<Desc/Clms Page number 1>
Österreichische PATENTSCHRIFT ? 17138.
EMI1.1
Der Gegenstand der vorliegenden Erfindung bezieht sich auf eine solche elektrische Heizvorrichtung, welche aus einem Elektromotor, einem von diesem angetriebenen Ventilatorrade und einem elektrischen Heizkörper zusammengesetzt ist. Es kommt darauf an, dass alle drei Teile von einem gemeinsamen, leicht transportablen Gehäuse umgeben sind, aus welchem die vom Ventilatorrade angesaugte Luft durch den Heizkörper hindurch nach aussen gepresst wird. Durch diese Einrichtung werden verschiedene neue technische Wirkungen erreicht, so z. B., dass die Heizvorrichtung als leicht tragbarer Ofen von einem Raum nach dessen Erwärmung ohne weiteres nach einem anderen gebracht werden kann.
Bei der Auf-
EMI1.2
öffnungen des Gehäuses vor dem Elektromotor liegen, wodurch die vom Ventilatorrade angesaugte Luft die beim Anlassen des Motors entwickelte Wärme absorbiert, sowie dass
EMI1.3
an anderer Stelle angeordnet werden, die Widerstände des Motors angebracht sind. Durch diese Anordnungen wird unter anderem erzielt, dass eine stete lüftung und Kühlung des
Motors stattfindet und dass die von ihm sowie von den eingeschalteten Vorschalt-Wider- ständenentwickelteWärmedurchVorwärmungderangesaugtenFrischluftnutzbringend verwertet wird.
Durch Verlegung des elektrischen Heizkörpers nach dem Boden der Vor- richtung und durch Anbringung eines bekannten nach unten gerichteten Registers (Jalousie- klappe) an der Ausmündung der Heizvorrichtung wird durch Ablenkung der Warmluft gegen den Boden des betreffenden Raumes eine bessere Wärmeabgabe an jenen Raum seitens der vom Fussboden aus aufsteigendon Warmluft erreicht.
Die Zeichnung veranschaulicht in Fig. 1 und 2 eine Ausführungsform des Erfindung- gegenstandesimLängs-undQuerschnitt. a ist der Elektromotor, auf dessen verlängerter Welle b ein Ventilatorrad c sitzt.
Beide Teile bewegen sich innerhalb des Gehäuses d, f. Die Flügel von c werden zweck- mässig etwas nach rückwärts gekrümmt. Das Gehäuse d, f ist direkt vor dem Motor a mit Durchbohrungen y versehen, durch welche Luft zum Anker gelangen kann. In dem Aus- blaserohr/ < des Gehäuses sind Rahmen i eingesetzt, in welchen Drähte j von hohem spezifischem Widerstand eingespannt sind, die vom elektrischen Strom durchflossen und zum Glühen gebracht werden. Diese Rahmen i sind zweckmässig so angeordnet, dass von zwei aufeinander folgenden die Drähte rechtwinklig zu einander stehen.
Wenn, namentlich bei grösseren Vorrichtungen der beschriebenen Art, es unmöglich ist, das ganze vom Ventilatorrade bewegte Luftquantum durch den Motor einströmen zu lassen, so versieht man am besten die dem Motor gegenüberliegende Seitenwand des Gehäuses mit weiteren
Durchlassöffnungen k und um auch. die durch diese Öffnungen angesaugte Luft vorzuwärmen, baut man vor diese Öffnungen einen oder mehrere mit. Widerstandsdrähten bespannte Rahmen ein, die man dem Motor als Widerstände verschaltet. Die angesaugte Luft tritt
<Desc/Clms Page number 2>
EMI2.1
Zweckmässig, wird man den austretenden Heissluftstrom gegen den Boden des zu beheizenden Raumes leiten. Das geschieht, indem man das Rohr A nach abwärts richtet, am besten jedoch, indem man die Mündung desselben durch schräg nach abwärts geneigte, jalousieartig angeordnete Brettchen bezw. durch das Register mit den Ausströmöffnungen fi verschliesst, welches den Luftstrom teilt und nach abwärts lenkt. Das Register verhindert gleichzeitig, dass durch Berühren der Heizdrähte oder durch eindringende Fremdkörper Kurzschluss verursacht werden kann.
Die ganze beschriebene Einrichtung kann in ein beliebig gestaltetes Gehäuse, welches z. B. die Form eines Ofens hat, eingeschlossen sein. Der neue Ofen kann natürlich für jedes beliebige Heizungssystem Verwendung finden. Vorteilhaft ist es, denselben mit einem von der Temperatur abhängigen selbsttätigen Schalter derart in Verbindung zu bringen, dass bei Erreichung einer bestimmten Maximaltemperatur seine selbsttätige Ausschaltung, bei Rückgang der Temperatur auf ein bestimmtes Minimum dagegen seine selbsttätige Einschaltung erfolgt.
PATENT. ANSPRÜCHE :
1. Elektrische Heizvorrichtung, bestehend aus einem Elektromotor und einem von demselben angetriebenen Ventilatorrade, welches die zu erwärmende Luft durch einen elektrischen Heizkörper hindurch presst, dadurch gekennzeichnet, dass der Elektromotor (a), das Ventilatorrad (c) und der elektrische Heizkörper (j) in einem einzigen geschlossenen Gehäuse (d, f) untergebracht sind, welches mit Einströmöffnungen (g, k) für die anzusaugende und zu erwärmende Luft und mit Ausströmöffnungen (n) für die nach aussen zu pressende erwärmte Luft versehen ist.