, Die Stärke der reflektierenden Schicht ist somit in diesem Falle geringer als die der Leuchtschicht. 



   Die maximale Lichtstärke der Lampe in Pfeilrichtung beträgt etwa 180 % und in der entgegengesetzten Richtung etwa 35   l1   derjenigen einer üblichen 40 W-Lampe. Der Gesamtlichtstrom der Lampe mit Reflexionsschicht beträgt gut 90% derjenigen   einer Lampe   ohne Reflexionsschicht. 



   Der Gesamtlichtstrom der neuen Lampe beträgt nach 100 Stunden etwa 97   %.   nach 500 Stunden etwa   93 % und   nach 1000 Stunden etwa 91   %   des Anfangswertes. Diese Prozentsätze sind praktisch die gleichen. wie die der üblichen Lampe. 



   Es sei noch bemerkt, dass zur Erzielung des gleichen Höchstwertes der Lichtstärke von 180% mittels einer Schicht aus Magnesiumoxyd, dessen Pulver eine kleinste käuflich erhältliche Korngrösse von etwa 2 Mikron besitzt, eine Schichtstärke von etwa 100 Mikron Verwendung finden muss, was einem Gewicht von etwa 12 mg je cm2 entspricht ; dies- ist aus technologischen Gründen unannehmbar ; ausserdem betragen die Anfangslichtverluste etwa das Zweifache derjenigen der Titanoxydlampe.. 



   Selbst bei Magnesiumoxyd einer   Komgrösse   von 0, 3 Mikron ist noch eine Schichtstärke von etwa 25Mikron erforderlich (gegenüber 10 Mikron bei Titanoxyd derselben Korngrösse). Dagegen würde Titanoxyd einer Korngrösse von 2 Mikron eine Schichtstärke von etwa 60 Mikron erfordern. 



     Begnügt   man sich dagegen mit einem Höchstwert der. Lichtstärke von 160 %, so ist bei Titanoxyd 
 EMI2.3 
 Korngrösse von 2 Mikron, eine solche von etwa 30 Mikron erforderlich. 



   Hiebei beträgt der Lichtstrom bei Titanoxyd nach 100 Stunden etwa 97   %,   nach 500 Stunden etwa 93 % und nach 1000 Stunden etwa 91 % des   Anfangswertesi bei Magnesiumoxyd   dagegen   beugt   der An-   fangslichtsnom nur   93 % des Anfangswertes der Titanoxydlampe und nach 100, 500 bzw. 1000 Stunden nur noch etwa 98, 84 bzw.   81 %   des Anfangswertes der   Titänoxydiampe.   

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Claims (1)

  1. PATENTANSPRÜCHE : 1. Niederdruckquecksilberdampfentiadungslampe mit einer im Betrieb aufleuchtenden Schicht, von der ein Teil von der Innenwand der Lampe durch eine nicht-metallische reflektierende Schicht getrenntist. <Desc/Clms Page number 3> dadurch gekennzeichnet, dass die reflektierende Schicht aus Pulver mit einer Brechungszahl für sichtbares Licht von mehr als 1, 9 und einer Korngrösse von weniger als 1 Mikron besteht.
    2. Entladungslampe nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die Korngrösse etwa 0,3 Mikron beträgt.
    S. Entladungslampe nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, dass die Stärke der reflektierenden Schicht weniger als 15 Mikron ist.
    4. Entladungslampe nach Anspruch 1, 2 oder 3, dadurch gekennzeichnet, dass die reflektierende Schicht aus Titanoxyd besteht.
AT507756A 1955-08-26 1956-08-23 Niederdruckquecksilberdampfentladungslampe AT210950B (de)

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