AT205562B - Verfahren zur Herstellung von Taschen aus Kunststoff zur Aufnahme der positiven Elektroden von Bleiakkumulatoren - Google Patents
Verfahren zur Herstellung von Taschen aus Kunststoff zur Aufnahme der positiven Elektroden von BleiakkumulatorenInfo
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Description
<Desc/Clms Page number 1> Verfahren zur Herstellung von Taschen aus Kunststoff zur Aufnahme der positiven Elektroden von Bleiakkumulatoren Die Erfindung bezieht sich auf ein Verfahren zur Herstellung einer Vielzahl parallel liegender und miteinander verbundener rohrförmiger, aus einem Doppelgewebe bestehender länglicher Taschen aus Kunststoff zur Aufnahme der positiven Elektroden von Bleiakkumulatoren. Bei bisher bekannten Verfahren und Ausführungen ist es notwendig, die einzelnen Taschen, die aus einem Gewebe, 7.. B. Glasfasern. bestehen, durch nachträgliches Anlagern von härtbaren Kunststoffen die nötige Festigkeit zu geben. Bei diesen Verfahren besteht die Gefahr, die Poren des Taschengewebes durch Anlagerung von Kunststoff zu verstopfen, oder dass zumindest die Durchlässigkeit stark herabgesetzt wird. Gerade diese Durchlässigkeit ist jedoch eine wesentliche Voraussetzung für die gute Funktion des Akkumulators. Die Erfindung beseitigt diese Nachteile dadurch, dass in die Taschen des aus einem Kunststoffgarn bestehenden Doppelgewebes formgebende, vorzugsweise zylindrische Dorne gesteckt werden und dass das Gewebe danach bis zu einer merklichen Kontraktionsspannung der Fäden auf den eingesetzten Kernen erhitzt wird. Es wird dabei beispielsweise ein Kunstharz der Acrylgruppe oder ein Kopolymer aus Vinylchlorid und Acrylonitril verwendet. Das Doppelgewebe wird in an sich bekannter Weise durch Kreuzen der aufeinanderfolgenden Kettfäden an den gewünschten Verbindungslinien hergestellt. Die erwähnten Kunstharzgewebe haben die Eigenschaft, beim Erwärmen bei einer Temperatur, die nur wenig geringer als die Erweichungstemperatur ist, sich zusammenzuziehen. Wird das Zusammenziehen verhindert, so ergibt sich beim darauffolgenden Abkühlen in der Molekularstruktur ein innerer Spannungszustand, wodurch das Material eine grössere Festigkeit und Elastizität erhält. Das Material härtet aus, obwohl es sich an und für sich um einen sogenannten, nicht hart'aren Kunststoff handelt. Gemäss der bei der Erfindung angewendeten Methode wird diese Versteifung durch Erwärmen des synthetischen Gewebes erhalten, dessen Fäden ursprünglich schlaff sind, wie es nötig ist, um ein Gewebe herstellen zu können, wobei thermoplastisches Material verwendet wird und die Erwärmung nur auf eine Temperatui, die etwas unter dem Erweichungspunkt liegt, erfolgt, während in den Gewebetaschen starre, vorzugsweise zylindrische Dorne angeordnet sind. Das erwärmte Material sucht sich zusammenzuziehen, wird aber durch die Dorne daran gehindert. Im Material ergibt sich daher ein innerer Spannungszustand, welcher, wenn das Material sich abkühlt und die Kerne aus der Tasche genommen werden, das Material im wesentlichen starr erhaltet. Es ist keine zusätzliche Anlagerung von Kunststoff nötig. Die Gefahr einer Verstopfung der Poren der Zellen ist vermieden und eine gute Porosität gewährleistet. Das Material ist gegen Säuren widerstandsfähig. Die nach dem erfindungsgemässen Verfahren hergestellten Zellenbatterien haben den Vorteil, dass sie billig hergestellt werden können. Das die Zellen bildende Grundgewebe ist infolge seiner Webart nach rechtwinkelig zueinander verlaufenden Fäden und wegen der Durch1ässigkei. seiner Fasern auch in Verbindung mit dem Kunstharz geeignet, die Akkumulatorenflussigkeit leicht durchdringen zu lassen. Die erfindungsgemässe Zellenbatterie hat einerseits eine genügend mechanische Widerstandsfähigkeit, um die aktive Masse der positiven Elemente des Akkumulators dauernd festzuhalten ; anderseits weist sie eine <Desc/Clms Page number 2> EMI2.1 änderungen entsprechen zu können. Endlich ist die erfindungsgemäss hergestellte Zellenbatterie stabil genug, um unter Anwendung der normalen Mittel das Füllen und die Verdichtung der aktiven Masse zu gestatten, beispielsweise unter Anwendung von Schwingungen, so dass in jeder einzelnen Zelle eine genügend dichte Füllung mit der aktiven Masse erhalten werden kann. In der Zeichnung ist, ohne dass die Erfindung darauf eingeschränkt sein soll, an Hand eines Ausführungsbeispieles eine nähere Erläuterung gegeben. Fig. l zeigt in schematischer Form das gemäss der Erfindung erhaltene Endprodukt, während Fig. 2 einen Ausschnitt aus einem aoppelten Textilgewebe, wie es für die Erfindung zur Anwendung gelangen kann, veranschaulicht. Beide Figuren zeigen perspektivische Ansichten des Gewebes. Die Zellenbatterie gemäss der Erfindung verwendet ein Doppelgewebe, dessen Bahnen sich längs parallelen Linien 10 treffen. Hiebei verlaufen die beiden Bahnen 11, 12 mit ihren Ketten-und Schussfäden beim Ausführungsbeispiel in der Weise, dass sie sich an jeder Trefflinie 10 kreuzen. Auf diese Weise sind schlauchartige Gebilde von länglichem Querschnitt gemäss Fig. 2 aneinandergeschlossen. Wird das in Fig. 2 dargestellte Doppelgewebe erfindungsgemäss behandelt, so nehmen die Taschen eine zylindrische Form an, wie sie in Fig. l dargestellt ist. Die zylindrischen Zellen 13 sind zur Aufnahme der Aktivmasse bereit, wobei diese in bekannter Weise, beispielsweise in Putverform, eingebracht EMI2.2 rerdichtet weiden kann,gen werden können. PATENTANSPRÜCHE : 1. Verfahren zur Herstellung einer Vielzahl parallel liegender und miteinand). verbundener, rohrförmiger, aus einem Doppelgewooe bestehender länglicher Taschen aus Kunststoff zur Aufnahme der positiven Elektroden von Bleiakkumulatoren, dadurch gekennzeichnet, dass in die Taschen dö aus einem Kunststoffgarn bestehenden Doppelgewebes formgebende, vorzugsweise zylindrisch. ; Dorne gesteckt werden und dass das Gewebe danach bis zu einer merklichen Kontrahtionsspannung der Faden auf den eingesetzten Kernen erhitzt wird.
Claims (1)
- 2. Verfahren nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass ein Kunstharz der Acrylgruppe verwendet wird.3. Verfahren nach den Ansprüchen 1 und 2, dadurch gekennzeichnet, dass da & l mstharz ein Kopoly- mer aus Vinylchlorid und Acrylonitril ist.4. Verfahren nach den Ansprüchen 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet ; dass das Doppelgewebe in an EMI2.3
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