AT205074B - Schaltungsanordnung für Gleisbildstellwerke mit drei- und mehrbildrigen Signalen - Google Patents

Schaltungsanordnung für Gleisbildstellwerke mit drei- und mehrbildrigen Signalen

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AT205074B
AT205074B AT461456A AT461456A AT205074B AT 205074 B AT205074 B AT 205074B AT 461456 A AT461456 A AT 461456A AT 461456 A AT461456 A AT 461456A AT 205074 B AT205074 B AT 205074B
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AT
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sep
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arrangement according
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signal
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Int Standard Electric Corp
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  • Train Traffic Observation, Control, And Security (AREA)

Description


   <Desc/Clms Page number 1> 
 



  Schaltungsanordnung für Gleisbildstellwerke mit   drei-und mehrbildrigen Signalen   
 EMI1.1 
 

 <Desc/Clms Page number 2> 

 direkt in den Stromkreisen der Signallampen anordnen oder auch in den Stromkreisen von Signalstellrelais, deren Kontakte die Signallampen einschalten. 



   Führt man die Schaltung so aus, dass die Signalstellrelais nach ihrem Ansprechen in Selbstschlusskreisen gehalten werden, so besteht nach der Erfindung die Möglichkeit, die zur Übertragung der Kennzeichen dienenden Leitungen auch noch für andere Zwecke zu verwenden. Man kann diese Leitungen z. B. als   Fahrstrassenüberwachungsstromkreise   ausbilden, indem man in ihnen Kontakte von den einzelnen Weichen zugeordneten Weichenüberwachungsrelais anordnet. Man kann in den Leitungen auch Kontakte von den einzelnen Weichen zugeordneten   Gleisfreimelderelais   vorsehen. Eine weitere Möglichkeit besteht nach einem weiteren Merkmal der Erfindung darin, die zur Übertragung dienenden Leitungen zur Steuerung von Vorsignalen in Abhängigkeit von Hauptsignalen, die in Fahrtrichtung folgen, zu verwenden.

   Zu diesem Zweck werden die Leitungen nach Übertragung des Kennzeichens am Ende des Fahrweges an Kontakte von den Hauptsignalen zugeordneten Relais und am Anfang des Fahrweges an den Vorsignalen zugeordneten Stellrelais angeschaltet. 



   Um den Aufwand an Schaltmitteln so gering wie möglich zu halten, ist es nach der Erfindung zweckmässig, mehreren Fahrwegenden das gleiche Kennzeichen zuzuordnen, wenn in allen Signalen, von denen aus Fahrten zu diesen Fahrwegenden stattfinden können, das gleiche Signalbild erscheinen soll. Eine weitere Möglichkeit zur Herabsetzung des Aufwandes an Schaltmittel besteht darin, das Kennzeichen zu unterteilen. In diesem Fall wird der erste Teil immer übertragen ; er gibt an, dass das Signal ein bestimmtes Fahrtbild, z. B. grün/gelb, zeigen soll, oder dass der zweite Teil des Kennzeichens anschliessend übertragen wird. Der zweite Teil des Kennzeichens gibt dann an, ob ein anderes Signalbild,   z. B. grün,   erscheinen soll, oder ob zusätzlich bestimmte Zusatzanzeiger eingeschaltet werden sollen.

   Er kann auch bewirken, dass Vorsignale gelöscht werden oder dass bei ihnen ein zusätzliches Kennlicht eingeschaltet wird, wenn der Abstand von dem im Fahrweg folgenden Hauptsignal grösser oder kleiner als der Regelabstand ist. 



   Ein Ausführungsbeispiel der Erfindung ist in den Fig.   1 - 6   dargestellt. Fig. 1 zeigt einen Ausschnitt aus einem Gleisplan, der die Weichen 1-9, die den Strecken a und b zugeordneten Einfahrsignale A und B und die Bahnhofsgleise 11-17 enthält, an denen Ausfahrsignale 11, 12, 14 und 17 und Grundsignale 15 und 16 angeordnet sind. An den Masten der Einfahrsignale sind Vorsignale 11/12/14 angeordnet, die von den Ausfahrsignalen 11, 12 oder 14 gesteuert werden. Ausserdem sind an den Einfahrsignalen Zusatzanzeiger Z vorgesehen, die eine Geschwindigkeitsbeschränkung beim Einfahren in das Stumpfgleis 13 vorschreiben. Bei Einfahrten in das Gleis 17 werden die Vorsignale 11/12/14 gelöscht, da das Ausfahrsignal 17 im doppelten Regelabstand steht und ein eigenes Vorsignal V17 steuert.

