AT206208B - Anordnung zur digitalen Informationsverarbeitung - Google Patents

Anordnung zur digitalen Informationsverarbeitung

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AT206208B AT773556A AT773556A AT206208B AT 206208 B AT206208 B AT 206208B AT 773556 A AT773556 A AT 773556A AT 773556 A AT773556 A AT 773556A AT 206208 B AT206208 B AT 206208B
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    • HELECTRICITY
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    • H04L9/00Cryptographic mechanisms or cryptographic arrangements for secret or secure communications; Network security protocols
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Description


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Verfahren zur optischen Aufzeichnung und Abtastung von Informationen sind seit längerer Zeit bekannt und haben sich in vielen Beziehungen an- dern Verfahren überlegen erwiesen. Die Verar- beitung optisch abgetasteter Informationen er- folgte aber durchweg mit elektrischen oder elektronischen Anordnungen. Dabei hat'es sich als nachteilig erwiesen, dass zur Umwandlung der optisch vorliegenden Informationen in elektri- sche, den bisher bekannten Speicher- und Rechen- anordnungen angepasste Grössen, besondere Ver- fahren angewendet werden mussten. 



   Zur optischen Aufzeichnung der auf Grund optisch abgetasteter Informationen durch elektrische oder elektronische Rechengeräte ermittelten Ergebnisse war eine zweite Umwandlung der In- formationen erforderlich. 



   Diese zweifache Umwandlung von Informationen hatte neben dem grossen erforderlichen apparativen Aufwand auch den Nachteil, dass in den ganzen Informationsfluss zusätzliche   Fehlermög-   lichkeiten eingeschaltet wurden. 



   Es sind ferner auch Anordnungen zur Verarbeitung von in Form von Lichtintensitäten vorliegenden Werten nach dem Analogrechenverfahren bekannt geworden. Bei diesen Anordnungen werden sowohl die eingegebenen als auch die ausgegebenen Werte durch diesen Werten proportionale Lichtintensitäten dargestellt, während die Durchführung der Rechnung in der Änderung der Intensität des eingegebenen Lichtes nach bestimmten Regeln besteht. 



   Diese Anordnungen haben den Nachteil, dass die Rechnung nicht mit beliebiger Genauigkeit durchgeführt werden kann, was bei allen kaufmännischen und   bei den meist, en   wissenschaftlichen Anwendungen untragbar ist. Darüber hinaus müssen die meist in digitaler Form vorliegenden Werte durch besondere Digital-Analog-Wandler vor der Eingabe in   Analog-Grössen   umgewandelt und nach Durchführung der Rechnung mit Hilfe von Analog-Digital-Wandlern wieder in Ziffernwerte übersetzt werden. 



   Um diese Nachteile zu vermeiden, wird gemäss der Erfindung eine aus an und für sich bekannten Elementen bestehende Anordnung zur Informationsverarbeitung angegeben, bei der zur Einga, be, Verarbeitung und Ausgabe der Informationen durch strahlungsleitende und bzw. oder strah-   lungselektrische Elemente   vorgesehen sind. Nach einer besonderen Ausführungsform der Erfindung werden die Informationen strahlungsleitenden Elementen zugeführt, die mit andern, ausgabeseitig angeordneten, strahlungsleitenden Elementen derartig verbunden sind, dass eine bestimmte In-   formationswandlung,'beispielsweise   eine CodeUmwandlung, der eingegebenen Informationen 
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 als auch ausgabeseitig jeweils eine einzige oder auch gleichzeitig mehrere Informationen auftreten.

   Die einzelnen Komponenten einer Information können dabei entweder durch das Vorliegen oder das Fehlen von Strahlungsenergie an den entsprechenden Eingabe- oder Ausgabestellen der Anordnung dargestellt werden. Auch die Verwendung   frequenz abhängiger Elemente innerhalb   solcher Anordnungen liegt im Rahmen der Erfindung. 



   Gemäss einer andern Ausführungsform der Erfindung sind speichernd lichtelektrische, Baugruppen vorgesehen, die zwei stabile Zustände einnehmen können und nach Art elektronischer, bistabiler Multivibratoren zur Speicherung   binär, er   Ziffern verwendet werden. 



   Die Erfindung wird   anschliessend   an Hand einiger Ausführungsbeispiele näher erläutert. 



   Es stellen dar : Fig. 1 einen   dezimal-binären   optischen   Code-Übersetzer,   Fig. 2 einen binär-oktonären optischen   übersetzen,   Fig. 3 eine optische Matrix, Fig. 4 die perspektivische Darstellung einer lichtelektrischen Speicheranordnung, Fig. 5 eine andere erfindungsgemässe lichtelektrische   Zähl- und   Speicheranordnung, Fig. 6 die perspektivische Darstellung der Anordnung nach Fig. 5, Fig. 7 eine schematische Darstellung einer Anordnung gemäss Fig. 5, Fig. 8 eine weitere lichtelektrische   Zähl- und   Speicheranord- 

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 13 Beispiele für die Ausführung einer besonders einfachen und vorteilhaften Ausführungsform lichtelektrischer Speicher- und Recheneinheiten. 



   In dem in Fig. 1 gezeigten   Ausführungsbeispiel   besteht ein Code-übersetzen aus einer Mehrzahl von Lichtröhren   oder-führungen,   die so angeordnet sind, dass sie die zwölf verschiedenen Aufzeichnungspositionen einer Karte darstellen. D. h., eine Röhre befindet sich in einer der Aufzeichnungsposition 9 der Karte entsprechenden Position, eine andere Röhre liegt in Position 8 usw., für alle Aufzeichnungspositionen einschliesslich der Steuerpositionen 11 und 12. Alle Röhren 17 sind an einen Teil einer kartengesteuerten Maschine 18 angeschlossen. 



   Die Röhren 17 sind entsprechend verzweigt, um die Darstellung des auf der Karte 16 aufgezeichneten Dezimalwertes in der binären Form an den Ausgangsenden der Röhren zu bewirken. 



  Z. B. ist die der Position 9 der Karte zugeordnete Lichtröhre zu den binären Positionen 1 und 8 verzweigt ; die Röhre in Position 8 geht direkt zu der binären Position 8 ; die Röhre an der Kartenaufzeichnungsposition 7 verzweigt sich in den binären Positionen 1, 2 und 4. Alle andern Röhren sind entsprechend verzweigt, um eine Obersetzung der eingegebenen Werte in die binäre Form zu gewährleisten. 



   Fig. 1 zeigt eine Anordnung, in der die Karte 16 eine Lochung in ihrer Aufzeichnungsposition 7 enthält. Daher können die von der Lichtquelle 15 
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 zu den Führungsröhren 17 gehen, welche zu den Ausgangspositionen 1, 2 und 4 gehen. Die an den den binären Ziffern 1, 2 und 4 entsprechenden Röhrenausgangsenden erscheinenden Lichtstrahlen können zur Erregung von Photozellen (nicht gezeigt) dienen oder zu andern rechnerischen oder logischen Vorrichtungen weitergeleitet werden. 



   Fig. 2 veranschaulicht eine Führungsröhrenmatrixanordnung, bei der ein Kein Licht"-Zustand an einem Ausgangsende den Eingangswert darstellt. Darstellungsgemäss sind die Eingangsende der Röhren paarweise angeordnet und umfassen je ein Paar für jede binäre Stelle 1, 2 und 4. Die Röhren 20 und 21 sind dem binären Wert 1 zugeordnet, die Röhren 22 und 23 dem binären Wert 2 und die Röhren 24 und 25 dem binären Wert 4. Jede Röhre ist so verzweigt, dass sie sich mit einer der jedem der andern binären Werte zugeordneten Röhren vereinigt. Z. B. vereinigt sich die Röhre 21 mit den Röhren 23 und 25 zur Bildung der Röhre 27, die die Position Null darstellt. Die andern Röhren sind ähnlich zur Darstellung vorherbestimmter Positionen des oktonären Codes verzweigt. 



   Im Betrieb führt je eine der Eingangsröhren jedes Röhrenpaares eines binären Wertes Licht, und die andere Röhre bleibt dunkel. Bei der   binären   1 zeigt das Vorhandensein von Licht am Ein- gangsende der Röhre 21 und das gleichzeitige
Fehlen von Licht am Eingangsende der Röhre 20 an, dass eine binäre 1 auf dem Aufzeichnungsma- terial steht. Ein umgekehrter Lichtzustand am
Eingang dieser beiden Röhren würde das Fehlen eines binären Wertes 1 auf dem Aufzeichnungs- material anzeigen.

   Ahnlich stellt das Vorhandensein von Licht am Eingang der rechten Röhre jedes den   binären   Werten 2 und 4 zugeordneten
Röhrenpaares das Vorhandensein dieser Werte auf dem gelochten Aufzeichnungsmaterial dar, und das Vorhandensein von Licht am Eingang der linken Röhre dieser Röhrenpaare zeigt das Fehlen dieser Werte auf dem Aufzeichnungsmaterial an.
Fig. 2 zeigt eine Lichtquelle 28, die Lichtstrah- len durch ein gelochtes Aufzeichnungsmaterial 29 zu bestimmten Eingangsenden einer Röhren- matrixanordnung leitet. Es werden Lichtstrahlen von den Röhren 21, 23 und 25 aufgenommen, während von den Röhren 20,22 und 24 kein
Licht aufgenommen wird. Die Röhren 20,22 und 24 vereinigen sich zu der Röhre 26, die die Position 7 des oktonären Ausgangs darstellt.

   Nur dieser Ausgang ist in dem Kein Licht"-Zustand, da die Röhren 21, 23 und 25 durch Verzweigung Enden bilden, die den Positionen 0-6 entsprechen. Ebenso kann der   oktonäre   Ausgang für je- den binären Eingang bestimmt werden, wobei der an einem der Ausgangsenden entwickelte "Kein Licht"-Zustand den binären Wert auf dem Aufzeichnungsmaterial darstellt. 



   Fig. 3 zeigt eine andere Entschlüsselungsanordnung, welche Lichtröhren verwendet, die zweidimensional zu einem   Multiplikationsmatrix- oder   Tabellennachschlag-System angeordnet sind. 



   In Fig. 3 sind zwei Gruppen von Lichtröhren dargestellt, die jede einen Faktoreneingang darstellen. Der Eingang   A   ist durch Röhren 30 und der Eingang B durch Röhren 31 dargestellt. Jede Röhre 30 ist so verzweigt, dass sie sich mit jeder Röhre 31 vereinigt ; am Vereinigungspunkt befindet sich eine lichtempfindliche Schicht 32. Jenseits dieser Schicht ist in jedem Falle die verschmolzene Röhre 34 je nach Erfordernis weiter verzweigt und bildet Ausgangsenden, die den Zustand AxB darstellen. 



   Eine solche Matrixanordnung arbeitet durch Umwandlung eines Kein Licht"-Zustandes in einen Licht"-Zustand wie folgt : Die lichtempfindlichen Schichten an jedem Röhrenvereinigungspunkt können aus grünem Phosphor bestehen, der durch ein verhältnismässig intensives   langwelliges   entweder durch eine Röhre 30 oder 31 kommendes Rotlicht gelöscht werden kann. Alle lichtempfindlichen Schichten werden mit schwachem ultraviolettem Licht entweder direkt durch eine äussere Quelle, dargestellt durch die Steuereingänge 33 in Fig. 3, oder durch die Röhren selbst belichtet, wenn deren ultraviolette Übertragungfähigkeit ausreicht.

   Die Intensität des roten und des ultravioletten Lichtes ist so eingestellt, dass das rote Licht von einer einzigen Lichtröhre aus 

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 vollständig die Wirkung des ultravioletten Lich- tes auf den Phosphor aufhebt, wenn das rote und das ultraviolette Licht gleichzeitig auftreten. Das
Fehlen roten Lichtes an einem Vereinigungspunkt in der   Röhrenmatrix     lässt.   die zugeordnete Phos- phorschicht mit der charakteristischen grünen
Farbe nachleuchten.   Dieses grüne   Licht wird dann durch die entsprechende Röhre 34 zu entspre- chenden Ausgangsenden geleitet, die die Fakto- reneingänge darstellen. Das grüne Licht an diesen
Ausgangsenden kann auch zu andern   rechner ; -   schen oder logischen Vorrichtungen verteilt wer- den.

   In dieser Lichtverteilungsanordnung können
Grünfilter verwendet werden, um sicherzustellen, dass kein ultraviolettes oder rotes Licht falsche
Ausgangsanzeigen gibt. 



   Wenn z. B. angenommen wird, dass ein Fak-   toreneingang 5   in die Röhren 31 und ein Fakto- reneingang 7 in die Röhren 30 eingeführt wird, wird langwelliges rotes Licht in allen Lichtröhren
30 und 31 mit Ausnahme der die 7 bzw. 5 dar- stellenden eingeführt. Infolge des Fehlens von rotem Licht in diesen beiden Röhren kann nur   deren Vereinigungspunkt und kein anderer im iKein-Licht"-Zustand sein. Daher empfängt ihre  
Phosphorschicht 32 nur das ultraviolette Licht von dem Steuereingang 33. Das durch diese einzige Phosphorschicht 32 erzeugte grüne Licht wird durch die Röhre 34 zu den dem Dezimalwert 35 entsprechenden Ausgangsenden weitergeleitet.

