AT210656B - Zigarren- oder Zigarettenspitze - Google Patents

Zigarren- oder Zigarettenspitze

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AT210656B
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AT500159A
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Anton Muehlbacher
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Anton Muehlbacher
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  Zigarren- oder Zigarettenspitze 
Die Erfindung stellt sich zur Aufgabe, eine Zigarren - oder Zigarettenspitze zu schaften. die einem starken Raucher das Gefühl des Rauchens geben soll, obwohl kein Rauch einer brennenden Zigarette eingesogen wird. 



   Es sind bereits eine Reihe von Zigarettenspitzen bekannt geworden, bei denen versucht wurde, dem Rauch die schädlichen Beimischungen zu entziehen oder gesundheitsfördernde Zusätze in den Rauch einzubringen. Alle diese Einrichtungen besitzen kurze Mundstücke, mit denen sie zwischen den Zähnen oder zwischen den Lippen gehalten werden. 



   Es sind auch schon Zigarettenspitzen vorgeschlagen worden, bei denen einzelne Teile aus Gummi hergestellt sind. Diese dehnbaren Gummiteile dienen aber lediglich dazu, Zusatzteile zu umfassen und so festzuhalten. 



   Mit allen diesen bekannten   Geräten   kann aber das gestellte Ziel nie erreicht werden. Der Raucher muss kauen und beissen können, um sich das Gefühl des Rauchens vortäuschen zu können.   Es muss also   der im Mund befindliche Teil der Zigarettenspitze so beschaffen sein, dass man daran kauen kann, und zwar mit den backen- und nicht mit den Schneidezähnen. 



     Erfindungsgemäss   wird dieses Ziel dadurch erreicht, dass bei   einer Zigarren - od er Zigarettenspitze   aus Kunststoff, mit Filterkammer und Rauchkanal mit   seitlicheraustrittsöffnungdas mundseitige Ende   aus flachem, ovalem oder rundem, zähem und elastischem Vollmaterial besteht und einen Kauansatz zum Beissen 
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    gegenüberliegende Ende mit einem Innengewinde zur Aufnahme verschiedener Zwischenstücke und/oderRauchansätze   versehen ist. 



   Gemäss weiterer Ausgestaltung des Erfindungsgegenstandes ist das Zwischenstück ein beiderseits mit Aussengewinde versehenes   Hohlsti1ck.   z. B. ein Metallröhrchen, während das Vorderstück aus Holz, Kunstharz oder anderem Kunststoff mundseitig ein Innengewinde trägt und am gegenüberliegenden Ende etwa kegelförmig ausgenommen und dadurch zum Einstecken der Zigarre oder der Zigarette geeignet ist. Zum   Inhalieren ätherischeröle trittan Stelle des Vorderstückes bzw. des Vorder-und Zwischenstückes   eine imitierte Zigarette, die vorne geschlossen ist und lediglich einige kleine Durchlöcherungen zum Luftansaugen besitzt. 



   In der Zeichnung sind zwei beispielsweise AusfUhrungsformen des Erfindungsgegenstandes im Längsschnitt dargestellt. Die Fig. l zeigt die Variante, geeignet zum Einstecken einer wirklichen Zigarette und lie Fig. 2 die Variante mit aufgeschraubter imitierter Zigarette. 



   In beiden Fällen besteht der Grundkörper 1 aus einem mundseitigen Stück   4.   an das eine Verbreite- : ung 2 mit Innengewinde am Ende anschliesst. Der Hohlraum dieses Teiles 2 steht in der   Mundrichtnng   lurch einen engen Kanal 3 mit der Aussenluft in Verbindung. Das mundseitige Ende 4 ist entweder flach, ) val oder rund und aus zähem und elastischem Vollmaterial gefertigt. Auf diesen Teil kann gebissen und   gekant   werden. Er ist so lang, dass er von den   vorderen Schneidezähnenbis   zum letzten Backenzahn reicht. 



   In das Innengewinde des Teiles 2 wird in beiden Fällen (Fig. l und Fig. 2) ein Zwischenstück 5 eingechraubt, das seinerseits an beiden Enden Aussengewinde trägt. Das Zwischenstück dient zur Aufnahme von   Zilterstoffen,   es kann ein Metallröhrchen oder ein   Kunststoffröhrchen   sein. 



   Als dritter Teil wird auf das Zwischenstück 5 ein VorderstUck 6 aufgeschraubt, das aus Holz, Kunst-   iarz   oder anderer Kunstmasse hergestellt ist. Dieser Teil 6 besitzt am mundabgewendeteaEndeeinekegel-   wormige   Erweiterung 8, die zum Einstecken einer wirklichen Zigarette dient. Im zweiten Falle (Fig. 2) ist las mundabgewendete Ende 7 zylindrisch ausgebildet und von einem engen Kanal 9 durchbohrt. Dieser 

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 Teil 6,7, 9 stellt dann eine imitierte Zigarette dar. 



   Bei der zweiten Variante mit imitierter Zigarette kann gegebenenfalls das Zwischenstück 5 entfallen und das Vorderstück 6, 7 unmittelbar in geeigneter Weise auf den Teil 1 aufgesteckt oder aufgeschraubt werden. Die Spitze nach der zweiten Variante dient vorwiegend zum Inhalieren ätherischer Öle. 



   Die Zigarettenspitze wird im allgemeinen so benützt, dass der Raucher, der eine Zigarette eben ausgeraucht hat, die Spitze im Munde behält und unbewusst mit den Backenzähnen zu kauen beginnt. Hiedurch werden   die Speicheldrüsen   angeregt und beginnen mit erhöhter Tätigkeit zu arbeiten. Der vermehrt Speichelfluss führt aber zu körperlicher Erfrischung, das Durstgefühl wird gemindert und die Spannkraft erhöht. 



    PATENTANSPRÜCHE :    
1. Zigarren- oder Zigarettenspitze aus Kunststoff, mit Filterkammer und Rauchkanal mit seitlicher   Austrittsöffnung, dadurch gekennzeichnet, dass das mundseitige Ende aus flachem, ovalem oder mndem,    zähem und elastischem Vollmaterial (4) besteht und einen Kauansatz zum Beissen bildet, welcher von den vorderen Schneidezähnen bis zum letzten seitlichen Backenzahn reicht, während das gegenüberliegende Ende mit einem Innengewinde zur Aufnahme verschiedener Zwischenstücke (5)   und/oder Rauchansätze (6)   versehen ist.

Claims (1)

  1. 2. Zigarren- oder Zigarettenspitze nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass das Zwischenstück (5) ein beiderseits mit Aussengewinde versehenes Hohlstück, z. B. ein Metallröhrchen, ist, während das Vor- dersttick (6) aus Holz, Kunstharz oder anderem Kunststoff mundseitig ein Innengewinde trägt und am gegenüberUegenden Ende etwa kegelförmig ausgenommen und dadurch zum Einstecken derZigarreoderder Zigarette geeignet ist.
    3. Zigarren- oder Zigarettenspitzenachden Ansprüchen 1 und 2, dadurch gekennzeichnet, dass zum [nhalieren ätherischer Öle an Stelle des Vorderstückes (6) bzw. des Vorder- und Zwischenstückes (5) eine imitierte Zigarette (7) tritt, die vorne geschlossen ist und lediglich einige kleine Durchlöcherungen (9) zum Luftansaugen besitzt.
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