AT207534B - Traggerippe, z. B. für ein zerlegbares Gewächs-, insbesondere Wanderglashaus od. dgl. - Google Patents

Traggerippe, z. B. für ein zerlegbares Gewächs-, insbesondere Wanderglashaus od. dgl.

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AT207534B
AT207534B AT85754A AT85754A AT207534B AT 207534 B AT207534 B AT 207534B AT 85754 A AT85754 A AT 85754A AT 85754 A AT85754 A AT 85754A AT 207534 B AT207534 B AT 207534B
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AT
Austria
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greenhouse
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decomposable
glass house
sleeve
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Karl Danzer
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Karl Danzer
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Description


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  Traggerippe, z. B. für ein zerlegbares   Gewächs-, insbesondere  
Wanderglashaus od. dgl. 



   Die Erfindung betrifft ein Traggerippe für die Zellenbauweise, das die Herstellung beispielsweise eines   zerlegbaren Gewächs-,   insbesondere eines Wanderglashauses ermöglicht. Ein bekanntes Traggerippe für ähnliche Zwecke besteht aus geneigten, am Boden lose aufruhenden Stehern, sowie Dachsparren und gleich langen Längsstreben, wobei für die Verbindung dieser Elemente Knotenverbindungsstücke vorgesehen sind. 



  Während Glas- und Gewächshäuser bisher vielfach auf Fundamente montiert und nur durch schwierige Ergänzungsbauten erweitert werden konnten, bezweckt die vorliegende Erfindung eine beliebige Ausbaufähigkeit, Zerlegbarkeit und Transportfähigkeit des Bauwerkes. Die Erfindung bezieht sich auch auf besonders einfache und leicht zu handhabende Verbindungselemente. 



   Es sind nun bereits Glashäuser in Zellenbauweise bekannt, die von einem   Ganzmetallgerüst   getragen werden. Ein solches Gerüst bestand z. B. aus Stehern, einem Dachgerippe und aus den die Seitenwände tragenden Schrägstreben. Diese Schrägstreben wurden auf besondere, ins Erdreich eingesetzte Formsteine gestützt ; die Verbindung der einzelnen Streben, Steher und Sprossen erfolgte mit besonderen und untereinander verschiedenartig ausgebildeten   Qu, : ; rbindern,   Firstbindern und Knotenstücken, so dass sich eine relativ komplizierte Bauart ergab. 



   Das Gewächs-, insbesondere Glashaus, gemäss der Erfindung zeigt demgegenüber einen vereinfachten und äusserst billig herzustellenden Aufbau. Erfindungsgemäss sind bei einem Traggerippe der eingangs erwähnten Art im wesentlichen gleich lange Steher und Dachsparren vorgesehen, und sowohl zur Verbindung der Steher mit den Dachsparren und den Längsstreben als auch der Dachsparren untereinander und mit den Längsstreben dienen gleiche   Knotenverbindungsstücke,   die, wie an sich bekannt, aus einer Haupthülse bestehen, ander rechtwinkelig abzweigende und untereinander einen stumpfen Winkel einschliessende Sei - tenhülsen angeordnet sind.

   Im Falle ein mehrschiffiges Traggerippe zur Ausführung gelangt, werden zur Verbindung der einzelnen Schiffe Knotenverbindungsstücke zur Halterung von zwei Dachsparren, einem Steher und der Längsstreben verwendet, die sich von den andern   Knotenverbindungsstücken   nur dadurch unterscheiden, dass eine dritte Seitenhülse vorgesehen ist. 



   Das erfindungsgemässe Traggerippe wird nachstehend an Hand der Zeichnungen näher erläutert, in denen Fig. 1 eine perspektivische Ansicht einer dreischiffigen Anlage und Fig. 2 eine perspektivische Ansicht des Gerüstes einer Einzelzelle zeigt. In Fig. 3 ist ein Querschnitt durch eine Einzelzelle und in Fig. 4 ein Querschnitt durch eine zweischiffige Anlage dargestellt. Fig. 5 ist eine perspektivische Ansicht eines 
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 tes. In Fig. 7 ist eine Untersicht eines zweischenkeligen Endverbindungsstückes zu erkennen und Fig. 8 gibt einen Schnitt durch ein dreischenkeliges Verbindungsstück wieder. 