   D. h., ein Zweig der Röhre 34 geht zu der Position 3 in der Zehnerstelle einer Serie von Zweigenden, und ein anderer Zweig der Röhre 34 geht zu Po-   sition   5 in der Einerstelle einer Serie von Röhrenzweigenden. Nur die Position 3 in der Zehnergruppe und die Position 5 in der Einergruppe leuchten jetzt grün, weil die andern Phosphorschichten in der Matrix mit rotem Licht belichtet worden sind. Andere Faktoreneingänge erzeugen in ähnlicher Weise grünes Licht an den entsprechenden Zehner-und Einerpositionen,
Im Ausführungsbeispiel gemäss Fig. 4 bedeuten die Zahlen 109a-109g mehrere Ausgangslichtführungen, z.

   B.   aus "Methylcryalate"-Harz,   für eine entsprechende Anzahl von Registriermitteln   110a-110g.   Die Kammer 111 besteht aus zwei Platten 112, 113, welche durchlässig   für Strah-   lung" sind, worunter hier eine elektromagnetische Strahlung zu verstehen ist, die im infraroten, sichtbaren oder ultravioletten Bereich des elektromagnetischen Spektrums liegt. Die Platten 112, 113 umschliessen zwischen sich ein schwer ionisierbares Medium 114. 



   Auf der inneren Wand der ersten Platte 112 befindet sich ein Überzug 115 aus durchsichtigem elektrisch leitendem Material, wie es z. B. für die elektrisch leitenden durchsichtigen Überzüge auf den Innenwänden der Bildschirmoberflächen von   Kathodenstrahlröhren in   Fernsehempfängern verwendet wird. Auf den durchsichtigen elektrisch leitenden Überzug ist wiederum ein sehr dünner überzug 116 aus einem Material aufgebracht, das bei Erregung durch strahlende Energie Sekundärelektronen aussendet. Dieser   Überzug 116   ist so dünn, dass er mindestens teilweise durchlässig für die durch die Platte 112   übertragene   Strahlung ist, damit diese Strahlung die Vorderseite des überzuges erreichen kann und dieser Sekundärelektronen in das Medium 114 sendet.

   Der   Überzug 116   kann also eine Schicht aus Wolfram oder Gold mit einer Dicke von 30-50 Anströmeinheiten sein. 



   Auf die Innenwand der zweiten Platte 113 ist ein elektrisch leitender durchsichtiger überzug 117 ähnlich dem beschriebenen Überzug auf der Platte 112 aufgebracht. über diesem Überzug auf 
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 wendeten   Phosphorüberzügen   ähnelt. Von einer Spannungsquelle 119 ist die negative Klemme mit   dem'Überzug 116   durch den überzug 115 der Platte 112 und die positive Klemme mit dem   Phosphorüberzug   118 durch einen Strombegrenzungswiderstand   120,   einen Schalter 121 und den überzug 117 der Platte 113 verbunden. Bei Anlegung der Spannung von der Quelle 119 zwischen dem überzug 116 und dem Phosphorüberzug 118 durch Schliessung des Schalters 121 kann die Kammer 111 örtliche   lonenentladungen   aufrechterhalten (wie noch genauer beschrieben wird).

   Diese örtlichen   Ionenentladungen   erregen diejenigen Bereiche des Überzuges 118 zum Lumineszieren, die auf den jeweiligen Entladungswegen liegen, und lassen diese Bereiche   strahlende Ener-   gie durch die Platte 113 aussenden. Die Aus-   gangsführungen     110a-110g   sind in Strahlungsempfangsbeziehung mit dem überzug 118 gekoppelt und bewirken jede die Entnahme der von einem dieser Bereiche in Gegenwart einer lokalisierten   lonenentladung   erzeugten strahlenden Energie. 



   Die örtlichen   Ionenentladungen   werden anfangs in der Kammer 111 durch Impulse strahlender Energie erzeugt, die zu der Kammer durch mehrere Eingabeführungen 125a-125c   übertragen   werden. Die Eingabeführungen 125a-125c sind so gekoppelt, dass sie die Eingangsimpulse strahlender Energie zu dem Überzug 116 übertragen, um dadurch die Sendung von Sekundärelektronen in das ionisierbare Medium von diesem überzug aus in seinen Bereichen, die direkt vor den nahegelegenen Enden der Führungen 125a-125c liegen, zu bewirken. Jede dieser lokalisierten Exoelektronensendungen erzeugt eine lokalisierte   Io-   nenentladung in der Kammer 111, wenn die beiden von den   überzügen   116 und 118 gebildeten Elektroden der Kammer eine Spannung in Ionisierungshöhe empfangen. 



   Aus dem Vorstehenden geht hervor, dass die Teile   110a-110c   der   lonisierungskammer     111,   die jeweils zwischen Eingangsführungen 125a- 125c und Ausgangsführungen   109a-109c liegen,   eine Anzahl von Registriermitteln darstellen, in denen Eingangsimpulse strahlender Energie zu den 

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 verschiedenen Registriermitteln registriert werden durch gespeicherte Anzeigen strahlender Energie, welche von aufrechterhaltenen lokalisierten Ionenentladungen erzeugt werden. Jedes solche Registriermittel ist also ein Lichtverstärkermittel, da die darin durch einen lokalisierten Bereich der Phosphorelektrode 118 in Gegenwart einer Ionenentladung entwickelte Strahlenenergie einen we- 
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 Ionenentladung einleitende Impuls strahlender Energie.

   Ausserdem ist jedes dieser Registriermittel insofern eine Ionenentladungszelle, als jedes von ihnen eine eigene Ionenentladungseinheit in der Kammer 111 darstellt. Die andern Registriermittel   110d-llOg   entsprechen den beschriebenen Registriermitteln100a-100c. 



   Eine Verschiebung wird erreicht, weil die in der Fig. 4 gezeigte Ausführung eine zweite   lom-   sierungskammer   1' enthält,   die im Aufbau der Kammer 111 entspricht und daher nicht genauer beschrieben zu werden braucht. Zwischen die Kammer   111 und 111'sind   mehrere Führungen für strahlende Energie von Register zu Verschie- 
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  Die erste   Führung 130a   ist mit der Kammer 111 verbunden, um die Strahlung aus deren ersten Teil   110a   aufzunehmen, und die folgenden Führungen 130b-130f sind so mit der Kammer 111 verbunden, dass sie in ähnlicher Weise jeweils die Strahlung aus den Teilen 110b-110f der Kammer 111 aufnehmen. Entsprechend ist im letzten Teilig der Kammer keine solche Führung vorgesehen, da sie   überflüssig   wäre.

   An ihren andern Enden sind die Führungen 130a-130f mit der Kammer 111'verbunden, um die von den Teilen   11 Oa-11 of der   Kammer 111 entwickelte Strahlenenergieemission als Impulse strahlender Energie zu dem Exoelektronen aussendenden überzug   116'der   Kammer   Ill'zu übertragen.   Die von den Führungen 130a-130f übertragenen Impulse strahlender Energie erzeugen lokalisierte Ionenentladungen in der Kammer 111', ebenso wie lokalisierte Ionenenladungen in der Kammer 111 im Ansprechen auf Impulse strahlender Energie erzeugt werden. Ebenso wie oben für die Kammer 111 beschrieben, unterteilen also die Führungen 130a-130f die Kammer 111'in eine entsprechende Anzahl von Abschnitten   131a-131f, worin   jeweils eine getrennte lokalisierte Ionenentladung stattfindet.

   Jeder solche Abschnitt, der nachstehend als Verschiebungsmittel bezeichnet wird, ist insofern ein   Lichtverstärkungsmittel,   als der darin enthaltene lokalisierte Bereich der Phosphorelektrode 118'bei Erregung durch eine Ionenentladung eine Strahlenenergie-Emission erzeugt, deren Energiegehalt grösser ist als der die Ionenentladung einleitende Impuls strahlender Energie. 



  Ausserdem ist jeder solche Abschnitt insofern eine Ionenentladungszelle, als er eine getrennte Ionenentladungseinheit in der Kammer 111'ist. 
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 schnitte 131a-131f in der Kammer   111'werden   zu der Kammer 111 zurückgekoppelt durch mehrere Verschiebemittel-zu-Register-Führungen 135a -135f.

   Von diesen empfängt die erste Führung 135a die vom Teil 131a entwickelte strahlende Energie und überträgt sie zu dem im Teil 110b   , der Kammer 111   befindlichen örtlichen Bereich des Exoelektronen sendenden Oberzugs 116. Ähnlich   überträgt   die Führung 135b strahlende Energie aus dem Teil 110b der Kammer 111'zu dem   Teil 110c   der Kammer 111, und in gleicher Weise   überträgt   jede andere dieser Führungen strahlende Energie aus einem gegebenen Abschnitt der Kammer   111'zu   dem nächsthöheren Abschnitt der Kammer 111. Die einzigen von den Abschnitten   110d-llOg   der Kammer 111 empfangenen Strahlungseingänge sind also die von den   Früh-   
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 gelieferten.Das beschriebene Schieberegistersystem arbeitet wie folgt.

   Es sei angenommen, dass anfangs beide Schalter 121 und   J ? 2r offen   sind, so dass beide Kammern 111 und 111'nicht erregt und damit entionis, iert sind. Jetzt wird der Schalter 121 geschlossen, um die Kammer 111 mit einer Ionisierungsspannung zu versorgen. Dann wird als nächstes eine binäre Zahl, die drei Ziffernstellen entsprechend den drei Eingangsführungen   125a,   125b,   125c   hat, in die Kammer 111 eingeführt durch die übertragung von die binäre Ziffer l" darstellenden Impulsen strahlender Energie durch diejenigen   Eingangsführungen,   die einer von einer binären   Ziffer" 1" in   der   binären Zäh !   eingenommenen Ziffernposition entsprechen,

   und durch   Nichtübertragung   von Impulsen strahlender Energie durch die restlichen Führungen zum Zwecke der Einführung der   binären O"für   die diesen restlichen Führungen zugeordneten Ziffernpositionen der binären Zahl. Durch die beschriebene 
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 bestimmte   Eingangsführungen   125a-125c werden lokalisierte   Ionenentladungen in   denjenigen Abschnitten   110a-ll0c   der Kammer 111 bewirkt, die den Impulse übertragenden Eingangsführungen gegenüberliegen.

   Diese lokalisierten   Ionenenltadungen   bringen ihrerseits entsprechende lokalisierte Bereiche der Phosphorelektrode 118 zum Lumineszieren und erzeugen damit von jedem dieser Bereiche aus eine   Strahlenenergieemis-   sion, deren Energiegehalt grösser als der die Ionenentladung einleitende Impuls strahlender Energie ist. Die Strahlen-energie-Emissionen von den ausgewählten Bereichen der Elektrode 118 aus stellen die urspringliche binäre Zahl nach Speicherung und Verstärkung in der Kammer 111 dar. 



  Diese verstärkte Form der binären Zahl kann natürlich durch die Ausgangsführungen   109a-     10ge   sofort aus der Kammer   111 entnommen   werden. 



   Der Schalter 121 ist noch geschlossen, und nun wird als dritter Schritt der Schalter   121'ge-   schlossen, um die Kammer 111'mit einer Ioni- 
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 111 durch eine. der Führungen 130a-130c empfangenen Strahlenenergie-Emissionen erzeugen also entsprechende lokalisierte   lonenentladungen   in einem oder mehreren Abschnitten 131a-131c der Kammer 111'. Daraus folgt also, dass durch das Schliessen des Schalters 121' eine Übertragung der in der Kammer 111 registrierten   binären   Zahl zu der Kammer 111' bewirkt wird. Die Kammer 111'speichert und verstärkt diese binäre Zahl ebenso, wie die Zahl in der Kammer 111 gespeichert und verstärkt wird. 



   Als vierter Schritt wird kurz nach dem Schlie- ssen des Schalters 121'der Schalter 121 geöffnet, um die Kammer 111 abzuerregen und dadurch die darin befindlichen   lonenentladungen   zu unterdrücken. Damit wird in der Kammer 111 die ursprünglich registrierte binäre Zahl gelöscht, die jetzt in der Kammer 111'gespeichert ist. Als fünfter Schritt wird, während der Schalter   121'   geschlossen bleibt, der Schalter 121 wieder geschlossen, um wieder die Kammer 111 mit einer Ionisierspannung zu versehen. Unter diesen Um-   ständen erzeugen   die von der Kammer 111 aus der Kammer 111'empfangenen Strahlungsenergie-Emissionen durch eine oder   mehrere der Füh-   rungen 135a-135c entsprechende lokalisierte lonenentladungen in einem oder mehreren der Abschnitte 110b-110d der Kammer 111.

   Infolgedessen wird also die jetzt in der Kammer 111' gespeicherte   binäre   Zahl zu der Kammer 111 übertragen und von ihr registriert, und diese neue   Registrierung der binären   Zahl ist gegenüber der ursprünglichen Position der Registrierung um einen Abschnitt vorgerückt. Das bedeutet also, dass die binäre Zahl,   die ursprünglich in   den Ab- 
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   Gemäss dem oben Gesagten wird, wenn die Kammer 111 periodisch durch Schliessen und Offnen des Schalters 121 erregt wird, und wenn auch die Kammer 111'periodisch durch Schliessen und öffnen des Schalters 121'in einer Zeitfolge erregt wird, in der die Erregungsperioden der Kammern 111   und 111'einander überschneiden,   die anfangs in der Kammer 111 registrierte binäre Zahl zwischen den Kammern 111 und 111'hinund herübertragen, so dass die Registrierung der binären Zahl in der   Kammer.   abschnittsweise vorverschoben wird.

