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Kanal 29 herrschende Druck entspricht einem Mittelwert zwischen den Drücken an der Hochdruck-und der Niederdruckseite der Turbine, indem an der Hochdmckseite ein Lecken von aussen in den Raum und Kanal hinein stattfindet, während an der Nieder- druckseite eine entsprechende Strömung vom Raum und Kanal nach aussen vor sich geht. Derselbe Druck herrscht in den verschiedenen Räumen 23, 24, 25, wobei in den Räumen 23 und 24 die Nabenteile 5 und 18 von links nach rechts in der Richtung der Wolle diesem Druck ausgesetzt sind, während in dem Raum 25 der Nabenteil 31 derselben Druck von rechts nach links in der Richtung der Welle wirkt.
Weil nun die Obcrnächo dieses Naben- teilos 31 dem Flächeninhalt der Nabentoile 5 und 18 gleich ist, wird der gewünschte Ausgleich des Achsialschubes erreicht.
Man kann, wie Fig. 4 zeigt, den Kanal 29 ausserhalb der Berührungsstellen zwischen dem Nabenteile 7 und der Wand 16 und die Dichtung um die Turbinenwelle herum bei 32 anbringen. Zur Aufhebung des Achsialdruckes, welcher infolgedessen auf dem Nabenteil 7 durch den Druck im Kanal 29 von links nach rechts entsteht, wird der Kanal 29 am Nabentei ! M ein entsprechendes Stück, d. h. zur Welle N weitergeführt, so dass der Ausgleich erreicht und gleichzeitig auch die Dichtung erleichtert wird.
Fig. 5 stellt im teilweisen Längsschnitt eine zweite Ausführungsform des Erfindungsgegenstandes dar. a, B, C sind die Turbinenkörper, in welche der Dampf durch die Ein- lasse J, 2 und 3 einströmt. Der Dampf wird wie vorher durch das Rohr 9 in die Kammer 10 eingelassen ; die Einlässe 1, 2 und 3 sind aber hier in festen Teilen dos Turbinongehäuses angeordnet, wodurch kein Achsialdruck auf die sich drehenden Teile durch den durchströmenden Dampf entstchen kann. Dagegen würde ein Achsialdruck, wenn die vorliegende Ausgleichvorrichtung nicht vorhanden wäre, durch Lecken des Dampfes
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die festen Wände 14, 15 und 16 und die Naben- bezw.
Scheibenteile der sich drehenden Turbinenkörper gebildet sind, indem die Scheibenteile 17, 18 und 19 auf beiden Seiten von verschieden grossen Drücken beeinflusst sind. Zur aufhebung dieses Achsialdruckes worden die Räume 11, 12 und 13 miteinander durch Rohre bezw. Kanäle 20 verbunden. wobei durch eine feste Wand 21 @ ein Raum 22 ausserhalb des Scheibenteiles j ! 9 gebildet wird, welcher Raum mit den Räumen 11. 12 und 18 durch die Kanäle 20 in Verbindung steht. Hiedurch werden die Drücke in den genannten Räumen ausgeglichen, so dass die Scheibenteile 17, 18 und 19 auf beiden Seiten gleichen Drücken ausgesetzt sind.
Der Kanal 20 kann geschlossen sein, so dass der Druck in den Räumen 11, 12 und 13, 22
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es kann auch, wie auf der Zeichnung dargestellt, Dampf in den Kana ! eingelassen werden. wobei der Druck dieses Dampfes eine derartige Grösse hat, dass das Lecken bei 4, 5, C, 7 und 8 so gering als möglich wird.
Für den Fall, dass die Verbundturbine aus zwei Gruppen von Turbinenkorpern mit
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turbine, B, BI die zweite Gruppe (den Niederdruckteil). Selbstverständlich kann jede Gruppe aus einer beliebigen Anzahl von Körpern, obschon die Zeichnung nur zwei zeigt, bestehen.
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so sind die Einlässe 1, 1a der Gruppe A, A1 unter sich gleich, wie auch die Einlasse 2, 2"der Gruppe B, @, B1; die Einlässe 2, 2a sind aber grösser als die Einlässe 1, 1a, u. zw. der Volumsvermehrung dos Treibmittels infolge Expansion in der Gruppe A, A i entsprechend.
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selben Durchmesser besitzt, wie der äussere Durchmesser des Einlasses 1, dem Nabenteile 4 gleich ist.
In derselben Weise wird der Aehsialschub des Rades Al mittotst der Naben- teile 4 und 5 ausgeglichen, welche gleiche Durchmesser wie der Einlass la besitzen. Ilei dem Rad B dagegen bleibt ein Achsialschub nach rechts übrig, weil der Einlass 2 einen
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Turbinengruppon durch einen Kanal 9 mit einem Raum ausserhalb des Nabonteiles 7 in Verbindung gesetzt ist, in welchem letzterwähnten Raume ein Nabenteil 10, welcher dem Oberflächenunterschied zwischen den Nabenteilen 5 und 6 gleich ist, eine Wand bildet, welche dem Nabenteil 6 entgegengesetzt gerichtet ist und deshalb vom Druck in) Räume 6 in einer dem ausgteicbondon Teit des Nabenteils 6 entgegengesetzten Richtung beeinflusst wird,
wodurch der gewünschte Ausgleich erzielt wird. Dieser Kanal 9 kann, wie die Zeichnung zeigt, durch Wände 11 und 12 des Turbinengehäuses oder auch durch einem vom Gehäuse getrennten Kanal bezw. Rohr gebildet worden.
Die Wand 12 kann zwecks Bildung von Räumen, welche bis zur Welle N an beiden Enden der Turbinen ragen, wie mit punktierten Linien in Fig. 6 gezeigt, angeordnet worden, um die Abdichtung zu erleichtern. Die Abdichtung an den Anliegestellen zwischen den Nabenteilen 3 bezw. 7 und dem Gehäuse ist infolge des Druckunterschiedes innerhalb und ausserhalb des Gehäuses schwieriger als an den Anliegestellen 13 und 14, weil der Druck im Kanal bedeutend niedriger als der Druck bei 3 im Gehäuse und der Durchmesser bei 3 bedeutend grösser ist.
In den genannten Räumen bilden die Nabenteile 5 und 7 entgegengesetzt gerichtete ringförmige Wände, wobei dio äusseren Durchmesser der Nabenteile den äusseren Durchmessern der zentralen Einlässe der zugehörigen Turbinenkörper gleich sind, während die inneren Durchmesser unter sich gleich sind.
Obschou in den dargestellten Ausführungsformen die Vorrichtung zur Erreichung eines vollständigen Ausbalancierens vorgenommen ist, kann man selbstverständlich durch entsprechendes Anpassen der betreffenden Querschnitte einen gewissen und erwünschten Achsialdruck in einer oder anderer Richtung erhalten.
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