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Elastisches Konstruktionselement für Bündelleiter
Bei Bündelleiteranordnungen werden die einzel- nen Leiter der Bündel durch Distanzhalter in ge- eignetem Abstand voneinander gehalten. An den
Teilleitern sind Klemmen befestigt, an die die Distanzhalter direkt oder über Zwischenstücke ge- lenkig befestigt sind. Um eine ausreichende Be- weglichkeit zwischen den Klemmen und den
Distanzstücken zu erhalten, wird ein mehr oder minder grosses Spiel zwischen diesen Bauelementen vorgesehen. Durch dieses Spiel verhält sich aber der
Bündelleiter nicht wie ein fester Körper, sondern die einzelnen Elemente (Seile), die schwingung- fähig Gebilde darstellen, haben die Möglichkeit, für sich allein Schwingungen auszuführen.
Der .''Bündelleiter stellt dann ein Gebilde dar, das aus mehreren schwingungsfähigen Elementen besteht, die miteinander lose gekoppelt sind. Ein solches
Gebilde kann zwar gemeinsame Schwingungen aus- führen, aber auch die einzelnen Elemente (Seile) können jedes für sich, z. B. durch äussere Ursa-
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die Frequenz, Amplitude und Phasenlage der
Schwingungen weder mit denen der anderen Seile noch mit denen der gesamten Anordnung übereinstimmen muss. Dies hat nun zur Folge, dass häufig vorerst ein Anschwingen der Seile mit verschie-
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erfolgt,solange durch das Spiel zwischen Seilklemmen und Distanzelementen keine oder nur eine geringe Kopplung der Seile untereinander besteht.
Dieses Spiel wird um so rascher überwunden, je stärker Phasenlage, Frequenzen und Amplituden der Schwingungen der einzelnen Seile voneinander abweichen. Distanzstück und Klemme treffen aufeinander, wobei ein Teil der kinetischen Energie der schwingenden Seile an die Berührungsstelle (Gelenk) auf die anderen Seile übertragen oder umgesetzt werden muss. Es ist bekannt, zwischen den Seilen eines Bündels elastische Zwischenstücke anzubringen, die als Energiespeicher mit dämpfender Wirkung die Schwingungsenergie der mit verschiedener Frequenz, Phase und Amplitude schwingenden Seile übertragen. Hiebei treten in den Verbindungsstellen zwischen den Seilen und den Zwischenstücken grosse mechanische Kräfte auf, die erfahrungsgemäss zu einer stärkeren Abnützung und
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stellen führen.
Denselben Nachteil weisen solche Zwischenstücke auf, die aus einem starren Abstandhalter bestehen, der elastische Zwischenglieder an den Verbindungsstellen aufweist.
Zur Vermeidung solcher Zerstörungen ist es bekann" zwischen den Seilen und den Zwischenstücken Gelenke mit etwas Spiel vorzusehen. Bei dieser Ausführung lässt sich jedoch nicht vermeiden, dass die Gelenkteile aneinander stossen und sich da- durch vorzeitig abnützen. Um dies zu vermeiden, ist es bekannt, die mit Spiel ineinander gelagerten Gelenkteile mittels elastischer Zwischenglieder so aufeinander zu drücken, dass sie sich unter der Wirkung der bei Seilschwingungen auftretenden
Stösse nichc mehr voneinander abheben können.
Der Druck auf die Gelenkteile bewirkt aber, dass diese aneinander scheuern und sich auf diese Weise
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bemessen, dassbildet, das zwischen dem Bolzen 5 und dem Distanzhalter 3 angebracht ist.
Die'bei Seilschwingungen auftretenden Stösse zwischen dem Distanzhalte, 3 und dem Bolzen 5 werden durch das elastische Rohr 4 aufgenommen, ohne dass hiedurch die Bewegungsfreiheit des Gelenkes behindert oder
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PATENTANSPRÜCHE :
1. Verbindung von Bündelleiterseilklemmen und Distanzhalterrahmen oder Distanzhalterzwischen- stück, bei der zwischen Seilklemme und Distanz- halterelement ein elastisches Konstruktionselement angeordnet ist, gekennzeichnet durch eine derartige Bemessung dieses elastischen Elementes, dass im schwingungsfreien Zustand der Verbindung die 1 einzelnen Teile mit geringem Spiel ineinandergreifen.
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