AT19894B - Verfahren zur Herstellung von leichtflüssigen und leicht gießbaren, zur Feuerverzinkung geeigneten Zinkbädern. - Google Patents
Verfahren zur Herstellung von leichtflüssigen und leicht gießbaren, zur Feuerverzinkung geeigneten Zinkbädern.Info
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Description
<Desc/Clms Page number 1> Verfahren zur Herstellung von leichtflüssigen und leicht giessbaren, zur Feuerverzinkung geeigneten Zinkbädern. Wenn man metallisches Zink in einem eisernen Behälter einschmilzt und bei einer Hitze von etwa 5000 flüssig hält, so entsteht bekanntlich in ganz kurzer Zeit das sogenannte Hartziuk. Noch rascher erfolgt die Hartzinkbildung, wenn man in flüssigem metallischem Zink Eisenteile, Bleche u. s. w. verzinkt. Das entstandene Hartzink hebt die Giessbarkeit und Flüssigkeit des Zinkes auf und macht dasselbe zur Weiterverarbeitung EMI1.1 flüssigem Zink die ausserordentlich schnelle und starke Oxyd bildung. So botrligt in Verzinkereihetrieben die Menge des gebildeten Hartzinkes etwa 25-30 und die Menge des entstandenen Oxydes etwa 10-15%. EMI1.2 rasche und starke Oxydation des flüssigen metallischen Zinkes beinahe ganz vermeiden und somit ein Bad erhalten kann, das zum Verzinken vorzüglich geeignet ist, wenn in dem Zinkbad ein gewisser Gehalt an Aluminium und Wismut enthalten ist. Das Verzinkungsbad muss in der Weise hergestellt werden, dass das Aluminium gleichzeitig mit oder vor dem n) ( schmilzt. Das Wismut kann ebenfalls gleichzeitig mitgeschmolzen werden. Schmilzt man das Aluminium mit dem Zink gleichzeitig, oder setzt man das Zink dem geschmolzenen Aluminium zu. so tritt eine Hartzink-und Oxydhildung nicht ein. Um das gleichzeitige Schmelzen des Aluminiums mit dem Zink in vollkommener Weise herbeiführen zu können und um ferner das Aluminium leichter verteilen zu können, stellt man zunächst eine Zink-Aluminium- oder Zink-Aluminium-Wismut-Legierung her. Dies geschieht in der Weise, dass man ungefähr 20 Teile Aluminium schmilzt und dann un- gefähr die gleiche Menge (20 Teile) Zink und ungefähr 5 Teile Wismutmetall zusetzt und EMI1.3 in Platten-, Stangen- oder Barrenform. Zur Herstellung des Zinkbades, das IIartzink und Oxyd nicht bildet, schmilzt man EMI1.4 halten sind ; jedoch vermindert schon ein etwas geringerer Gehalt an Aluminium die Hart- zinkbildung. Ebenso kann auch ein höherer Gehalt an Aluminium erwünscht sein, doch schafft dieser keine merkliche Verbesserung. Von dem Wismutmetall genügen einige Zehntel Prozente, z. B. ungefähr 0#1-0#2%. Das Wismut hat zur Herstellung eines Zinkbades für Verzinkereizwecke eine hohe Bedeutung. Wenn nämlich das Zinkbad nur Aluminium enthält, so ist das Bad zu strengflüssig und der in einem solchen Bad erhaltene Zinküberzug zeigt unganze Stellen. Der genannte geringe Gehalt an Wismut ist ausreichend, 11m die Strengflüssigkeit aufzuheben. Ks ist daher ein Zinkbad, welches durch gleichzeitiges Einschmelzen der Zink-Aluminium- EMI1.5 <Desc/Clms Page number 2> Zink einzuverleiben. Die besondere Herstellung der Hilfslegierung ist jedoch durchaus nicht erforderlich. Man kann z. B. das Aluminium und Wismut zuerst schmelzen und dann gleich die gesamte Menge Zink, ungefähr zoo zufügen, wobei sich ebenfalls zunächst die Aluminium-Zink-Wismut-Legierung bildet. Das nach vorliegendem Verfahren hergestellte Zink, das den angegebenen Gehalt von Aluminium und Wismut enthält, liefert bei der Verzinkung Überzüge, die vorzüglich und ausserordentlich fest an der Unterlage haften. Beim Verzinken von Blechen, namentlich von Eisenblech, ist der Zinküberzug so fest, dass er beim Biegen nicht abblättert. Die so erhaltenen Bleche lassen sich beliebig hämmern, stanzen, sowie jeder anderen Bearbeitung unterziehen, ohne dass der Zinküberzug abspringt. Ferner wird die Haltbarkeit der mit Weichlot ausgeführten Lötungen von Zinkplatten und Zinküberzügen, welche aus gemäss vorliegender Erfindung behandeltem Zink bestehen, bedeutend erhöht. Es zeigt sich ferner, dass man zum Verzinken von Eisenblechen einer geringen Menge von Metall bedarf,'als ohne Zusatz der Zink-AluminiumWismut-Legierung. Die zum Einschmelzen und Aufbewahren des geschmolzenen Zinkes dienenden Gefässe werden durch die geschmolzene Masse, sofern diese eine geringe Menge der Zink-Aluminium-Wismut-Legierung enthält, fast gar nicht angegriffen, während dies bei den gewöhnlichen bekannten Verzinkungsverfahren der Fall ist.
Claims (1)
- PATENT-ANSPRUCH : Verfahren zur Herstellung von leichtflüssigen und leicht giessbaren, zur Feuerverzinkung geeigneten Zinkbädern, dadurch gekennzeichnet, dass man ungefähr 1/20/0 Aluminium und einige Zehntel Prozente Wismut mit Zink jeglicher Herkunft derart schmilzt, dass die Schmelzung des Aluminiums bezw. der Aluminium-Zink-bezw. der Aluminium-Zink-WismutLegierung gleichzeitig mit dem Schmelzen des Zinkes oder in zur Herstellung von Legierungen bekannter Weise vor dem Schmelzen dieses Metalles eintritt, um die Hartzink-und Oxyd- bildung zu vermeiden und ausserordentlich festhaftende, hochglänzende und haltbare Weich- lötungen erzeugende Zinküberzüge herstellen zu können.
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