AT204898B - Einzelradaufhängung für Fahrzeuge - Google Patents
Einzelradaufhängung für FahrzeugeInfo
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Description
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Einzelradaufhängung für Fahrzeuge
Die Erfindung betrifft eine Einzelradaufh1 : ingung für Fahrzeuge, insbesondere Kraftfahrzeuge, bei der das Rad mittels zweier in gleicher Ebene schwingender, am Fahrzeug gelenkig befestigter Achslenker geführt ist, wobei einer der Achslenker die Radachse trägt und wobei zwischen den beiden Achslenkern ein auf jedem Achslenker unmittelbar sich abstützendes und auf Druck beanspruchtes Federelement vorgesehen ist.
Es ist bereits eine Radaufhängung bekannt geworden, bei welcher die Radachse an einem einzigen am Chassis schwenkbar befestigten Schwingarm angeordnet ist, der ein elastisches Element zur Abfederung des Rades trägt. Dabei besitzt der Schwinghebel eine koniscne Längsbonrung, die mit elastischen Gummilagen ausgekleidet ist. In dem noch verbleibenden konischen Hohlraum ist ein konischer Dorn eingesetzt, der sich über eine Schraube gegen ein am Chassis angebrachtes Widerlager abstützt. In Anbetracht der relativ dünnen elastischen Gummischicht kann die Federungswirkung nur minimal sein. Diese Schicht wird sehr beansprucht, da der Dorn diese wie ein Mahlkegel dauernd reibt, so dass die Vorrichtung. $ti1n- dig überwacht und die Gummischicht häufig erneuert werden muss.
Bei einer weiteren bekannten Fahrzeugfederung ist ein am Motorblock schwenkbar gelagerter Schwingarm vorgesehen. An der dem Rad zugewendeten Seite des Schwingarmes greift eine Druckfeder an, die durch eine Teleskopstange'geführt ist und die sich mit ihrem ändern Ende gegen den Motorblock abstützt. Diese Federungsanordnung benötigt sehr viel Platz, so dass sie sich nur für die Abfederung der nicht angetriebenen vorderen schwingenden Halbachsen eines Kraftwagens eignet.
Es ist auch eine Federung bekannt, bei welcher das Rad an zwei Hebeln am Chassis aufgehängt ist.
Der eine Hebel ist teleskopartig in sich federnd ausgebildet und mit dem zweiten Hebel in. der Nähe des Rades federnd verbunden. Diese Ausführung benötigt, einerseits einen grossen Bauraum und anderseits eine aufmerksame Wartung, da relativ viel Gelenkstellen vorhanden sind.
Nach der Erfindung werden diese Nachteile dadurch vermieden, dass der die Radachse tragende Lenker als Hohlkörper zur Aufnahme des Federelementes und zugleich als Führungshülse für den auf dem Federelement unmittelbar aufruhenden zweiten Achslenker ausgebildet ist. Durch die hohlkörperartige Gestaltung des einen Lenkers wird ein Schutz des Federelementes nach aussen hin erreicht und gleichzeitig dessen Überbeanspruchung durch Begrenzung der Ausbauchung bzw. des Durchmessers durch die Innenwand des Hohlkörpers verhindert. Die sich ergebende Führung des zweiten Lenkers sichert ohne zusätzlichen Aufwand Dessen kraftschlüssige Verbindung mit dem Federelement. Nunmehr sind zwei Gelenkstellen ausreichend, die sich noch dazu am Fahrzeugkörper befinden. Schmierung und Wartung sind daher besonders erleichtert.
Die erfindungsgemässe Aufhängung ist ausserdem auf besonders wenige Teile reduziert, was die Herstellung und die Wartung zusätzlich vereinfacht. Die Aufhängung nach der Erfindung ist demnach besonders betriebssicher. Schliesslich hat sie einen ausserordentlich geringen Raumbedarf.
An Hand der Zeichnung wird die Erfindung näher erläutert : Fig. 1 zeigt in Seitenansicht eine bei-
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wandlungen der Erfindung, gleichfalls an der Aufhängung eines Fahrzeugfahrgestelles. Alle Figuren sind schematisch.
