AT201548B - Elastische Aufhängung von schnellrotierenden Teilen, insbesondere von Wäscheschleuderaggregaten - Google Patents
Elastische Aufhängung von schnellrotierenden Teilen, insbesondere von WäscheschleuderaggregatenInfo
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Description
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Elastische Aufhängung von schnellrotierenden Teilen, insbesondere von Wäscheschleu- deraggregaten
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Schleuderaggregates, insbesonderegedämpften Federn nunmehr nach Gesichtspunk- ten der Dauerfestigkeit gestalten, was ein weite- rer Vorteil der Erfindung ist.
Bei einer bevorzugten Ausführungsform der
Erfindung soll das Federelement oder die für die Aufhängung verwendeten Federelemente aus einer
Schraubenfeder und einer Gummifeder zusam- mengesetzt sein. Die Schraubenfeder kann im
Innern der Gummifeder eingeschlossen und mit ihr durch einen an sich bekannten Kleb- oder
Haftvorgang verbunden sein.
Weitere Merkmale der Erfindung und die sich daraus ergebenden VorteiLe gehen aus der nach- stehenden Beschreibung der in den beigefügten
Zeichnungen dargestellten Ausführungsbeispiele hervor, die sich auf die elastische Aufhängung von Wäscheschleuderaggregaten beziehen, ohne dass ihnen ein einschränkender Sinn beizulegen ist.
Es zeigen Fig. 1 bis 3 verschiedene Anordnun- gen nach der Erfindung im Schnitt, Fig. 4 bis 11 verschiedene Federkörper nach der Erfindung im
Schnitt bzw. in Ansicht.
Bei der Ausführungsform nach Fig. 1 ist in dem Gehäuse 1 einer Wäscheschleuder das aus Schleudertrommel 2 und Antriebsmotor 3 bestehende Aggregat angeordnet. Trommel 2 und 3 haben eine gemeinsame lotrechte Welle 4. Die Aufhängung des Aggregates erfolgt mit Hilfe eines nur schematisch dargestellten, zentral angeordneten Federelementes, das von der Welle 4 des Aggregates zentrisch durchsetzt wird. Bei der links dargestellten Ausführungsform wird das Federelement 5 oben am Zwischenboden 6 befestigt und durch die statische Last auf Zug beansprucht.
Bei der rechts dargestellten Ausführungsform ist wiederum ein zentral liegender Federkörper 7 vorgesehen, der jedoch statisch auf Druck beansprucht wird. Er stützt sich mit seinem unteren Ende auf einen im Gehäuse 1 befestigten Flanschring 8 oder auf entsprechende Stützen, z. B. Winkelbleche, ab. Bei dieser Ausführungsform liegt unterhalb des Motors noch die Bremse 9.
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Bei der Ausführungsform nach Fig. 2 erfolgt die Aufhängung des Aggregates mit Hilfe mehrerer, rings um die Welle 10 liegender Federels- mente 11. Bei der linken Ausführungsform in Fig. 2 ist für jeden Aufhängungspunkt wovon mindestens drei vorhanden sein müssen-je ein statisch auf Zug beanspruchtes FedereLsment vorgesehen. Bei der rechts dargestellten Ausführungsform sind an einem mit dem Motor verbundenen Flansch 13 für jeden Aufhängepunkt je zwei Federelemente 12 vorgesehen, deren oberes statisch auf Zug und deren unteres statisch auf Druck beansprucht wird. Auch diese liegen parallel zur Welle 10. Der obere Federkörper 12 ist am Zwischenboden 14, der untere an einem im Gehäuse befestigten Flansch 15 oder an einem andern Stützelement befestigt.
Die Federelemente 11 oder 12 können auch gegen die Welle 10 ge-
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einem Kegelstumpf.
In Fig. 3 erfolgt die Aufhängung mit Hilfe von Federelementen, die aus einer Blattfeder und einer Gummifeder zusammengesetzt sind.
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strecken. Wenn das Aggregat 16 während des Betriebes schwingt, so werden die Blattfedern der Federelemente 17 auf B :' : ; gung beansprucht.
Bei der rechten Ausführungsform ruht das
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befestigten Federelementen 19. Der Motor 21 ist mit Winkeln 22 auf den Federelementen 19 festgelegt. Diese liegen etwa parallel zur Welle des Aggregats. Sie werden durch die statische Last auf Druck beansprucht. Man kann solche oder ähnliche Federelemente auch gegenüber der Welle geneigt anordnen und man kann sie auch am Zwischenboden befestigen, so dass sie statisch auf Zug beansprucht werden.