   Bei Einfahrten von b nach 11 muss am Vorsignal 11/12/14 beim Hauptsignal B ein weisses Kennlicht erscheinen, das anzeigt, dass der Bremsweg verkürzt ist. 



    In den Fig. 2 und 3 sind drei zur Übertragung der Kennzeichen dienende, dem Gleisplan nachgebildete Stromkreise ou dargestellt. Die den Signalen A und B zugeordneten Schaltmit-   tel und Stromkreise sind nur einmal,   u. zw.   für das Signal A, gezeigt. Sie sind für das Signal B in der gleichen Weise geschaltet ; wegen der vollständigen Übereinstimmung ist auf ihre Darstellung verzichtet. 



   In Fig. 4 sind die Stromkreise der Signalsteller des Signals A dargestellt. Fig. 5 zeigt die Stromkreise der Signalsteller für das Signal B. In Fig. 6 sind die Stromkreise der Signallampen für das Signal B in vereinfachter Form wiedergegeben. Ferner ist der Stromkreis einer Signalwiederholungssperre W gezeigt. 



  Die Lampenstromkreise für das Signal A sind in der gleichen Weise ausgeführt, mit Ausnahme des Stromkreises für das Kennlicht (Lws) des Vorsignals, das beim Signal A fehlt ; auf die gesonderte Darstellung der Stromkreise für das Signal A wurde verzichtet. Schliesslich sind in Fig. 6 noch die Signalschirme eines Einfahrsignals   (z. B.   Signal B) dargestellt, aus denen die Plätze der einzelnen Lampen ersichtlich sind. 



   Folgende Kontakte von Relais, deren Stromkreise nicht dargestellt wurden, sind in den Fig.   2-6   enthalten : 
 EMI2.1 
 

 <Desc/Clms Page number 3> 

 



   Kontakte Gll, G21 usw. der in Fig. l andeutungsweise dargestellten Gleisrelais Gl, G2 usw. der einzelnen isolierten Gleisabschnitte der Weichen   l,   2 usw. bis 9. Solange die isolierten Abschnitte unbesetzt sind, haben die Gleisrelais angesprochen und ihre Kontakte geschlossen (Fig. 2). 
 EMI3.1 
 



   Kontakte   11Ü29,   12Ü29 und 14Ü29 (Fig. 3) der Fahrtlichtüberwacher Ü29 der Signale 11,12 und 14 ; diese Kontakte sind geschlossen, wenn die genannten Signale   grün/gelb   zeigen. 



   Kontakte AnA und AnB von Signalschalterelais der Signale A und B   (Fig. 4   und 5) ; diese Kontakte schliessen, wenn die (nicht dargestellten) Signalanschalterelais eingeschaltet werden. 



   Die einzelnen in den Schaltungen dargestellten Relais haben folgende Bedeutungen : 
 EMI3.2 
 der Wicklungen II ab. Die Kontakte 1 und 2 werden jeweils vom Anker der Wicklung. I gesteuert, während die Kontakte   3 - 5   vom Anker der Wicklung II gesteuert werden. 



     GX,   GY und GZ (Fig. 2 und 3) sind Empfangsrelais für die Kennzeichenübertragung an die Signale A und   B ;   sie sprechen nur auf Gleichstrom an. 



   WX, WY und WZ (Fig. 2 und 3) sind ebenfalls Empfangsrelais für die Kennzeichenübertragung an die Signale A und B, die jedoch nur auf Wechselstrom ansprechen. 



   X, Y und Z (Fig. 4 und 5) sind Hilfsrelais der Signale A und B. 



   W (Fig. 6) ist ein Wiederholungssperrelais für das Signal A bzw.   B ;   es ist ebenfalls als Stützrelais ausgebildet, dessen Wicklung I mit Abfallverzögerung versehen ist, wobei ihr Anker in der Grundstellung den Anker der Wicklung   TI   abstützt. Die Kontakte   1 - 6   werden vom Anker der Wicklung I gesteuert, die Kontakte   7 - 10   vom Anker der Wicklung II. 



   M (Fig. 4 und 5) sind Signalstellrelais für das Grünlicht der Signale A und B. 



   N (Fig. 4 und   5)   sind Signalstellrelais für das Grün/gelb-Licht der Signale A und B ; die Relais sind mit zwei Wicklungen versehen, deren Wirkungen gegeneinander gerichtet sind. 



   L (Fig. 4 und 5) sind Löschrelais für die an den Signalen A und B befindlichen Vorsignale 11/12/14. 



   Q (Fig. 4 und 5) sind Stellrelais für die Weisslampen der Zusatzsignale   (Lwsl-Lws4, Fig. 6)   an den Signalen A und B. 



