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P A TENTSCHRIPT Nr. 18664. GUSTAV HOLTHAUSEN UND LEO LENTZ IN KREFELD.
Wäsche-Wringvorrichtung.
Die vorliegende Erfindung hat eine Maschine zum Auspressen von Wasser oder Feuchtigkeit aus nassen Stoffen, Wäsche oder dgl. zum Gegenstande, bei welcher die Stoffe in einen netzartigen oder durchlässigen Beutel oder Sack eingelegt werden, der dann einer
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zusammen-bezw ausgepresst wird.
Es sind nun bereits Einrichtungen dieser Art bekannt, beispielsweise solche, bei welchen ein netzartiger Behälter an einem Ende festgehalten und am anderen Ende mittels einer mit Handkurbel versehenen steilgängigen Schraubenspindel verdreht wird, derart, dass bei der infolge der Verdrehung des Netzes eintretenden Verkürzung desselben eine An-
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auf diesem Grundgedanken beruhenden Wringvonrichtungen zeigen den Nachteil, dass stets eine ganz bestimmte Wäschemenge in das Wringnetz eingebracht werden muss, damit ein gründliches Auspressen der Wäsche ohne übermässige Anspannung des Netzes erfolgen kann.
Die vorliegende Erfindung bezweckt nun, eine dem jeweiligen Erfordernis entsprechende Regelung des Pressdruckes zu ermöglichen. Zur Erzielung dieses Zweckes ist der zur Aufnahme der auszupressenden nassen Wäsche dienende Beutel der neuen Wringvorrichtung rechteckig gestaltet und mit den Schmalseiten derart mit den Haltern, von denen der eine drehbar, der andere verschiebbar angeordnet ist, verbunden, dass durch Ausübung eines Widerstandes gegen die Verschiebung des einen Halters die beim Wringen eintretende Verkürzung bezw. Spannung des Beutels nach Bedarf geregelt werden kann.
Eine derartige Wringvorrichtung ist in den Fig. 1 und 2 in der Seiten-bezw. Oberansicht dargestellt, während Fig. 3 die Lagerung des drehbaren Halters erkennen lässt.
Wie hieraus ersichtlich, ist der Wäschebeutel a, der seiner äusseren Gestalt nach einem an der einen Langseite offenen breiten Kuvert ähnelt, mit der einen Schmalseite an dem auf einem Schlitten b angebrachten lotrechten Zapfen oder Halter c und mit der anderen Schmalseite am Querstück d einer auf dem Böckchen e gelagerten Kurbelwelle f befestigt. Die als Gleitbahn für den Schlitten b ausgebildete, das Böckchen e tragende Unterplatte A wird mittelst Kloben i am oberen Rande des Waschgefässes k befestigt.
Die Arbeitsweise der beschriebenen Wringvorrichtung ist wie folgt : Nachdem die auszupressenden nassen Wäschestücke in den Wringbentel a gelegt und längs desselben verteilt sind, dreht man die Kurbel y mit der einen Hand, wodurch der Beutel a schraubenförmig zusammengedreht und die darin eingelegte Wäsche ausgepresst wird.
Beim Beginn der Kurbeidrehung erfasst man den Schlitten b, der zu diesem Zweck erforderlichenfalls mit einem Griff oder einer Handhabe l zu versehen ist, mit der anderen Hand, um die Verschiebung des Schlittens, welche durch die bei der Verdrehung des Wringbeutels eintretende Verkürzung desselben hervorgerufen wird, durch mässige Kraftausübung zu hemmen. Man hat es somit ganz in der Hand, die Spannung des Wringbeutels nach Bedarf zn regeln und ein gleichmässiges Zusammendrehen desselben zu bewirken.
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P A TENTSCHRIPT No. 18664. GUSTAV HOLTHAUSEN AND LEO LENTZ IN KREFELD.
Laundry wringer.
The present invention has a machine for squeezing water or moisture from wet fabrics, laundry or the like. Subject, in which the fabrics are placed in a net-like or permeable bag or sack, which is then a
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is pressed together or pressed.
Devices of this type are already known, for example those in which a net-like container is held at one end and rotated at the other end by means of a steep screw spindle provided with a hand crank, in such a way that when it is shortened as a result of the twisting of the network, an -
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Wringing devices based on this principle have the disadvantage that a very specific amount of laundry always has to be brought into the wringing net so that the laundry can be thoroughly squeezed out without excessive tension on the net.
The present invention now aims to enable a regulation of the pressing pressure corresponding to the respective requirement. To achieve this purpose, the bag of the new wringer used to hold the wet laundry to be squeezed out is rectangular in shape and its narrow sides are connected to the holders, one of which is rotatable and the other of which is arranged to be displaceable, that by exerting a resistance to the displacement of the one holder respectively the shortening that occurs when wringing. The tension of the bag can be regulated as required.
Such a wringing device is shown in FIGS. 1 and 2 in the pages respectively. Shown top view, while Fig. 3 shows the mounting of the rotatable holder.
As can be seen from this, the laundry bag a, which in its external shape resembles a wide envelope open on one long side, has one narrow side on the vertical pin or holder c mounted on a carriage b and one on the other narrow side on the crosspiece d the crankshaft f mounted on the bracket e. The lower plate A, designed as a slide for the carriage b and carrying the lug e, is fastened to the upper edge of the washing vessel k by means of a clamp i.
The operation of the described wringing device is as follows: After the wet items of laundry to be squeezed out have been placed in the wringing belt a and distributed along it, the crank y is turned with one hand, whereby the bag a is twisted together in a helical manner and the laundry inserted therein is squeezed out.
At the beginning of the crank rotation, one grasps the slide b, which is to be provided with a handle or a handle l for this purpose, if necessary, with the other hand in order to move the slide, which is caused by the shortening of the wringing bag when it is turned to inhibit by exercising moderate force. It is thus entirely up to you to regulate the tension of the wringer bag as required and to cause it to be twisted evenly.
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