AT167671B - Vorrichtung zur Herstellung von Rohren aus Faserzement - Google Patents

Vorrichtung zur Herstellung von Rohren aus Faserzement

Info

Publication number
AT167671B
AT167671B AT167671DA AT167671B AT 167671 B AT167671 B AT 167671B AT 167671D A AT167671D A AT 167671DA AT 167671 B AT167671 B AT 167671B
Authority
AT
Austria
Prior art keywords
roll
core
screen cylinder
pipes
fiber cement
Prior art date
Application number
Other languages
English (en)
Original Assignee
Eternit Werke Hatschek L
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Eternit Werke Hatschek L filed Critical Eternit Werke Hatschek L
Application granted granted Critical
Publication of AT167671B publication Critical patent/AT167671B/de

Links

Landscapes

  • Paper (AREA)

Description


   <Desc/Clms Page number 1> 
 



  Vorrichtung zur Herstellung von Rohren aus Faserzement 
Die Erfindung betrifft eine Vorrichtung zur Herstellung von Rohren aus Faserzement, insbesondere Asbestzement, bei der eine von einem Siebzylinder mittels eines Transportbandes zugeführte Stoffbahn auf einer Kernwalze aufgewickelt wird. Es ist bekannt, diese Kernwalze auf einer oder zwei Tragwalzen zu lagern und die in Aufwicklung begriffene Stoffbahn auf die Kernwalze mittels eines zweiten, wandernden Bandes bzw. Filzes zu pressen, auf den zwei oder eine, oberhalb der Kernwalze angeordnete Druckwalzen wirken. Es sind somit zwei Wanderbänder samt zugehörigen Führungsrollen und Spannvorrichtungen notwendig, wodurch die Maschine kompliziert wird.

   Insbesondere ergibt die Notwendigkeit, die Geschwindigkeit beider Bänder zwecks Erzielung einer einwandfreien Wirkungsweise genau gleich zu halten, eine unerwünschte Komplikation. 



   Gemäss der Erfindung ist zum Anpressen der Stoffbahn auf die Kernwalze eine oberhalb der letztere angeordnete Gautschwalze vorgesehen, die mit der Kernwalze in unmittelbarer Berührung steht. Ein auf die Oberseite der Kernwalze wirkendes Druckband fällt somit überhaupt weg, so dass sich eine erhebliche Vereinfachung der Maschine ergibt. Es hat sich gezeigt, dass auch bei Weglassen eines solchen Bandes die Haftung des Flores auf der Kernwalze bzw. auf den bereits aufgewickelten Schichten genügend gross ist, so dass ein Anhaften des Flores auf der Gautschwalze nicht zu befürchten ist. Diese kann an ihrer Oberfläche blank oder auch mit einem Überzug aus einem Textilgewebe versehen sein, der bei Papiermaschinen bekannt ist und die Adhäsion zwischen dem bereits aufgewickelten Flor und der Gautschwalze herabsetzt, sowie eine geringe Saugfähigkeit besitzt.

   Zweckmässig ist der Abstand der beiden Tragwalzen verstellbar, was zwar an sich bekannt ist, jedoch im vorliegenden Falle den besonderen Vorteil hat, dass hiedurch in einfacher Weise der auf die Kernwalze ausgeübte Druck geregelt werden kann. 



   Vorzugsweise ist der Siebzylinder unterhalb der Wickelvorrichtung angeordnet, was gegen- über den bekannten Maschinen den besonderen Vorteil ergibt, dass das Transportband erheblich verkürzt, der Aufbau der Maschine vereinfacht und ihr Raumbedarf beträchtlich herabgesetzt wird. 
In der Zeichnung ist der Erfindungsgegenstand beispielsweise schematisch in Ansicht dargestellt.
Die Wickelvorrichtung besteht aus einer Kernwalze   1,   zwei dieselbe unterstützenden Tragwalzen 2 und einer Gautschwalze   3,   die mittels Schwenkarmen 4 am Gestell 5 gelagert ist und z. B. durch einen Seilzug 6 angehoben werden kann. Die Gautschwalze drückt vermöge ihres Eigengewichtes, gegebenenfalls auch einer zusätzlichen Belastung auf die Kernwalze 1.