   K (Fig. 5) ist ein Kennlichtanschalterelais für die Weisslampe Lws (Fig. 6) am Vorsignal 11/12/14 des Signals B. 



   Ausserdem sind in Fig. 6 noch folgende Überwachungsrelais für die einzelnen Lampenstromkreise der Haupt- und Vorsignale dargestellt :   Ül   Überwacher für die   Grünlampen   (Lgn) der Hauptsignale A und   B ;   Ü2 Überwacher für die Grün- und Gelblampen (Lgn/Lge) der Hauptsignale A und B ; Ü3 Überwacher für die Gelblampen 1 (Lge   1)   der Vorsignale   11/12/14 ;   Ü4 Überwacher für die Gelblampen 2 (Lge 2) der Vorsignale   11/12/14 ;   Ü5 Überwacher des Kennlichtes (Lws) des Vorsignals 11/12/14 am Signal   B ;   Ü6 Überwacher für die   Grünlampen   1   (Lgnl)   der Vorsignale 11/12/14 ; Ü7 Überwacher für die Grünlampen 2 (Lgn2) der Vorsignale 11/12/14 ;

   Ü8 Überwacher für die Lampen der Zusatzsignale (Lwsl-Lws4) an den Signalen A und B. 



   Die Kontakte der einzelnen Relais sind für jedes Relais fortlaufend durch Ziffern, die an die Relaisbezeichnung angehängt sind, bezeichnet. Der Widerstand Wil (Fig. 2) ist Schutzwiderstand für den Kondensator C ; die Widerstände Wi2 und Wi3 (Fig. 6) dienen zum genauen Einstellen der Lampenspannungen. 



   In der folgenden Tabelle sind in Spalte 1 die Bezeichnungen der Fahrstrassen angegeben. Spalte 2 
 EMI3.3 
 Zeichenelemente unterscheidet. Den Gleisen 15 und 16 ist dasselbe Kennzeichen zugeordnet, da die Wirkung auf    die.   Signalstellung in beiden Fällen die gleiche ist. In Spalte 3 ist angegeben, welche Empfangsrelais durch das   Kennzeichen   jeweils eingeschaltet werden. Spalte 4 gibt an, welcher Signalsteller durch die Empfangsrelais eingeschaltet wird. In Spalte 5 sind die von den Signalstellern eingeschalteten Signalbilder zusammengestellt. Spalte 6 zeigt das bei Einstellung des Hauptsignals erscheinende Signalbild des bei ihm angeordneten Vorsignals, wenn sich das am Ende stehende Ausfahrsignal in Haltstellung befindet.

   In Spalte 7 ist die Einschaltung des Zusatzanzeigers angegeben. 

 <Desc/Clms Page number 4> 

 
 EMI4.1 
 
 EMI4.2 
 
<tb> 
<tb> 1 <SEP> 2 <SEP> 3 <SEP> 4 <SEP> 5 <SEP> 6 <SEP> 7
<tb> Fahr- <SEP> Kennzeichen <SEP> Empfangs- <SEP> Haupt- <SEP> Vor- <SEP> Zusatzstr. <SEP> an <SEP> Leitung <SEP> relais <SEP> Steller <SEP> Signal <SEP> signal <SEP> Signal <SEP> 
<tb> X <SEP> Y <SEP> Z <SEP> 
<tb> a-11 <SEP> # <SEP> = <SEP> 0 <SEP> WX, <SEP> GY, <SEP> Z <SEP> NI <SEP> gn/ge <SEP> ge/ge <SEP> 
<tb> a-12-0 <SEP> GX, <SEP> WY, <SEP> Z <SEP> NI <SEP> gn/ge <SEP> ge/ge
<tb> a-13 <SEP> = <SEP> 0 <SEP> # <SEP> GX, <SEP> WZ, <SEP> Y <SEP> Q, <SEP> NII <SEP> gn/ge <SEP> ge/ge <SEP> ein
<tb> a-14-0 <SEP> = <SEP> WX, <SEP> GZ, <SEP> Y <SEP> M <SEP> gn <SEP> ge/ge
<tb> a-15 <SEP> 0 <SEP> = <SEP> # <SEP> GY, <SEP> WZ,

