AT17043U1 - Drehtelleranordnung für Farbenspiele - Google Patents

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AT17043U1
AT17043U1 ATGM50114/2020U AT501142020U AT17043U1 AT 17043 U1 AT17043 U1 AT 17043U1 AT 501142020 U AT501142020 U AT 501142020U AT 17043 U1 AT17043 U1 AT 17043U1
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ATGM50114/2020U
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Toy World Ass Gmbh
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Abstract

Die Erfindung betrifft eine Drehtelleranordnung, bestehend aus einem Sockel (1) und einem darauf angeordneten Drehteller (2) mit einem zugeordneten Drehantrieb (5), wobei eine Andrückvorrichtung (6) vorgesehen ist, die einen mit dem Sockel (1) verbundenen oder verbindbaren Rahmen (61) und einem zentrisch mit Bezug auf den Drehteller (2) ausgerichteten Andrückstempel (62) aufweist, wobei der Andrückstempel (62) einen Andrückkopf (64) zum Andrücken eines auf dem Drehteller (2) befindlichen Objekts an dem Drehteller und einen Schaft (63) aufweist, der längsverschieblich im Rahmen (61) geführt und federelastisch (66) in Richtung zum Drehteller (2) vorgespannt ist, und wobei der Andrückkopf (64) frei drehbar auf dem Schaft (63) gelagert ist.

