AT207041B - Verfahren zur Herstellung geleeartiger Zubereitungen - Google Patents

Verfahren zur Herstellung geleeartiger Zubereitungen

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AT207041B
AT207041B AT157558A AT157558A AT207041B AT 207041 B AT207041 B AT 207041B AT 157558 A AT157558 A AT 157558A AT 157558 A AT157558 A AT 157558A AT 207041 B AT207041 B AT 207041B
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jelly
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Hoechst Ag
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    • C04CEMENTS; CONCRETE; ARTIFICIAL STONE; CERAMICS; REFRACTORIES
    • C04BLIME, MAGNESIA; SLAG; CEMENTS; COMPOSITIONS THEREOF, e.g. MORTARS, CONCRETE OR LIKE BUILDING MATERIALS; ARTIFICIAL STONE; CERAMICS; REFRACTORIES; TREATMENT OF NATURAL STONE
    • C04B22/00Use of inorganic materials as active ingredients for mortars, concrete or artificial stone, e.g. accelerators or shrinkage compensating agents
    • C04B22/08Acids or salts thereof
    • C04B22/16Acids or salts thereof containing phosphorus in the anion, e.g. phosphates
    • CCHEMISTRY; METALLURGY
    • C04CEMENTS; CONCRETE; ARTIFICIAL STONE; CERAMICS; REFRACTORIES
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    • C04B2103/00Function or property of ingredients for mortars, concrete or artificial stone
    • C04B2103/44Thickening, gelling or viscosity increasing agents

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Description


   <Desc/Clms Page number 1> 
 



  Verfahren zur Herstellung geleeartiger Zubereitungen 
Die Herstellung geleeartiger Zubereitungen spielt in der kosmetischen Industrie eine bedeutende
Rolle. So hat man   z. B.   für die Herstellung geleeartiger Zubereitungen, vor allem   für Glyceringelees,  
Tragant oder auch Gelatine als Gelatinierungsmittel verwendet. Es ist weiterhin bekannt, dass man aus
Wasser oder aus wässerigen Lösungen nicht gelatinierender Stoffe Gelees herstellen kann, wenn man die aus mehrwertigen, insbesondere aliphatischen Alkoholen und höhermolekularen acyclischen und cycli-   schen   Alkoholen gebildeten Äther, die wenigstens noch eine freie Hydroxylgruppe enthalten, als Gela- tinierungsmittel verwendet.

   Die Äther können als solche oder zweckmässigerweise zusammen mit wasser- löslichen Alkoholen verwendet werden, wobei auch gegebenenfalls neutral reagierende, seifenartige
Stoffe, z. B. Fettalkoholsulfate, mit eingesetzt werden können. 



   Die genannten geleeartigen Zubereitungen bestehen im wesentlichen aus dem jeweiligen Gelatinierungsmittel und Wasser bzw. Mischungen aus Wasser und niedrig molekularen Alkoholen, wie Äthanol oder Glycerin. Sie gestatten jedoch nicht den Einbau von   öl- oder   fettartigen Körpern, was im Interesse einer hautpflegenden Wirkung der Zubereitung sehr erwünscht wäre. 



   Es wurde nun gefunden, dass man stabile geleeartige Zubereitungen mit einem hohen Gehalt an emulgierten Fettanteilen erhalten kann, wenn man als Gelatinierungsmittel Mischungen aus   90 - 20%   an
Polyglykoläthern gesättigter oder ungesättigter aliphatischer Alkohole mit 12 - 18, vorzugsweise 16 - 18 Kohlenstoffatomen und   10-80% an   Estern aus Orthophosphorsäure und Polyglykoläthern gesättigter oder ungesättigter aliphatischer Alkohole mit mehr als 7 Kohlenstoffatomen. verwendet. Die so erhaltenen Emulsionen entsprechen dem Typ Öl-in-Wasser. 



   Als Polyglykoläther gesättigter oder ungesättigter aliphatischer Alkohole kommen beispielsweise die Umsetzungsprodukte von Äthylenoxyd oder seinen Äquivalenten wie Glykol, Polyglykole, oder Epichlorhydrin mit Laurylalkohol, bevorzugt mit Palmityl-,   Oleyl- oder   Stearylalkohol in Frage. Vorzugsweise werden solche Kondensationsprodukte verwendet, die 6 - 10 Glykolradikale enthalten. 



   Als Ester aus Orthophosphorsäure und Polyglykoläthern gesättigter oder ungesättigter aliphatischer Alkohole mit mindestens 8 Kohlenstoffatomen kommen primäre und vorzugsweise sekundäre bzw. tertiäre Phosphorsäureester in Frage, bei denen der höhermolekulare aliphatische Rest über eine Brücke von 3 bis 10, vorzugsweise 4 bis 8 Glykolradikalen an das Phosphorsäureradikal gebunden ist. Als gesättigte oder ungesättigte aliphatische Alkohole mit mindestens 8 Kohlenstoffatomen kommen für die Herstellung der Ester beispielsweise Oktylalkohol, Decylalkohol, Laurylalkohol, Palmitylalkohol, Oleylalkohol, Stearylalkohol in Frage.

   Besonders geeignet sind die sekundären und tertiären   Orthophosphorsäureester   des Oleyl-   tetra- bis -octaglykoläthers,   des   Lauryltetra- bis -octaglykoläthers   und die entsprechenden, sich vom Stearylalkohol ableitenden Verbindungen. 



