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weise quer zur Bewegungsrichtung des Antriebsorganes verschieblich gelagerte Riegel, die mit dem Antriebsorgan in und ausser Eingriff bringbar sind, vorzugsweise mittels kleiner Servomotoren. Es ist aber auch möglich, dass zur Erzeugung einer kontinuierlichen (Bewegung des Antriebsorganes zwei im Gegentakt auf dasselbe Antriebsorgan arbeitende Servomotoren vorgesehen sind.
Weitere Merkmale und Vorteile der Erfindung ergeben sich aus der Beschreibung und der Zeichnung, in deren Fig. l bis 3 verschiedene Anwendungsmöglichkeiten der Erfindung, teilweise im Schnitt, dargestellt sind, während eine besondere Ausführungsform der Einrichtung zur Erzeugung des lösbaren Kraftschlusses in den Fig. 4 und 5 ersichtlich ist, u. zw. in Fig. 4 in einem Schnitt nach der Linie IV-IV der Fig. 5 und in Fig. 5 in einem Schnitt nach der Linie V-V der Fig. 4.
Aus Fig. l ist das Prinzip der Erfindung erkennbar. Der feststehende Zylinder 1 des Servomotors bildet mit der längsdurchbrochenen Kolbenstange 2 und dem mit dieser in Verbindung stehenden Kol- iben 3 die Druckkammern 4 und 5, welche durch die Öffnungen 6 bzw. 7 je nach Bewegungsrich-
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Kolbenstangeeinstimmender Achss führt das hier beispielsweise als Gelenkstange ausgebildete Huborgan 13 durch die Kolbenstangen 2 und 12. den Kolben 3 und die Deckplatte 15 des Zylinders 1. Die Deckplatte 15 trägt die Riegel 16 und 17, welche in der hier gezeigten Stellung die Stützung des Huborganes 13 durchführen. Das oberhalb des Abstützpunktes 18 befindliche Teilstück des Huborganes 13 ist lastfrei und ohne Zwang umlenkbar.
'Nach Übernahme der Huborganstützung durch die Riegel 16 und 17 werden durch die Öffnung 7
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ben 3 wird samt Kolbenstangen 2 und 12 bei gleichzeitigem Entweichen des Druckmittels aus Kammer 4 zum Nachfassen ausgefahren. Nach Erreichen der Endstellung werden die Riegel 9 und 10 kraftschlüssig mit dem Huborgan verbunden. Anschliessend werden die Riegel 16 und 17 gelöst und durch Umlenkung des Druckmittelstromes der Kolben 3 samt Kolbenstangen 2 und 12 eingefahren, worauf die Riegel 16 und 17 die Stützung des Huborgane übernehmen und die Riegel 9 und 10 gelöst werden.
In Fig. 3 ist eine im Gegentakt arbeitende Zwillingsausführung der Servomotoren zur Her-
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stimmen im Aufbau und Funktion mit Fig. 1 weit- gehend überein. Zum Aufwickeln des Huborgane 23 auf die Trommel 22 ist die Bewegung des mittelbaren Huborgane 19 und der zugehörigen Räder 20 und 21 in Richtung 28 erforderlich. Dies erfolgt bei kraftschlüssiger Verbindung der Riegel 9 und 10 des oberen Servomotors durch Einpressen des Druckmittels durch die öffnung 24 in die Kammer 29 bei gleichzeitiger Verdrängung durch den Kolben 3 aus der Kammer 30 durch die Öffnung 25 über die Leitung 33 und die Öffnung 26 in die Kammer 31. Der Kolben 3 mit Kolbenstange 2 des unteren Servomotors wird dadurch ausgefahren und schiebt aus der Kammer 32 durch die Öffnung 27 Druckmittel aus.
Nunmehr übernehmen die Riegel 9 und 10 des unteren Servomotors die kraftschlüssige Verbindung mit dem Huborgan 19, während die Riegel 9 und 10 des oberen Servomotors gelöst werden. Die fortlaufende Bewegung wird durch die Richtungsumkehr des Flüssigkeitsstromes erreicht, d. h. Einpressen des Druckmittels durch die Öffnung 27. Die Umkehr der Drehrichtung 28 erfolgt durch Kraftschlüssigmachung der Riegel 9 und 10 in der jeweiligen eingefahrenen Endstellung und entsprechender Steuerung des Druckmittelstromes. Bei der Ausführungsart der lösbaren Kupplungseinrichtung nach den Fig. 4 und 5 weist die Kolbenstange 2 Schotte 35 samt Abschlussscheiben 36 und 37 zur Lagerung der Riegel 9 und 10 auf.
Der Bolzen 34 des Huborganes 13 sitzt in ent- sprechenden Ausnehmungen der Riegel 9 und K auf, welche die am Hubo:an 13 angreifende Las übernehmen und in der ersichtlichen Art der Ko] benstange 2. dem Kolben 3 und letztlich den Druckmittel in der beteilitLn Kammer übermitteln Im Zusammenwirken mit den Gehäuseteilen 3 : und den Kolbenstangen 43 sind die Federn 4, ständig bestrebt, die Riegel 9 und 10 in Eingrif mit dem Antriebsorgan, hier der Gelenkkette 13 zu halten.
An den Kolbenstangen 43 sitzen die Kolben 40 die in den Zylindern 39 gleiten. Zum Lösen de kraftschlüssigen Verbindung werden durch die Öffnungen 42 Druckmittel in die Kammern 4 eingepresst, die Federn 41 gespannt und die Rie.
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AbänderungenAusführungsbeispiele möglich. Die Riegel 9, 1C können in Fig. 1 z. B. auch an dem Zylinder 1 angeordnet sein, wenn dieser beweglich in bezug auf den dann feststehend gelagerten Kolben 3 samt Kolbenstange 2 angeordnet ist. Die lösbare Kupplungseinrichtung kann auch durch andere Elemente als Riegel mit Servomotoren gemäss den Fig. 4 und 5 ausgebildet sein.
PATENTANSPRÜCHE :
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bzw.gan hindurchgeführt ist, wobei eine Einrichtung zur Herstellung einer lösbaren kraftschlüssigen Verbindung zwischen dem Antriebsorgan und der Kolbenstange oder des Zylinders des Servomotors
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des Antriebsorganes verschieblich gela-kleiner Servomotoren.