Description

Beschreibung
DREHTELLERANORDNUNG FÜR FARBENSPIELE
[0001] Die Erfindung betrifft eine Drehtelleranordnung für Farbenspiele, um Farbmuster auf Gegenständen zu erzeugen, indem diese in Rotation versetzt werden und flüssig auf die Gegenstände aufgebrachte Farbe dort unter Fliehkrafteinwirkung verteilt wird.
[0002] Eine solche "Farbschleuder" ist insbesondere in Kindergärten und in Kindertagesstätten sehr beliebt.
[0003] Eine solche Drehtelleranordnung ist bereits bekannt. Dabei ist auf einer Sockelplatte ein Drehteller in Gestalt einer kreisrunden flachen Scheibe drehbar angeordnet, und zum Antrieb des Drehteller dient eine seitlich versetzt dazu auf der Sockelplatte ebenfalls drehbar angeordnete Handkurbel, deren Drehbewegung über einen unterhalb der Sockelplatte angeordneten Riementrieb auf den Drehteller übertragen wird. Der Drehteller ist von einem Seitenwandrahmen umgeben, der seitlich wegspritzende Farbpartikel auffängt.
[0004] Bei dem bekannten Schleuderteller wird das mit Farbmuster zu versehende Objekt zeitweise auf den Drehteller aufgeklebt. Als Objekte können beispielsweise Papier, Stoffpapier, Karton, Bier-deckel, Folien, Malpappe, Malpaneele, Pappteller, kleine Keramik- oder Gilasteller, Stoff oder Jute verwendet werden. Statt durch Aufbringen flüssiger oder cremeflüssiger Farben können Farbmuster auch durch Verwendung von Kreiden, Stiften oder Pinsel aufgebracht werden.
[0005] Die bekannte Drehtelleranordnung hat den Nachteil, dass das farbig zu gestaltende Objekt mit einem geeigneten Kleber zeitweise auf den Drehteller aufgeklebt und nachher wieder abgenommen werden muss, was umständlich ist, und wobei auch der Kleber das Wiederablösen des farbig behandelten Objekts ermöglichen muss. Das hat den Nachteil, dass sowohl das Objekt als auch der Drehteller von den Farbresten gereinigt werden muss. Dabei besteht auch die Gefahr, dass Objekte aus Papier oder ähnlich empfindlichen Materialien beschädigt werden können. Bei schwereren Objekten wie beispielsweise Teller oder Scheiben aus Holz, Keramik oder Glas besteht auch das Problem möglicherweise ungenügender Haftung des Klebers an dem Objekt und damit ungenügender Fixierung auf dem Drehteller.
[0006] Aufgabe der Erfindung ist es, eine Drehtelleranordnung im Hinblick auf die Vermeidung der aufgezeigten Nachteile der bekannten Drehtelleranordnung zu verbessern.
[0007] Diese Aufgabe wird gemäß der Erfindung durch die im Anspruch 1 angegebene Anordnung gelöst. Vorteilhafte Ausgestaltungen sind Gegenstand der Unteransprüche.
[0008] Gemäß der Erfindung ist die Drehtelleranordnung mit einer Vorrichtung zum Aufspannen des farbig zu behandelnden Objekts versehen, die ein zeitweises Aufkleben des Objekts auf dem Drehteller und das Wiederablösen sowie das Entfernen von Kleberresten entbehrlich macht.
[0009] Ein Ausführungsbeispiel der Erfindung wird nachstehend unter Bezugnahme auf die anliegende schematische Zeichnung mehr m einzelnen beschrieben.
[0010] Die Zeichnung zeigt in aufgeschnittener Ansicht ein Ausführungsbeispiel einer Drehtelleranordnung nach der Erfindung. Dabei ist die Darstellung schematisch gehalten, um in einfacher Darstellung die Funktion zu verdeutlichen.
[0011] Die Anordnung weist einen Sockel 1 mit einer Sockelplatte 11 und Seitenwänden 12 auf. Auf der Sockelplatte ist ein Drehteller 2 in Gestalt einer flachen, ebenen und kreisrunden Scheibe angeordnet. Die in Lagern 21, 22 gelagerte Welle 23 des Drehtellers 2 ist mit einem in dem Raum unter der Sockelplatte 11 angeordneten ersten Riemenrad 31 verbunden.
[0012] Der Drehteller 2 ist allseitig von einem Seitenwandrahmen 4 umgeben, der aus Seitenwänden 41 besteht, die auf die Sockelplatte 11 aufgesetzt sind. Dieser Seitenwandrahmen 4 dient dazu, im Gebrauch von dem auf dem Drehteller 2 angeordneten Objekt (nicht dargestellt) radial auswärts weggeschleuderte Farbpartikel aufzufangen.
[0013] Außerhalb des Seitenwandrahmens 4 ist auf der Sockelplatte 11 eine Handkurbel 5 angeordnet, die aus einer Kurbelscheibe 51 mit einem Griffknauf 52 besteht und deren Drehachse 53 in Lagern 54 und 55 drehbar gelagert ist und mit einer in dem Raum unter der Sockelplatte 11 angeordneten zweiten Riemenscheibe 32 verbunden ist.
[0014] Die beiden Riemenscheiben 31 und 32 sind durch einen aufgezogenen Antriebsriemen 33 miteinander verbunden, so dass eine Drehung der Handkurbel 5 den Drehteller 2 in Drehbewegung versetzt, wobei wegen der unterschiedlichen Größe der Riemenscheiben 31 und 32 eine entsprechende Ubersetzung des Drehzahlverhältnisses gegeben ist.
[0015] Erfindungsgemäß ist eine Andrückvorrichtung 6 vorgesehen, um das mit einem Farbmuster zu versehende Objekt (nicht dargestellt) an den Drehteller 2 anzudrücken.
[0016] Diese Andrückvorrichtung besteht aus einem Rahmen 61 und einem in diesem geführten Andrückstempel 62, der wiederum einen Schaft 63 aufweist, an dessen unterem Ende ein Andrückkopf 64 angeordnet ist, der über ein Lager 65 relativ zum Schaft 63 frei drehbar gelagert ist.
[0017] Der Schaft 63 ist nach oben durch den Rahmen 61 hindurchgeführt und in Axialrichtung des Schafts verschieblich. Eine Feder 66, die sich mit ihrem oberen Ende am Rahmen 61 abstützt und sich mit ihrem unteren Ende an einem beim Ausführungsbeispiel als Federteller 67 dargestellten Element des Schafts 63 abstützt, spannt den Andrückstempel 62 in Richtung gegen den Drehteller 2 vor. Am oberen, durch den Rahmen 61 hindurchgeführten und über diesem herausragendem Ende des Schafts 63 ist ein Knauf 68 angeordnet, der als Griff dient, um dem Schaft entgegen der Vorspannkraft der als Druckfeder ausgebildeten Feder 66 nach oben von dem Drehteller 2 wegzuziehen, um ein Objekt auf dem Drehteller auflegen oder von diesem wegnehmen zu können. Wird der Knauf 68 losgelassen, drückt die Vorspannkraft der Feder 66 den Andrückstempel 62 nach unten gegen den Drehteller 2, um ein auf dem Drehteller aufgelegtes Objekt mit dem Andrückkopf 64 gegen den Drehteller 2 zu pressen.
[0018] Wenn über die Handkurbel 5 der Drehteller 2 in Drehung versetzt wird, kann wegen der drehbaren Lagerung des Andrückkopfs 64 auf dem Schaft 63 der Andrückkopf 64 frei mit dem Drehteller 2 und dem aufgespannten Objekt mitlaufen.
[0019] Der Rahmen 61 der Andrückvorrichtung 6 kann direkt auf der Sockelplatte 11 montiert sein. Beim Ausführungsbeispiel ist er aber bügelförmig ausgebildet und mit seinen Enden indirekt mit der Sockelplatte 11 verbunden, indem er auf zwei gegenüberliegende Seitenwände 41 der Seitenwandrahmen 4 aufgesetzt und dort mittels Klemmschrauben 69 fixierbar ist. Dadurch kann der Rahmen 61 mit dem Andrückstempel 62 abnehmbar sein, beispielsweise um den Drehteller 2 zu reinigen. Entsprechende Formschlusselemente an den Seitenwänden 41 und den damit zusammenwirkenden Enden des Rahmens 61 können für ein positionsgenaues Anbringen des Rahmens 61 und seine korrekte Ausrichtung sorgen, so dass der Andrückstempel 62 im Gebrauch zentrisch auf den Drehteller 2 ausgerichtet ist.
[0020] Statt eines Handantriebs des Drehtellers 2 über eine Handkurbel 5, wie beim Ausführungsbeispiel gezeigt, kann auch ein drehzahlveränderlicher motorischer Antrieb eingesetzt werden.

