AT18014U1 - Befestigungsvorrichtung zur Aufnahme eines periodisch Schläge ausführenden Geräts auf einem Bohrständer - Google Patents
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Abstract
Die Erfindung beschreibt eine Befestigungsvorrichtung zur Aufnahme eines schlagenden Arbeitsgeräts auf einem Kernbohrständer. Dazu wird einerseits die Aufnahmevorrichtung des Kernbohrständers verwendet und das schlagende Arbeitsgerät über die Position des Handgriffes fixiert und zusätzlich an der Werkzeugaufnahme geführt. Eine weitere Möglichkeit ist die Integration der Befestigungsvorrichtung in das Gehäuse des schlagenden Arbeitsgeräts. Mit dieser Werkzeuganordnung können Rohre oder Pflöcke einfach, kräfteschonend und positionsgenau ins Erdreich oder in den Rollschotter durch ein Wandloch eingetrieben werden.
Description
BEFESTIGUNGSVORRICHTUNG ZUR AUFNAHME EINES PERIODISCH SCHLÄGE AUSFÜHRENDEN GERATS AUF EINEM BOHRSTANDER
[0001] Die Erfindung betrifft eine Aufnahmevorrichtung zur Fixierung eines periodisch Schläge ausführenden Geräts, beispielsweise einem Abbruchhammer auf einem Bohrständer, wie er für Kernbohrungen verwendet wird.
Mit der erfindungsgemäßen Ausgestaltung nach dem Anspruch 1 und den folgenden, abhängigen Ansprüchen ist eine einfache Fixierung eines Abbruchhammers auf einem Bohrständer ausführbar.
[0002] Zur Herstellung von Kernbohrungen in Beton und Stahlbeton, aber auch anderen Materialien werden häufig sogenannte Bohrkronen, die auf Bohrmaschinen aufgebaut sind, eingesetzt. Zur einfacheren und genaueren Durchführung derartiger Bohrungen werden die Bohrgeräte auf Bohrständer aufgebaut und geführt. Derartige Bohrgeräte und Bohrständer sind von verschiedenen Herstellern bekannt. Damit werden Bohrungsdurchmesser von 30mm bis zu ca. 1000mm bevorzugt in Beton und Stahlbeton, aber auch in Mauerwerk durchgeführt. Der Bohrständer wird dabei entweder mittels Spreizdübel, mittels Vakuum oder durch Anspreitzen am entsprechenden Untergrund befestigt, damit das Bohrgerät mit der aufgesetzen Bohrkrone einen geradlinigen Vorschub erfährt.
[0003] Mit derartigen Geräten wird oftmals im Kellerbereich nachträglich eine Wanddurchführung hergestellt. Nach der Herstellung dieses Durchgangslochs, ist es oft wünschenswert dieses zu verlängern, bzw. im Erdreich oder Rollschotter noch eine gewisse Länge ohne Grabungsarbeiten herstellen zu können. Dazu kann ein Rohr oder Pflock aus Kunststoff, Metall oder Holz durch das Mauerloch durchgeführt werden und anschließend mit einer periodisch schlagenden / hammernden Bewegung ins Erdreich oder den Rollschotter getrieben werden. Dies kann rein mechanisch oder mit einem periodisch schlagenden Arbeitsgerät, wie einem Bohrhammer, einem Abbruchhammer, einem Meißelhammer, einem Schremmhammer oder einem Kombihammer handgeführt erfolgen. Hierbei ist einerseits die benötigte Kraftanstrengung des Arbeiters nachteilig, andererseits kommt es durch die händische Führung auch zu Winkelfehlern, die dazu führen können, dass das Rohr oder der Pflock einseitig beansprucht wird und knickt oder bricht.
Meist werden derartige Bohrungen nachträglich hergestellt, wenn zusätzliche Infrastruktur ins Haus ein- oder ausgeleitet werden soll.
Dabei ist meist die Hausumrandung und eine Terrasse bereits fertig gestellt und somit sind Grabungsarbeiten bis unmittelbar an die Kellerwand nicht gewünscht, weil mit erheblichem Aufwand verbunden. Neben dem Aufwand ist auch nach einer Wiederherstellung mit Setzungen im Erdreich zu rechnen, was wiederum zu späteren Instandsetzungsarbeiten führt.
Mit der Einbringung eines Rohrs oder Pflocks können diese Grabungsarbeiten von der Hauswand weg verlagert werden, was meist wesentlich geringeren Aufwand bedeutet.
[0004] Die Aufgabe der Erfindung ist es, eine Befestigungsvorrichtung So zu gestalten, dass eine einfache Fixierung eines periodisch schlagenden Arbeitsgeräts an einem Kernbohrständer möglich ist.
Gelöst wird diese Aufgabe mit einer Befestigungsvorrichtung, welche für handelübliche periodisch schlagende Arbeitsgeräte, wie Bohr-, Kombi-, Schremm-, Meißel- oder Abbruchhammer verwendet werden kann und dieses schlagende Arbeitsgerät an einem handelüblichen Kernbohrständer aufgespannt werden kann.
