AT206628B - - Google Patents
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-
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Description
<Desc/Clms Page number 1> Im Zwischenraum zwischen Doppel- oder Mehrfachverglasungen und Abstandsleisten od. dgl. wirkende Entfeuchtungsmassen Die Erfindung betrifft Entfeuchtungsmassen zum Entziehen der Luftfeuchtigkeit aus geschlossenen Räumen, insbesondere zum Entfeuchten des Luftzwischenraumes zwischen Doppel- oder Mehrfachwandungen, beispielsweise bei Verglasungen, um ein Beschlagen der Wandungsinnenseiten zu verhindern. Es sind Entfeuchtungsmittel zum Entziehen der Luftfeuchtigkeit bekannt und werden auchfür Doppel- oder Mehrscheibenverglasung angewendet, wie z. B. Kieselsäuregel, Chlorcaicium usw. Insbesondere bei Doppel- oder Mehrscheibenverglasung haben diese Mittel jedoch folgende Nachteile. Die Mittel liegen in Pulver-, Stückform oder körnig vor und erschweren dadurch die Anbringung. Ausserdem können die Scheiben im Inneren der Verglasung verunreinigt werden. Bei Kieselgel kann in dieser Form die Sonneneinwirkung die Entfeuchtung reversibel gestalten, so dass Feuchtigkeit wieder an die Luft abgegeben wird und ein Beschlagen der Scheiben der Verglasung verursacht. Stückiges oder körniges Chloralcium zerfliesst bei Wasseraufnahme wie die meisten andern hygroskopischen Substanzen. Ausserdem ist es schwierig und umständlich, diese Substanzen möglichst schnell zwischen die Doppelwandungen einzubringen, damit sie nicht an Wirksamkeit verlieren, da die körnigen und stückigen Entfeuchtungsmittel EMI1.1 lf ZwiscÌ1enste-gen od. dgl. aufgeklebt werden müssen Es ist weiters bekannt, Asbest oder einen porösen Kunststoff als Abstandhalter von Glasscheiben, u. zw. verklebt mit diesen, zu verwenden. Möglicherweise wirkt diese Anordnung feuchtigkeitsentziehend auf Grund der hygroskopischen Eigenschaften der verwendeten Stoffe. Schliesslich sind auch feste, z. B. pul- verförmige Materialien, bestehend aus natürlichen oder künstlichen Stoffen mit kolloidalen Eigenschaften, die mit Chlorcalciumlösung behandelt und darauf getrocknet wurden, als feuchtigkeitsentziehende Mittel bekannt. Gemäss der Erfindung sind im Zwischenraum zwischen Doppel- oder Mehrfachverglasungen und Abstandsleisten od. dgl. durch wasserentziehende Substanzen wie z. B. solche auf Calciumchloridbasis wirkende Entfeuchtungsmassen dadurch gekennzeichnet, dass diese Substanzen zusammen mit einer Pastengrundlage und Füllmitteln als Auftragsschicht an der dem Zwischenraum zugewendeten Seite der Abstandsleisten angeordnet sind, wobei Pastengrundlage und Füllmittel gegenüber den Substanzen möglichst indifferent sind. Die erfindungsgemässen Substanzen lassen sich schnell auftragen und haften gut, und gewährleisten eine Entfeuchtung des Raumes gleich gut bei grosser Kälte oder Hitze. Beispielsweise kann der pastenförmige Einsatz als bandartige Schicht ausgebildet sein, deren Breite im wesentlichen dem Abstand zwischen den jeweiligen Wandungen entspricht. Dieser Einsatz hat den wesentlichen Vorteil, dass er mittels Tube und verschieden geformten Ausflussöffnungen oder andern ähnlichen Auftragsvorrichtungen, z. B. auf dem Zwischensteg des Rahmens einer Scheibenverglasung aufgebracht werden kann. Als mögliche Zusammensetzung von pastenförmigen Entfeuchtungseinsätzen nach der Erfindung werden nachstehend zwei Beispiele aufgeführt, wobei sich die Erfindung jedoch nicht auf Einsätze dieser Stoffkombinationen beschränkt. <Desc/Clms Page number 2> EMI2.1 l :1 ".. Aluminiumsilikat 1 Kieselsäure Beispiel 2 : 4 Gew. Teile Calciumchlorid Kieselsäure 1 Kieselgur 4 Glyzerin. Die Vorteile gegenüber den bisher bekannten Entfeuchtungsmitteln zu dem