AT207583B - Elektromagnetisches Registriergerät - Google Patents
Elektromagnetisches RegistriergerätInfo
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Description
<Desc/Clms Page number 1> Elektromagnetisches Registriergerät EMI1.1 einesind. An beiden Enden des Torsionskörpers 1 sind Schienen 23 fest angeordnet, deren Enden durch Querträger 20 verbunden sind. Auf den Schienen laufen die Räder 6 des kleinen Wagens 5, an dem die beiden Enden der Litze 8 befestigt sind, welche über die an den Querträgern 20 drehbar gelagerten Rollen 7 und über die Treibrolle 9 des klei- nen zweiphasigen Asynchronmotors 10 läuft. Auf dem kleinen Wagen 5 sitzt drehbar der Schreibstift 14 für die mit dem Papier 15 versehene Trommel 16. Die Aufnahmespule 22 sitzt auf dem als Torsionskörper ausgebildeten Fühler 11 und ist an die Eingangsseite des Verstärkers 12 angeschlossen. Der Torsionskörper 11 ist mit der Erregerwicklung 33 versehen, die an der Wechselstromquelle 4 liegt, die ihrerseits an die Erregerwicklung X des Motors 10 angeschlossen ist. Die Sveuerwicklung Y des Motors 10 ist an die Eingangsseite des Verstärkers ? 2 angeschlossen. Das Gerät arbeitet wie folgt : Die Spannung der Spule 22 des Fühlers 11, die registriert werden soll und die dem durch den Pfeil MX ? angedeuteten Drehmoment pro- portional ist, wird der Eintrittsseite des Verstärkers 12 zugeführt, wo sie mit der Spannung verglichen wird, die dem Verstärker von den Aufnahmespulen 2 zugeführt wird. Diese Spannung ist dem durch den Pfeil MK2 angedeuteten Drehmoment proportional, das vom Gewicht G des kleinen Wagens 5 mit dem aus seiner jeweiligen Lage sich ergebenden Arm 2 (MK2 = G. 1) ausgeübt wird. Der Unterschied der beiden Spannungen wird im Verstärker 12 verstärkt und dann in die Steuerwicklung Y des Motors 10 eingeführt. Der Rotor 9 des Motors 10 läuft um und bewegt mittels der Litze 8 und der Rollen 7 den Wagen 5 solange die durch das Drehmoment erzeugte Spannung nicht mit der zu messenden Spannung, die dem Moment MK' ? proportional ist, identisch ist. Die jeweilige Lage des kleinen Wagens 5, in welcher dieses Gleichgewicht eintritt, dient als Mass für <Desc/Clms Page number 2> die zu messende Spannung und wird mittels des Schreibstiftes 14 auf dem Papierband 15 registriert. Durch die drehbare Aufhängung EMI2.1 erreicht, dass das Gewicht des Schreibstiftes 14 vom Papierband 15 bzw. von der Trommel ; M aufgenommen wird, ohne sich dem Gewicht G zu überlagern, welches das Moment MK2 hervorruft. Der Fühler 22, der die zu registrierende Spannung liefert, kann z. B. einem Drehzahlmesser, einem Druckmesser, dem Standzeiger, einer Waage oder einem andern Gerät zuge.. ordnet sein. Ein anderes Beispiel für ein Registriergerät gemäss der Erfindung zeigt Fig. 2. Auch hier ist der Torsiönskörper j ! am Träger 13 fest angeordnet und mit Aufnahmespulen 2 sowie an Enden mit Schienen 23 versehen, auf welchen mittels der Räder 6 der kleine Wagen 5 aufgehängt ist. Der mittlere Teil des Wagens läuft duroh den Spalt zwischen den Statoren 17 und 18 des mit der Wicklung 19 versehenen Motors. Die Anordnung veranschaulicht die Möglichkeit, statt des normalerweise benutzten zweiphasigen Asynchronmotors 10 zum Antrieb des kleinen Wagens 5 einen Motor zu verwenden, bei welchem der mittlere Teil des Wagens 5 den Anker des Motors bildet. Im übrigen ist die Bauart des Gerätes die gleiche wie in Fig. 1 veranschaulicht. Das Registriergerät gemäss der Erfindung hat einen weiten Verwendungsbereich. In Verbindung mit geeigneten Verstärkern kann eine Aufzeichnungsbreite von 25 cm und darüber hinaus bei einer Empfindlichkeit von 1 mV über die ganze Breite der Aufzeichnung erzielt werden, was die Benützung der EMI2.2 colorimetern, Polarographen u. dgl. ermöglicht. Da der Verstärker des Gerätes lediglich zum Verstärken der Leistung dient, werden die Angaben des Gerätes durch die Alterung der Elektronenröhren nicht beeinflusst und selbst der Austausch der Röhren macht keine Schwierigkeiten. Bei Verwendung des Motors gemäss Fig. 2 und Anwendung höherer Frequenzen, kann ein Registriergerät mit grosser Registrierschnelligkeit, z. B. zum Registrieren von dynamischen Phänomenen, geschaffen werden, das den Vorteil eines besonders niedrigen Energieverbrauches hat. Falls die höheren Harmonischen aus der Eintrittsspannung des Fühlers des Gerätes abgefiltert werden, kann man das Gerät auch zum Aufzeichnen von Wechselspannungen mit Sinusvorlauf mit Erfolg benützen.
Claims (1)
- PATENTANSPRUCH : Elektromagnetisches Registriergerät mit einem eine Schreibeinrichtung tragenden Registrierwagen, der mittels eines Servomotors eingestellt wird, und mit einem ferroma- genetischen Torsionsstab, der durch den in einer Erregerwicklung fliessenden Strom zylindrisch magnetisiert ist und eine Aufnahmespule trägt, zur Bestimmung der durch die Verformung des magnetischen Feldes bei Torsion entstehenden elektromotorischen Kraft, dadurch gekennzeichnet, dass der Torsionsstab (1), dessen mittlerer Teil in einem Träger (13) eingespannt ist, an seinen bei- EMI2.3 seines Gewichtes ein seinem jeweiligen Abstand vom Torsionsstab (1) proportionales Drehmoment auf diesen ausübt, wobei die durch die Torsion des Stabes (1) in der Aufnahmespule (2) entstehende Spannung über einen Verstärker (12)an die Steuerphase eines Asynchronmotors (10) gelegt ist, welcher den Registrierwagen (5) so einstellt, dass das von diesem hervorgerufene Drehmoment das entgegengesetzt gerichtete, der Messgrösse entsprechende Drehmoment kompensiert.
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| CS207583X | 1957-04-25 |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| AT207583B true AT207583B (de) | 1960-02-10 |
Family
ID=5450612
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| AT291858A AT207583B (de) | 1957-04-25 | 1958-04-22 | Elektromagnetisches Registriergerät |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| AT (1) | AT207583B (de) |
-
1958
- 1958-04-22 AT AT291858A patent/AT207583B/de active
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