Neben dem Aufspannen ist hier auch wichtig, dass das periodisch schlagende Arbeitsgerät sich in der gleichen Position befindet, wie das Bohrgerät mit dem vorher das Loch gebohrt wurde, damit das Rohr oder der Pflock konzentrisch eingeschlagen wird.
Zum Einschlagen des Rohrs oder Pflockes wird anstatt des Meißels für Schremm- und Abbrucharbeiten eine geeignete Platte, bzw. ein Rammmeißel, ein Rammkopf oder ein Rammaufsatz angebracht, um die Schläge des Arbeitsgeräts gleichmäßig in das Rohr oder den Pflock einzuleiten.
[0005] Die erfindungsgemäße Befestigungsvorrichtung ist auf der einen Seite mit der Aufnahme für den Kernbohrständer, auf der anderen Seite mit der Befestigung des periodisch schlagenden Arbeitsgeräts verbunden. Der Abstand beider Aufnahmen ist entweder fix oder über mehrere Zwischenplatten derart zu gestalten, das die Werkzeugaufnahme des schlagenden Arbeitsgeräts genau mittig zum Bohrloch liegt.
[0006] Die Aufnahme zum periodisch schlagenden Arbeitsgerät wird bevorzugt derart ausgeführt, dass diese einerseits über eine Fixierung an der für die Montage von Handgriffen vorgesehenen Position, andererseits direkt an der Werkzeugaufnahme erfolgt. Dabei kann bevorzugt die Position beim Handgriff zur kraftschlüssigen Verbindung und die Position an der Werkzeugaufnahme zur zusätzlichen Führung herangezogen werden. Mit einer Fixierung und einer zusätzlichen Führung ist ein konzentrisches Schlagen zum Lochdurchmesser über den gesamten Vorschub des Arbeitsgeräts gewährleistet.
[0007] Ebenso ist es möglich die Befestigungsvorrichtung direkt ins Gehäuse des periodisch schlagenden Arbeitsgeräts zu integrieren, wie es beispielsweise auch bei den Bohrgeräten Stand der Technik ist.
[0008] Die Befestigungsvorrichtung wird in Anspruch 1 und den folgenden abhängigen Ansprüchen beschrieben.
Claims (6)
1. Befestigungsvorrichtung zum Verbinden der Aufnahme eines Kernbohrständers mit einem Arbeitsgerät, dadurch gekennzeichnet, dass das Arbeitsgerät eine periodisch schlagende Bewegung ausführt.
2. Befestigungsvorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass das Arbeitsgerät ein Bohrhammer, ein Abbruchhammer, ein Meißelhammer, ein Schremmhammer oder ein Kombihammer ist.
3. Befestigungsvorrichtung nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, dass diese zumindest eine kraftschlüssige Verbindung mit dem Arbeitsgerät aufweist.
4. Befestigungsvorrichtung nach Anspruch 1, 2 oder 3 dadurch gekennzeichnet, dass diese zumindest eine zusätzliche Führung für das Arbeitsgerät aufweist.
5. Befestigungsvorrichtung nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, dass diese in das Gehäuse des Arbeitsgeräts zumindest teilweise integriert ist.
6. Befestigungsvorrichtung nach mindestens einem der Ansprüche 1 bis 5, dadurch gekennzeichnet, dass das diese für das Eintreiben von Rohren oder Pflöcken ins Erdreich oder in Rollschotter verwendet wird.
Hierzu keine Zeichnungen
Priority Applications (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| ATGM65/2022U AT18014U1 (de) | 2022-10-12 | 2022-10-12 | Befestigungsvorrichtung zur Aufnahme eines periodisch Schläge ausführenden Geräts auf einem Bohrständer |
Applications Claiming Priority (1)
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Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
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| AT18014U1 true AT18014U1 (de) | 2023-10-15 |
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ID=88291809
Family Applications (1)
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| ATGM65/2022U AT18014U1 (de) | 2022-10-12 | 2022-10-12 | Befestigungsvorrichtung zur Aufnahme eines periodisch Schläge ausführenden Geräts auf einem Bohrständer |
Country Status (1)
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Citations (2)
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|---|---|---|---|---|
| EP0955444A2 (de) * | 1998-05-07 | 1999-11-10 | FlowTex Technologie GmbH & Co. KG | Verfahren und Vorrichtung zur Erstellung eines Hausanschlusses mittels gerichteten Bohrens |
| WO2004053285A1 (de) * | 2002-12-06 | 2004-06-24 | Tracto-Technik Gmbh | Kanalbohrverfahren und -vorrichtung |
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2022
- 2022-10-12 AT ATGM65/2022U patent/AT18014U1/de unknown
Patent Citations (2)
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|---|---|---|---|---|
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