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Lesegerät
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und der restliche Teil der Beleuchtungsoptik kön- nen in einem besonderen am Gehäuse 9 befestigten Teil untergebracht sein, der indessen in der Zeichnung nicht näher veranschaulicht ist. In der Fig. 1 befindet sich die Beleuchtungsoptik links und die Abbildungs- bzw. Vengrösserungsoptik rechts vom Filmband 12.
Die zunächst horizontal verlaufende Projektionseinrichtung wird im abgeschrägten Gehäuseteil 8 vermittels eines Umlenkspiegels senkrecht nach oben geworfen, so dass das optisch vergrösserte Bild auf die Mattscheibe 13 gelang, die im aberen Ende des Gehäuses 7 ein-
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Auf dem Gehäuse 7 ist ein plattenförmiger Zwischenträger M befestigt, der oberhalb der Mattscheibe 13 eine dem Bildformat entsprechende
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16 des Zwischenträgers M ist ferner die etwa aus Holz bestehende runde Frontplatte 17 angeschraubt, in welche eine Glasscheibe 18 eingesetzt ist.
Die Frontplatte 17 hat ebenfalls eine dem Bildformat entsprechende Ausnehmung 19, so dass der über der Ausnehmung 19 befindliche Teil der Glasscheibe 18 das Bildfenster 20 darstellt, durch welches hindurch das auf der Mattscheibe 13 entstehende Bild betrachtet werden kann. Der Projektionsschacht der Projektionseinrichtung 7 bis 13 setzt sich somit aus dem Innenraum 21 der Gehäuse 7-9 sowie aus dem zwischen der : Mattscheibe 13 und dem Bildfenster 20 befindlichen Innenraum 22 zusammen.
Die Transportvorrichtung zum Bewegen des Filmbandes 12 ist in den Figuren nur teilweise veranschaulicht. Sie weist ausser den Filmtrommeln M und H eine ausserhalb des Gehäuses 9 befindliche Seiltrommel 23 auf. die auf derselben Welle 24 (Fig. 2) sitzt, wie die Filmtrommel 10 und zum Antrieb der letzteren dient. Zwischen den beiden Filmtrommeln 10 und 11 ist noch ein
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einen Federspeicher in der Form einer vorgespann- ten Spiralfeder aufweist, die bestrebt ist, das Filmband 12 gespannt zu halten und die erfor derlichen Unterschiede der Winkelgeschwindig-
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den von zwei Seilstücken 26 und 27 befestigt. Vermittels den Seilrollen 28-37 werden die beiden Seilstücke 26 und 27 in der in der Fig. 2 ge-
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Zwischenträgers M herumgeführt.bis 40 tragen (Fig. 4).
Diese Keilrollen dienen zur Lagerung eines Handrades 41, dessen nach innen weisender Steg 42 in den Keilrollen 38-40 abrollen kann und dessen Radkranz 43 in radialer Richtung etwas über die Frontplatte 17 : hinaus vorsteht, in der Draufsicht 3-3 (Fig. 1) abcr
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rückversetzt ist. Im übrigen ist das Handrad 41 derart ausgebildet und angeordnet, dass seine Drehachse senkrecht auf der Ebene des Bildfenster 20 steht und sein Radkranz 43 leicht von Hand gedreht werden kann.
Um eine spielfreie Lagerung des Handrades 41 zu erhalten, können die die Keilrollen 38-40 tragenden Lagerböcke vermittels vorgespannten elastischen Gliedern auf dem Zwischenträger 14 befestigt sein, das Ganze derart, dass die Keilrollen 38-40 stets nach aussen
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am Radkranz 43 noch ein Nocken 44 befestigt, der mit Spiel in den ringförmigen Sockel 5 hinabragt und in Verbindung mit den beiden am Sockel 5 radial nach innen vorstehenden Anschlägen 45'und 46 den Drehwinkel des Hand-
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rollen 28-37 geführten Seilstücke 26 und 27 können unmittelbar im Nocken 44 verankert sein, sofern die Seilstücke 26 und 27 in ihrer Längsrichtung hinreichend elastisch dehnbar sind.