Wie die bei den vorstehenden Anordnungen verwendeten Federelemente im einzelnen aufgebaut sind, ist in den Fig. 4 bis 11 dargestellt. Es muss in diesem Zusamenhang erwähnt werden, dass auch Gummi- und Schraubenfedern getrennt nebeneinander verwendet werden können.
Fig. 4 zeigt beispielsweise ein für die Anordnung nach Fig. 1 verwendbares zentrales Federelement, das links unter statischer Last, rechts im entspannten Zustand vor dem Einbau dargestellt ist. Es besteht aus einer etwa kegelstumpfformi- gen Schraubenfeder 23, die oben mit dem flanschartigen Metallring 24 und unten mit dem Metallring 25 fest verbunden ist. Diese dienen der Verbindung mit dem Motor bzw. dem Zwischenboden oder einem andern Gehäuseteil. Die Schraubenfeder 23 liegt im Innern einer schlauchförmigen Gummifeder 26. Bei der Herstellung wird die Schraubenfeder in gedehntem Zustand in die Vulkanisationsform eingebracht und mit der Gummifeder 23 festhaftend verbunden. Die Dehnung der Schraubenfeder 23 ist so gewählt, dass sie der statischen Last des rotierenden Aggregats entspricht.
Wird nun das Federelement der Vul'kanisationsform entnommen, so zieht es sich, wie rechts dargestellt, zusammen. Erst nach erfolgtem Einbau nimmt der Federkörper wieder seine gestreckte Gestalt an, wobei dann die schlauchförmige Gummifeder 26 spannungslos ist.
Fig. 5 zeigt ein beispielsweise für die Anordnungen nach Fig. 2 verwendbares Federelement. Es besteht aus der Schraubenfeder 27, die im Innern einer etwa zylindrischen Gummifeder 28 festhaftend angeordnet ist. Auch hier sind die beiden Federn gegeneinander vorgespannt.
Die Befestigung an dem Motor des rotierenden Teils bzw. dem Gehäuse erfolgt über die starren Endplatten 29, die mit Schrauben 30 versehen sind.
Man kann naturgemäss einem solchen Federelement auch eine kegelige Gestalt geben. Eine solche kegelige Fed, r kann, wie Fig. 6 zeigt, mit einem zentralen Hohlraum 31 versehen sein. In diesem Falle dient ein Metallring 32 der Befestigung an Motor oder Gehäuse.
Die Federelemiznte können auch aus einer Schraubenfeder bestehen, die innen und/oder aussen mit einer gegebenenfalls schlauchförmigen Gummifeder ohne Haftverbindung umgeben ist.
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re Gestalt der Federelemente denkbar.
Fig. 7 zeigt ein Federelement, das innerhalb einer Gummifeder 33 eine stabförmige Feder 34 enthält. Als solche kann ein Federdraht oder bei spielsweise eine Klaviersaite verwendet werden.
Die Stabfeder 34 ist fest mit den Endscheiben 35 verbunden. Dieses Federelement eignet sich insbesondere für statisch auf Zug beanspruchte Aufhängungen. Bei der Herstellung ist keine besondere Vorspannung beider Federn gegeneinander notwendig, was die Herstellung vereinfacht.
Fig. 8 zeigt in Seitenansicht ein für die Anordnung nach Fig. 3 verwendbares Federelement. : Dieses besteht aus einer etwa viertelkreisförmig gebogenen Blattfeder 36, die auf ihrer Innenseite mit der Gummifeder 37 festhaftend verbunden ist. Die Blattfeder 36 ist im mittleren Bereich 38, wie Fig. 9 zeigt, schmäler ausgebil-] det, so dass im wesentlichen hier die Federwirkung auftreten kann. Die Enden der Blattfeder 36 dienen mit Bohrungen 39 zur Befestigung an Motor und Gehäuse. Auch hier können die Blattfeder 36 und die Gummifeder 37 gegeneinander vorgespannt sein. Fig. 9 zeigt das Federelement in gestrecktem Zustand.
Gemäss Fig. 10 und 11 besteht das Federelement aus der Blattfeder 40, die beiderseits von
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Blattfeder 40 sind oben zum Befestigungsauge 43 und unten zu den beiden Befestigungsaugen 44
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abgebogen. Die Federwirkung tritt im wesentlichen im mittleren Teil 42 der Blattfeder auf.