Claims (7)

Ansprüche
1. Drehtelleranordnung, bestehend aus einem Sockel (1) und einem darauf angeordneten Drehteller (2) mit einem zugeordneten Drehantrieb (5), gekennzeichnet durch eine Andrückvorrichtung (6), die einen mit dem Sockel (1) verbundenen oder verbindbaren Rahmen (61) und einem zentrisch mit Bezug auf den Drehteller (2) ausgerichteten Andrückstempel (62) aufweist, wobei der Andrückstempel (62) einen Andrückkopf (64) zum Andrücken eines auf dem Drehteller (2) befindlichen Objekts an dem Drehteller und einen Schaft (63) aufweist, der längsverschieblich im Rahmen (61) geführt und federelastisch (66) in Richtung zum Drehteller (2) vorgespannt ist, und wobei der Andrückkopf (64) frei drehbar auf dem Schaft (63) gelagert ist.
2. Drehtelleranordnung nach Anspruch 1, wobei der Rahmen (61) abnehmbar am Sockel (1) angeordnet ist.
3. Drehtelleranordnung nach Anspruch 1 oder 2, wobei der Drehteller (2) von einem auf dem Sockel (1) angeordneten Seitenwandrahmen (4) umgeben ist und der Rahmen (61) der Andrückvorrichtung (6) abnehmbar und fixierbar auf dem Seitenwandrahmen (4) aufgesetzt ist.
4. Drehtelleranordnung nach Anspruch 3, wobei der Rahmen (61) der Andrückvorrichtung (6) bügelförmig ist und einen etwa horizontalen Mittelteil, in welchem der Schaft (63) des Andrückstempels (62) geführt ist, und zwei seitliche Schenkel aufweist, die zum Sockel (1) hin abwärts verlaufen und mit ihren unteren Enden mit dem Seitenwandrahmen (4) verbunden oder verbindbar sind.
5. Drehtelleranordnung nach einem der Ansprüche 1 bis 4, wobei der Schaft (63) durch den Rahmen (61) hindurchverläuft und an einem nach oben über den Rahmen (61) überstehenden Ende mit einem Griff (68) versehen ist.
6. Drehtelleranordnung nach einem der Ansprüche 1 bis 5, wobei zum Drehantrieb des Drehtellers (2) eine Handkurbel (5) dient, die über einen Riementrieb (31, 32, 33) mit dem Drehteller (2) in Antriebsverbindung steht.
7. Drehtelleranordnung nach Anspruch 6, wobei der Sockel (1) eine Sockelplatte (11) aufweist und der Drehteller (2) und die Handkurbel (5) über der Sockelplatte (11) angeordnet sind und der Drehantrieb, bestehend aus den mit dem Drehteller (2) und der Handkurbel (5) verbundenen Riemenscheiben (31, 32) und einem Antriebsriemen (33), in dem Raum unterhalb der Sockelplatte (11) angeordnet ist.
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen
ATGM50114/2020U 2020-01-20 2020-06-02 Drehtelleranordnung für Farbenspiele AT17043U1 (de)

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