   <SEP> X <SEP> NI <SEP> gn/ge <SEP> ge/ge
<tb> a-16 <SEP> 0 <SEP> = <SEP> # <SEP> GY, <SEP> WZ, <SEP> X <SEP> NI <SEP> gn/ge <SEP> ge/ge
<tb> a-17 <SEP> 0 <SEP> WY, <SEP> GZ, <SEP> X <SEP> L, <SEP> NII <SEP> gn/ge <SEP> dunkel
<tb> nicht <SEP> verwendet
<tb> b-11 <SEP> # <SEP> = <SEP> 0 <SEP> WX, <SEP> GY, <SEP> Z <SEP> K, <SEP> NII <SEP> gn/ge <SEP> ws/ge/ge
<tb> b-12 <SEP> = <SEP> # <SEP> 0 <SEP> GX, <SEP> WY, <SEP> Z <SEP> M <SEP> gn <SEP> ge/ge
<tb> b-13 <SEP> = <SEP> 0 <SEP> # <SEP> GX, <SEP> WZ, <SEP> Y <SEP> Q, <SEP> NII <SEP> gn/ge <SEP> ge/ge <SEP> ein
<tb> b-14 <SEP> 0 <SEP> WX, <SEP> GZ, <SEP> Y <SEP> NI <SEP> gn/ge <SEP> ge/ge
<tb> b-15 <SEP> 0-GY, <SEP> WZ, <SEP> X <SEP> NI <SEP> gn/ge <SEP> ge/ge
<tb> b-16 <SEP> 0 <SEP> = <SEP> # <SEP> GY, <SEP> WZ, <SEP> X <SEP> NI <SEP> gn/ge <SEP> ge/ge
<tb> b-17 <SEP> 0 <SEP> WY, <SEP> GZ, <SEP> X <SEP> L,

   <SEP> NE <SEP> gn/ge <SEP> dunkel
<tb> 
 
Zur Erläuterung der Wirkungsweise der erfindungsgemässen Schaltungsanordnung sei angenommen, dass in Fig. 1 die Fahrstrasse vom Streckengleis b nach dem Gleis 14 eingestellt worden ist. Dann liegen die Weichen 2 und 3 in Minuslage, die Weichen 5 und 7 in Pluslage, und in Fig. 2 sind die Kontakte Ü21-, Ü31-, Ü51+ und Ü71+ im Stromkreis Q sowie die Kontakte Ü22-, Ü32-, Ü52+ und Ü72+ im Stromkreis   (Y)   geschlossen ; in Fig. 3 sind die Kontakte 2R und 3R umgelegt, während die Kontakte 5R und 7R in der gezeichneten Lage liegen. Ferner seien die isolierten Weichenabschnitte von Fahrzeugen frei, so dass die Gleisrelais G2, G3, G5 und G7 angezogen haben und ihre Kontakte G21, G31, G51 und G71 
 EMI4.3 
 sind. 



   In Fig. 2 fliesst dann Wechselstrom im Stromkreis   (X) aber   die Kontakte 14F1, Ü71+, G71, Ü51+, G51, G31, Ü31-,   Ü21- und   G21 zum gestrichelt gezeichneten Ende des Stromkreises, der sich ebenso wie im unteren Teil der Fig. 2 über einen Kontakt W4 und einen Kontakt X5 zu dem über einen Kondensator Cx angeschlossenen Relais WX fortsetzt. Die Leitung   # ist spannungslos, während   in Fig. 3 ein Gleichstrom über die Kontakte 14F2,   TR,   5R, 3R, 2R zu dem gestrichelt gezeichneten Ende des Stromkreises   fliesst,   der sich ebenso, wie im unteren Teil der Fig. 3 dargestellt, über Kontakte W6 und Z5 zum Relais GZ fortsetzt. 



   Die Relais WX und GZ sprechen an ; dadurch wird in Fig. 5 über die geschlossenen Kontakte AnB und W8, das Relais Y, die Kontakte   X3.   Z4, WY1, GY1, den umgelegten Kontakt GZ3, die Kontakte WZ3, GX3, W2, den umgelegten Kontakt WX3 und die Wicklung I des Relais N ein Stromweg hergestellt, in welchem die Relais Y und N ansprechen. Sie bilden sich einen Selbstschlusskreis, aus-   gehend   vom Kontakt Z4 über die Kontakte Y2, Q2 und N4. 

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   Das Relais N schaltet in Fig. 6 über die Kontakte L4, N2 und Ü71 die Lampe Lge2 und den Überwacher Ü4 sowie über Kontakt Ü61 die Lampe Lgel und den Überwacher Ü3 ein. Das Relais Y legt mit seinem Kontakt Y5 in Fig. 2 Spannung an die   Leitung &commat;,   so dass über den gestrichelt gezeichneten Stromkreis und die   Kontakte G22, Ü22-,   Ü32-, G32, G52,   Ü52+,   G72, Ü72+ und 14F4 beide Wicklungen des Stützrelais 14F erregt werden. Der Anker der Wicklung I stellt beim Anziehen die von ihm gesteuerten Kontakte 14F1 und 14F2 um, während die vom Anker der Wicklung II gesteuerten Kontakte noch in der gezeichneten Stellung bleiben. Durch die genannten Kontakte werden die Stromkreise   Q9   (Fig. 2) und   Fig. 3)   unterbrochen, so dass die Relais WX und GZ wieder abfallen.