   Da die von der Kammer 111 zu   registrieren-de binäre   Zahl nur drei Ziffernpositionen hat (entsprechend den drei Eingangsführungen   125a-125c),   und da die Kammer 111 sieben Abschnitte enthält, in denen die binäre Zahl registriert werden kann, kann die Verschiebung   der 0binären   Zahl in der Kammer 111 fortgesetzt werden, bis die Abschnitte 110a-   110c,   in denen die Zahl anfänglich registriert war, ganz leer sind. Diese Löschung kann immer dann erreicht werden, wenn die Anzahl der Eingangsführungen halb oder weniger als halb so gross ist wie die Anzahl von Registrierabschnitten in der Kammer 111. Natürlich kann für jede Registrier- position in der Kammer 111 die binäre Zahl durch Verwendung entsprechender Ausgangsfüh- rungen   109a-l09g   entnommen werden. 



   In Fig. 5 bezeichnen die Zahlen 210a, 210b,
210c und 210d mehrere Zählerstufen, die in der genannten Reihenfolge binäre Ziffern in steigendem Stellenwert darstellen, z. B. Ziffern der De-   zimalstellenwerte l,   2 4 und 8. Die beiden lonisierungskammern 211 und   211'sind   allen erwähn- ten Stufen gemeinsam. Die Kammern 211 und
211'gleichen, einander grundsätzlich, und daher wird nur die Kammer 211 genauer beschrieben. 



   Die Kammer 211 besteht aus zwei Platten 212 und 213, die parallel zueinander angeordnet sind und dazwischen ein schwer ionisierbares Gas umschliessen, z. B. Atherdampf. Jede Platte 212 und 213 ist durchlässig   für elektromagnetische   Strah-   lung",   womit eine Strahlung im ultravioletten, sichtbaren und infraroten Teil der elektromagnetischen Spektrums gemeint ist. Auf der Innenwand der Platte 212 befindet sich eine elektrisch leitende Schicht 214, die durchlässig für die elektromagnetische Strahlung ist und dem durchsichtigen elektrisch leitenden Überzug auf der Innenwand der Bildschirme von in   Fernsehempfän-   gern verwendeten Kathodenstrahlröhren gleicht.

   Auf dem   Überzug 214   befindet sich ein sehr dünner Überzug 215 aus einem Material, das Sekundärelektronen beim Einfallen strahlender Energie aussendet. Der überzug 215 muss auch dünn genug sein, um mindestens teilweise   durchlässig   für die Strahlung zu sein, die durch den überzug 216 hindurchgeht, damit diese Strahlung die Aussendung von Exoelektronen von der der Platte 213 zugewandten Seite des überzugs 215 bewirken kann.   ! Der überzug 215   kann also z. B. eine Schicht aus Wolfram oder Gold mit einer Dicke von 30 bis 60 Anströmeinheiten sein. Der Überzug 215 dient als gemeinsame Elektrode für alle Stufen 210a-210d. 



   Auf der Innenwand der Platte 213 befinden sich den Stufen   210a,   210b, 210c und 210d angehörende elektrisch leitende Elemente   216a,   216b, 216c und   216d. Jedes   dieser Elemente ist gegen das ihm benachbarte Elemente elektrisch isoliert, um als einzelne Anschlusselektrode der betreffenden Stufe verwendbar zu sein. Jedes der Elemente 216a-216d ist ein   Ionenauffänger   aus Phosphormaterial, das bei einer auf dem Element endenden Ionenentladung luminesziert. Zur besseren Stromleitung kann jedes der Elemente 216a- 216d auf einem durchsichtigen elektrisch leitenden lokalisierten überzug ähnlich dem beschriebenen Überzug 215 für die Platte 212 aufliegen. 



   Die Kammer   211'gleicht   der Kammer 211 mit der Ausnahme, dass der Phosphorüberzug   216'   als gemeinsame Elektrode für die Stufen 210a- 210d dient und die Exoelektronen emittierenden   Überzüge     215a'-215d'als   Einzelelektroden für diese Stufen wirksam sind. 



   Die andern Komponenten der Ausführung von Fig. 5 können am besten beschrieben werden, 

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 wenn man sie als Stufen ansieht, und da die Stufen 210a-210d einander gleichen, wird nur die Stufe 210a genauer beschrieben. In der Stufe 210a ist die negative Klemme einer gemeinsamen Spannungsquelle 218 für alle Stufen an die gemeinsame Elektrode 215 für alle Stufen angeschlossen, und die geerdete positive Klemme der Quelle 218 ist über einen Widerstand 221a mit der Elektrode 216a der Stufe 210a verbunden.

   Infolge dieser Verbindung kann der Bereich des ionisierbaren Gases zwischen den Elektroden 216a und 215 durch eine elektromagnetische Strahlung oder einen   Strahlungsengerie"-Impuls   ionisiert werden, der zu diesem Bereich übertragen wird, und danach wird eine örtlich begrenzte Ionenentladung in diesem Bereich zwischen den Elektroden 216a und 215 aufrechterhalten. Die örtliche Anordnung 219a in der lonisierungskammer 211 der Elektroden 216a und des gegnüberliegenden Teiles der Elektrode 215 hat also die Eigenschaft eines strahlungsempfindlichen Mittels, das im Ansprechen auf einen   Strahlungsengerie-Impuls   aus einem ersten (entionisierten) in einen zweiten (ionisierten) Zustand übergehen kann.

   Ausserdem hat diese örtliche Anordnung die Eigenschaft eines Lichtverstärkers, da der lumineszierende Ausgang der Phosphoreelektrode 216a in Gegenwart einer Ionenentladung einen wesentlich grösseren Energiegehalt hat als der die lonenentladung einleitende Strahlungsenergie-Impuls. Die beschriebene örtliche Anordnung hat auch die Eigenschaft einer   Ionenentladungs-Zelle",   da sie, obwohl sie ein Teil der gemeinsamen   Ionisierungskammer   211 zusammen mit ähnlichen örtlichen Anordnungen 
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 stärkers und einer Ionenentladungszelle hat. Sie ist dargestellt durch den örtlich begrenzten Teil der Ionisierungskammer   211',   bestehend aus der Elektrode   215a',   der Stufe   210a und   dem der Elektrode   215a'gegenüberliegenden   Teil der Elektrode 216'.

   Von diesen Elektroden ist die Elektrode   216'. an   die positive Klemme der Spannungsquelle 218 angeschlossen, während die Elektrode 215a'mit dem elektrischen Verbindungpunkt des Widerstandes 221a und der Elektrode 216a verbunden ist. Die Ionenentladungszelle 220a ist also mit dem Widerstand 221a parallelgeschaltet. 



   Auf Grund ihrer Parallelschaltung mit dem Widerstand 221a wird die Ionenentladungszelle 220a durch den Spannungsabfall über diesen Widerstand ionisierbar gemacht. Dieser Spannungsabfall macht in Übereinstimmung mit seiner Höhe die zuletzt erwähnte Ionenentladungszelle wahlweise wie folgt ionisierbar. Wenn die Entladungszelle 219a entionisiert ist, hat sie eine sehr hohe Impedanz, und daher fliesst kein Strom durch den Widerstand 221a. Der Wert des Spannungsabfalls über Widerstand 221a ist also klei- er als der für die Ionisierung der Zelle 220a nötige Spannungswert. Vor Ionisierung der Zelle 219a kann also die Zelle 220a nicht ionisiert werden. 



   Wenn jedoch die Zelle   219a im Ansprechen   auf einen empfangenen Strahlungsenergie-Impuls ionisiert wird, fliesst infolge der resultierenden niedrigen Impedanz der Zelle eine relativ grosse Strommenge durch den Widerstand 221a. Der dadurch bewirkte Spannungsabfall über 221a ist hoch genug, um die Zelle 220a durch einen von ihr empfangenen Strahlungsenergieimpuls ionisierbar zu machen. Der Widerstand 221a bereitet also im Ansprechen auf die   Zustandsinderung   der Zelle 219a die Zelle 220a zum Ansprechen auf einen Strahlungsenergie-Impuls vor. Wenn die zuletzt genannte Zelle 220a so vorbereitet ist, wird sie natürlich im Ansprechen auf einen darauffolgenden   Strahlungsenergieimpuls ionisiert.   



   Strahlungsenergieimpulse werden zu der Stufe 210a durch   Strahlungsenergieleitmittel   225a über- 
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 teiltEinganges 226a in zwei Zweige 227a und   228. 1,   deren einzelne Ausgänge mit der   Ionenentladungs-   zelle 219a bzw. der   Ionenentladungszelle     220. 1   gekoppelt sind. Die Zweige   227a     und 228a übef-   tragen also zu diesen beiden Zellen eine Folge von am Eingang 226a empfangenen Strahlungsener- gieimpulsen. 



   Wenn die Zelle 220a im Ansprechen auf einen Strahlungsenergie-Impuls ionisiert wird, erregt die Ionenentladung in der Zelle die Phosphorelektro-   ode 216'zum Lumineszieren,   wodurch ein Strahlungsenergie-Impuls erzeugt wird. Dieser wird über ein Strahlungsenergie-Übertragungsmittel, (z. B. eine Lichtführung   230a)   zu einem   lichtelek-   trischen Mittel 231a weitergeleitet, welches im Ansprechen auf dieses Signal die Zelle 219a wieder entionisiert. Dieses lichtelektrische Mittel kann z. B. ein Körper aus lichtleitendem Material sein, der parallel zwischen die Elektroden   215   und 216a geschaltet ist.

   Normalerweise hat   das   lichtelektrisch leitende Material 231a eine genügend hohe Impedanz, dass eine Spannung von Ionisierwert ohne Schwierigkeit zwischen den zuletzt genannten Elektroden aufrechterhalten werden kann. Wenn jedoch das Material 231a mit dem zu ihm übertragenen Strahlungsenergie-Impuls belichtet wird, sinkt seine Impedanz weit genug ab, um einen Kurzschluss zwischen den Elektroden 215 und 216a zu erzeugen. Dadurch wird die Ionenentladung zwischen den beiden Elektroden gelöscht. 



   Die Stufe 210a arbeitet wie folgt. Es sei angenommen, dass anfangs beide Zellen 219a und 220a entionisiert sind, und dass eine Folge von Strahlungsenergie-Impulsen. am Eingang 226a der Lichtführung 225a empfangen wird. Der erste dieser Impulse wird zu beiden Zellen 219a und 220a übertragen, aber dieser erste Impuls zündet nur die Zelle 219a, da die   über,   die Zelle 220a angelegte Spannung zu dieser Zeit nicht gross ge- 

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 nug ist, um eine Ionenentladung darin aufrechtzuerhalten. Wenn aber die Zelle 219a im Ansprechen auf den ersten Impuls ionisiert wird, steigt die Spannung der Zelle   220a - wie   oben beschrieben-auf den Ionisierspannungswert. 



  Durch diesen Spannungssprung wird die Zelle 220a zum Ansprechen auf den nächsten Strahlungsenergie-Impuls vorbereitet. 



   Der zweite am Eingang 226a empfangene Im- puls wird wie der erste Impuls zu beiden Ionen- entladungszellen der Stufe 210a   übertragen.   Die- ser zweite Impuls hat keine Wirkung auf die Zelle   219a,   da diese Zelle bereits durch den ersten
Impuls ionisiert wurde, und daher nicht auf den zweiten ansprechen kann. Da jedoch die Zelle
220a zur Zeit des Auftretens des zweiten Impul- ses zum Ansprechen auf Strahlungsenergie-Impulse vorbereitet ist, zündet der zweite Impuls diese Zelle und ionisiert sie. Die Ionenentladung durch die Zelle 220a erregt darin. die Phosphor-   elektrode 216\   und diese erzeugt das oben be- schriebene Strahlungsenergie-Signal, das zu der lichtelektrisch leitenden Impedanz 231a übertra- gen wird.

   Beim Löschen der Ionenentladung durch diese letztgenannte Zelle wird der Stromfluss durch den Widerstand 221a beendet, und die Spannung über die Zelle 220a wird auf die Höhe herabgesetzt, bei der die darin bestehende Ionenentladung ebenfalls gelöscht wird. Nach dem zweiten, aber vor dem dritten Impuls wird also die Stufe 210a in ihren Anfangszustand zurückgestellt, denn beide darin befindlichen   Ionenent-   ladungszellen sind in ihren anfänglichen entionisierten Zustand   zurückgebracht worden.

   Wegen   der zeitlichen Verzögerung des Ansprechens der lichtelektrisch leitenden Impedanz 231a und der andern Schaltelemente in der Stufe 210a und wegen des Weiterleuchtens des Phosphormaterials der Elektrode   216'hat   jedoch das von der Zelle 220a erzeugte Strahlungsenergiesignal eine Dauer, . die dieselbe Grössenordnung wie die Dauer des die Zelle 220a zündenden Strahlungsenergie-Impulses erreichen kann. 



