AT207971B - Elektrisch beheiztes Kochendwassergerät - Google Patents

Elektrisch beheiztes Kochendwassergerät

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AT207971B
AT207971B AT237859A AT237859A AT207971B AT 207971 B AT207971 B AT 207971B AT 237859 A AT237859 A AT 237859A AT 237859 A AT237859 A AT 237859A AT 207971 B AT207971 B AT 207971B
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Austria
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boiling water
water device
container
mercury
pulse generator
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P F Forbach Appbau
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    • A47JKITCHEN EQUIPMENT; COFFEE MILLS; SPICE MILLS; APPARATUS FOR MAKING BEVERAGES
    • A47J27/00Cooking-vessels
    • A47J27/21Water-boiling vessels, e.g. kettles
    • A47J27/212Water-boiling vessels, e.g. kettles with signaling means, e.g. whistling kettles
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    • A47J27/21008Water-boiling vessels, e.g. kettles electrically heated
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  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Food Science & Technology (AREA)
  • Apparatus For Making Beverages (AREA)

Description


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  Elektrisch beheiztes Kochendwassergerät 
Für die Zubereitung der zum Abwaschen benötigten geringen Wassermengen bzw. das Aufbrühen von
Tee und Kaffee finden im Haushalt vielfach elektrisch beheizte Kochendwassergeräte mit einem Behäl- terinhalt bis zirka 51 Verwendung. Diese Gerate verzichten im allgemeinen auf einstellbare Temperatur- regler, besitzen vielmehr einen Handschalter, mit dem der Stromkreis zu den Heizelementen der Be- hälterbeheizung geschlossen werden kann, wobei ein   temperaturempfindliches   Organ dafür sorgt, dass die
Beheizung beim Erreichen des Kochpunktes selbsttätig abgeschaltet wird. Schwierigkeiten entstehen hier- bei insofern, als der Kochpunkt des Wassers bei einem Barometerstand von 710 mm QS bei rund 980 C, bei 790 mm   QS   aber bei rund 1010 C liegt.

   Geht die Eichung des temperaturempfindlichen Organes also von dem normalen Barometerstand mit 760 mm QS aus, so wird das Wasser im ersten Fall verkochen, ohne dass ein Abschalten eintritt, wahrend im zweiten Fall die Beheizung ausgeschaltet wird, ehe der
Kochpunkt erreicht ist. Ein Verkochen ist schon mit Rücksicht auf den nutzlosen Stromverbrauch uner- wünscht ; anderseits erkennt die Hausfrau nur sprudelndes Wasser als wirklich kochend an. 



   Diese Schwierigkeiten lassen sich nach der Erfindung dadurch beseitigen, dass innerhalb des Behal- ters ein schwingungsfahiges Gebilde - etwa ein hochkant gestellter, gewellter oder glatter Metallstreifen - angeordnet wird, dessen unter dem Einfluss der Unruhe des Wassers beim Erreichen des Kochpunktes einsetzende Bewegung auf einen elektrischen Impulsgeber   übertragen   wird, dessen Impuls ein dem Stromkreis der Heizelemente zugeordnetes Schaltschütz in dem Sinne steuert, dass die Beheizung mit dem oder den ersten Impulsen ausgeschaltet wird und solange ausgeschaltet bleibt, bis diese durch Betätigen des Handschalters wieder eingeschaltet wird.

   Als Kriterium für das Ausschalten der Behalterbeheizung dient also im Gegensatz zu bisher nicht die Temperatur des Behälterinhaltes, sondern das Stadium, in dem das wallende Kochen einsetzt,   d. h.   der tatsächliche Kochpunkt erreicht ist, auf den es bei der Bereitung von Kochendwasser ankommt. 



   Zwei Ausführungsbeispiele der Erfindung, bei denen es sich um   sogenannte Entleerungsgeräte   handelt, und weitere Einzelheiten derselben werden im folgenden an Hand der lediglich das Erfindungsprinzip verkörpernden Zeichnungen naher erläutert. 



   In der Fig. 1 ist mit 1 der Wasserbehalter des Kochendwassergerates bezeichnet, in dessen Boden 2 der mit dem   Einlass- und   Entleerungsventil in Verbindung stehende Rohrstutzen 3 und das Überlaufrohr 4 eingelötet sind. Der Boden des Behalter, der auf seiner Unterseite die Heizelemente 5 für die Behälterbeheizung eingebettet trägt, ist in seiner mittleren Partie napfartig ausgespart. In einem Durchbruch des Napfes 8 ist ein Metallfaltenbalg 6 befestigt, der gegebenenfalls durch einen Gummistopfen   od. dgl.   ersetzt sein kann, dessen eingezogener oberer Rand als Fassung für einen flachen, hochkantgestellten Metallstreifen 7 dient, der auf diese Weise ein schwingungsfahiges Gebilde darstellt, das um gewisse Winkelbeträge seitlich zu verschwenken ist. 