   Nun können in Fig. 6 beide Wicklungen des Stützrelais W über die Kontakte S4, Yl, GX4, WX4 ('nun wieder geschlossen), GY4, WY4, GZ4 (nun wieder geschlossen), WZ4 und W7 eingeschaltet werden, wobei auch hier zunächst nur die vom Anker der Wicklung I gesteuerten Kontakte umgestellt werden. Der Kontakt W5 in Fig. 2 schaltet auch den Stromkreis wieder aus, und die Wicklungen des Relais 14F werden stromlos.

   Da die Wicklung I abfallverzögert ist, fällt zuerst der Anker der Wicklung II ab und stützt den Anker der Wicklung I in angezogenem Zustand ab. Über die Kontakte 14F3,   Ü71+,   G71, Ü51+, G51, G31, Ü31-,   Ü21- und   G21 wird der gestrichelt gezeichnete Stromweg mit Gleichstrom gespeist, so dass über den Kontakt W4 und den Widerstand Wil das Relais S eingeschaltet wird, u. zw. in einem Stromweg, der weiter über die Kontakte Ü31, Ü41,   W10   zum gestrichelt gezeichneten Stromweg (Y) und von dort über die Kontakte G22, Ü22-, Ü32-, G32, G52, Ü52+, G72, Ü72+ und den umgelegten Kontakt 14F4 zur Stromquelle zurück verläuft. Das Relais S bildet sich einen Selbstschlusskreis mit seinem Kontakt Sl.

   Durch den Kontakt S4 wird in Fig. 6 das Relais W wieder ausgeschaltet ; infolge der Abfallverzögerung der Wicklung I fällt auch hier der Anker der Wicklung II zuerst ab und stützt den Anker der Wicklung I ab. Über die geschlossenen Kontakte S2 und W9 in Fig. 6 und die Kontakte Ml und N1 werden der Überwacher Ü2 und die Lampen Lge und Lgn des Hauptsignals eingeschaltet ; in einem nicht dargestellten Stromkreis schalten Kontakte des Überwachers den bisher durchgeschalteten Haltlichtstromkreis ab. 



   Beim Schliessen der Kontaktes 14F5 in Fig. 3 wurden die Kontakte 14Ü29 und 14Ü19 an den Stromkreis   (z) angeschaltet.   Zeigt das Signal 14 eine Fahrstellung, so wird über die durchgeschaltete Leitung der Fig. 3 eines der Relais GZ oder WZ wieder eingeschaltet. Ist   z. B.   am Signal 14 ein Fahrtbild für Fahrt mit Geschwindigkeitsbeschränkung (grün/gelb) eingeschaltet, so ist der Kontakt 14Ü29 umgelegt, und in Fig. 3 wird über die Kontakte 14F5, 7R, 5R, 3R und 2R Wechselstrom auf die gestrichelt gezeichnete Leitung gegeben, so dass über einen Kontakt W6 und einen Kontakt N5 das Relais WZ eingeschaltet wird. In Fig. 6 spricht dann über die Kontakte Ü21, GZ5, WZ5 (umgelegt) und Ü42 (geschlossen) der Überwacher Ü6 an, und über den Widerstand Wi3 wird die Lampe Lgnl am Vorsignal 11/12/14 eingeschaltet.

   Der Kontakt Ü61 öffnet und schaltet den Überwacher Ü3 und die Lampe Lgel   aus ; dann   zeigt das Vorsignal 11/12/14 das gleiche Signalbild wie das Signal 14. 



   Sobald der einfahrende Zug am Signal B in Fig. l vorbeigefahren ist und den isolierten Abschnitt der Weiche 2 befährt, fällt das Gleisrelais G2 ab und unterbricht mit seinen Kontakten G21 und G22 in Fig. 2 den Stromkreis des Relais   S ;   dieses fällt ab und kann auch nachher nicht wieder ansprechen, da der Kontakt W10 inzwischen geöffnet hat. Durch Öffnen des Kontaktes S3 in Fig. 5 werden die Relais Y und N abgeschaltet, so dass mit den Kontakten N1 und N2 in Fig. 6 die Lampenstromkreise des Hauptund Vorsignals unterbrochen werden ; der Kontakt Ü21 des abfallenden Überwachers Ü2 schaltet auch die Lampe Lgnl aus. 



