AT19059B - Azetylenentwickler mit einem von einer elastischen Gaskammer getragenen Karbidbehälter. - Google Patents

Azetylenentwickler mit einem von einer elastischen Gaskammer getragenen Karbidbehälter.

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AT19059B
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carbide container
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Henry Baumgarten
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Henry Baumgarten
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   <Desc/Clms Page number 1> 
 



   Österreichische PATENTSCHRIFT Nr. 19059. 



   HENRY BAUMGARTEN m LONDON. 



  Azetylenentwickler mit einem von einer elastischen Gaskammer getragenen Karbidbehälter. 



   Den Gegenstand der vorliegenden Erfindung bildet ein Azetylengaserzeuger, bei welchem durch Auseinandernehmen des   liarbidhehä. lters   und des Wassergefässes der Schluss des Karbid ventils bei der Erneuerung des Wassers selbsttätig   herbeigeführt   wird.

   Im Betriebe steht das Wassergefäss mit dem   Karbidbehälter durch eine ausdehnbare Kammer   in Verbindung, mit der sich der   Karbidbehälter   bewegt, so dass das am   Karbidbohälter   angebrachte Ventil für den Durchgang des Karbids geöffnet und geschlossen wird. und zwar derart, dass das Ventil durch eine Feder solange auf seinen Sitz gedrückt wird, bis die nach unten verlängerte Ventilstange infolge der weiteren Abwärtsbewegung des Karbidbehälters auf den Boden des   Wasserbehälters stösst.   
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 einer Tischlampe dargestellt. 



   Fig. 1 ist ein lotrechter, Fig. 2 eine Seitenansicht zum Teil im Schnitt und Fig. 3 eine Ansicht von oben   bei weggenommenem Deckel.   An dem Karbidbehälter a sind zwei   Lappen befestigt,   die auf Stangen c geführt sind. Diese sind unten auf dem Gehäuse   d   des Entwicklers befestigt und oben durch eine Querleiste e miteinander verbunden. Zwischen den Lappen b und der Querleiste e sitzen Schraubenfedern f auf den Stangen c. Diese Federn haben das Bestreben, den Karbidbehälter abwärts zu drücken. Den Karbidbehälter 
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 ein Rohr o nach abwärts, das eine Schraubenfeder p enthält und in dem ein Kolben lose beweglich sitzt. Am Ende trägt dieser Kolben als Verlängerung eine   Stange f,   die bis auf den Boden des Wassorbehälters k reicht. 



   !) er   Karbidbehätter   a   besitzt   einen   kegelförmigen   Boden s, von dem das Karbid durch den Ringraum zwischen diesem Boden und   dem Kolben g   auf eine kegelförmige Fläche t gleitet, die auf der Innenseite einer   Röhrf'11 angrbracht   ist, die eine Verlängerung des   Karhidbehälters   bildet. Zwischen der   Innenkante   dieser   konischen   Fläche t und dem Kolben q   verbleibt,   ein   schmaler,     ringförmiger   Durchgang für das Karbid. Am unteren Ende der Röhre u befindet sich eine zweite kegelförmige Fläche v, durch deren Mittel- öffnung das Karbid in den Wasserbehälter fallen kann, wenn diese Öffnung nicht verschlossen ist.

   Auf dem Kolben q sitzen zwei Kegel   wund x.   von denen der letztere als Ventil auf der einen Ventilsitz bildenden konischen Fläche v sitzt. Diese Stellung entspricht der gezeichneten Lage des Karbidbehälters, der nahezu in seiner höchsten Stellung sich befindet, in der die einen   Gasbeutel   bildende Membran a1 nahezu mit Gas gefüllt ist. 