   Der Metallstreifen 7, der innerhalb des Behalters einen waagrechten Ansatz 9 aufweist, auf den ein am Behälterboden befestigter Bi-Metallstreifen 10 als Trockengehschutz einzuwirken vermag, trägt auf der Gegenseite ein Quecksilberschaltrohr 11. Dieses Schaltrohr ist mit zwei verschieden langen Drahtelektroden ausgerüstet, von denen die eine seitlich angeordnet ist und bis in die Quecksilberfüllung hineintaucht, während die andere zentrale kurz bis dicht an den Quecksilberspiegel heranreicht. Es ist in 

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 seinem unteren Bereich kugelförmig gestaltet und stellt den Impulsgeber für ein Schaltschütz 12 dar, das in geschlossenem Eisenkreis mit remanentem Magnetismus arbeitet, der durch eine über einen Widerstand 13 zugeführte Wechselspannung zum Verschwinden gebracht werden kann.

   Den Elektroden des Impulsgebers ist   ein Druckknopfschalter   14 als zusätzlicher Ausschalter parallel geschaltet, während der Einschaltvorgang von einem Druckknopf 15 aus gesteuert wird. 



   Beim Betätigen des Schalters 15 erhalt die Schaltspule des Schütz 12 Spannung. Hiedurch werden dessen Schaltglieder 12'und 12"umgelegt, die den Stromkreis der Heizelemente 5 schliessen. Dieser Zustand bleibt durch die Remanenz des geschlossenen Eisenkreises solange erhalten, bis das Wasser im Behälter 1 wallend zum Kochen kommt. Die hieraus resultierende flatternde Bewegung des Metallstreifens 7 wird auf das Schaltrohr 11 übertragen, welches kurzzeitig einen Stromkreis schliesst, der von dem einen Pol des Netzes über das Schaltglied   12',   den Widerstand 13, das Schaltrohr 11 und die Spule des Schaltschütz 12 zurück zum andern Netzpol führt. Damit wird der remanente Magnetismus zum Verschwinden 
 EMI2.1 
 
12"inreicht ist. 



   Unabhängig vom Temperaturzustand der Behälterfüllung   lässt   sich der gleiche Effekt durch Betätigen des Schalters 14 erzielen. Die Sicherheit gegen Trockengehen des Behälters ist dadurch gewährleistet, dass bei erhöhter Temperatur durch Wassermangel der   Bi-Metallstreifen   10 soweit aufgebogen wird. dass dieser über den Ansatz 9 das Schaltrohr 11 verschwenkt und damit gleichfalls die Beheizung ausschaltet. 



   Von dem Ausführungsbeispiel nach Fig. 1 unterscheidet sich das Beispiel der Fig. 2, in der für gleiche Teile die gleichen Bezugszeichen gewählt   sind, dadurch, dass   der Metallstreifen 7 nicht stehend, son-   dern   hängend angeordnet ist, wobei dessen Ende bis dicht an den Boden 2 des Behälters heranreicht. Hiedurch wird erreicht, dass auch geringste Wassermengen den Ausschaltvorgang auszulösen vermögen. Der Metallstreifen 7 ist auch hier in einer flexiblen Lagerung 6 gefasst und trägt an seinem unteren Ende eine Quecksilberschaltröhre 11 als Impulsgeber. 



    PATENTANSPRÜCHE :   
1. Elektrisch beheiztes Kochendwassergerät mit einem Handschalter zum Einschalten der Behälterbeheizung und einem das Abschalten derselben steuernden automatischen Schalter, dadurch gekennzeichnet, dass innerhalb des Behälters ein   schwingungsfähiges Gebilde-etwa einhochkantgestellter   oder   senk-   recht hängender Metallstreifen-angeordnet ist, dessen unter dem Einfluss der Unruhe des Wassers beim Erreichen des Kochpunktes einsetzende Bewegung auf einen elektrischen Impulsgeber übertragen wird, dessen Impuls ein dem Stromkreis der Heizelemente zugeordnetes   Schaltschütz   in dem Sinne   steuert.

   dass   mit dem oder den ersten Impulsen die Behälterbeheizung ausgeschaltet wird und solange ausgeschaltet bleibt, bis diese durch Betätigen des Handschalters wieder eingeschaltet wird.

Claims (1)

  1. 2. Kochendwassergerät nach Anspruch l, dadurch gekennzeichnet, dass den Kontaktendesimpuls- gebers ein Druckknopfschalter parallel geschaltet ist, der die Behälterbeheizung unabhängig von dem Temperaturzustand des Behalterinhalts auszuschalten gestattet.
    3. Kochendwassergerät nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, dass als Impulsgeber ein Quecksilberschaltrohr benutzt ist, welches mit einem Schütz zusammen arbeitet, dessen Schaltglied durch die magnetische Remanenz eines geschlossenen Eisenkreises in einer bestimmten Schaltstellung gehalten wird.
    4. Kochendwassergerät nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, dass das Schaltrohr in seinem unteren, die Quecksilberfü1lung aufnehmenden Bereich kugelförmig ausgebildet und mit zwei verschieden langen Drahtelektroden ausgerüstet ist, von denen die äussere in die Quecksilberfüllung eintaucht, während die zentrisch angeordnete andere Elektrode bis dicht an den Quecksilberspiegel heranreicht.
    5. Kochendwassergerät nach einem der Ansprüche 1 bis 4, dadurch gekennzeichnet, dass auf dem Behälterboden ein Bi-Metallstreifen befestigt ist, der mittelbar oder unmittelbar auf das schwingungsfähige Gebilde und damit auf den Impulsgeber einwirkt.
AT237859A 1958-04-28 1959-03-26 Elektrisch beheiztes Kochendwassergerät AT207971B (de)

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