Bei der Verwendung nicht'oder nur ungenügend elastisch dehnibarer Seilstücke 26 und 27 werden die Seilenden Ihingegen je an kurzen Federn befestigt, die ihrerseits, im Nocken 44 befestigt sind. Steht der Nocken 44 am Anschlag 45 an, dann soB beispielsweise die erste Textseite des Filmbandes 12 vergrössert auf der Mattscheibe 13 erscheinen, so dass bei einer Drehung des Handrades 41 im Uhrzeigersinn (in der Fig. 2 im Gegenuhrzeigersinn) nacheinander alle folgenden Textseiten auf der Mattscheibe 13 sichtbar werden, his nach der vergrösserten Projektion aller Textseiten des Nachschlagewerkes schliesslich der Nocken 44 am An- schlag 46 ansteht.
Dabei wird ersichtlich das Seil- Stück 27 von der Seiltrommel 23 ab-und das Seilstück 26 auf der Seiltrommel 23 aufgewickelt.
Bei einem Nachschlagewerk von 200 bis 300 Textseiten, wie es sich für Fahrpläne, Telephon-
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mit einem Filmband von nur wenigen Metern Länge aus. Da der Durchmesser des Handrades 41 an seinem Radkranz 43 gemessen, zweckmässig in der Grössenordnung von einem Meter gewählt) wird. ist der Umfang des Rads anses 43 etwa gleich der Länge des verwendeten Filmbandes 12.
Man kann daher lediglich durch Drehen des Handrades 41 eine gewünschte Textseite rasch und genau einstellen. Besondere Feineinstellvorrichtungen, wie sie für die bekannten Lesegeräte benötigt : werden, erübrigen sich. Dabei hat der gezeigte Seilantrieb 26-37 den Vorzug, dass er eine spielfreie Übertragung der Bewegung des Handrades 41 auf die Seiltrommel 23 und damit auf
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das Filmband 12 ermöglicht und gleichzeitig hin- reichend als Bremse wirkt, welche ein unzulässig rasches Herumschlagen des Handrades 41 aus einer Endlage in die andere verunmöglicht.
Die weitere Ausbildung des Lesegerätes ist aus der Fig. 3 ersichtlich. Im Bereich ausserhalb des Bildfenster 20 kann man zwischen der Glasscheibe 18 und der Frontplatte 17 noch auf Papier oder dünnes Blech gedruckte Beschriftungen u. dgl. einlegen, so dass diese ebenfalls durch die Glasscheibe 18 hindurch neben dem Bildfenster 20 sichtbar sind. Beispielweise ist es aus Gronden der Übersichtlichkeit vorteilhaft, in einem dem Bildfenster 20 benadhbarten Feld 47 ein Inhaltsverzeichnis, im Falr von Fahrplänen auch ein Fahrstreckenbild, gegebenenfalls ferner auch eine Bedienungsanweisung od. dgl-unterzubringen.
Eine besonders einfache Handhabung des Lesegerätes ergibt sich, wenn aussen um das Bildfenster 20 herum an der Peripherie der Glasscheibe 18 eine Grobskala 48 sichtbar ist, deren Teilung und Besahriftung in groben Stufen mit der Anordnung und Bezifferung der auf dem Filmband 12 befindlichen Textseiten korrespondiert. Die Teiluno der Grobskala kann gemäss der Fig. 3 durch kleine Kreisfelder 49 festgelegt werden die im Uhrzeigersinn fortlaufend mit Null, Zehn, Zwanzig, Dreissig, etc. bis Zweihundertzwanzig, d. h. in Zehnerstufen, beschriftet sind, wobei im dargestellten Fall das Filmband 12 dann bis zu zwei-
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Textseiten enthaltenbefestigt, der um den Rand der Frontplatte 17 mit Spiel herumgreift und bis über die Grabskala 48 hineinragt.
Dieser Stellungsanzeiger 50 ist dabei an einer solchen Stelle des Radkranzes 43 des Handrades 41 angebracht, dass er auf der Grobskala 48 stets näherungsweise auf diejenige Textseitenziffer hinweist, welche im Bildfenster 20 sichtbar wird.
Der Stellungsanzeiger erlaubt eine rasche Orientierung. in welcher Richtung und wie weit das
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