Bei der in Fig.1 dargestellten Ausführungsform verbindet die Ablängung das Chassis 1 eines Fahrzeuges mit der Radachse 2 dieses letzteren. Zwei starre Lenker 3 und. 1, die um horizontale Achsen 5 und 6
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pendeln, liegen parallel und sind mit dem Chassis 1 fest verbunden. Der Lenker 3 ist mi. der Achse 2 fest verbunden. Zwischen den gegenüberliegenden Flächen der Lenker 3,4 ist ein Federelement 7 zwischengeschaltet, das bei dem vorliegenden Ausführungsbeispiel die Form eines Blockes aus Kautschuk oder aus Kunstharz hat.
Die Achse 5 liegt tiefer als die Achse 6 und ist in senkrechter Richtung weiter von der Achse 2 entfernt. Wenn die gegenüberliegenden Flächen der Lenker 3 und 4 mit den gegenüberliegenden Flächen des Blockes 7 in der in Fig. 1 in vollen Strichen gezeigten Stellung in Verbindung bzw. Anlage sind und wenn die Teile 1 und 2 sich im Sinne der Pfeile 8 bewegen (Federhub, Fig. l), dann pressen die Lenker 3 und 4 den Block 7 proportional zur Grösse des auftretenden Drehmomentes zusammen. Bei einer grösstmöglichen Zusammenpressung nimmt der Block 7 die Form 7'ein, una in dieser Stellung befindet sich die Achse 2 in der Stellung 2' (Fig. l). Wenn sich das genannte Drehmoment verringert, dann entspannt sich der elastische Block und drückt die beiden gegenüberliegenden Flächen der Teile 3,4 auseinander (Entlastung der Feder 7).
Bei andern Ausführungsformen kann das Federelement aus einer Schraubenfeder 9 (Fig. 2) oder aus einer Kombination einer Schraubenfeder 10 mit einem Block aus Kautschuk oder Kunstharz 11 (Fig. 3) bestehen. Der Vorteil dieser letzteren Vorrichtung ist der, dass der Block 11 die Schwingungen der Feder 10 dämpft.
Nach der in Fig. 4 dargestellten Ausführungsform hat der Lenker 3 einen Anscnlag 12, der abnehmbar ist. Er arbeitet mit einer Nase des Lenkers 4 zusammen, um die Entspannungsbewegung des Blockes 7 zu begrenzen. Eine Abwandlung dieser Ausführungsform, die in Fig. 5 dargestellt Lt, hat einen Anschlag 13, der fest mit dem Chassis 1 verbunden ist und ebenfalls die Bewegung der Teile begrenzt.
Durch eine Veränderung der Lage der Achsen 5 und 6 zueinander lässt sich eine Veränderung der Cha- rakteristik der Radfederung erreichen.
Die Erfindung ist nicht auf die dargestellten Ausftihw'1gsformen beschrankt. So kann z. B. das Federelement aus Luft bestehen und die Lenker als Kolben und Zylinder ausgebildet sein.
Claims (1)
- PATENTANSPRUCH : Einzelradaufhängung für Fahrzeuge, insbesondere Kraftfahrzeuge, bei der das Rad mittels zweier in gleicher Ebene schwingender, am Fahrzeug gelenkig befestigter Achslenker geführt ist, wobei einer der Achslenker die Radachse trägt und wobei zwischen den beiden Achslenkern ein auf jedem Achslenker unmittelbar sich abstützendes und auf Druck beanspruchtes Federelement vorgesehen ist, dadurch gekennzeichnet, dass der die Radachse (2) tragende Lenker (3) als Hohlkörper zur aufnahme des Federelementes (,,9,11)und zugleich als Führungshülse für den auf dem Federelement ( ,9,11) unmittelbar aufruhenden zweiten Achslenker (4) ausgebildet ist.
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| BE204898X | 1953-11-17 |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| AT204898B true AT204898B (de) | 1959-08-25 |
Family
ID=3864859
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| AT620254A AT204898B (de) | 1953-11-17 | 1954-11-11 | Einzelradaufhängung für Fahrzeuge |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| AT (1) | AT204898B (de) |
-
1954
- 1954-11-11 AT AT620254A patent/AT204898B/de active
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