vorgenannten Zweck bestehen darin, dass a) die Entfeuchtungspaste in einfacher Weise als Aufstrich aus der Tube oder mit ähnlichen Hilfsmit- teln aufgebracht werden kann, b) die Entfeuchtungspaste ein bequemes Arbeiten gestattet, da ihre Wirksamkeit nicht bereits bei der Anbringung merklich gemindert wird, c) durch die Verpackungsart und den damit gegebenen geringen Austrittsquerschnitt die Haltbarkeit und Wirksamkeit der nicht sofort verbrauchten Entfeuchtungspaste gewährleistet ist, d) die Pastenform aus der Tube eine äusserst sparsame Verwendung gestattet, e) die Entfeuchtungspaste bei ihrer Anwendung z. B. bei Doppelverglasungen auf dem Zwischensteg oder auf dem als Zwischensteg dienenden Abdichtprofil innig haftet und dadurch keine Verunrei- nigung der Glasscheiben von beispielsweise beweglichen Fensterflügeln wie Schwingflugel usw. verursacht, f) die Feuchtigkeitsaufnahme auch unter ungünstigen Verhältnissen irreversibel ist, EMI2.2 CMorcalcium,dungs- oder Rahmenprofils angepasst werden kann. In der Zeichnung ist ein Ausführungsbeispiel der Erfindung bei einer Doppeiseheibenvsrglasung ohne Beschränkung auf dasselbe dargestellt, da auch sonstige geschlossene Räume oder Wandungen gleich welcher Art entfeuchtet werden können und sollen, bei denen es wesentlich ist, dass Zwischenwandungen sich nicht beschlagen dürfen. Bei dem dargestellten Anwendungsbeispiel besteht die Verglasung aus dem Rahmenprofi ! l mit Rahmensteg 3 und den beiden Glasscheiben 5 und 7. Der pastenförmige Einsatz wird nun auf einfachste Weise mittels eines aus einer Tube durch eine geeignete Auslassöffnung des Tubenverschlusses in Form eines Bandes 9 auf den veg 3 aufgebracht und gegebenenfalls mittels geeigneter Werkzeuge geglättet und gleichmässig verteilt,,, 0 dass im wesentlichen die gesamte Oberfläche des Rahmensteges 3 bedeckt ist. Es ist vorteilhaft, die Bandbreite nur so gross zu wählen, dass kein Anhaften an den Wandungen oder Scheiben 5,7 eintreten ! ann. Nach dem Auftragen des Entfeuchtungseinsatzes können die Wandungen oder Scheiben angebracht werden. Natürlich ist es auch möglich, den pastenförmigen Entfeuchtungseinsatz zwischen bereits vorhandenen Wandungen einzulegen.
Claims (1)
- PATENTANSPRUCH : Im Zwischenraum zwischen Doppel- oder Mehrfachverglasungen und Abstandsleisten od. dgl. durch wasserentziehende Substanzen wie z. B. solche auf Calciumchloridbasis wirkende Entfeuchtungsmassen, dadurch gekennzeichnet, dass diese Substanzen zusammen mit einer Pastengrundlage und Füllmitteln als Auftragsschicht an der dem Zwischenraum zugewendeten Seite der Abstandsleisten angeordnet sind, wobei Pastengrundlage und Füllmittel gegenüber des Substanzen möglichst indifferent sind.
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE206628T | 1956-06-13 |
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| Publication Number | Publication Date |
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| AT206628B true AT206628B (de) | 1959-12-10 |
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| AT383057A AT206628B (de) | 1956-06-13 | 1957-06-11 |
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| Country | Link |
|---|---|
| AT (1) | AT206628B (de) |
Cited By (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE2824519A1 (de) * | 1978-06-03 | 1979-12-06 | Franz Bayer | Aus wenigstens zwei einzelscheiben zusammengesetzte isolierglasscheibe |
-
1957
- 1957-06-11 AT AT383057A patent/AT206628B/de active
Cited By (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE2824519A1 (de) * | 1978-06-03 | 1979-12-06 | Franz Bayer | Aus wenigstens zwei einzelscheiben zusammengesetzte isolierglasscheibe |
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