AT204577B - Einrichtung zum Kühlhalten von Gegenständen - Google Patents

Einrichtung zum Kühlhalten von Gegenständen

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AT204577B AT498457A AT498457A AT204577B AT 204577 B AT204577 B AT 204577B AT 498457 A AT498457 A AT 498457A AT 498457 A AT498457 A AT 498457A AT 204577 B AT204577 B AT 204577B
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Kienast & Holzner
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  Einrichtung zum Kühlhalten von Gegenständen 
Die Erfindung bezieht sich auf eine Einrichtung zum Kühlhalten von Gegenständen, beispielsweise Lebensmitteln, Getränken od. dgl. Es ist an sich schon vorgeschlagen worden, verschieden gestaltete, vorzugsweise kugelförmige Körper aus einer nachgiebigen, z. B. aus Kunststoff bestehenden Hülle herzustellen, welche unter Freilassung eines Ausdehnungsraumes mit einer leicht gefrierbaren Flüssigkeit, insbesondere mit Wasser gefüllt ist. Die bekannten Kühlkörper besitzen jedoch den Nachteil, dass bei Beschädigung der Hülle die ganze Kühlflüssigkeit ausläuft und damit der Kühlkörper unwirksam wird. 



  Besonders nachteilig ist dies dann, wenn der   Kühlkörper   direkt mit den kühlzuhaltenden Gegenständen in Berührung kommt, wie dies z. B. bei in Trinkgefässen befindlichen Kühlpatronen od. dgl. der Fall ist, wo sich bei schadhaften Kühlpatronen die Flüssigkeit direkt in das zu kühlende Getränk ergiesst. Bei Verwendung von Spezialsolen als Kühlflüssigkeit ist dabei auch eine gesundheitsschädigende Wirkung auf die Getränke od. dgl. möglich. 



   Demgegenüber bezieht sich die Erfindung darauf, dass aus einer nachgiebigen, z. B. aus Kunststoff hergestellten Hülle, in welcher Wasser zum Gefrieren gebracht werden kann, durch Schweissnähte in eine beliebige Anzahl von Hohlräumen gebildeter Körper entsteht, u. zw. so, dass nur die Hohlräume mit Wasser gefüllt bleiben, während die durch die Schweissnähte entstehenden Stege kein Wasser enthalten. Zweckmässig gibt man den mit Wasser gefüllten Hohlräumen eine langgestreckte, wulstartige Form, die unter Zwischenschaltung der wasserleeren Stege aneinandergereiht sind.

   Durch die Anordnung vieler solcher   Hohlräume   wird praktisch ein vollkommener Ausfall des Kühlkörpers verhindert und gleichzeitig, durch den geringen Wasseraustritt bei eventueller Beschädigung einer der mit Wasser gefüllten Hohlräume, die nachteilige Wirkung auf die zu kühlenden Gegenstände (Lebensmittel od. dgl.) herabgemindert. Durch die gewählte Anordnung der Hohlräume und Stege ist ausserdem ein besonders raumsparendes Kühlhalten von Lebensmitteln, beispielsweise bei Reiseproviant, aber auch von Getränken od. dgl. gewährleistet, da sich die erfindungsmässige Einrichtung gemäss einer bevorzugten Ausführungsform als innere Ausmantelung von Proviantdosen bzw. als Um- hüllung von Gefässen und Flaschen besonders gut verwenden lässt.

   Eine weitere Besonderheit der Ausführungsform gegenüber den bisher bekannten Einrichtungen dieser Art ergibt sich dadurch, dass die zwischen den einzelnen wassergefüllten Hohlräumen liegenden Stege so breit bemessen sind, dass der Kühlkörper an der Stelle dieser Stege auseinandergeschnitten werden kann, ohne den dichten Abschluss der Hohlräume gegeneinander zu beeinträchtigen. Dadurch kann der Kühl-   körper-auch   wenn das in ihm befindliche Wasser fest gefroren ist-in die entsprechende Grösse zugeschnitten werden und z. B. als Ausmantelung in Proviantdosen od. dgl. verwendet werden. Am einfachsten geschieht das Einfrieren des erfindungsgemässen Kühlkörpers durch Einlegen in einen Kühlschrank. Auf diese Weise kann der Inhalt von Proviantdosen, Gefässen, Flaschen od. dgl. durch mehrere Stunden hindurch kühl gehalten werden. 



   In der Zeichnung ist die Erfindung an Hand eines Ausführungsbeispieles veranschaulicht. 



   Fig. 1 zeigt eine Draufsicht auf die erfindungsgemässe Einrichtung und Fig. 2 einen Querschnitt nach Linie II-II der Fig. 1. 



   Wie Fig. 1 und 2 zeigen, sind zwei Kunststofffolien 1 und 2 durch Schweissnähte 3 und 4 mit-   einanderverschweisst, wobeizwischen   den Schweissnähten 3 und 4 langgestreckte, wulstförmige Hohlräume 5 verbleiben, die mit Wasser gefüllt sind. Die durch die Schweissung gebildeten wasserleeren Stege 3 und 4 sind so breit bemessen, dass die Kühleinrichtung an der Stelle dieser Stege auseinandergeschnitten werden kann, ohne dass die Dichtheit der einzelnen Hohlräume 5 beeinträchtigt wird. Der erfindungsgemässe Kühlkörper kann in Teile von beliebiger Grösse geschnitten werden, welche als Einlage bzw. als Innenausmantelung für Proviantdosen oder Umhüllung von Gefässen, Flaschen od. dgl. verwendet werden können.

   Dadurch, dass die Stege 3 und 4 entsprechend breit bemessen sind, ist es auch ohneweiters möglich, den Kühlkörper an der Stelle dieser Stege abzubiegen. Zweckmässig ist die Breite der Stege 3 und 4 so gross bemessen, dass ein Abbiegen um etwa   900 möglich   ist. 



   Die aus einem solchen Kühlkörper herausgeschnittenen Teile, welche eine grössere oder kleinere Anzahl von langgestreckten, wulstförmigen Hohlräumen 5 enthalten, werden beispiels- 

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 weise im Kühlschrank eingefroren und hierauf ihrer Verwendung als Einlage in Proviantdosen od. dgl. zugeführt. 



    PATENTANSPRÜCHE :    
1. Einrichtung zum Kühlhalten von Gegenständen, beispielsweise Lebensmitteln, Getränken od. dgl., bestehend aus einer nachgiebigen, z. B. aus   Kunststoff hergestellten Hülle,   in welcher eine Flüssigkeit (Wasser) eingefüllt ist und zum Gefrieren gebracht werden kann, dadurch gekennzeichnet, dass die Hülle durch Schweissnähte in vorzugsweise langgestreckte, wulstförmige Hohlräume unterteilt ist.

Claims (1)

  1. 2. Einrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass durch die Schweissnähte zwischen den flüssigkeitsgefüllten Hohlräumen flüssigkeitsleere Stege von solcher Breite gebildet sind, dass die Hülle an der Stelle dieser Stege auseinandergeschnitten werden kann, ohne den dichten Abschluss der Hohlräume gegeneinander zu beeinträchtigen bzw. die Hohlräume mit der darin eingefrorenen Flüssigkeit (Wasser) gegeneinander um etwa 90 abgebogen werden können.
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