   Gemäss dem oben Gesagten macht also für jedes Paar von empfangenen StrahlungsenergieImpulsen die Stufe 210a einen ganzen Arbeitsumlauf durch, worin der erste Impuls des Paares in Form einer Ionenentladung in der Zelle 219a registriert wird und der zweite Impuls des Paares die Stufe zur Rückehr in den Anfangszustand veranlasst. Wenn also das Fehlen   eines Strahlungs-   energie-Impulses als Darstelung für die binäre   Ziffer "0" und   das Vorhandensein eines Strahlungsenergie-Impulses als Darstellung für die binäre Ziffer   1 ce, angesehen   werden, hat die Stufe 210a die Eigenschaft eines Zählers für binäre Ziffern. 



   Eine Anwendungsmöglichkeit   für   die binäre Zählerstufe 210a besteht z. B. darin, dass sie zusammen mit den andern Stufen 210b, 210c und 210d in ein als   Ibinärer   Ziffernzähler wirksames System eingebaut werden kann. Diese Schaltung erreicht man in bezug auf Stufe 210a durch eine
Zwischenstufen-Lichtführung   235a,   die an ihrem einen Ende mit der Lichtführung 230a gekop- pelt ist, um einen Teil des Strahlungsenergie-
Signals von der Elektrode   216' zu empfangen,   und die an ihrem andern Ende an den Zweig
227b der Lichtführung 225b angeschlossen ist, um das Strahlungsenergiesignal zu der Zelle 219b in der Stufe 210b zu übertragen.

   Dieses der Zelle
219b zugeleitete Strahlungsenergiesignal zündet diese Stufe ebenso wie ein zu ihr durch die Licht- führung 225b übertragener Strahlungsenerieim- puls. In derselben Weise ist die Stufe 210b mit der Stufe 210c durch die Lichtführung 235b ver- bunden, die Stufe 210c ist mit der Stufe 210b durch die Lichtführung 235c verbunden usw. Es kann aber auch zweckmässig sein, die Zwischenstufenlichtführungen 235 an die Eingänge 216 der nächsten Stufen   anzuschliessen.   Beginnend mit der die niedrigste binäre Stelle darstellenden Stufe 210a ist also jede Stufe in dem System von
Fig. 5 in der beschriebenen Weise mit der die nächsthöhere Stelle darstellenden Stufe gekoppelt, natürlich mit Ausnahme der die höchste binäre Stelle darstellenden Stufe. 



   Mit den beschriebenen Verbindungen zwischen den Stufen arbeitet das System als binäres Zählwerk. Z. B. registriert die Stufe 210a, die die binären Ziffern der   Stelle" 1" zählt,   eine binäre   Ziffer l",   wenn sie nur einen Strahlungsenergieimpuls empfängt. Wenn sie danach einen weiteren Strahlungsenergie-Impuls, der ebenfalls eine   binäre Ziffer l"darstellt,   empfängt, ist die Summe der registrierten   Ziffer" 1" und   der empfangenen   Ziffer     1" eine'binäre Ziffer" 1" in   der Stelle 2. Es muss also ein übertrag einer binären   "1"von   der Stufe 210a zur Stufe 210b erfolgen, und die Stufe 210a muss in ihren die   binäre O"   darstellenden Zustand zurückgestellt werden.

   Diese beiden Funktionen werden ausgeführt durch Zün- dung der Zelle 219b der Stufe 210b als erstes Ergebnis des zweiten von der Stufe   210a empfange-   nen Impulses und durch   Ent10nisierung der   Zelle 219a in Stufe 210a als zweites Ergebnis des zweiten von der Stufe 210a empfangenen Impulses. In der gleichen Weise kann sich jede andere   Stufe,'wenn sie zwei binäre Ziffern l"ihrer   zugeordneten Stelle gezählt hat, selbst löschen und eine   binäre" 1" zu   der Stufe der nächsthöheren Stelle übertragen. 



   Eine in einer beliebigen Stufe des Systems von Fig. 5 registrierte binäre Ziffer wird dargestellt durch eine Ionenentladung der Zelle der betreffenden Stufe, die der Zelle 219a in Stufe 210a entspricht. Jede solche Ionenentladung wird sichtbar gemacht durch eine   Strahlungsenergie-Emis-   sion von einem entsprechenden der Ionenauffänger   216a,     216b, 216c, 216d.   Die Strahlungsenergie-Emissionen der Ionenauffänger 216a, 216b,   20   und 216d werden von einer entsprechenden Anzahl von Ausgangslichtführungen   240a, 240b,   240c, 240d aufgenommen. Diese Lichtführungen 

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 können zur visuellen Beobachtung des Vorhan- denseins oder Fehlens eines gezündeten Zustandes der Zellen 219a-219d verwendet werden.

   Ausser- dem können sie verwendet werden, um die Strah- lungsemissionen aus diesen Zellen an Vorrichtun- gen zu koppeln, welche weitere Rechenoperatio- nen mit binären Ziffern durch Ansprechen auf diese Emissionen ausführen. 



   Fig. 8 veranschaulicht die ein vierstellige binäres Zählwerk bildenden elektrischen und optischen Verbindungen. Die durchgehenden Linien zwischen den Komponenten stellen elektrische und die gestrichelten Linien optische Verbindungen dar. Die Quadrate stellen Photowiderstände und die Kreise elektrolumineszierende Phosphorpunkte dar. 



   Erfindungsgemäss liefert eine passende Quelle elektrischer Energie 311 von z. B. 600 V, den erforderlichen Wechselstrom, durch den   Rücksiell-   schalter 312 zu allen Eingangsphotowiderständen und allen Ausgangsphosphorpunkten. Der Schalter 312 kann manuell oder automatisch betätigbar sein. Der Nocken 313 mit seinem zugeordneten Kontakt 313a verbindet die Energiequelle 311 mit den   Übertragspunkten   in jeder binären Stelle. Dadurch ist das Zählwerk nur dann imstande, Lichtimpulse aufzuzeichnen und diese Angaben zwischen den binären Stellen zu übertragen, wenn der Rückstellschalter 312 und der Nockenkontakt 313a geschlossen sind. Gemäss Fig. 8 hat jede Zählwerksstelle zwei   Eingangspho-   towiderstände, die den zu zählenden Lichtimpulsen ausgesetzt werden.

   In der binären Einsposition werden den Eingangsphotowiderständen 314 und 315 gleichzeitig Lichtimpulse zugeführt. Der Eingangsphotowiderstand 314 ist direkt mit dem   Eingangsphosphorpunkt   316 und dem   Photowi-   derstand 317 verbunden, und daher leitet der Photowiderstand 314 diesen beiden Komponenten Strom zu, wenn ein Lichtimpuls auf den Photowiderstand 314 fällt. Der Photowiderstand 315 leitet anderseits dem Photowiderstand 318 Strom zu, um diesen zu erregen, nachdem ein Lichtimpuls auf den Photowiderstand 315 aufgefallen ist. 



   Die Photowiderstände 315 und 318 haben verschiedene Lichtansprechzeiten, um eine gleichzeitige Erregung beider Photowiderstände bei Anlegung des ersten und jedes ungeraden Lichtimpulses zu verhindern. Da die Eingangslichtimpulse auf beide Eingangsphotowiderstände 314 und 315 gleichzeitig auffallen, leiten beide Strom zu dem Phosphorleuchtpunkt 316 bzw. dem Photowiderstand 318. Dadurch wird der Phosphorleuchtpunkt 316 erregt und sendet strahlende Energie zu dem   photowiderstand 318.   Bevor jedoch der Photowiderstand 318 durch den Phosphorleuchtpunkt   316 ganz   erregt werden kann, wird der Photowiderstand 315 infolge der Beendigung des Eingangslichtimpulses aberregt.

   Nur bei Anlegung des zweiten und jedes geraden Lichtimpulses werden beide Photowiderstände gleichzeitig erregt. 
Da die Photowiderstände 315 und 318 mit dem   übertragungspunkt   319 in Reihe geschaltet sind, 
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 der Eingangsphotowiderstand 315 den damit in Reihe liegenden Photowiderstand 318 erregen kann, bevor der Photowiderstand 315 wieder aberregt wird. D. h., wenn der Photowiderstand 318 erregt wird, als Ergebnis des von dem Ein-   gangsphotowiderstand 315   gesendeten Stroms und der von dem Ausgangspunkt 316 übertragenen Lichtstrahlen, wird der Photowiderstand 315 aberregt. Daher kann der   Obertragspunkt   319 während der Zeit nicht erregt werden, in der der erste und jeder weitere ungerade Lichtimpuls in dem Zählwerk aufgezeichnet werden. 



   Der Ausgangsphosphorpunkt 316 bildet eine geschlossene Schleife mit dem Eingangsphotowiderstand 314 durch eine optische Rückkopplungs- 
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 währendempfängt. Nach Beendigung des Lichtimpulses wird durch die von dem Punkt 316 zu dem Photowiderstand 314 zurückgesendete strahlende Energie dieser Photowiderstand leitend, und die elektrische Energie, die der Photowiderstand 314 dem Ausgangsphosphorpunkt 316 zuleitet, erzeugt eine weitere strahlende Energie, wodurch eine geschlossene Schleife gebildet wird. Der Punkt 316 hält auch den Widerstand 318 bei Beendigung des ersten Lichtimpulses erregt. Der Ausgangsphosphorpunkt 316 setzt die Betätigung der Photowiderstände 314 und 318 fort, bis der Ausgangsphosphorpunkt 316 durch Erregung seines parallelgeschalteten Photowiderstandes 317 gelöscht oder aberregt wird. 



   Jetzt sei beschrieben, wie das Zählwerk Lichtimpulse zählt, die serienweise durch den Stromkreis der binären Einsposition eingeführt werden. 



  Wie oben erwähnt, wird durch die Einführung des ersten Ziffern darstellenden Lichtimpulses der Ausgangsphosphorpunkt 316 erregt, der dann durch den Photowiderstand 314 in erregten Zustand gehalten wird. 



   Der zweite Eingangsimpuls erregt die Eingangsphotowiderstände 314 und 315. Da der Photowiderstand 314 schon infolge seiner Rückkopplungsanordnung mit dem Punkt 316 erregt ist, hat seine Erregung zu dieser Zeit keine Wirkung auf den Stromkreis. Jedoch wird durch die Erregung des Photowiderstandes 315 gleichzeitig mit der Erregung des Photowiderstandes 318 durch den Phosphorleuchtpunkt 316 der übertragspunkt 319 belichtet. Durch die Erregung des   Obertragspunktes   319 werden nun die Photowiderstände   317   und 320 erregt. Da der   Photowider- J   stand 317 strahlende Energie von dem übertragpunkt 319 und elektrische Energie von dem Photowiderstand 314 empfängt, wird er erregt und löscht den Phosphorleuchtpunkt 316.

   Der Photo- 

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 widerstand 320 hält den   übertragspunkt 319   im belichteten Zustand, bis der Nocken 313 den Kontakt 313a öffnet. 



   Zur gleichen Zeit, wenn der   Übertragspunkt   319 den   Löschphotowi, derstand 317   zum Zwecke der Aberregung des Ausgangspunktes 316 erregt, bewirkt der übertragspunkt 319 auch die Belichtung des Ausgangspunktes 323 in der binären
Zweiposition wie folgt : Die Belichtung des über- tragsphosphorleuchtpunktes 319 bewirkt eine Übertragung strahlender Energie zu den Eingangsleitungen 321 und 322 der binären Zweiposition. 



  Durch die Erregung des Photowiderstandes 321 wird ein Strom erzeugt, der den Phosphorleuchtpunkt   323'belichtet. Bald   nach Erregung dieses Punktes leitet dieser strahlende Energie zurück an den Photowiderstand 321 und bildet dadurch eine geschlossene Schleife zum Speichern einer Ziffer 2 in dem Zählwerk. 



   Auch der Photowiderstand 322 wird durch die von dem Phosphorleuchtpunkt 319 kommende strahlende Energie erregt. Bevor der Photowiderstand 324 gleichzeitig durch die von dem Phosphorleuchtpunkt 323 kommende strahlende Energie erregt werden kann, wird der Photowiderstand 322 aberregt. Das geschieht durch die Aberregung des Phosphorleuchtpunktes 319 infolge des öffnens des Nockenkontaktes 313a. Durch die vorübergehende Aberregung des Phosphorleuchtpunktes 319 wird der von dem Punkt 319 und dem Photowiderstand 320 gebildete Schleifenkreis aufgetrennt. Da keine strahlende Energie in dem kurzen Zeitraum vorhanden ist, in dem der Kontakt 313a offen ist, wird der Photowiderstand 320 aberregt und kann keinen Strom für den Punkt 319 erzeugen.

   Durch die nachfolgende Schliessung des Nockenkontaktes 313a kann diese Stromkreisschleife nicht wieder erregt werden, da der Photowiderstand 320 nur durch die gleichzeitige Anlegung strahlender und elektrischer Energie erregt werden kann. Es dürfte also klar sein, dass die Operation des Nockens 
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 siert sein muss. 



   Zur Zeit der Einführung des dritten Lichtimpulses in   den !binären   Eins-Stromkreis sind alle darin enthaltenen Elemente im aberregten Zustand. Der aberregte Zustand des Phosphorleuchtpunktes 316 zeigt das Fehlen eines Ziffernwertes 1 in dem Zählwerk an. Auch der Phosphorleuchtpunkt 319   ist-wie oben erklärt-zu   dieser Zeit aberregt. Nur die   Eingangsphotowiderstände   321 und 324 und der Phosphorleuchtpunkt 323 in der binären Zwei-Schaltung sind jetzt erregt. 



