AT18933B - Elektrisch lietende Schienenverbindung. - Google Patents

Elektrisch lietende Schienenverbindung.

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AT18933B
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William Edward Oakley
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William Edward Oakley
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  • Connections Effected By Soldering, Adhesion, Or Permanent Deformation (AREA)

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  Elektrisch leitende Schienenverbindung. 



   Vorliegende Erfindung bezieht sich auf die Verbindung von Schienenenden mittelst eines biegsamen Leiters oder   Kabels bei Strassenbahnschienen   u. dgl., die zur Rückleitung des elektrischen Stromes benutzt werden. Zweck der Erfindung ist, die Herstellung derartiger Verbindungsleiter zu vereinfachen, die Kosten derselben herabzumindern, ihre elektrische Leitungsfähigkeit zu erhöhen und die Abnutzung oder Zerstörung zu vermindern. 



  Es sind bisher derartige Verbirdungsleiter mit   kupfernen   Klemmen bekannt geworden, welch letztere in Löcher an den Enden der Schienen eingesteckt und darin ausgedehnt. vernietet oder sonst geeignet befestigt werden. Der vollkommene Kontakt zwischen Klemme und Schiene wird bei derartigen Verbindungsleitern jedoch häufig durch die beim Übergang des Wagens über die Schienenverbindung hervorgerufenen Erschütterungen der Schienen sowie durch die ungleiche Ausdehnung der beiden Metalle verhindert. Es wurde auch vorgeschlagen, diesen   Übelstand   der Leiter mit Kupferklemmen durch Leiter mit Stahl-oder   Eisonklemmen   zu vermeiden.

   Letzteren standen jedoch wieder andere Nachteile im Wege. welche hauptsächlich in dem   grösseren   elektrischen Widerstand des Stahles, der Schwierigkeit 
 EMI1.1 
 Verbindung und Fig. 3 ein teilweiser Längsschnitt durch dieselbe in Verbindung mit einer Schiene, Fig. 4   und 5 zeigen   eine   Giessvorrichtung   mit einer Matrize für die Klemme. 



   Die Schienen a werden durch   das Verbindungskabe !   c mit den Klemmen b miteinander   verbunden. Die Klemme b   wird nach vorliegender Erfindung dadurch mit dem Kabel c verbunden, dass das Ende des Kabels, welches vorteilhaft mit einem Flussmittel wie Borsäure bedeckt wird, in die Matrize d unmittelbar unter einem verengten Einguss- 
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 letzteres durch die hohe Temperatur des Stahles zum Schmelzen gebracht wird.

   Mechanische Umrührung vermischt das zum Schmolzen gebrachte Kupfer mit dem geschmolzenen Stahl und bildet in der Mitte der   Klemme   eine an Kupfer reiche Legierung, bei welcher das Kupfer nach aussen   allmählich abnimmt,   wie in der Querschnittsfigur 3 bei   h   durch die   Schraffierung   gezeigt.   Die l\ontaktfl1iche   zwischen den beiden Metallen wird durch die angegebene Verbindungsweiso in hohem Grade vergrössert. Es wird infolgedessen auch die Leitungsfähigkeit der Verbindung zwischen Klemme und Kabel sowie die Leitungsfähigkeit der Klemme allein in hohem Masse erhöht.

   Um die mögliche Schwächung des Kabels an seiner Eintrittsstelle in die Matrize durch die ausserordentlich grosse Hitze des geschmolzenen Stahles zu verhindern, wird in der Matrize um das Kabel ein Ringraum i vorgesehen, in welchen der geschmolzene Stahl fliesst und dadurch eine Hülse j bildet. Da das in den Ringraum i fliessende Metall bereits teilweise abgekühlt ist, wird auch der betreffende 
 EMI1.3 
 

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   Die Klemme b besitzt eine Schalter k und einen vorspringenden Teil    < ,     welch61   schwach konisch ausgebildet wird, so dass der vorspringende Teil beim    Eintreiben- in da8- :   
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 zur Bildung. einer schmalen   Ringssanache     11   unterschnitten, welche nach Einsetzen der Klemme verstaucht wird. Es wird hiedurch eine vollkommene und beständige Verbindung zwischen Klemme und Schiene erzielt. Der elektrische Widerstand der Stahlklemme wird durch die innige Verbindung des Kabels mit der Klemme bei o sowie durch die Ver. bindung des Kupfers mit der grösseren Stahlmasse vermindert.

   Wichtig ist dabei, dass das auf das Ende des Kabels aufgegossene Metall eine bedeutend höhere Schmelztemperatur besitzt als das Metall des Verbindungskabels und dass durch Abschmelzen vom Metall des Kabels und durch mechanische   Umrtihrung   die Kontaktfläche zwischen den beiden Metallen erhöht wird. 



   PATENT-ANSPRÜCHE : 
1. Leitende Schienenverbindung, bei welcher die Befestigungsklemmen an den Enden des Verbindungskabels angegossen sind, dadurch gekennzeichnet, dass das Metall der Be-   fostigungsklemmen   (b) eine höhere Schmelztemperatur besitzt als das Metall des Verbindung-   kabels (c).  

Claims (1)

  1. 2. Verfahren zur Herstellung der leitenden Schienenverbindung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die beim Angiessen der Befestigungsklemmen (b) eintretende Vermischung der Metalle des Verbindungskabels (c) und der Befestigungsklemmen (b) noch durch mechanisches Umrühren inniger gemacht wird.
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