AT16767B - Verfahren zur Verstärkung von Papier oder Pappe durch Einlegen von Fäden, Gespinsten oder Fasern in gekreuzter Richtung. - Google Patents

Verfahren zur Verstärkung von Papier oder Pappe durch Einlegen von Fäden, Gespinsten oder Fasern in gekreuzter Richtung.

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AT16767B
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   <Desc/Clms Page number 1> 
 



  Österreichische 
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   ORSCAR HOFFMANN IN NÜRNBERG. 



  Verfahren zur Verstärkung von Papier oder Pappe durch Einlegen von Fäden,
Gespinsten oder Fasern in gekreuzter Richtung. 



   Die in der österreichischen Patentschrift   Nr.   5344 erwähnte Verstärkung des Papieres für Papiersäcke kann auch in der Weise erfolgen, dass Fäden, Gespinste oder Fasern mit dem Papiere oder der Pappe so in Verbindung gebracht werden, dass sie ein mit Gewebeeinlage versehenes Papier oder Pappe in ihren Zwecken vollkommen ersetzen, wodurch die Herstellung des Papieres sich bedeutend billiger stellt. 



   Gegenüber dem in der deutschen Patentschrift Nr. 128630 beschriebenen Verfahren, bei welchem eine Längsfadenschicht so zwischen die Papierbahn eingestreut wird, dass einzelne Fadengruppe schlangenlinienartig verlaufend sich unter wechselnden Winkeln kreuzen, wird die gewünschte   Verstärkung   des Papieres nach der vorliegenden Erfindung dadurch erreicht, dass zwischen mehrere, miteinander zu verklebende oder   sonstwie zou   vereinigende Papierbahnen zwei Schichten von in beliebigen Abständen nebeneinander gelegten, gerade gestreckten Fäden, Gespinsten oder Fasern in der Weise eingearbeitet werden, dass die Fäden oder dgl. der einen Schicht die der anderen Schicht rechtwinklig kreuzen.

   Die Fäden bilden dadurch in ihrer Gesamtanordnung ein Netz, durch welches Papier oder Pappe sowohl in der Längs-als auch in der Querrichtung in gleichem Masse, wie durch ein eingelegtes Gewebe verstärkt wird. 



   Nach einem einfacheren Verfahren werden in die auf der Papiermaschine hergestellte Papierbahn in ihrer Längenrichtung Fäden, Gespinste oder Fasern in gleichmässigen Ab-   ständen von 1 bis 20 mtM eingearbeitet. Dieses Papier   wird alsdann in quadratische Bögen geschnitten, welche der Reihe nach auf eine zweite, wie vorerwähnt hergestellte Papierbahn in der   Weibe aufgebracht werden,   dass sie   vollkommen   dicht aneinander liegen und 
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 hiedurch   zur Verstärkung erzeugte   Faden-,   Gespinst-oder   Faserneinlage in ihrer Wirkung vollkommen einem Gewebe entspricht. Ein anderes   Ausfdhrungsverfahren   und die hiebei verwendete Vorrichtung ist durch die umstehende   Zeichnung erläutert.   



   Von einer Rolle   a   wird eine erste Papierbahn 1 abgewickelt und über das die Rollen b,   c und d umschlingende Transportband e geführt. Seitlich   neben dem Papier laufen 
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 sprechenden Entfernungen versehene Ketten g. Auf dem Wege zwischen den Rollen b und c werden nun von Hand oder auf maschinelle Weise einzelne Fäden in der Richtung der
Rollenachsen aufgelegt, wobei die Fadenenden in die   Zwischenräume   zwischen den Vor-    sprüngen f zu liegen kommen,   so dass   gleiche Abstände cingehalton werden können.   Ferner wird durch eine geeignete Vorrichtung   11,   welche zum Beispiel aus mehreren zusammen- arbeitenden   Verteilungs-und   Auftragswalzen bestehen kann, die obere Papierfläche mit einem Klebmittel überzogen. 



   Von einer weiteren Rolle i wickelt sich eine zweite Papibrbahn 2 ab, welche mit
Hilfe der an die Rolle d gedrückten Rolle k auf die erste Papierbahn gepresst und mit dieser vereinigt wird. Iliebei werden zugleich Fäden s, die von einer geeigneten Vorrichtung abgewickelt und durch eine   kammartige   Führung   n   in gleichen Abständen erhalten werden, von den Rollen d und k mit hereingezogen, nachdem sie vorher etwa unter einem Trichter o 
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Bei dem soeben angegebenen Verfahren befinden sich die beiden   Fadenreihen   im fertigen Papier unmittelbar übereinander. Man kann jedoch noch eine Papierschicht dazwischen bringen.

   In diesem Falle wird noch eine weitere Rolle q angeordnet, von der sich eine dritte Papierbahn 3 abwickelt, welche mit Hilfe der an die Rolle c gedruckten Rolle mit der Papierbahn 1 vereinigt wird. 



   Für den Fall, dass für die Fabrikation des Stoffes nur zwei Papierbahnen vorgesehen sind, also die Fadeneinlagen gekreuzt direkt aufeinander zu liegen kommen, kann der 
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 auf der anderen an Stelle y erfolgt. 



    PATENT. ANSPRÜCHE :     l.   Verstärkung von Papier oder Pappe, gekennzeichnet durch Einlagen aus übereinander liegenden Schichten von gerade gestreckten, in der   Längs-bezw. Querrichtung   des Papieres (oder der Pappe) angeordneten, miteinander nicht verwebten Fäden, Gespinsten oder Fasern, von welchen jeder   L ängsfaden   jeden Querfaden je einmal rechtwinkolig kreuzt. derart, dass das Papier (oder die Pappe) sowohl in der   Längs-als auch in   der Querrichtung gegen Zugbeanspruchung verstärkt wird.

Claims (1)

  1. 2. Verfahren zur Herstellung von gemäss Anspruch 1 verstärktem, Papier oder Pappe. dadurch gekennzeichnet, dass quadratisch zugeschnittene Papierbögen, welche mit Einlagen aus gerade gestreckten, gleich gerichteten Fäden, Gespinsten oder Fasern versehen sind, mit ebenso beschaffenen Bögen in der Weise vereinigt werden, dass die Fäden des einen Bogens sich mit den Fäden des anderen Bogens unter rechten Winkeln kreuzen.
    3. Verfahren zur Herstellung von gemäss Anspruch 1 verstärktem Papier oder Pappe, dadurch gekennzeichnet, dass zwei Papierbahnen in einem Arbeitsvorgang in der Längs- bezw. Querrichtung mit Fadeneinlagen versehen und unmittelbar oder unter Einfügung von Zwiscbeneinlagen miteinander vereinigt werden. EMI2.2
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