  Der Phosphorleuchtpunkt 323 hält weiterhin den Eingangsphotowiderstand 321 und den Ausgangsphotowiderstand 324 im erregten Zustand. 



   Durch das Erscheinen eines dritten Lichtimpulses in dem binären Eins-Stromkreis werden die Photowiderstände 314 und 315 erregt. Die Wirkung dieses Lichtimpulses auf die binäre EinsSchaltung ist ähnlich der bei der Einführung des ersten Lichtimpulses. D. h., der Phosphorleucht- punkt 316 wird erregt und bildet eine Schleife mit dem Photowiderstand 314. Der Phosphor- leuchtpunkt 319 kann zu dieser Zeit nicht er- regt werden. Daher werden am Ende des dritten Lichtimpulses die Phosphorleuchtpunkte 316 und 323 erregt und zeigen so das Fehlen einer Ziffer 3 in dem Zählwerk an. Das öffnen des Nockenkontaktes 313a nach dem dritten Eingangsimpuls hat keine Wirkung auf das Zählwerk, da der Phosphorleuchtpunkt 319 und alle andern Leuchtpunkte aberregt sind. 



   Die Eingabe eines vierten Lichtimpulses in die   binäre Eins-Schaltung hat dieselbe   Wirkung auf diesen Stromkreis, wie oben für den zweiten Lichtimpuls erklärt wurde ; d. h., die Photowiderstände 315 und 318 werden gleichzeitig erregt und erregen den Phosphorleuchtpunkt 319, dessen strahlende Energie den Photowiderstand 317 erregt und den Phosphorleuchtpunkt 316 aberregt. Die von dem Phosphorleuchtpunkt 319 zu dem Photowiderstand 321   übertragene   strahlende Energie hat keine Wirkung auf den binären Zwei-Stromkreis, da der Photowiderstand 321 bereits erregt ist. Durch die Übertragung strahlender Energie von dem Phosphorpunkt 319 zu dem Photowiderstand 322 werden jedoch die Photowiderstände 322 und 324 gleichzeitig erregt.

   Die elektrische Energie, die jetzt von dem Photowiderstand 324 zu dem Leuchtpunkt 325   übertrafen   wird, erregt den letzteren. Der Leuchtpunkt 325 überträgt dann strahlende Energie zu den Photowiderständen   326,   327, 328 und 329. Durch die Erregung des Photowiderstandes 326 entsteht eine Schleife mit dem Leuchtpunkt   325,   um den Leuchtpunkt 325 bis zum öffnen des Nockenkontaktes 313a erregt zu halten. Die Erregung des Photowiderstandes 327, der mit dem Leuchtpunkt 323 parallel'geschaltet ist, bewirkt die Löschung des letzteren. 



   Durch die Erregung des Photowiderstandes 328 mit von dem Phosphorleuchtpunkt 325 übertragener strahlender Energie wird der Leuchtpunkt 330 des binären Vier-Stromkreises belichtet und bildet eine Schleife zwischen dem Photowiderstand 328 und dem Phosphorleuchtpunkt 330. Die Übertragung strahlender Energie von dem Phosphorleuchtpunkt 325 zu dem   Photowider-   stand 329 hat keine Wirkung auf den binären Vier-Stromkreis, wie oben für den binären Einsund den binären Zwei-Stromkreis beschrieben wurde. Nach Einführung des vierten Lichtimpulses wird beim öffnen des Nockenkontaktes   313a   nur der Leuchtpunkt 330 erregt und zeigt damit eine Ziffer 4 in dem Zählwerk an. 



   Durch die Zuführung darauffolgender Lichtimpulse in Zählfolge wird das elektrooptische Zählwerk in ähnlicher Weise betätigt. D. h., durch die   Einführung   eines fünften Impulses in den binären Eins-Stromkreis werden   die Leuchtpunkts   316 und 330 erregt. Durch einen sechsten Impuls wird der Leuchtpunkt 316 aberregt und die 

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 Leuchtpunkt 323 und 330 werden erregt. Durch die Zuführung eines siebenten Impulses werden 
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   Bei Zuführung eines achten Lichtimpulses wer- den Phosphorleuchtpunkte 316, 323 und 330 aberregt und der die 8 darstellende Leuchtpunkt 337 wie folgt erregt : Durch den achten Lichtimpuls in dem binären Eins-Stromkreis werden gleichzeitig die Photowiderstände 315 und 318 erregt, um den Leuchtpunkt 319 zu erregen, der den Photowiderstand 327 erregt, um den Punkt 319 zu löschen. Ausserdem bewirkt der Punkt 319 die gleichzeitige Erregung der Photowiderstände 322 und 324, um den Punkt 325 zum Leuchten anzuregen. Die strahlende Energie von dem Punkt 325 erregt dann den Photowiderstand 327, um den Punkt 323 zu löschen. Die strahlende Energie von dem Leuchtpunkt 325 bewirkt ausserdem die gleichzeitige Erregung der Photowiderstände 329 und 331 zum Zwecke der Erregung des Leuchtpunktes 332.

   Die strahlende Energie von dem Phosphorleuchtpunkt 332 wiederum erregt den Photowiderstand 334 und bewirkt dadurch die Aberregung des Phosphorleuchtpunktes 330. 



  Gleichzeitig erregt die von dem Phosphorleuchtpunkt 332 zu dem Photowiderstand 335 übertragene strahlende Energie den Phosphorleuchtpunkt 337, der den Wert 8   in dem Zählwerk   darstellt. 



   Es dürfte also klar sein, dass das erfindungsgemässe Zählwerk jede Grösse im binären Zahlensystem durch Hinzufügung weiterer elektrooptischer Stromkreise über die binäre Acht-Position hinaus zählen kann. Um das Zählwerk nach einer bestimmten Folge von Eingaben zu löschen, braucht nur der Schalter   312 geöffnet   zu werden, wodurch die Eingangsphotowiderstände und die jedem Leuchtpunkt zugeordneten Sperrphotowiderstände von der Energiequelle 311 abgeschaltet werden. 



   Das elektrooptische Zählwerk nach Fig. 8 kann auch im binären System addieren und subtrahieren. Wenn es als binäres Addierwerk wirksam ist, müssen die zifferndarstellenden Lichtimpulse direkt in den entsprechenden binären Stromkreis des Zählwerks eingeführt werden. Z. B., um die Ziffer 8 in das Zählwerk einzuführen, müssen gleichzeitig Lichtimpulse in die binären Eins-, Zwei- und Vier-Stromkreise eingeführt werden. 



  Bei der Subtraktion muss das Komplement der Ziffer in das Zählwerk eingeführt werden. D. h., bei dem hier beschriebenen vierstelligen Zählwerk erfolgt die Subtraktion einer 2 von dem im Zähler stehenden Wert durch Einführung von Lichtimpulsen gleichzeitig in die binären Eins-, Vierund Acht-Stromkreise. 



   Nachstehend wird nun die Addierfunktion der Vorrichtung nach Fig. 8 in Verbindung mit dem Zeitdiagramm von Fig. 9 beschrieben. Es sei angenommen, dass das elektrooptische Zählwerk die Ziffern   1,   1 und 3 addieren soll, um die Summe 5 zu bilden. Fig. 9 veranschaulicht die zeit- liche Steuerung für die Einführung dieser ziffern- darstellenden Lichtimpulse und die relativen Er- regerperioden aller Bestandteile der binären 1-,
2-, 4-und 8-Stromkreise. 



   Die Zeitabschnitte, in die das Zeitdiagramm eingeteilt ist, sind willkürlich gewählt, und es versteht sich, dass ein angemessener Zeitabstand zwischen den   Eingangdichtimpulsen   vorhanden sein muss, und dass die Dauer aller Eingangslicht- impulse die gleiche ist. 



   Gemäss Fig. 9 wird durch die Einführung des ersten Lichtimpulses in den binären 1-Stromkreis die Erregung der Eingangsphotowiderstände 314 und 315 bewirkt. Bald darauf wird der Phos- phorleuchtpunkt 316 durch den Photowiderstand
314 erregt und bildet eine Rückkopplungsschleife, welche den Photowiderstand 314 und den Punkt 316 im wirksamen Zustand hält, bis der nächste Lichtimpuls in den binären l-Stromkreis einge- führt wird. Im angenommenen Falle erfolgt die
Eingabe der nächsten Ziffer 1 im Zeitabschnitt 3, so dass die oben erwähnte Schleife nur zwei Zeitabschnitte lang bestehen bleibt. 



   Der Photowiderstand   315,   der gleichzeitig mit dem Photowiderstand 314 erregt wird, leitet Strom zu dem Photowiderstand   318,   aber weil die Ansprechzeit des Photowiderstandes 318 ver-   zögert ist,   kann dieser erst am Ende des Eingangslichtimpulses erregt werden. Zu dieser Zeit wird jedoch der Photowiderstand 315 aberregt, wodurch verhindert wird, dass die strahlende Energie, die dieser Photowiderstand von dem Leuchtpunkt 316 empfängt, den Photowiderstand 318 erregt. Beide Photowiderstände 315 und 318 müssen gleichzeitig erregt werden, damit der Punkt 319 erregt werden kann. Gemäss Fig. 9 hat die Eingabe des ersten Lichtimpulses in den binären 1-Stromkreis in keiner Weise den Zustand der elektrooptischen Elemente in allen andern binären Stromkreisen gestört.

   Die Entnahme des aufgelaufenen Wertes erfolgt darstellungsgemäss kurz vor Ende des Zeitabschnitts 2. 



   Durch das Erscheinen des zweiten Lichtimpulses in dem binären l-Stromkreis wird der Photowiderstand 315 erregt. Weil jetzt die Photo-   widerstände   315 und 318 gleichzeitig erregt sind, wird elektrische Energie geliefert für die Erregung des Leuchtpunktes 319 und die Erregung des Photowiderstandes 320. Kurz danach erregt der Leuchtpunkt 319 den Photowiderstand 317, wodurch der Leuchtpunkt   316 gelöscht   wird. Gemäss Fig. 9 werden in dem binären 2-Stromkreis der Eingangsphotowiderstand 321 und der Leuchtpunkt 323 erregt, um die Gegenwart einer Ziffer 2 in dem Zählwerk anzuzeigen. 



   Zur Zeit 5 wird eine Ziffer 3 in das Zählwerk 
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 towiderständen der binären   l-und   der binären 2-Schaltung Lichtimpulse zugeleitet werden. Durch die Einführung des die Ziffer 1 darstellenden Lichtimpulses werden der Photowiderstand 314 und der Leuchtpunkt 316 betätigt und stellen 

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   eine 1 in dem Zählwerk sichtbar dar. Der Leuchtpunkt 319 und der Photowiderstand 315 werden jetzt nicht betätigt. 



  Bei der Einführung des Lichtimpulses in den binären 2-Stromkreis werden die Photowiderstände 322 und 324 gleichzeitig betätigt und erregen den Leuchtpunkt 325. Die strahlende Energie von dem Punkt 325 erregt dann den Photowiderstand 327, und dieser löscht den damit par-   
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 bewirkt der Leuchtpunkt 325 die Erregung des
Photowiderstandes 328 und des Leuchtpunktes
330, wodurch eine 4   in. dem binären Zählwerk   dargestellt wird. 



   Man sieht also, dass zur Zeit 6 das binäre Zähl- werk eine 5 enthält, die in dem Zählwerk stehen bleibt, bis der Rückstellschalter   312 geöffnet   wird, wodurch die Eingangsphotowiderstände von der
Energiequelle 311 getrennt werden. Die den Ele- menten 319, 320, 325, 326, 332,333 in Fig. 9 zugeordneten gestrichelten Linien stellen die Zei- ten dar, zu denen der Nocken 313 seinen Kon- takt 313a öffnet, um alle Ubertragspunkte in dem Zählwerk   abzuerregen.   



  Es kann aber für manche Anwendungen auch zweckmässig sein, Anordnungen gemäss Fig. 8 oh- ne den Nockenkontakt 313a und ohne die Photo- widerstände 320,326 und 333 zu verwenden. 



   Die elektrooptische Schaltung in Fig. 10 kann als Eccles-Jordan-Schaltung arbeiten. Die Schal- tung wird durch eine erste Klemme 410 und eine zweite Klemme 411 an das positive bzw. das ne- 
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 angeschlossen. Gemäss Fig. 10 kann die zweite Klemme 411 geerdet sein. Der Stromfluss von Klemme 410 zu Klemme 411 kann auf einem von zwei Hauptstromkreisen verlaufen. Der erste dieser Kreise verläuft (in der genannten Reihenfolge) durch einen Widerstand   Il,   einen Verbindung-   punkt , eine Gasentladungslampe LJ   und einen Widerstand R. Der zweite Kreis geht durch einen Widerstand R2, einen Verbindungspunkt J2, eine Gasentladungslampe L2 und den Widerstand R. 



  Die Schaltung umfasst also einen ersten Zweig der in Reihe liegenden Elemente Rl und Li und einen zweiten Zweig der in Reihe liegenden Elemente R2 und L2, und diese beiden Zweige sind parallelgeschaltet zwischen der Klemme 410 und einem Verbindungspunkt 413 dieser Zweige mit dem Widerstand R. 



