AT202052B - Verfahren zur kontinuierlichen Herstellung von Glas-, Mineral- oder Schlackenfaser-Schaumstoffplatten - Google Patents
Verfahren zur kontinuierlichen Herstellung von Glas-, Mineral- oder Schlackenfaser-SchaumstoffplattenInfo
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Description
<Desc/Clms Page number 1> Verfahren zur kontinuierlichen Herstellung von Glas-, Mineral- oder Schlackenfaser- Schaumstoffplatten Aus kunststoffgebundenen Glas-, Mineral- oder Schlacken-Fasern bestehende Platten sind bekanntlich ein ausgezeichnetes Isoliermittel gegen Kälte, Wärme und Schall. Sie haben aber den Nachteil, dass sie nicht wasserdampf-diffusionsfest sind und infolgedessen für die Isolierung von Kühlräumen, wie alle porösen Isolierstoffe, Massnahmen erfordern, die verhindern sollen, dass der Wasserdampf in den Poren kondensiert und so das Isoliervermögen vermindert. Bekanntlich werden kunststoffgebundene Glasfaserplatten kontinuierlich in der Weise hergestellt, dass nach dem Düsenblas- oder dem Schleuderverfahren Glasfasern erzeugt werden, zwischen die aushärtbarer Kunststoff als Bindemittel eingedüst wird, mit dem zusammen die Glasfasern auf ein Transportband abgelegt und in eine kontinuierlich arbeitende Heisspresse eingeführt werden. Dort wird das Bindemittel ausgehärtet, wobei die Presse die Dicke und zum Teil die Dichte der Platte bestimmt. Es ist ferner bekannt, dass man Kunstharzschaumstoffe verfestigen kann, indem man nach Beendigung des Aufschäumens Glasfasern einrührt und dann den mit den Glasfasern verrührten Kunstharzschaum in Formen giesst und dort erstarren bzw. aushärten lässt. Dieses Verfahren hat den Nachteil, dass man die Glasfasern in eine Form bringen muss, in der sie sich gut in den aufgeschäumten Kunststoff einrühren lassen. Sie müssen 2 bis 10 cm lang und dürfen nicht verwirrt sein, wie sie als Isolierwolle anfallen, da sie sonst Klumpen bilden, die keine gleichmässige Verteilung im Schaum ergeben. Da der Rührprozess sehr schnell und sorgfältig durchgeführt werden muss und das Erstarren lange dauert, lässt sich dieses Verfahren nicht kontinuierlich durchführen. Ausserdem werden auf diese Weise nur verhältnismässig harzreiche Massen gewonnen. Diesen Nachteilen hilft die vorliegende Erfindung ab. Sie schlägt nämlich vor, Glas-, Mineral- oder Schlackenfaser-Schaumstoffplatten in der Weise herzustellen, dass man in einem Gasstrom schwebende Glasfasern aus Düsen mit einem aufschäumbaren Kunststoff benetzt, dieselben auf ein Transportband ablegt, sodann den Kunststoff zum Aufschäumen und Aushärten bringt und anschliessend, z. B. in einer Presse, die Formgebung vornimmt. Nach Verlassen der Presse teilt man das kontinuierliche Glasfaser-Schaumstoffband in Gebrauchsgrösse auf. Nach einer besonderen Ausführungsform kann man dabei so vorgehen, dass man das Aufschäumen, Aushärten und die Formgebung in einer Presse vornimmt. Nach dem Verfahren gemäss der Erfindung lassen sich unter Verwendung entsprechender Kunststoffe und Treibmittel sowohl Glasfaser-Schaumstoffplatten mit offenen sowie auch besonders solche mit geschlossenen Poren erzeugen. Letztere sind für Kälteisolierungen besonders vorteilhaft, da sie eine bei gleicher Isolierwirkung wesentlich höhere Festigkeit aufweisen als nur aus Kunstharzschaumstoffen bestehende Platten, und so gut wie nicht brennbar sind, weil die Menge des benötigen Kunstharzschaumstoffes nur gering ist. PATENTANSPRÜCHE : 1. Verfahren zur kontinuierlichen Herstellung von Glas-, Mineral- oder Schlackenfaser-Schaumstoffplatten, dadurch gekennzeichnet, dass man in einem Gasstrom schwebende Glasfasern aus Düsen mit einem aufschäumbaren Kunststoff benetzt, dieselben auf ein Transportband ablegt, sodann den Kunststoff zum Aufschäumen und Aushärten bringt und anschliessend, z. B. in einer Presse, die Formgebung vornimmt. **WARNUNG** Ende DESC Feld kannt Anfang CLMS uberlappen**.
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- 2. Verfahren nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass man das Aufschäumen, Aushärten und die Formgebung in einer Presse vornimmt. **WARNUNG** Ende CLMS Feld Kannt Anfang DESC uberlappen**.
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