Zweckmässig trifft man die Anordnung der Federkörper am Aggregat so, dass sie in dessen achsnormaler Schwerpunktsebene angreifen. Wei- terhin wird es zweckmässig sein, das Gehäuse der Schleuder auf elastische Füsse zu stellen, wobei man es noch in der Hand hat, die Elastizität der Füsse auf die der elastischen Aufhängung des Aggregates abzustimmen. Dadurch wird die ganze Schleuder nach Art eines Doppelpendels schwingen.
Bei schnellrotierenden Zentrifugen kann es bei trockenem Betrieb zu elektrischen Aufladungen des Gehäuses kommen. Weiterhin können im Gehäuse Spannungen durch Winbelströme entste- hen. Damit diese z. B. über den geerdeten Motor-
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weiter die elektrisch leitende Verbindung der beiden als Aufhängungspunkte der Feder ausge- bildeten Metallteile vor. Dies geschieht bei in- nen1ieg, ender Feder durch Herstellung einer lei- tenden Verbindung der Feder mit dem Metall- teil oder durch Verwendung elektrisch leitender
Gummimischungen. Man kann dabei einen elek- trischen Leiter, der mit den beiden Metallteilen leitend verbunden ist, derart einvulkanisieren, dass er an der dynamischen und statischen Wir- kungsweise der Feder nicht beteiligt ist.
Durch solche Massnahmen ist gewährleistet, dass Aufla- dungen des Zentrifugenkörpers oder Zentrifugen- gehäuses über die Schutzerdung des Motors ab- geleitet werden.
PATENTANSPRÜCHE :
1. Elastische Aufhängung von schnellrotie-
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net, dass das rotierende Aggregat am Gehäuse oder einem Teil davon bzw. einem besonderen Traggestell mit däl11lpfungsfreien Federn und mit Federn mit Eigendämpfung in Parallelschaltung aufgehängt ist.
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Claims (1)
- kennzeichnet, dass je eine dämpfungsfrssie und eine Feder mit Eigendämpfung zu einem Federelement zusammengefasst ist, wobei die Federn gegeneinander vorgespannt sind.3. Aufhängung nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, dass das oder die Federelemente aus einer Schraubenfeder und einer Gummifeder zusammengesetzt ist bzw. sind.4. Aufhängung nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, dass eine Schraubenfeder innen und/oder aussen von einer Gummifeder umgeben ist.5. Aufhängung nach Anspruch 3, dadurch ge- kennzeichnet, dass eine SchrauMeder (23, 27J im Innern einer Gummifeder (26, 28) angeordnet ist.6. Aufhängung nach Anspruch 4 oder 5, dadurch gekennzeichnet, dass die Gummifeder (26) schlauchförmig ausgebildet ist.7. Aufhängung nach einem der vorstehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass die Schraubenfeder durch Kleben o, der Haften mit der Gummifeder verbunden ist.8. Aufhängung nach einem der Ansprüche 1 bis 7, gekennzeichnet durch ein zentral angeordnetes, von der Welle (4) des Aggregates zentrisch durchsetztes Federelement (5).9. Aufhängung nach einem der Ansprüche 1 bis 7, gekennzeichnet durch mehrere, rings um die Welle (10) des Aggregates angeordnete und zu ihr parallele und/oder geneigte Federelemente (11, 13).10. Aufhängung nach Anspruch 8 oder 9, dadurch gekennzeichnet, dass das oder die Feder- EMI3.4 aufweist bzw. aufweisen.11. Aufhängung nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, dass die Federelemente aus einer stabförmigen Feder (34) oder einer Blattfeder (36, 40) und einer damit durch einen Kleb- oder Heftvorgang verbundenen Gummifeder bestehen.12. Aufhängung nach Anspruch 11, dadurch gekennzeichnet, dass die Antriebseinheit durch mehrere, sich radial erstreckende, etwa viertelkreisförmig in vertikaler Ebene gebogene Federelemente (17) mit dem Gehäuse oder dem Zwischenteil verbunden ist.13. Aufhängung nach den Ansprüchen 1 bis 12, dadurch gekennzeichnet, dass die beiden als Aufhängungspunkte der Feder ausgebildeten Me- ! tallteile durch Verwendung einer elektrisch leitenden Gummimischung oder durch einen im Gummikörper liegenden elektrischen Leiter oder durch den Anschluss der im Gummikörper einvulkanisierten Metallfeder in elektrisch leitender Verbindung stehen.
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