   Durch den Kontakt N5 in Fig. 3 wird auch gegebenenfalls das Relais WZ (bzw. GZ) ausgeschaltet. 



  Die Rückstellung der Stützrelais 14F und W erfolgt bei der Auflösung der Fahrstrasse über nicht dargestellte bzw. nur gestrichelt angedeutete Stromkreise, über die die Wicklungen II der genannten Relais eingeschaltet werden. Die Einleitung der   Fahrstrassenauflösung   wird dabei in bekannter Weise davon abhängig gemacht, dass sich die den Signalen A bzw. B zugeordneten Stellrelais und Überwacher in Grundstellung befinden. 



   Die Vorgänge beim Einstellen einer andern in der Tabelle angegebenen Fahrstrasse spielen sich sinngemäss in der gleichen Weise ab. Beispielsweise sind bei der Vorbereitung einer Signalstellung für die Fahrt vom Streckengleis a in das Gleis 13 in Fig. 2 zur Herstellung des Stromkreises, (X) die Kon- 
 EMI5.1 
 takte 13F2,5R, 3R,   IR,   W6, Z5 und den Kondensator Cz das Relais WZ eingeschaltet wird. In Fig. 4 werden nach Schliessen des Kontaktes AnA über die Kontakte W8, X3, Z4, WY1, GY1, WZ3, GZ3, WX3, 

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 EMI6.1 
 des Zusatzanzeigers   ein ; aber   den Kontakt Ü81 in Fig. 4 wird die Wicklung   II   des Relais N eingeschaltet, welches in Fig. 6 mit seinem Kontakt N2 die Überwacher Ü3 und Ü4 sowie die Lampen Lgel und Lge2 des Vorsignals 11/12/14 einschaltet. 



   In Fig. 2 erhielt der Stromkreis   #   durch Umlegen des Kontaktes Y5 Gleichstrom, der über die vorher genannten geschlossenen Kontakte die beiden Wicklungen des   Stiltzrelais   13F erregt ; diese Wicklungen wirken in der gleichen Weise, wie vorher für das Relais 14F beschrieben. Durch den Kontakt 13F1 wird 
 EMI6.2 
 Anker der Wicklung I abstützt ; nach dem Schliessen der Kontakte S2 und W9 werden über die Kontakte Ml und N1 der Überwacher Ü2 und die Lampen Lge und Lgn des Hauptsignals A eingeschaltet. Der nicht dargestellte Haltlichtstromkreis wird, wie bereits beschrieben, durch Kontakte des Überwachers Ü2 abgeschaltet. Eine Wirkung des Kontaktes Ü21 auf die Überwacher Ü6 und Ü7 ist verhindert, da die Relais GZ und WZ in Fig. 3 nicht wieder eingeschaltet werden können. 



   Es wurde bereits erwähnt, dass das Relais N mit zwei gegeneinander wirkenden Wicklungen I und   U   ausgerüstet ist. Die Wicklung II wird ausser beim Einschalten des Relais Q auch beim Einschalten der Relais K oder L eingeschaltet. Nimmt man an, dass eines dieser Relais infolge einer Störung vorzeitig abfällt, so wird die Wicklung II stromlos. Gleichzeitig wird aber der über die Kontakte N3 oder N4 in Fig. 4 oder Fig. 5 vorbereitete Selbstschlusskreis für Wicklung I des Relais N wieder eingeschaltet. Da nun beide Wicklungen gegeneinander geschaltet sind, wird das Relais ummagnetisiert, wobei sein Anker abfällt und die Selbstschlusskontakte öffnet, so dass das Relais N nicht wieder-ansprechen kann. Infolgedessen erscheint das Haltbild des Signals.

   Der Zweck dieser Massnahme besteht darin, zu verhindern, dass infolge einer Störung ein falsches Signalbild erscheinen kann. 



   Der Gegenstand der Erfindung ist nicht auf das beschriebene Ausführungsbeispiel nach den Fig.   1 - 6   beschränkt. Unterteilt man die Kennzeichen in zwei Teilkennzeichen und nimmt man ausserdem an, dass in dem in Fig. l dargestellten Gleisplan das Signal 11 nicht im verkürzten Abstand, sondern im Regelabstand von den Einfahrsignalen A und B steht, so dass die Einschaltung eines Kennlichtes Lws nicht erforderlich ist, so kann man beispielsweise nach folgendem Schema verfahren :