   Das Mischungsverhältnis der beiden Komponenten kann in weiten Grenzen schwanken. Es sollen jedoch mindestens etwa   10%   Phosphorsäureester eingesetzt werden. Die Menge des Polyglykoläthers soll nicht weniger als 20% betragen. 



   Die erfindungsgemäss herstellbaren Gelees können erhebliche Mengen geeigneter Kohlenwasserstoffe oder öliger Fettsäureester in der Fettphase neben den Gelatinierungskomponenten enthalten. In die wässerige Phase der geleeartigen Emulsionen können grössere Mengen niedrig molekularer Alkohole eingearbeitet werden. Vorzugsweise wird hiefür Glycerin verwendet. 

 <Desc/Clms Page number 2> 

 



     Beispiel l :   4 Gew.-Teile des tertiären Orthophosphorsäureesters aus Oleyltetraglykoläther werden gemeinsam mit 16   Gew.-Teilen   des Oleyloctaglykoläthers und mit 20   Gew.-Teilen Paraffinöl   DAB 6 aufgeschmolzen und in die etwa   500C   warme Schmelze portionsweise 60   Gew.-Teile Wasser   eingerührt. 



  Es wird eine glasklare. farblose Gallerte erhalten. 
 EMI2.1 
 
Hochdruck-Hydrierung von Spermöl gewonnenes Gemisch gesättigter Fettalkohole, 4   Gew.-Teile des se-   kundären Orthophosphorsäureesters des   Oleyloctaglyko]äthers, 14 Gew.-Teile Weissöl und 6 Gew.-Teile  
Isopropylpalmitinat werden in üblicher Weise durch Zugabe von 60   Gew.-Teilen   Wasser in Emulsionsform   überführt.   Die erhaltene Emulsion stellt eine glasklare, farblose Gallerte dar, die unter anderem als Frisiercreme geeignet ist. 



     Beispiel 3 :   20   Gew.-Teile   Paraffinöl DAB 6 werden gemeinsam mit 4   Gew.-Teilen   des sekundären Orthophosphorsäureesters des Lauryltetraglykoläthers und 16 Gew.-Teilen des Anlagerungsproduktes von etwa 8 Mol Äthylenoxyd an ein durch Hochdruck-Hydrierung von Spermöl gewonnenes Gemisch gesättigter Fettalkohole aufgeschmolzen und in die warme Schmelze 60   Gew.-Teile   einer Mischung aus gleichen Teilen Glycerin DAB 6 und Wasser eingerührt. Man erhält ein Glyceringelee, das sich vorziiglich zur Pflege der Hände eignet. 



   Beispiel 4 : Aus 14   Gew.-Teilen   des tertiären Orthophosphorsäureesters des Lauryltetraglykol- äthers,   6 Gew. - Teilen des Anlagerungsproduktes von 8 Mol Äthylenoxyd an ein durch Hochdruck- Hydrie-   rung von Spermöl gewonnenes Gemisch gesättigter   Fettalkohole, 20 Gew.-Teilen   Paraffinöl und 60 Gew.Teilen Wasser erhält man in der oben beschriebenen Weise eine klare Gallerte. 



   In gleicher Weise erhält man aus 17 Gew.-Teilen des Anlagerungsproduktes von etwa 7 Mol Äthylenoxyd an ein Gemisch aus gesättigten und ungesättigten Fettalkoholen des Spermöles mit einer Jodzahl von 40 bis 60, 3   Gew.-Teilen   des sekundären Orthophosphorsäureesters des Oleyloctaglykoläthers, 15 Gew.-Teilen Weissöl und 5 Gew.-Teilen Oleyloleat durch Zugabe von 60   Gew.-Teilen   Wasser auf üblichem Wege eine klare gallertige Emulsion. 



   Eine ebenfalls klare Gallerte erhält man bei Verwendung von 4   Gew.-Teilen   des sekundären Orthophosphorsäureesters des   Lauryltetraglykoläthers,   16   Gew.-Teilen Lauryltetraglykoläther,   6   Gew.-Teilen     Perhydrosqualen,   14   Gew.-Teilen   Paraffinöl und 60 Gew. - Teilen Wasser. 



    PATENTANSPRÜCHE :    
1. Verfahren zur Herstellung stabiler geleeartiger Zubereitungen mit einem hohen emulgierten Fettanteil, die dem Emulsionstyp Öl-in-Wasser entsprechen, dadurch gekennzeichnet,   dass man als Gelati-   nierungsmittel Mischungen aus   90-20% an Polyglykoläthern gesättigter oder ungesättigter aliphatischer   Alkohole von 12 bis 18, vorzugsweise 16 bis 18 Kohlenstoffatomen und 10-80% an Estern aus Orthophosphorsäure und Polyglykoläthern gesättigter oder ungesättigter aliphatischer Alkohole mit mehr als 7 Kohlenstoffatomen verwendet.

Claims (1)

  1. 2. Verfahren nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass man als Gelatinierungsmittel Gemische verwendet, die sekundäre oder tertiäre Phosphorsäureester enthalten.
AT157558A 1957-03-07 1958-03-05 Verfahren zur Herstellung geleeartiger Zubereitungen AT207041B (de)

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