AT202867B - Leuchtrahmen-Meßsucher - Google Patents

Leuchtrahmen-Meßsucher

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AT202867B
AT202867B AT797457A AT797457A AT202867B AT 202867 B AT202867 B AT 202867B AT 797457 A AT797457 A AT 797457A AT 797457 A AT797457 A AT 797457A AT 202867 B AT202867 B AT 202867B
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center
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Zeiss Ikon Ag
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Description


   <Desc/Clms Page number 1> 
 



  Leuchtrahmen-Mess sucher   Bei Leuchtrahmen-Messsuchern   ist man genötigt, mit hintereinander angeordneten optischenElemen- ten zu arbeiten, welche teildurchlässige Schichten aufweisen. Das eine Element ist das eine einseitig verspiegelte Negativglied des Sucherobjektivs (Spiegellinse), das zur Abbildung des Rahmens dient, das an-   dere der Messspiegel des Entfernungsmessers.   Es ist bekannt, die Spiegellinse nur am Rande mit einer über die Breite gleichmässig starkenSpiegelschicht zu versehen und ihren mittleren Teil freizuhalten, während der Messspiegel dementsprechend nur eine Mittenverspiegelung aufweist.

   Hieaurch ergibt sich aber die Schwierigkeit, dass in Zusammenhang mit der unscharfen Sehweise des Messspiegels die Übergangszonen einen die Qualität des Mischbildes in recht unschöner Weise beeinträchtigenden Anblick darbieten. 



   Dieser Mangel des Messsuchers wird erfindungsgemäss dadurch behoben, dass sowohl die Spiegellinse als auch der Messspiegel eine verlaufende Verspiegelung aufweisen,   u. zw.   ist nach einer bevorzugten Ausführungsform der Rand der rahmenabbildenden Linsenfläche stärker verspiegelt als die Mitte, während die Mitte des Messspiegels stärker verspiegelt ist als dessen Rand. Auf diese Weise ergibt sich bei Durchsicht eine etwa gleichmässige Schwächung des Lichtes und eine gute Gleichmässigkeit des Mischbildes. Man kann die verlaufende Verspiegelung so wählen, dass die Mitte    der rahmenabbildenden Spie -   gellinse völlig frei bleibt.

   Ist dabei die Verspiegelung des Messspiegels an der entsprechenden Stelle so gewählt, dass er 50   %   des Lichtes reflektiert und demgemäss ebensoviel durchlässt, dann erhält man ein Mischbild, das aus gleich hellen Teilen besteht. 



   Die Erfindung wird an Hand eines in der Zeichnung dargestellten Ausführungsbeispieles näher erläutert. 



   In der rein schematischen Darstellung der Figur sind mit 1 und 2 die das Objektiv bildenden Negativlinsen, mit 3 dasOkular des als Sucher dienenden umgekehrten Galileischen Fernrohres und mit 4,5 und 6 die beiden Spiegel sowie die   Mess- oder Schwenklinse   des Entfernungsmessersystems bezeichnet. Die innere Negativlinse 2 des Objektivs ist auf ihrer Rückseite und der Spiegel 5 ebenfalls auf seiner dem Oku-   lar'zugewandten   Seite verspiegelt. 



   Die Verspiegelung der Negativlinse 2 (Spiegellinse) des Sucherobjektivs dient dazu, den imLuftraum zwischen ihr und dem Okular 3 stehenden Rahmen 7 so abzubilden, dass er mit dem anvisierten Gegenstand deutlich gesehen wird. Wie nun in der Figur angedeutet, ist die   Spiegellinse 2anihrerdemOku-   lar   zugewandten'Linsenfläche   verlaufend verspiegelt, u. zw. derart, dass ihre peripheren Teile den stärksten Belag tragen, der nach der Mitte zu kontinuierlich schwächer wird und dort gegebenenfalls bis auf die Schichtdicke Null zurückgeht. Demgegenüber trägt der Messspiegel 5 eine verlaufende Verspiegelung, die in der Mitte am stärksten ist und nach den Aussenpartien hin kontinuierlich abnimmt.

   Die mit dieser Ausgestaltung des Messsuchers erzielbaren hauptsächlichen Vorteile bestehen darin, dass die Lichtverhältnisse sowohl für den Sucher als auch für den Entfernungsmesser sich günstig gestalten lassen, dass es keine   abruptenübergänge   mehr gibt und das Mischbild die erwünschte Gleichmässigkeit erhält. Lässt man, wie bereits vorstehend angedeutet, nach einer bevorzugten Ausführungsform die verlaufende Verspiegelung auf der Spiegellinse 2 so stark vom Rande her abfallen, dass die Mitte der betreffenden Linsenfläche in der Grösse des Messfeldes frei bleibt, und erteilt man der Mitte des Messspiegels 5 eine 50 %ige Durchläs-   sigkeit, soerhältn ; aneinausgleichhellenTeilen bestehendes Mischbild, dem der bildbegrenzende Rahmen    

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 aufprojiziert ist. 



   Die zur Anwendung gelangenden Verspiegelungen können durch Metall-nderInterferenzschichten verkörpert werden.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRÜCHE : 1. Leuchtrahmen-Messsuchtr, bei welchem im Sucherstrahlengang zwei teildurchlässige Spiegelschichten hintereinander angeordnet sind, von denen die eine auf der Innenseite der Spiegellinse angebracht ist und der Abbildung eines zwischen ihr und dem Okular befindlichen Rahmens dient und die andere auf dem Messspiegel des Entfernungsmessersystems angebracht ist, dadurch gekennzeichnet, dass sowohl die Spiegellinse (2) als auch der Messspiegel (5) verlaufend verspiegelt sind, 2. Leuchtrahmen-Messsucher nach Anspruch l, dadurch gekennzeichnet, dass die Verspiegelung auf der Spiegellinse (2) von deren mittleren Partien zum Rande in ihrer Stärke zunimmt, während die Verspiegelung des Messspiegels (5) von der Mitte zum Rande in ihrer Stärke abfällt.
    3. Leuchtrahmen-Messsucher nach den Ansprüchen 1 und 2, dadurch gekennzeichnet, dass sich in der Mitte des Rahmenspiegels der Spiegellinse (2) ein der Grösse des Messfeldes entsprechendes Feld ohne Verspiegelung befindet und dass der Messspiegel (5) in seiner dem Messfeld entsprechenden Mittenpartie eine 50 %ig durchlässige Spiegelschicht aufweist.
    4. Leuchtrahmen-Messsucher nach den Ansprüchen 1 bis 3, gekennzeichnet durch Verspiegelungen, bestehend aus Metall- oder Interferenzschichten.
AT797457A 1956-12-14 1957-12-10 Leuchtrahmen-Meßsucher AT202867B (de)

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DE202867T 1956-12-14

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AT202867B true AT202867B (de) 1959-04-10

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