   Die Lampen Ll und L2 erfüllen die doppelte Funktion der Erzeugung zweier stabiler Zustände für die Schaltung nach Fig. 10 und der Bewirkung verschiedener sichtbarer Anzeigen, wenn die Schaltung in dem einen oder dem andern Zustand ist. Zu diesem Zweck haben die Lampen   LI, L2   die Form von Gasentladungsvorrichtungen, welche strahlende Energie, z. B. sichtbares Licht, aussenden, wenn die Vorrichtungen im gezündeten Zustand sind. Entsprechende Gasentladungsvorrichtungen dieser Art sind Glimmröhren (z. B. Ne- onglimmröhren) oder   Zündröhren,   die beide bekannt sind. 



   Jede dieser Röhrenarten ist durch das Merkmal gekennzeichnet, dass der zur Einleitung einer elektrischen Entladung in der Röhre erforderliche   Potentialwert   beträchtlich   grösser   ist als der Po-   tentialwert,.   der nötig ist, um die Entladung nach ihrer Einleitung aufrechtzuerhalten. Der erst-und 
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 kann man sehen, dass   Gasentladungsröhren   der beschriebenen Art Vorrichtungen sind, welche im gezündeten Zustand die Spannung zwischen ihren Elektroden auf einem nahezu konstanten Wert halten, welcher der Leitspannungswert für die 
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Jede der Lampen   L-   und L2 kann also entweder im. gezündeten oder im nichtgezündeten Zustand sein.

   Wenn die Schaltung nach Fig. 10 als bistabiler Multivibrator arbeiten soll, müssen die Zustände der Lampen Ll, L2 in einem solchen Verhältnis zueinander stehen, dass, wenn z. B. die Lampe LI in dem stabilen gezündeten Zustand ist, die Lampe   L2 nicht gezündet   ist, und umgekehrt. Ausserdem muss die Schaltung nach Fig. 10 so eingerichtet sein, dass   der gezündete   und der nichtgezündete Zustand austauschbar ist, so dass sie aus dem ersten Zustand, dargestellt durch den gezündeten Zustand von   LI,   in den zweiten Zustand, dargestellt durch den gezün- 
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 kann. 



   Diese Übertragung der Lampenzustände erfolgt in der Schaltung nach   F1g.   10 durch Schaffung von zwei Stromkreisen, die die Lampen   L.   und L2 kreuzkoppeln. Der erste dieser Kreise umfasst eine Kapazität Cl und eine Photozelle P2, die in der genannten Reihenfolge von dem Verbindungspunkt Jl von Rl und   Z.   zu dem Verbindungspunkt 13 in Reihe geschaltet sind, so dass die Zelle P2 mit der Lampe L1 elektrisch parallelgeschaltet und mit der Lampe L2 optisch gekoppelt ist, um die strahlende Energie zu empfangen, die die Lampe L2 im   gezündeten   Zustand aussendet.

   Der zweite Kreis umfasst eine Kapazität C2 und eine Photozelle P die von dem Verbindungspunkt/2 von R2 und L2 zu dem Verbindungspunkt 13 in Reihe geschaltet sind, so dass die Zelle   Pl   mit der Lampe L2 elektrisch parallelgeschaltet und mit der Lampe Li optisch verbunden ist, um die strahlende Energie zu empfangen, die die Lampe   Ll     im gezündeten   Zustand aussendet. Die Kapazitäten Cl und C2 in diesen Pfaden sind durch die Widerstände rl 
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Die Zellen   Pl,   P2 sind wie erwähnt Photozellen (nicht stromerzeugende Zellen) und dienen dadurch als veränderliche Impedanzen in der Schaltung nach Fig. 10.

   Für Zellen dieser Art ist es charakteristisch, dass ihre Impedanz sehr hoch bzw. sehr niedrig ist, wenn die Zellen nicht be- 

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 lichtet werden bzw. wenn sie mit einer Licht- stärke in der Grössenordnung derjenigen, welche von den Lampen   L2, LI   in deren gezündetem Zu- stand auf die Zellen   Pl,   P2 fällt, belichtet wer- den. Vorzugsweise gehören die Zellen   P 1,   P2 zu dem Typ, der für die auffallende Strahlung eine grosse elektrische Empfindlichkeit besitzt. Die
Zellen   Pl,   P2 können also z. B. Kadmiumsul- fidzellen sein, die in der handelsüblichen Form eine Strahlungsempfindlichkeit von 100 Mikro- ampere bei 100V und 2 Fusskerzen haben. 



   Die Schaltung nach Fig. 10 kann im Anspre- chen auf einen über den Widerstand R angeleg- ten negativen Schaltimpuls umgeschaltet werden. 



   Dieser Schaltimpuls kann entweder von einem elektrischen Eingangssignal oder von einem opti- schen Eingangssignal abgeleitet werden. Das elek- trische Eingangsignal ist ein negativer Rechteck- impuls, der von einer Klemme 420 aus über eine
Kapazität 421 und den Verbindungspunkt 413 dem Widerstand R aufgeprägt wird. Die Reihenschaltung der Kapazität 421 mit dem Widerstand R wirkt als Differenzierschaltung für den Recht- eckimpuls, um den negativen Schaltimpuls aus der vorderen negativen Flanke des Rechteckim- pulses zu erzeugen. 



   Das optische Eingangssignal wird durch einen Strahlungsimpuls gebildet, welcher einer Photozelle P zugeleitet wird, die zwischen den Verbindungspunkt 413 und eine Quelle (nicht gezeigt) einer gegenüber der Erde negativen Spannung geschaltet ist. Im Ansprechen auf den angelegten Strahlungsimpuls fällt die Impedanz von P steil ab und bewirkt einen Stromanstieg von Klemme 411 über Widerstand   R,   Verbindungspunkt 413 und Zelle P zu der erwähnten negativen Spannungquelle. Dieser Stromanstieg erzeugt über Widerstand Reinen Spannungsanstieg von der Art eines negativen Schaltimpulses. 



   Es folgt nun eine vereinfachte Beschreibung der Arbeitsweise der Schaltung nach Fig. 10. Zunächst sei angenommen, dass die Lampe L2 nicht gezündet ist, dass die Lampe LI gezündet ist, so dass die Spannung   VZ.   über Lampe LI den Leitspannungswert für diese besitzt, und dass die Schaltung nach Fig. 10 in dem "ersten" stabilen Arbeitszustand ist. In diesem ersten Zustand ist, da die Zelle P2 dem Stromfluss von J1 durch rl und PI zu dem Verbindungspunkt 413 eine hohe Impedanz entgegensetzt, die Spannung VC1 über Kapazität Cl viel niedriger als   VL.   



   Was nun die nichtgezündete Lampe L2 betrifft, so erfolgt, obwohl diese Lampe anfangs den Stromfluss durch Widerstand   R2   unmöglich macht, immer noch ein Stromfluss durch diesen Widerstand über den Stromkreis von Klemme 410 über   R2, r2, Pl,   Verbindungspunkt 413 und R zu der Klemme 411. Die Impedanzwerte von R2, r2 und PI haben ein solches Verhältnis zueinander, dass bei nichtgezündeter Lampe L2 der Wert der Spannung VU über diese Lampe zwischen deren Zündspannungswert und Leitspannungswert liegt.

   Anfangs ist daher die Spannung   V     über   Lampe L2 grösser als   , und   die Kapazität C2 wird auf eine Spannung   VQ ;   aufgeladen, die et. 
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Beim Erscheinen des negativen Schaltimpulse !   über Widerstand R   wird ein steiler Spannungsabfall am Verbindungspunkt 413 in bezug auf 
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 folgen und dadurch eine konstante Spannung zwischen den Punkten   J1 und 413   aufrechtzuerhalten. Ebenso hat, weil die Lampe L2 nicht gezündet ist, die Zelle P2 eine sehr hohe Impedanz und begrenzt dadurch den Aufladungsstrom, der zu Cl fliessen kann, auf einen kleinen Wert. 



  Die eventuelle Aufladung von Cl zur Erhöhung 
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CiDer anfängliche Spannungsabfall über Verbindungspunkt 413 wird grösstenteils zu dem Ver-   , bindungspunkt J2   über   Pl   und C2 übertragen, weil   Pj   t eine niedrige Impedanz hat und weil sich die Spannung VC2 nicht augenblicklich verändern kann. Nach diesem anfänglichen Spannungsabfall bewirkt jedoch die erhöhte Spannung zwischen Klemme 410 und Verbindungspunkt 413 eine weitere Aufladung der Kapazität C2, welche wegen der niedrigen Impedanz von Zelle   P 1   schnell erfolgt.

   Durch diese erhöhte Aufladung von C2 wird   Vc   auf einen Wert erhöht, bei dem der negative Schaltimpuls endet, um einen steilen Spannungsanstieg des Verbindungspunktes   413,   von Pl und Cl zu bewirken, und der 
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 nügt, um   Vg   über den Zündspannungswert für die Lampe L2 zu bringen. Danach zündet die 
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Sobald die Lampe L2 gezündet ist, beginnt die Kapazität C2 sich schnell durch diese Lampe und durch die Zelle P1 in dem Rückkreis für den Strom von C2 zu entladen. Liesse man diese schnelle Entladung von C2 andauern, würde die Spannung   tCs uf   einen Wert absinken, bei dem die Spannung   g   über Lampe L2 unter den Leitspannungswert für diese Lampe abfallen und dadurch die Lampe löschen würde.

   Ein solcher Abfall von VL2 unter dem Leitspannungswert würde eintreten, weil die niedrige Impedanz von L2 
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 danz von Ph beim Empfang von Licht von   L1   zusammen eine Impedanz von solch niedrigem Wert darstellen würden, dass der dadurch durch R2 gezogene Strom   VL2   unter dem Leitspannungswert treiben würde, wenn nicht der Halteeffekt von VC2 wäre. Anders   ausgedrückt :   Die Entladung von C2 lässt VL2 asymptotisch auf den stetigen Wert abfallen, der herrschen würde, wenn die Lampe L2 gezündet bliebe und wenn die Zelle 

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 PI eine niedrige Impedanz behielte, und dieser Wert, dem sich   VL2   nähert, liegt unter dem Leitspannungswert für die Lampe L2. 



   Die Entladung von C2 wird jedoch nicht   3U   weit fortgesetzt, dass die Lampe   Z. 2 gelöscht   wird, weil die Zündung von L2 die dagegen wirkende Eigenschaft hat, dass sie eine Strahlung auf P2 ausübt, und dadurch die Impedanz dieser Zelle auf einen sehr niedrigen Wert herabgesetzt wird. Durch diese Impedanzänderung von P2 wird die Schaltung für die   Lampe L1   in denselben instabilen Zustand gebracht, wie oben für die Lampe L2 beschrieben, nämlich dass. die gezündete Lampe L1 und die niedrige Impedanz von P2 zusammen eine resultierende sehr niedrige Impedanz bilden und infolgedessen die   spannung vil   asymptotisch auf einen stetigen Wert unter dem Leitspannungswert für die Lampe   JL !   abfällt.

   Dieser Abfall von   VL,   beginnt aber nicht oberhalb des Zündspannungswertes für die Lampen wie der Abfall von VL2, sondern etwa bei dem Leitspannungswert für die Lampen. Daher wird beim 
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 steigt die Impedanz von   Pj   1 steil an und beendet die schnelle Entladung von C2. Von hier ab stellen sich. die Spannungen und Stromstärken in der Schaltung nach Fig. 10 so ein, dass sie die Schaltung in einen zweiten stabilen Zustand bringen, in dem umgekehrte Bedingungen wie im oben beschriebenen ersten Zustand herrschen.

   In diesem Zustand ist die Lampe L2 gezündet und die Lam- pe L1 nicht gezündet, die Zelle P2 hat eine niedrige Impedanz und die Zelle P1 eine hohe Impedanz, die Spannung   VL2   hat den Leitspannungswert für die Lampe L2, die Spannung VL1 liegt zwischen dem   Zünd- und   dem Leitspannungswert für die Lampe L1, und die Spannung   VC1'ist höher   als   IC. Aus   dem Vorstehenden geht hervor, dass ein zweiter dem Widerstand R aufgeprägter negativer Schaltimpuls die Schaltung von Fig. 10 wiederum umschaltet, d. h. aus dem zweiten zurück in den ersten Zustand.   Ähn-   lich schaltet ein dritter Schaltimpuls die Schaltung aus dem ersten in den zweiten Zustand usw. 



  Die Schaltung ist also durch eine bistabile Multivibratorwirkung gekennzeichnet. 



   Die Schaltung nach Fig. 11 ist eine Abart der Schaltung nach Fig. 10 und spricht auf einen positiven Impuls an. Die Schaltungen von Fig. 11 und 10 unterscheiden sich dadurch, dass in Fig. 



  11 die Stromkreise von Cl, P2 und C2, PI so polarisiert sind, dass jeder Kreis den Strom viel besser in der Richtung von Klemme   410 zu   Punkt 413 als von Punkt 413 zu Klemme 410 leitet. 



