AT16965B - Verfahren und Apparat zur Verbesserung der Qualität von Mehl. - Google Patents

Verfahren und Apparat zur Verbesserung der Qualität von Mehl.

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AT16965B
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John Andrews
Sydney Andrews
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   <Desc/Clms Page number 1> 
 



  Österreichische Verfahren und Apparat zur Verbesserung der   Qualität   von Mehl. 



   Die Erfahrung hat gezeigt, dass Mehl, Gries und ähnliche Materialien bei längerem Lagern nach erfolgtem Mahlen oder Zerkleinern in ihrer Qualität wesentlich besser werden. 



  Dieses Besserwerden   hört   aber nach einer bestimmten Zeit auf und es tritt im Gegenteil wieder eine Verschlechterung der Ware ein. Nach vorliegender Erfindung wird Mehl unmittelbar nach dem Vermahlen in einer Weise behandelt, dass nicht bloss seine   Qualität   verbessert, sondern dass diese bessere Qualität auch bei weiterem Lagern aufrecht erhalten bleibt. Das Verfahren nach vorliegender Erfindung besteht im wesentlichen darin, dass das Mehl der Einwirkung eines Gasgemisches von Luft oder einem anderen neutralen Gas mit einer ausserordentlich geringen Menge von Chlorgas, Brom oder von Stickstoffperoxyd ausgesetzt wird. Es genügt dabei, das Mehl in zerstäubtem Zustande mit einem dünnen Strom der genannten   Gasmischung   eine gewisse Zeit lang zu behandeln. 



   Ein Apparat, in   welchem das   genannte   Verfahren durchgeführt werden   kann, ist in 
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 des Apparates, Fig.   3   ist ein   Querschnitt   des Zylinders nach der punktierten Linie y-z. 



  A stellt einen schiefen, hohlen Zylinder dar, der in Lagern B ruht und mittels einer   Riemenscheibe C gedreht wird. Im   Inneren des Zylinders befinden sich Längsrippen D, welche das bei E zugeführte Mehl aufrühren und andererseits dessen Herabsinken im 
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 in dem eine Schnecke R auf der hohlen Welle G angeordnet ist und von einer Scheibe H gedreht wird. In einem   Behälter. J   ist Salpetersäure und in einem Behälter K eine Eisenvitriollösung enthalten. Aus diesen beiden Behältern läuft in geregeltem Zufluss die   Salpetersäure,     bezw.     Eisenvitriollösung   in einen dritten Behälter L, in welchem der Flüssigkeitsspiegel mittels eines   Huberrohres beständig   auf gleicher Höhe erhalten wird. 



  Ein durch einen Blasebalg   N   oder mittels einer Pumpe durch das Rohr 0 durch die in L befindliche Flüssigkeit eingepresster Luftstrom nimmt das in L erzeugte Stickoxyd mit, wobei sich das Stickoxyd mit dem Sauerstoff der Luft zu Stickstoffperoxyd verbindet, und gelangt durch ein   Rohr P   und die hohle Welle G in das Innere des Zylinders J. Durch die schaufelartig wirkenden Rippen T kommt das behandelte Material in innige Berührung mit dem mit   Stickstoffperoxyd   gemengten Luftstrom und wird von letzterem am unteren Ende des Zylinders aus diesem entfernt, so dass hiedurch   dfls   Verfahren ununterbrochen durchgeführt werden kann. 



   Anstatt einer   solchen Einrichtung könnte   auch eine vertikale Säule in Anwendung kommen, in welcher man einerseits Luft, gemengt mit Stickstoffperoxyd, emporsteigen und das zu behandelnde Material in kontinuierlichem Strom nach abwärts sinken lässt, oder 
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   Durch das genannte Verfahren wird erreicht, dass die Farbe des   Mehles weisser,   das Mehl zum Backen besser verwendbar und gegen die Einwirkung von Insekten und anderen, Organismen widerstandsfähiger gemacht wird. Hiebei wird keinerlei schädigende Wirkung auf das Mehl ausgeübt. 



   Die Anwendung von Chlor und Brom ist für das Bleichen von pflanzlichen Stoffen und speziell Körnerfrüchten wohl bekannt, aber in der Weise, dass grosse Mengen dieser Bleichmittel oder sauerstoffreicher Chlorverbindungen, wie Chlorate, Hypochlorite oder Perchlorate verwendet wurden. Bisher war es aber nicht bekannt, dass eine so geringfügige Menge von Chlor und Brom, vermengt mit einer grossen Luftmenge, die genannten Verbesserungen des Mehles hervorzubringen   \ermag,   in welchem Zustande es hernach länge erhalten bleibt, vorausgesetzt, dass jedes Teilchen der Substanz gleichmässig der Wirkung des schwachen Gasstromes ausgesetzt wird, wozu sich eben der beschriebene Apparat vorzüglich eignet. 



   Desgleichen ist es bereits versucht worden, die fraglich Verfeinerung auf künstlichem Wego zu erzielen, indem man das Mehl mit Ozon behandelte. Diesem bekannten Verfahren gegenüber zeichnet sich die Behandlung mit Stickstoffperoxyd durch grosse Einfachheit, Billigkeit und Schnelligkeit aus. 



   PATENT-ANSPRÜCHE : 
1. Verfahren zur Verbesserung der Qualität und Farbe von Mehl, dadurch gekennzeichnet, dass alle seine Teilchen gleichmässig einem dünnen Luftstrom, in dem eine geringe Menge von Chlor, Brom oder Stickstoffperoxyd enthalten ist, ausgesetzt werden.

Claims (1)

  1. 2. Vorrichtung zur Durchführung des Verfahrens nach Anspruch l, gekennzeichnet durch die Vereinigung eines in bekannter Weise ausgebildeten geneigten Mischzylinders mit einem Gaserzeugungsapparat, zum Zwecke, das durch den mit einer Förderschnecke versehenen Einfülltrichter in den Zylinder eingebrachte Mehl während seines Abwärts- gleitens durch die ganze Zylinderlänge dem ebenfalls durch den Zylinder geleiteten kalten Gasgemenge auszusetzen. EMI2.1
AT16965D 1901-09-06 1901-09-06 Verfahren und Apparat zur Verbesserung der Qualität von Mehl. AT16965B (de)

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