AT18933B - Elektrisch lietende Schienenverbindung. - Google Patents
Elektrisch lietende Schienenverbindung.Info
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Description
<Desc/Clms Page number 1> Elektrisch leitende Schienenverbindung. Vorliegende Erfindung bezieht sich auf die Verbindung von Schienenenden mittelst eines biegsamen Leiters oder Kabels bei Strassenbahnschienen u. dgl., die zur Rückleitung des elektrischen Stromes benutzt werden. Zweck der Erfindung ist, die Herstellung derartiger Verbindungsleiter zu vereinfachen, die Kosten derselben herabzumindern, ihre elektrische Leitungsfähigkeit zu erhöhen und die Abnutzung oder Zerstörung zu vermindern. Es sind bisher derartige Verbirdungsleiter mit kupfernen Klemmen bekannt geworden, welch letztere in Löcher an den Enden der Schienen eingesteckt und darin ausgedehnt. vernietet oder sonst geeignet befestigt werden. Der vollkommene Kontakt zwischen Klemme und Schiene wird bei derartigen Verbindungsleitern jedoch häufig durch die beim Übergang des Wagens über die Schienenverbindung hervorgerufenen Erschütterungen der Schienen sowie durch die ungleiche Ausdehnung der beiden Metalle verhindert. Es wurde auch vorgeschlagen, diesen Übelstand der Leiter mit Kupferklemmen durch Leiter mit Stahl-oder Eisonklemmen zu vermeiden. Letzteren standen jedoch wieder andere Nachteile im Wege. welche hauptsächlich in dem grösseren elektrischen Widerstand des Stahles, der Schwierigkeit EMI1.1 Verbindung und Fig. 3 ein teilweiser Längsschnitt durch dieselbe in Verbindung mit einer Schiene, Fig. 4 und 5 zeigen eine Giessvorrichtung mit einer Matrize für die Klemme. Die Schienen a werden durch das Verbindungskabe ! c mit den Klemmen b miteinander verbunden. Die Klemme b wird nach vorliegender Erfindung dadurch mit dem Kabel c verbunden, dass das Ende des Kabels, welches vorteilhaft mit einem Flussmittel wie Borsäure bedeckt wird, in die Matrize d unmittelbar unter einem verengten Einguss- EMI1.2 letzteres durch die hohe Temperatur des Stahles zum Schmelzen gebracht wird. Mechanische Umrührung vermischt das zum Schmolzen gebrachte Kupfer mit dem geschmolzenen Stahl und bildet in der Mitte der Klemme eine an Kupfer reiche Legierung, bei welcher das Kupfer nach aussen allmählich abnimmt, wie in der Querschnittsfigur 3 bei h durch die Schraffierung gezeigt. Die l\ontaktfl1iche zwischen den beiden Metallen wird durch die angegebene Verbindungsweiso in hohem Grade vergrössert. Es wird infolgedessen auch die Leitungsfähigkeit der Verbindung zwischen Klemme und Kabel sowie die Leitungsfähigkeit der Klemme allein in hohem Masse erhöht. Um die mögliche Schwächung des Kabels an seiner Eintrittsstelle in die Matrize durch die ausserordentlich grosse Hitze des geschmolzenen Stahles zu verhindern, wird in der Matrize um das Kabel ein Ringraum i vorgesehen, in welchen der geschmolzene Stahl fliesst und dadurch eine Hülse j bildet. Da das in den Ringraum i fliessende Metall bereits teilweise abgekühlt ist, wird auch der betreffende EMI1.3 <Desc/Clms Page number 2> Die Klemme b besitzt eine Schalter k und einen vorspringenden Teil < , welch61 schwach konisch ausgebildet wird, so dass der vorspringende Teil beim Eintreiben- in da8- : EMI2.1 zur Bildung. einer schmalen Ringssanache 11 unterschnitten, welche nach Einsetzen der Klemme verstaucht wird. Es wird hiedurch eine vollkommene und beständige Verbindung zwischen Klemme und Schiene erzielt. Der elektrische Widerstand der Stahlklemme wird durch die innige Verbindung des Kabels mit der Klemme bei o sowie durch die Ver. bindung des Kupfers mit der grösseren Stahlmasse vermindert. Wichtig ist dabei, dass das auf das Ende des Kabels aufgegossene Metall eine bedeutend höhere Schmelztemperatur besitzt als das Metall des Verbindungskabels und dass durch Abschmelzen vom Metall des Kabels und durch mechanische Umrtihrung die Kontaktfläche zwischen den beiden Metallen erhöht wird. PATENT-ANSPRÜCHE : 1. Leitende Schienenverbindung, bei welcher die Befestigungsklemmen an den Enden des Verbindungskabels angegossen sind, dadurch gekennzeichnet, dass das Metall der Be- fostigungsklemmen (b) eine höhere Schmelztemperatur besitzt als das Metall des Verbindung- kabels (c).
Claims (1)
- 2. Verfahren zur Herstellung der leitenden Schienenverbindung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die beim Angiessen der Befestigungsklemmen (b) eintretende Vermischung der Metalle des Verbindungskabels (c) und der Befestigungsklemmen (b) noch durch mechanisches Umrühren inniger gemacht wird.
Applications Claiming Priority (1)
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| AT18933T | 1903-02-16 |
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| AT18933B true AT18933B (de) | 1905-01-25 |
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| AT18933D AT18933B (de) | 1903-02-16 | 1903-02-16 | Elektrisch lietende Schienenverbindung. |
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