   In den Fig. 2 und 3 ist mit 1 der Basisrahmen bezeichnet, auf welchem die Steher 2, z. B. mittels der Verbindungsschienen 3 befestigt sind. Der Basisrahmen kann aus Kanthölzern gebildet sein. Die Steher, die vorzugsweise aus Rundhölzern bestehen, können senkrecht oder schräg auf dem Basisrahmen angeordnet sein. Sie tragen die Seitenwände bzw. die seitliche Verglasung 30. Die oberen Enden der Steher 2 sind mit dem Dachgerippe und den   durchlaufenden Längsstreben   oder Pfetten 4 derart verbunden, dass jede Dachsparre 5 mit je einem Steher und der Pfette einen Knoten 6 bildet. Ein gleicher Knoten 7 wird auch zwischen zwei gegenüberliegenden Dachsprossen   5,     5'und   der durchlaufenden Firststrebe 8 gebildet.

   Es ist zweckmässig, dass die Längen der Einzelteile 2,5, 5'so gewählt werden, dass sie untereinander gleiche stumpfe Winkel einschliesslich, wodurch eine sehr feste Verbindung ermöglicht wird. 



   Ein zur Verbindung der Einzelteile vorteilhaftes Verbindungsstück ist in Fig. 5 dargestellt. Es besteht 

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 aus einer Haupthülse 9, die zur Aufnahme der Längsstrebe 4 bzw. der Firststrebe 8 dient, und aus einem Paar von an die Haupthülse angesetzten Schenkelhülsen 10,10', die zur Aufnahme der Steher bzw. 



  Dachsparren dienen. Die Schenkelhülsen sind   bei diesem Ausführungsform   des Verbindungsstückes an die Haupthülse angeschweisst und zweckmässig mit einem Verstärkungsblech 31, das im Winkel zwischen den Schenkelhülsen in deren   Längsrichtung   angeordnet, z. B. ebenfalls angeschweisst ist, verstärkt. Die Haupthülse und die Schenkelhülsen können mit zusätzlichen Befestigungsmitteln, z. B.   Flügelschrauben     17,   versehen sein, die nach Herstellung der Verbindung in die Streben eingedreht werden. 



   Eine geänderte Ausführungsform eines Verbindungsgliedes, welches verstellbar ausgebildet ist, zeigt die Fig. 6. Auch dieses Knotenverbindungsstück besteht aus einer Haupthülse 9 und Schenkelhülsen   10, 10',   die an der Haupthülse in Lager 11 mittels der Achse 12 schwenkbar angelenkt sind. Sie können in einem bestimmten Winkel zueinander fixiert werden. Zu diesem Zweck ist auf einer Schenkelhülse 10 ein Ende des Sperrhebels 13 im Lager 14 schwenkbar befestigt, während auf der andern Schenkelhülse   10'eine   Fixierungseinrichtung 15 vorgesehen ist. Der Sperrhebel ist auf seiner Unterseite mit einer Anzahl von Einschnitten bzw. Ausnehmungen 16-16"'versehen, die mit dem Fixierungsknopf 15 in Eingriff gebracht werden können.

   Ein weiteres Verbindungsstück, das als Endbinder verwendet wird, zeigt   Fig. 7   in Untersicht. Dieses Verbindungselement entspricht im wesentlichen dem in Fig. 5 dargestellten, wobei die Haupthülse 9 verkürzt ist. 



   In Fig. 4 ist eine zweischiffige Bauweise des erfindungsgemässen Traggerippes schematisch dargestellt. 



  Die Doppelzelle ist im wesentlichen in gleicher Weise wie die Einzelzelle gemäss Fig. 3 ausgebildet, indem an dem Basisrahmen 1 die Steher 2 befestigt sind, die das Dachgerippe tragen. Die einzelnen Steher 
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Claims (1)

  1. <Desc/Clms Page number 3>
    2. Traggerippe nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die Seitenhülsen (10, 10') der Knotenverbindungsstücke an der Haupthülse (9) schwenkbar angelenkt und durch einen Sperrhebel (13) ieststell- bar sind, wobei der Sperrhebel mit einem Ende an eine Seitenhülse (10) angelenkt und mit einer auf der andern Seitenhülse (10') angebrachten Fixiereinrichtung (15) in Eingriff steht.
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