   
 EMI6.3 
 
<tb> 
<tb> Fahr-Kennzeichen <SEP> Steller <SEP> Kennzeichen <SEP> Steller
<tb> str. <SEP> an <SEP> Leitung <SEP> an <SEP> Leitung
<tb> # <SEP> # <SEP> # <SEP> #
<tb> a-ll
<tb> 15 <SEP> = <SEP> 0 <SEP> NI
<tb> 16
<tb> a-17 <SEP> L, <SEP> N <SEP> II <SEP> 
<tb> a-12 <SEP> = <SEP> 0 <SEP> NI
<tb> a-13 <SEP> Unischaltung <SEP> 0 <SEP> = <SEP> Q. <SEP> NII <SEP> 
<tb> a-14 <SEP> M <SEP> 
<tb> b-11
<tb> 15 <SEP> = <SEP> 0 <SEP> NI
<tb> 16
<tb> b-17 <SEP> 0 <SEP> L, <SEP> NII <SEP> 
<tb> b-12 <SEP> = <SEP> 0 <SEP> M <SEP> 
<tb> 13 <SEP> # <SEP> # <SEP> Umschaltung <SEP> 0 <SEP> = <SEP> Q, <SEP> N <SEP> II
<tb> 14 <SEP> # <SEP> # <SEP> NI
<tb> 
 

 <Desc/Clms Page number 7> 

 
 EMI7.1 
 demnach entsprechend weniger Empfangsrelais erforderlich sind.

   Die zusätzlichen Einrichtungen für die Umschaltung, die in ähnlicher Weise wie die Stützrelais F wirken, sind nur den Gleisen   12 - 14   zuzuordnen, da bei Einfahrten in die übrigen Gleise keine Umschaltung notwendig ist. Diese Anordnung ist daher besonders günstig, wenn bei einer überwiegenden Anzahl von Einfahrten das Signalbild   grün/gelb   erscheinen soll. 



   Das vorgeschlagene Verfahren kann, soweit erforderlich, auch für Ausfahrten Anwendung finden, wobei das Kennzeichen vom Streckengleis zum Ausfahrsignal übertragen wird. Diese Übertragung kann über die gleichen Leitungen wie die Übertragung vom Bahnhofsgleis zum Einfahrsignal erfolgen ; erfindungsgemäss ist es hiezu vorteilhaft, am Ende des Fahrweges ein Relais vorzusehen, das die Übertragungsleitungen von den Empfangsrelais abschaltet und die am Anfang des Fahrweges angeordneten Empfangsrelais einschaltet. 



    PATENT ANSPRÜCHE ;    
1.   Schaltungsanordnung ftir mehrbildrige   Signale in   Gleisbildstellwerken, in   denen die den Weichen zugeordneten Relaissätze nach dem Gleisplan miteinander verbunden sind, dadurch gekennzeichnet, dass jedem Ende eines Fahrweges ein ihm eigentümliches Kennzeichen zugeordnet ist, das nach Auswahl des Fahrweges über einen oder mehrere dem Gleisplan nachgebildete Stromkreise bzw. Leitungen zum Anfang des Fahrweges übertragen wird, und dass den   Anfängen   der Fahrstrassen Empfangsschaltmittel (GX,   WX,...)   zugeordnet sind, die die Kennzeichen aufnehmen und die Einschaltung von Signalstromkreisen vorbereiten bzw. bewirken.

Claims (1)