  Wenn   infolge starken Gasverbrauches der Druck   des Gases sinkt, so drücken die Federn f 
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 der Durchgang für das Karbid frei, das nunmehr in das Wasser fällt und dort solange Gas entwickelt, bis durch den steigenden Druck der Karbidbehälter wieder angehoben und dadurch das Ventil : c geschlossen wird. Infolgedessen hört die weitere Zufuhrung von Karbid zu dem Wasserbehälter auf, bis    der Druck wieder   sinkt. Die obere kegelförmige Fläche   t   und der Kegel w haben den Zweck, bei unvorhergesehenen Zufällen, wie z. B. bei einem Platzen des Gasbeutels al die Karbidzuführung abzuschneiden. 



   Für den Fall, dass mehr Gas erzeugt wird als im Augenblick verbraucht wird oder in dem Gasbeutel mit Sicherheit gehalten werden kann, tritt ein Sicherheitsventil y in Tätigkeit. Dieses Sicherheitsventil wird durch eine Feder mit einem bestimmten Druck belastet und öffnet sich aussen entweder beim   übermässigen Steigen   des inneren Gasdruckes oder bei einer Entlastung vom Federdruck, die dadurch herbeigeführt wird, dass eine an dem einen Lappen b befestigte Platte z mit einem auf der Stange des Sicherheitsventiles angebrachten Anschlag   l     zusammentrifft,   sobald der Karbidbehälter in seine äusserste Höchstlagb steigt. Das erzeugte Gas wird dem Brenner 2 mittels der biegsamen Röhre 3 zugeführt, wobei das Gas noch durch eine Reinigungsvorrichtung 4 geht. 



   Um den Karbidbehälter wieder füllen zu können, ist der den Brenner tragende Teil der Lampe an dem Gehäuse 5 mittels Klinke 6 aufklappbar befestigt und durch eine Klinke 7 gehalten. Durch Aufklappen dieses Teiles ist der Deckel des Karbidbehälters zugänglich. Er enthält eine Füllschraube 8 (Fig. 3) durch die frisches Karbid eingefüllt werden kann. Der   Wasserbehälter   k kann behufs Entfernung des Schlammes und Erneuerung des Wassers in der beschriebenen Weise durch Lösen der Mutter m geöffnet werden. Soll die Lampe ausser Betrieb gesetzt werden, z. B. wenn das Karbid oder das Wasser zu erneuern ist, so kann der Druck dadurch abgelassen werden, dass man die Mutter 9 bis auf die Querleiste e herabschraubt. 



   Das Ende der   Stange l'ruht   zur besseren Stützung in einem kleinen Napf 10. Das zylindrische Gehäuse 5 kann von dem unteren Teil   d   abgehoben werden und ist zweckmässig mit einem Bajonettverschlusse darauf befestigt.

Claims (1)

  1. PATENT-ANSPRUCH : Azetylenerzeuger mit einem Karbidbehälter, der von ein9r mitteJst einer biegsamen Wandung ausdehnbaren Gaskammer getragen wird, welche Gaskammer derart unter der Einwirkung von äusseren Federn steht, dass sie durch diese zusammengedrückt und der Karbidbehälter nach abwärts bewegt wird, wobei ein Wasserbehälter angeordnet ist, dem das Karbid durch Anheben eines unten am Karbidbehälter angeordneten federnden Ventiles zugeführt wird, dadurch gekennzeichnet, dass der Wasserbehälter behufs Erneuerung des Wassers abnehmbar ist und dass die Ventilstange soweit nach unten verlängert ist, dass sie auf den Boden des Wasserbehälters stösst, wenn dieser in der Gebrauchslage sich befindet und der Karbidbohälter in der Tieflage ist, wodurch das Karbidventil sich öffnet,
    während es sich selbsttätig schliesst, wenn behufs Erneuerung des Wassers der Wasserbehälter abgenommen und dadurch sein Boden aus dem Bereich der verlängerten Ventilstange gekommen ist, auch wenn die letztere ihre tiefste Lage inne hat.
AT19059D 1903-05-02 1903-05-02 Azetylenentwickler mit einem von einer elastischen Gaskammer getragenen Karbidbehälter. AT19059B (de)

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