  Die erwähnten Stromkreise können in dieser Weise polarisiert werden entweder durch Verwendung polarisierter Photozellen als Zellen Pl, P2 oder durch Zwischenschaltung eines Einweggleichrichters 425 zwischen p1 und Punkt 413   und eines weiteren Einweggleichrichters 426 zwischen P2 und Punkt 413. Ausserdem ist bei Fig.    
11 die Photozelle P zwischen den Verbindungs- punkt 413 und eine Spannungsquelle eingeschal- tet, welche positiv statt negativ in bezug auf die
Erde ist. Als weiteres wünschenswertes, aber nicht unbedingt nötiges Merkmal können zwei Gleich- richtendioden 427, 428 jede am einen Ende an den Verbindungspunkt 413 und am andern Ende an Verbindungspunkt J1 bzw.

   J2 angeschlossen werden, u. zw. sind beide Dioden mit einer sol- chen Polarität geschaltet, dass sie Strom vom
Punkt 413 wegleiten, aber den Stromfluss in Rich- tung auf den Punkt 413 sperren. Die Dioden   427,  
428 sollen die Langsamkeit des Ansprechens über- winden, die sonst in der Schaltung von Fig. 11 durch Zwischenelektroden und verteilte Kapazi- tät bewirkt würde. 



   Die Schaltung von Fig. 11 arbeitet wie folgt : Es sei angenommen, dass anfangs diese Schaltung in demselben Zustand ist, wie er als erster Zustand für die Schaltung von Fig. 10 beschrieben wurde ;. d. h. zunächst ist die Lampe L1 gezündet, die Lampe L2 ist nicht gezündet usw. Nun wird ein positiver Schaltimpuls über Widerstand R angelegt, der entweder von einem elektrischen, der Klemme 420 aufgeprägten Schaltsignal oder von dem Impedanzabfall der Zelle P als Folge eines auffallenden Strahlungsimpulses abgeleitet wird. 



  Dieser positive Schaltimpuls genügt in bezug auf seine Amplitude, um den Verbindungspunkt 413 auf einen über dem Erdwert liegenden Spannungswert zu treiben, dessen Differenz gegenüber der Spannung von Klemme 410 zur Erde geringer ist als der Leitspannungswert für die Lampe   Li.   



  Ausserdem wird dieser steile Spannungsanstieg des Punktes 413 nicht in grösserem Ausmass zu den Verbindungspunkten j1, J2 über die Kreise P2, Cl bzw.   Pl,   C2 übertragen, weil die Einweggleichrichter 425, 426 als hohe Impedanzen in   del   Richtung wirken, in der der Spannungsanstieg übertragen worden wäre. Daher wird also die Spannung   Vu, an   Lampe   Z. j ! unter den   Leitspannungswert für diese Lampe getrieben, und die Lampe LI wird gelöscht. Die. Schaltung befindet : sich also für einen Augenblick in dem Zustand, in dem beide Lampen L1 und L2 gelöscht sind und beide Zellen P1 und P2 eine hohe Impedanz haben. 



   Da die Impedanz von P1 als Folge der Löschung von LI steil ansteigt, werden dadurch die Spannungswerte in dem Stromkreis verändert, der aus R2, C2 und r2 in Parallelschaltung und P1 besteht. Da sich die Spannung VC2 über C2 und r2 nicht augenblicklich verändern kann, bestehen die   grösseren vorübergehenden Veränderungen   in diesem Stromkreis darin, dass der Widerstand 
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 ren Teil der derzeitigen Spannung zwischen den Punkten 410 und 413 entwickeln als vor der Impedanzveränderung der Zelle   P 1.   Infolge dieser Spannungsänderungen über R2 und P1 steigt die Spannung am Punkt J2 auf einen Wert, der ausreicht, um die Lampe L2 zu dem Zeitpunkt zu 

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 zünden, wen die Spannung am Punkt 413 bei Beendigung des positiven Schaltimpulses auf ihren gewöhnlichen Wert abzufallen beginnt.

   Eine sol- che Wirkung tritt nicht am Verbindungspunkt
J1 ein (die Impedanz von P2 wurde nicht ver- ändert), und die Spannung dieses Punktes zum
Punkt 413 bleibt daher unter dem Zündspan- nungswert für die Lampe   L ?   während der Zeit, in der der Punkt 13 wieder auf seinen gewöhnli- chen Wert bezüglich der Erde abfällt. 



   Wenn also der positive Schaltimpuls endet, zün- det die Lampe L2, aber die Lampe   Z.   zündet nicht. Beim Zünden der Lampe L2 fällt die Im- pedanz von P2 auf einen niedrigen Wert ab, und danach stellt sich die Schaltung von Fig. 11 wie zuvor auf einen neuen Zustand stabiler Strom- und Spannungsverhältnisse ein. Dieser neue Zu- stand der Schaltung von Fig. 11 entspricht natür- lich dem zweiten Zustand von Fig. 10, in dem die Lampe L2 gezündet und   ZJ   nichtgezündet ist. 



   Fig. 12 zeigt eine andere Form der Schaltung nach Fig. 11, welche durch den Zellen   PJ ?,   P2 zugeleitete Strahlungsimpulse umgeschaltet wer- den kann. Gemäss Fig. 12 können die Strahlungsimpulse zu den Zellen durch ein Leitungsmittel für strahlende Energie in Form einer Lichtführung 430 übertragen werden, die einen Eingang 431 und zwei Zweige 432,433 besitzt. Letztere enden an den Lampen   Z,   und L2 und projizieren Licht durch diese Lampen auf die lichtempfindlichen Oberflächen der Zellen   Pl,   P2. Mit einem Leitungsmittel für strahlende Energie dieser Art wird jeder am Eingang 431 empfangene Lichtimpuls gleichzeitig den Zellen Pl, P2 zugeführt. 



   Es dürfte jedoch klar sein, dass das Leitungsmittel für strahlende Energie auch die in Fig. 13 gezeigte Form haben kann, bei der Strahlungsimpulse zu den Zellen Pl und P2 durch getrennte Lichtführungen 434 bzw. 435 übertragen werden. In der Ausführung von Fig. 13 werden die Strahlungsimpulse abwechselnd an die Führungen 434 und   435   angelegt, u. zw. in der Reihenfolge, dass jeder Impuls zu der Zelle übertragen wird, die jeweils wegen des nichtgezündeten Zustandes der zugeordneten Lampe eine hohe Impedanz hat. 



   Die in Fig. 11 und 12 bzw. Fig. 11 und 13 dargestellten Schaltungen arbeiten jeweils zusammengenommen wie folgt : Es sei angenommen, dass die Schaltung von Fig. 11 in dem beschriebenen ersten Zustand ist, in dem die Lampe   Ll   gezündet und L2 nicht gezündet ist. Nun wird ein Strahlungsimpuls beiden Zellen   Pj   t und P2 zugeführt, wenn die Ausführung nach Fig. 12 verwendet wird, oder nur der Zelle P2 bei Verwendung der Ausführung nach Fig. 13. Die beiden letztgenannten Ausführungen verwenden ein und denselben Effekt, nämlich einen steilen Abfall der Impedanz der Zelle   P2. Dass   derselbe Effekt in beiden Fällen erreicht wird, geht daraus hervor, dass der in der Ausführung nach Fig. 12 der Zelle P1 zugeführte Lichtimpuls keine Wirkung auf 
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 pe   Z,   sehr niedrig ist. 



   Der steile Impedanzabfall der Zelle P2 bewirkt eine vorübergehende Veränderung der Spannungswerte in dem Stromkreis, der Widerstand   Ri,   Kapazität Cl und Widerstand   rl   in Parallelschaltung und die Zelle P2 umfasst. Da die Spannung VC über Cl sich nicht augenblicklich verändern kann, ist die bei dieser vorübergehenden Veränderung stattfindende grössere Ver- änderung die, dass Rl und P2 grössere bzw. kleinere Teile der Gesamtspannung zwischen den Punkten 410 und 413 entwickeln als die von die- 
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 Lampe   L1 gesenkt,   so dass Ll gelöscht wird. Bei Löschung der Lampe   LJ   wird durch den resultierenden steilen Impedanzanstieg der Zelle   Pl   die Lampe L2 aus den bereits angegebenen Gründen gezündet.

   Beim Zünden der Lampe L2 stellt sich die Schaltung von Fig. 11 auf einen zweiten stabilen Zustand ein. 
Fig. 14 zeigt eine weitere Ausführungsform von Fig. 10. Der Unterschied der Schaltung von Fig.
14 gegenüber der von Fig. 10 besteht hauptsächlich darin, dass erstens ein Einweggleichrichter 441 zwischen Punkt   ?   und Kapazität Cl eingeschaltet ist, um den Strom wesentlich besser in der Richtung von   !   zu Cl als in der umgekehrten Richtung zu leiten, dass zweitens ein ähnlicher Einweggleichrichter 442 zwischen Punkt J2 und Kapazität C2 eingeschaltet ist, und dass drittens ein negativer Schaltimpuls gleichzeitig den Verbindungspunkten J1 und J2 aufgeprägt wird. 



  Dieser negative Schaltimpuls kann z. B. durch Anlegung einer negativen Rechteckwelle an eine Klemme 443 erzeugt werden, die mit dem Verbindungspunkt J1 durch die Kapazität 444 und mit dem Verbindungspunkt J2 durch eine Kapazität   445   gekoppelt ist. Die Kapazitäten 444, 445 sind in Verbindung mit den Widerständen in der Schaltung von Fig. 14 wirksam, um den negativen Rechteckimpuls zu differenzieren und dadurch den negativen Schaltimpuls aus der vorderen Flanke des Rechteckimpulses abzuleiten. 



   Die Schaltung von Fig. 14 arbeitet wie folgt : Es sei angenommen, dass die Schaltung anfangs in einem ersten Zustand ist, der dem oben für Fig. 



  10 beschriebenen ersten Zustand entspricht. In diesem ersten Zustand ist die Lampe L1 gezündet und L2 nicht gezündet. Bei Anlegung des negativen Schaltimpulses an Jl fällt die Spannung   Vj   unter den Leitspannungswert für die Lampe L1 ab und löscht   LI.   Die negativen Schaltimpulse an den Verbindungspunkten   ?   und J2 werden durch die Gleichrichter   41,   42, welche dem Stromfluss in der zur Bewirkung dieser Entladung erforderlichen Richtung eine hohe Impedanz entgegensetzen, daran gehindert, wesentliche 

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 Entladungen der Kapazitäten Cl, C2 zu bewirken. 



   Wenn die Lampe Li gelöscht ist, steigt die Impedanz von Ph steil an und erzeugt dadurch eine Veränderung in den Spannungswerten in dem Stromkreis, der den Widerstand R2, den Gleichrichter 442, die Kapazität C2 und den Widerstand R2 in Parallelschaltung und die Zelle   P 1   umfasst. Diese Veränderung der Spannungswerte findet in der für Fig. 11 beschriebenen Weise statt und bewirkt einen beträchtlichen Spannungsanstieg am   Verbindungspunkt J2.

   Die Spannungs-   änderungen und Stromänderungen der Schaltung nach Fig. 14 unterscheiden sich gegenüber der nach Fig. 11 dadurch, dass eine Rückspannung über den Einweggleichrichter 442 erzeugt wird, aber selbst bei Vorhandensein dieser Rückspannung steigt die Spannung an J2 genügend an, um die Spannung   V   an Lampe   L2 über-deren   Zündspannungswert liegen zu lassen. Daher wird die Lampe L2 gezündet. Durch das Zünden von L2 wird die Impedanz der Zelle P2 verringert und setzt die Strom- und Spannungsänderungen in der Schaltung nach Fig. 11 in Gang, wodurch diese Schaltung in den zweiten Arbeitszustand gebracht wird, in dem die Lampe L2 gezündet und die Lampe   ZJ   nicht gezündet sind. 



   Man beachte, dass in den Ausführungen von Fig. 12,13 und 14 der Widerstand R nicht zur   Einführung von Schaltimpulsen in   die Schaltung verwendet wird. Dieser Widerstand R ist kein notwendiges Merkmal der vorliegenden Erfindung im weitesten Sinne. 



   Fig. 15 zeigt eine Ringzählerschaltung. Sie umfasst eine Nullstufe, bestehend aus einem Widerstand RO, einer Lampe LO, einer Photozelle PO, eine erste Stufe, bestehend aus den gleichen Elementen   ,     Li,     Pl,   eine zweite Stufe, bestehend aus den gleichen Elementen R2,   L2,   P2 usw. bis zu der Stufe, die aus den Elementen R9,   L9, P9   besteht. Jede solche Stufe in der Schaltung von Fig. 15 gleicht einer der beiden Stufen, bestehend aus   RI,     Ll,     Pl   und R2, L2, P2 in der Schaltung von Fig. 10. In der ersten Stufe von Fig. 15 sind z.

   B. der Widerstand   TU   und die Lampe Ll zwischen der Klemme 410 und dem Verbindungspunkt 413 in Reihe geschaltet wie in Fig. 10, und der Punkt 413 wie in Fig. 10 über einen Widerstand R mit der geerdeten Klemme 411 gekoppelt. Gemäss Fig. 15 bilden die Stufen einen Ring. 