  1. 2. Schaltungsanordnung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass in bekannter Weise die Übertragung der Kennzeichen durch Stromstösse verschiedener Anzahl und/oder Länge erfolgt.
    3. Schaltungsanordnung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass in bekannter Weise die Übertragung der Kennzeichen durch Anschaltung von Stromquellen verschiedener Spannungshöhe, Stromrichtung, Frequenz oder Phasenlage an die Übertragungsleitungen erfolgt.
    4. Schaltungsanordnung nach den Ansprüchen l, 2 und 3, dadurch gekennzeichnet, dass in bekannter Weise die Übertragung durch Kombination beider Verfahren erfolgt.
    5. Schaltungsanordnung nach Anspruch l, dadurch gekennzeichnet, dass die Übertragung der Kennzeichen durch mehrere Zeichenelemente erfolgt, wobei sich jedes Kennzeichen von jedem andern durch wenigstens zwei unterschiedliche Zeichenelemente unterscheidet.
    6. Schaltungsanordnung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass Kontakte (GZ5, WZ5) der Empfangsschaltmittel (GZ, WZ) in den Stromkreisen von Signallampen (Lgnl bzw. Lgn2) angeordnet sind.
    7. Schaltungsanordnung nach Anspruch-1, dadurch gekennzeichnet, dass Kontakte der Empfangsschaltmittel (GX, WX,...) in den Stromkreisen von Signalstellern (M, N, Q, L, K) angeordnet sind.
    8. Schaltungsanordnung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass in bekannter Weise die Stromkreise bzw. Übertragungsleitungen durch den Weichen zugeordnete Schaltmittel (R) entsprechend der im Fahrweg erforderlichen Weichenlage hergestellt bzw. durchgeschaltet werden.
    9. Schaltungsanordnung nach den Ansprüchen 1 und 8, dadurch gekennzeichnet, dass die zur Übertragung der Kennzeichen dienenden Stromkreise bzw. Übertragungsleitungen zusätzlich als Stromkreise für die an sich bekannte Fahrstrassenüberwachung dadurch verwendet werden, dass in ihnen Kontakte (Ü+/Ü-) vonWeichenüberwachem und/oder Kontakte (G) von G1eisfreimelderelais angeordnet sind.
    10. Schaltungsanordnung nach den Ansprüchen 1 und 8, dadurch gekennzeichnet, dass die Leitungen zur Kennzeichenübertragung für die Hauptsignale anschliessend auch zur Übertragung des Kennzeichens von den in Fahrtrichtung folgenden Hauptsignalen an die zugeordneten Vorsignale verwendet werden, u. zw. am Ende des Fahrweges durch Anschaltung an Kontakte (z. B. 14Ü29. Fig. 3). die dem folgenden Hauptsignal (14) zugeordnet sind, mittels Kontakten (14F5) der Kennzeichnungsrelais der Fahrwegenden (14F), am Anfang des Fahrweges durch Wiedereinschaltung eines Kennzeichen-Empfangsrelais (z. B. W2, Fig. 3) mittels eines Kontaktes (W6) eines inzwischen umgestellten Umschalferelals (W, Fig. 6), das gleichzeitig als Wiederholungssperre dient.
    11. Schaltungsanordnung nach Anspruch l, dadurch gekennzeichnet, dass mehreren Fahrwegenden (15, 16) das gleiche Kennzeichen zugeordnet ist.
    12. Schaltungsanordnung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass das Kennzeichen aus mehreren (z. B. zwei) Teilkennzeichen besteht, von denen das eine immer übe. rtragen wird. während d. Js zweite nur im Anschluss an ein bestimmtes Teilkennzeichen übertragen wird.
    13. Schaltungsanordnung nach den Ansprüchen 1 und 12, dadurch gekennzeichnet, dass das erste <Desc/Clms Page number 8> Teilkennzeichen die Einschaltung häufig vorkommender Signalbilder oder die Vorbereitung zum Empfang des zweiten Teilkennzeichens einleitet, während das zweite die Einschaltung weiterer bzw. zusätzlicher Signalbilder bewirkt, wobei die gleichen Empfangsschaltmittel mehrere Teilkennzeichen nacheinander aufnehmen.
    14. Schaltungsanordnung nach den Ansprüchen l, 8,9 und 12, dadurch gekennzeichnet, dass der Empfang eines Kennzeichens oder Teilkennzeichens in an sich bekannter Weise vom Fahrweganfang zum Fahrwegende zurückgemeldet wird, u. zw. über eine bei der Kennzeichenübertragung (z. B. über (x) und jeweils nicht benutzte Leitung 15. Schaltungsanordnung nach den Ansprüchen 1 und 8 bis 10, dadurch gekennzeichnet, dass als Umschaltrelais Stützrelals verwendet werden, deren Wicklungen (I und II) bei Umstellung in die Arbeitsstellung in Reihe geschaltet sind, so dass das Relais beim Einschalten in Halbstellung (beide Anker angezogen) bleibt.
    16. Schaltungsanordnung nach den Ansprüchen l, 8 bis 10 und 15, dadurch gekennzeichnet, dass ein Anker (I) des Stützrelais mit Abfallverzögerung versehen ist, so dass er bei Abschaltung der Wicklungen angezogen bleibt, bis er durch den andern Anker (II) abgestützt wird.
    17. Schaltungsanordnung nach den Ansprüchen l, 8,9 und 15, dadurch gekennzeichnet, dass i11 den Stromkreisen des Umschaltrelais (W) zur Abfallprüfung der Empfangsrelais dienende Kontakte angeordnet sir. d.
    18. Schaltungsanordnung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die Übertragungsleitungen zur Kennzeichenübertragung in beiden Fahrtrichtungen verwendet werden.
    19. Schaltungsanordnung nach den Ansprüchen 1 und 18, dadurch gekennzeichnet, dass am Ende des Fahrweges Relais vorgesehen sind, die die Empfangsrelais von den Übertragungsleitungen abschalten und die am Anfang des Fahrweges angeordneten Empfangsrelais einschalten.
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