AT19725B - Umlegbarer, durch ein Sprunggesperre in beiden Gebrauchsstellungen festgehaltener Geschützkornträger. - Google Patents

Umlegbarer, durch ein Sprunggesperre in beiden Gebrauchsstellungen festgehaltener Geschützkornträger.

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AT19725B
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Description


   <Desc/Clms Page number 1> 
 



  Umlegbarer, durch ein Sprunggesperre in beiden Gebrauchsstellungen festgehaltener
Geschützkornträger. 



   Die Erfindung bezieht sich auf umlegbare Kornträger für Geschütze. 



   Bei Geschützon mit Rohrrücklauf hat man Aufsatz und Korn unter Vermittlung je eines besonderen Trägers derart seitlich an der Oberlafette angeordnet, dass der die Visiervorrichtung Bedienende sich mit dem ganzen Körper ausserhalb der Rücklaufbahn des Geschützrohres befindet. Da der Abstand des Kornes von der Kimme des Aufsatzes an ein gewisses Mass gebunden ist, hat eine solche seitliche Anordnung der   Visiervorrichtung bei   fahrbaren Geschützen mit Achssitzen zur Folge, dass das Korn über den einen Achssitz zu stehen kommt. Dieser Umstand hat dazu geführt, dass man deu Kornträger, um eine ungehinderte Benutzung des betreffenden Achssitzes zu ermöglichen, derartig beweglich an   der Oberlafette angeordnet   hat, dass er aus der Visierstellung in eine besondere Fahrstellung umgelegt werden kann. 



   Die Erfindung verfolgt nun den Zweck, derartige Kornträger in ähnlicher Weise, wie dies bei umlogbaren   Kornen   bekannt ist, mit einem Sprunggesperre auszurüsten, welches den Kornträger in beiden Gebrauchsstellungen festhält. Dabei soll jedoch die Anordnung 
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 geschützt ist. 



   Dieser Zweck wird der   Erfindung gemäss   dadurch erreicht, dass die   Eingriffsfläclwl1   des Sprunggesperres innerhalb eines den Drehzapfen des Kornträgers   umhüllenden   Hohl- zylinders liegen. 



   In der Zeichnung ist ein Ausführungsbeispiel des Erfindungsgegenstandes ver- anschaulich, und zwar zeigt
Fig. 1 die Hinteransicht des in der   Visierstellung   befindlichen Kornträgers,
Fig. 2 die zugehörige Seitenansicht ; ferner zeigt in grösserem massstab
Fig. B den Schnitt nach   3-3   der Fig. 2,
Fig. 4 eine Seitenansicht des geschlossenen Sprunggesperres,
Fig. r) eine Seitenansicht des geöffneten Sprunggesperres,
Fig. 6 eine perspektivische Darstellung eines Teiles des Sprunggesperres,
Fig. 7 den   Schnitt nach 7-7   der Fig. 3, von oben gesehen und   Fig. 8   den Schnitt nach 8-8 der Fig. 3.

   
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Der Schenkel C ist zu diesem Zwecke mit einer   Längshohrung ( versehen.   Diese Bohrung nimmt ausser dem Zapfen bl am freien Ende des Schenkels C eine Lagerbüchse E für den 
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 bestehende Sprunggesperre auf. Die Muffen G, H besitzen denselben Durchmesser wie die Bohrung   c2.   Die Muffe G ist auf ein am freien Ende des Zapfens b1 sitzendes Vierkant   b2   aufgesetzt, so dass sie sich gegenüber dem Zapfen bl bezw. Schaft B nicht drehen kann. 

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  Sie trägt an der nach der   Muffe   H hin gelegenen Seite vier Zähne gl, deren Gestalt und Anordnung aus der Zeichnung ersichtlich ist. Die Muffe   B   ist auf dem Zapfen   bl   drehbar und verschiebbar gelagert und trägt vier nach oben gerichtete Zähne hl. Diese Zähne sind in derselben Weise wie die    Zähne,. 91   der Muffe G gestaltet und angeordnet ; sie füllen bei geschlossenem Sprunggesperre (Fig. 3 und 4) die Lücken zwischen den Zähnen      aus. Die Muffe   JE ? trägt ausserdem   zwei einander diametral gegenüberliegende Leisten h3. 