   In der Schaltung nach Fig. 15 ist jede gegebene Stufe kapazitiv mit der im Uhrzeigersinne um den Ring herum nächstfolgenden Stufe gekoppelt. Z.   B.   ist die erste Stufe   R1, Li, Pl   mit der zweiten Stufe R2, L2, P2 wie folgt gekoppelt : Vom Verbindungspunkt 413 aus durch die Zelle   Pl,   die optisch mit der Lampe   Lj   gekoppelt ist, um von ihr belichtet   zu-   werden, weiter über die   Kapazität C2 und den Nebenschlusswiderstand r2, die parallelgeschaltet sind, zu C2 und zu dem   
 EMI15.1 
 



  Ausserdem ist bei der Schaltung nach Fig. 15 zum Unterschied zu der von Fig. 10 die Stufe Rl,   L   P1 mit der Stufe zu ihrer Linken sowie mit der Stufe zu ihrer Rechten gekoppelt. Diese zusätzliche Koppelung wird hergestellt durch Verbinden des Verbindungspunktes der Zelle Ph und der Kapazität C2 mit dem Verbindungspunkt J0 durch einen Gleichrichter   DO,   der so polarisiert ist, dass er den Strom besser von Ja zu   Pl   als von   Pl     zu Ja   leitet. 



   Die oben für die Kopplungen der ersten Stute gegebene Beschreibung trifft genau so auf jede andere Stufe der   Ringzählerschaltung   zu. D. h. also, dass jede gegebene Stufe in der Ringschaltung kapazitiv in derselben Weise mit. der nächstfolgenden Stufe und über einen Gleichrichter mit der vorausgehenden Stufe gekoppelt ist. 



   Die Arbeitsweise der Ringschaltung nach Fig. 



  15 gleicht in mancher Hinsicht der der Schaltung   nach Flg.   10. Es sei z. B. angenommen, dass die Lampe LI anfangs in der Schaltung nach Fig. 15 gezündet und alle andern Lampen nicht gezündet sind. Nun wird ein negativer Schaltimpuls über Widerstand R ebenso angelegt wie bei Fig. 10, nämlich durch Anlegung eines negativen Rechteckimpulses an die Klemme 420 oder durch Anlegung eines Lichtimpulses an die Photozelle P. Dieser negative : Schaltimpuls zündet die Lampe L2 ebenso, wie sie durch den negativen Schaltimpuls in der Schaltung nach Fig. 10 gezündet wird. Beim Zünden   von L ?   fällt die Impedanz der Zelle P2 steil ab und bewirkt einen Stromanstieg durch den Gleichrichter Dl.

   Dadurch wird ein Spannungsanstieg in dem Widerstand   Rl   erzeugt, der die Spannung   V   der Lampe Ll unter den Leitspannungswert für diese Lampe abfallen lässt. Daher wird   L1 gelöscht.   Inzwischen verändert der steile Impedanzabfall der Zelle P2 die   Strom-und Spannungsverhältnisse   in der dritten Stufe, um die Lampe L3 zur Zündung durch den nächsten negativen Schaltimpuls vorzubereiten. Diese Vorbereitung zum Zünden der Lampe L3 durch das Zünden der Lampe L2 findet in der Schaltung nach Fig. 15 ebenso statt, wie in der Schaltung nach Fig. 10 die Lampe Li durch die Zündung der Lampe L2 zum Zünden vorbereitet wird. 



   Aus dem   Obengesagten   geht hervor, dass aufeinanderfolgende, dem Widerstand R aufgeprägte negative Schaltimpulse die Weiterschaltung des gezündeten   Lampenzustandes schrittweise   im Uhrzeigersinne um den Ring herum bewirkt. Die Stellung des gezündeten Lampenzustandes in dem 

 <Desc/Clms Page number 16> 

 Ring kann wann und wie gewünscht, abgefühlt werden. 



   Die Schaltung nach Fig. 15 kann-wie beschrieben-bei Empfang negativer Schaltimpulse als Ringzähler wirken. Durch Abwandlung der Schaltung entsprechend der Abwandlung der Schaltung nach Fig. 10 in die Schaltung nach Fig. 11 kann die Schaltung von Fig. 15 für den Antrieb durch positive Schaltimpulse eingerichtet werden, wie auch die Schaltung nach Fig. 11 durch positive Schaltimpulse betrieben werden kann. Diese Abwandlung der Schaltung nach Fig. 



  15 erfolgt entweder durch Verwendung einer Anzahl von Photozellen   PO,     Pl,   P2 usw., die so polarisiert sind, dass sie den Strom besser zum Punkt 413 als von ihm weg leiten, oder durch Zwischenschaltung von Einweggleichrichtern zwischen diese Zellen und den Verbindungspunkt, ebenso wie Einweggleichrichter in der Schaltung nach Fig. 11 zwischen den Verbindungspunkt 413 und die Zellen   P 1,   P2 eingeschaltet sind. 



   PATENTANSPRÜCHE :
1. Anordnung zur digitalen Informationsverarbeitung, dadurch gekennzeichnet, dass zur Eingabe, Verarbeitung und Ausgabe der Informationen strahlungsleitende und bzw. oder strahlungselektrische Elemente vorgesehen sind.

Claims (1)

  1. 2. Anordnung nach Anspruch 1, gekennzeichnet durch eine erste Gruppe von Lichtleitern zur Informationseingabe, eine zweite Gruppe zur Informationsausgabe und durch eine derartige Verbindung beider Gruppen von Lichtleitern, dass die Informationen ausgabeseitig in einer andern Verschlüsselung als eingabeseitig auftreten.
    3. Anordnung nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, dass die einzelnen Komponenten einer Information durch das Vorhandensein von Strahlungsenergie an den diesen Informationsteilen zugeordneten strahlungsleitenden Elementen dargestellt werden.
    4. Anordnung nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, dass die einzelnen Komponenten einer Information durch das Fehlen von Strahlungsenergie an den diesen Komponenten zugeordneten strahlungsleitenden Elementen dargestellt wird.
    5. Anordnung nach Anspruch 1, 2,3 oder 4, dadurch gekennzeichnet, dass den strahlungsleitenden Elementen frequenzabhängige Elemente, wie Filter oder lumineszierende Schichten, zugeordnet sind.
    6. Anordnung nach Anspruch 5, dadurch gekennzeichnet, dass die lumineszierenden Schichten erst nach Auftreten zweier verschiedenen Frequenzbereichen angehörender Strahlungsarten zur Wirkung kommen.
    7. Anordnung nach einem der Ansprüche 1 bis 6, gekennzeichnet durch zwei oder mehr Gruppen von strahlungsleitenden Elementen zur Informationseingabe, die derartig mit einer Gruppe von ausgabe verbunden sind, dass die ausgabeseitig auftretende Information eine Funktion der einge- EMI16.1 8.
    Anordnung nach einem der Ansprüche 1 bis 6, gekennzeichnet durch zwei oder mehr Gruppen EMI16.2 derartig mitleitung dieser Lichtemissionen zu einer zweiten ähnlichen Gruppe von strahlungselektrischen Zellen, die durch die Lichtemission der Zellen der ersten Gruppe in lichtemittierende Zustände versetzt werden und eine zweite Gruppe von lichtleitenden Elementen, die die Lichtemission der zweiten Zellengruppe stellenversetzt auf die erste Zellengruppe übertragen, derart, dass durch jeden derartigen, durch elektrische Massnahmen auszulösenden Umlauf eine Stellenverschiebung der in der ersten Zellengruppe gespeicherten Information bewirkt wird.
    10. Anordnung nach Anspruch 8, gekennzeichnet durch eine Gruppe von lichtleitenden Elementen, die bei Eingabe von Licht in einer zur Speicherung einer Information dienenden Ionisationskammer mit mehreren Entladungsstrecken Entladungen zünden, und durch eine durch lichtleitende Elemente mit den entsprechenden Stellen der ersten Kammer verbundene zweite Ionisationskammer, die ihrerseits durch weitere lichtleitende Elemente mit den nächsthöheren Stellen der ersten Ionisationskammer verbunden ist, derart, dass eine.
    durch Lichtimpulse zugeführte und durch gezündete Entladungen in der ersten Ionisationskammer dargestellte Information durch Anlegen einer Spannung an die Elektroden der zweiten Ionisationskammer in diese stellenrichtig übertragen und durch kurzzeitiges Abschalten der Spannung an den Elektroden der zweiten Ioni- sationskammer in diese stellenversetzt rückübertragen wird.
    11. Anordnung nach Anspruch 10, gekennzeichnet durch lichtleitende Elemente (125a- EMI16.3 bzw. 115'),tronenemittierenden Schichten (116 bzw. 116'), ionisierbaren Medien (114 bzw. 114'), durchsichtigen Platten (113 bzw. 113') und Leuchtphosphorschichten (117 bzw.
    117') bestehen, lichtleitende Elemente (130a-130f) zum stellenrichtigen Übertrag der Informationen aus der Ionisationskammer (118) in die Ionisationskammer (, strahlungsleitenden Elementen zur Informations-lichtleitende Elemente (135a-13) g) zum stellen- <Desc/Clms Page number 17> EMI17.1 (118')117'), derart, dass bei abwechselnder, zeitlich sich überlappender Betätigung der Schalter (121, 121') eine Stellenversetzung der in der Ionisationskammer (118) gespeicherten Informationen erfolgt.
    12. Anordnung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die die einzelnen Komponenten einer Information darstellenden Lichtimpulse gleichzeitig zwei strahlungselektrischen Elementen zugeleitet werden, derart, dass der erste Lichtimpuls eines dieser Elemente in einen stabilen lichtemittierenden Zustand versetzt, wodurch die Versetzung des andern strahlungselektrischen Elementes in den lichtemittierenden Zustand vorbereitet wird, und dass ein zweiter Lichtimpuls das vorbereitete strahlungselektrische Element in den lichtemittierenden Zustand versetzt, wodurch einerseits beide Elemente nicht emittieren werden und anderseits ein Lichtimpuls abgeleitet wird, der zum Übertrag der Information auf zwei weitere lichtelektrische Elemente Verwendung findet.
    13. Anordnung nach Anspruch 12, gekennzeichnet, durch eine ein ionisierbares Gas enthaltende Entladungskammer (211), die aus den strah- lungsdurchlässigen Wänden (212, 213), einer lichtdurchlässigen Elektrode (214), einer sekundärelek- tronenemittierenden Schicht (215) und aus metallhinterlegten Leuchtphosphorschichten (216a- 216d) besteht, eine zweite Entladungskammer (211'), die aus strahlungsdurchlässigen Wänden EMI17.2 quelle (218), die einerseits über Widerstände (221a -221d) mit den Elektroden (216a-216d und 214') und'den Photowiderständen (231a-231d) sowie mit der Elektrode (216') und anderseits mit Elektrode (214)
    und den Photowiderständen (231a - 231d) derart verbunden ist, dass eine Entladung zwischen den Elektroden (216a-216d und 215) einen Spannungsabfall an den betreffenden Wi- , derständen (221a-221d) verursacht, der die Vor- aussetzung für das Auftreten von Entladungen zwischen den Elektroden (215a'-215d'und 216') ist, dass ferner Entladungen zwischen den beiden letztgenannten Elektroden die Photowiderstände (231a-231d) so beeinflussen, dass die Entladungen zwischen den zugehörigen Elektrodenpaaren unterbrochen werden, und dass eine Entladung- strecke eines benachbarten Elektrodenpaares gezündet wird.
    14. Anordnung nach Anspruch 1, gekennzeichnet durch einen optisch-elektrischen Wandler (314), der mit einem elektrisch-optischen Wandler (316) derartig optisch und elektrisch gekoppelt ist, dass bei Eingabe eines Lichtimpulses beide Wandler in einen aktiven Zustand versetzt werden und in diesem verbleiben, und dass der elektrisch-optische Wandler (316) einen zweiten optisch-elektrischen Wandler (318) so beeinflusst, dass bei Auftreten eines zweiten Lichtimpulses dieser mit einem dritten optisch-elektrischen Wandler (315) elektrisch in Reihe geschaltete Wandler einen elektrisch-optischen Wandler (319) zur Lichtemission anregt und durch einen mit dem ersten optisch-elktrischen Wand :
    ler (314) in Reihe geschalteten optisch-elektrischen Wandler (317) den optisch-elektrischen Wandler (314) den elektrisch-optischen Wandler (316) und den optisch-elektrischen Wandler (318) in einen passiven Zustand versetzt und gleichzeitig den optischen Übertragungsimpuls zu einer zweiten derartigen Stufe liefert.
    15. Anordnung nach Anspruch 1, gekennzeichnet durch zwei parallel geschaltete Gasentladungsröhren (Li, L2), deren Anoden über je ein RCGlied (r1, Cl und r2, C2) und einem in Nachbarschaft der andern Röhre liegenden Photowiderstand mit den Kathoden dieser Röhren verbunden sind, derart, dass sich jeweils nur eine dieser Röhren im leitenden Zustand befindet und durch elektrische oder optische Impulse der übergang des leitenden Zustandes von einer Röhre auf die andere bewirkt wird.
    16.'Anordnung nach Anspruch 15, dadurch gekennzeichnet, dass mehrere parallelgeschaltete Röhrenpaare in Form eines Ringzählers geschaltet sind.
AT773556A 1955-12-30 1956-12-27 Anordnung zur digitalen Informationsverarbeitung AT206208B (de)

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Cited By (2)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE1252914B (de) * 1965-05-07 1967-10-26 Prakla Gmbh Anordnung zur digitalen Aufzeichnung von Seismogrammen
DE1295234B (de) * 1960-06-06 1969-05-14 Rca Corp Einrichtung zum Umwandeln einer in optisch wahrnehmbarer Form aufgezeichneten Analoggroesse in eine digitale Groesse

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