  Letztere greifen in Nuten c3 ein, welche in die Wand der Bohrung c2 eingeschnitten sind. 



  Infolge dieser Anordnung ist die Muffe H gezwungen, an einer Drehung des Kornträgers   C, CI   teilzunehmen. Die Länge der Nuten cl ist so bemessen, dass die Muffe   B   aus der in Fig. 3 dargestellten Lage um eine Strecke, welche'der Höhe der   Sperrzähne     ql,     1   entspricht, auf dem Zapfen b1 nach der Lagerbüchse E hin verschoben werden kann. Die Feder F ist stark vorgespannt und stützt sich einerseits gegen die Muffe B und andererseits gegen die Lagerbuchse E. An das Vierkant b2 schliesst sich ein den Kornträger überragender Gewindeteil   b8   an, auf welchen eine Mutter J (Fig. 1-3) aufgeschraubt ist.

   Diese Mutter liegt an einer ebenen Fläche des   Kornträgers   und an der   Muffe < ? an,   so dass sie die Bohrung c2 staubdicht abschliesst und eine Verschiebung des Kornträgers sowie der Muffe G gegenüber dem Zapfen   b1   bezw. Schaft B verhindert. 



   In der Visierstellung nimmt der Korn träger die aus der Zeichnung ersichtliche (in Fig. 2 mit ausgezogenen Linien wiedergegebene) Lage zur Oberlafette   A   ein. Das Sprnnggesperre ist hiebei geschlossen und hält den Kornträger selbsttätig fest. Um den Kornträger aus der Visierstellung in die in Fig. 2 mit strichpunktierten Linien wiedergegebene Fahrstellung umzulegen, dreht man ihn im Drehsinne des Uhrzeigers. An dieser Drehung nimmt die Muffe H teil, während die Muffe   G   in Ruhe bleibt. Das Drehen der Muffe H hat zur Folge, dass ihre   Zähne hl   an den Zähnen gl der Muffe G entlang gleiten, bis die Muffe H in die in Fig. 5 wiedergegebene Stellung zur Muffe G gelangt ist.

   Hiebei ist die Muffe H um die Höhe der Sperrzähne   y,/1 mach   der Lagerbüchse E hin verschoben und die Feder F gespannt worden. Das Sprunggesperre ist dann   geöffnet.   Wird die Muffe H unter Vermittlung des   Kornträgers   nunmehr über die in Fig.   5   veranschaulichte Stellung um ein geringes Mass hinausgedreht, so springen die   Zähne h1   unter der Wirkung der Feder F in die nächste   Zahnlücke   der Muffe G ein. Das Sprunggesperre schliesst sich somit. Da das Schliessen des Sprunggesperres durch die Feder F bewirkt wird, dreht hiebei die Muffe H den Kornträger sehr schnell in die Fahrstellung, in welcher der   Korntriger   durch das Sprunggesperre selbsttätig festgehalten wird.

   Beim Umlegen des Kornträgers aus der Fahrstellung in die Visierstellung wirkt das Sprunggesperre in derselben Weise. 



     PATENT. ANSPRÜCHE   : 
1. Umlegbarer, durch ein Sprunggesperro in beiden Gebrauchslagen festgehaltener Geschützkornträger, dadurch gekennzeichnet, dass die Eingriffsflächen des Sprunggesperres innerhalb eines den Drehzapfen des Kornträgers umhüllenden Hohlzylinders liegen.

Claims (1)

  1. 2. Ausführungsform des Kornträgers nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass der Hohlzylinder, innerhalb dessen die Eingriffsfläcben des Sprunggesperres liegen, durch einen Arm des l-förmigen Kornträgers gebildet wird.
    3. Ausführungsform des Kornträgers nach Anspruch 1 und 2, dadurch gekennzeichnet, dass die eigentlichen Sperrteile (0, 11) des Sprunggesperres nach Art der Muffen einer Zahnkupplung ausgebildet sind und dass der eine dieser Teile (H) mit dem als Hohlzylinder ausgebildeten Arm des Kornträgers undrehbar verbunden und in der Richtung der Drehachse des Kornträgers gegen den Druck einer Feder verschiebbar gelagert ist.
AT19725D 1904-08-22 1904-08-22 Umlegbarer, durch ein Sprunggesperre in beiden Gebrauchsstellungen festgehaltener Geschützkornträger. AT19725B (de)

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