   Die Lager 7 der Tragwalzen 2 können mittels Spindeln 8 mit gegenläufigen Gewinden einander genähert oder voneinander entfernt werden, so dass ihr Abstand zur günstigsten Lagerung der Kernwalze 1 je nach deren Durchmesser eingestellt werden kann. Bei gegebenen Durchmesser der Kernwalze 1 schliessen die durch die Berührungspunkte mit den Tragwalzen2 gehenden Tangenten je nach dem Abstand dieser Walzen verschiedene Winkel ein. Es wird somit durch Verstellung dieses Abstandes die von den Tragwalzen 2 auf die Kernwalze 1 ausgeübte Keilwirkung und somit auch der ausgeübte Druck verändert. 



   Unterhalb der Wickelvorrichtung ist der Siebzylinder 9 angeordnet, der sich innerhalb des Kastens 10 dreht. Dieser ist mit auf Schienen 11 laufenden Rollen 12 versehen. Das endlose Transportband (Transportfilz) 13 wird durch die übliche Gautschwalze 14 an den Siebzylinder 9 gedrückt und läuft über einen Sauger   15,   zwischen Kernwalze 1 und Tragwalzen   2,   über eine verstellbare Spannrolle   16,   einen Sauger 17 für die Filzwäsche und eine   Führungsrolle   18. Die angetriebene Gautschwalze 14 ist mittels Schwenkarmen 19 am Gestell 5 gelagert. 



   Aus der Zeichnung ist ersichtlich, dass sich durch die Anordnung des Kastens 10 unterhalb der Wickelvorrichtung eine besonders raumsparende Ausbildung der ganzen Maschine ergibt, da das sämtliche Walzen, Sauger und sonstigen Maschinenteile aufnehmende Gestell 5 nur wenig über die Länge und Breite des Siebzylinderkastens 10 hinausragt.

   Während bei den bekannten Siebzylindermaschinen die Gautsche 14 erheblich angehoben werden muss, um den Siebzylinder 9 aus dem Kasten 10 ausheben zu können, genügt bei der vorliegenden Bauart ein geringes Hochschwenken der Gautsche, worauf der Kasten 10 ausgefahren werden kann. 

 <Desc/Clms Page number 2> 

 Nach dem Ausfahren kann gegebenenfalls der Siebzylinder 9 mit dem gleichen Seilzug 6 ausgehoben werden, der für die Gautschwalze 3 vorgesehen ist, zu welchem Zweck der Seilzug auf einer entlang einer Schiene verstellbaren Laufkatze aufgehängt sein kann. 



   Mit Rücksicht auf die Fahrbarkeit des Kastens 10 kann es zweckmässig sein, den Elektromotor zum Antrieb des üblichen, in ihm angeordneten Rührwerks und für die Spritzrohrbewegungen am Kasten selbst zu lagern. Der Motor kann jedoch auch ausserhalb des Kastens ortsfest aufgestellt werden, in welchem Falle z. B. eine leicht lösbare Klauenkupplung Anwendung finden kann. 



   PATENTANSPRÜCHE :
1. Vorrichtung zur Herstellung von Rohren aus Faserzement, bei der eine von einem Siebzylinder mittels eines Transportbandes zugeführte Stoffbahn auf einer Kernwalze aufgewickelt wird, die auf zwei Tragwalzen aufruht, dadurch gekennzeichnet, dass zum Anpressen der Stoffbahn auf die Kernwalze eine oberhalb der letzteren angeordnete Gautschwalze vorgesehen ist, die mit der Stoffbahn in unmittelbarer Berührung steht.

Claims (1)

  1. 2. Vorrichtung nach Anspruch 1, bei der das Transportband zwischen der Kernwalze und beiden Tragwalzen verläuft, dadurch gekennzeichnet, dass der Abstand der beiden Tragwalzen verstellbar ist.
    3. Vorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass der Siebzylinder unterhalb der Wickelvorrichtung angeordnet ist.
    4. Vorrichtung nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, dass der den Siebzylinder aufnehmende Kasten, vorzugsweise parallel zur Achse der Kernwalze, fahrbar ist.
AT167671D 1949-01-19 1949-01-19 Vorrichtung zur Herstellung von Rohren aus Faserzement AT167671B (de)

Applications Claiming Priority (1)

Application Number Priority Date Filing Date Title
AT167671T 1949-01-19

Publications (1)

Publication Number Publication Date
AT167671B true AT167671B (de) 1951-02-10

Family

ID=3654053

Family Applications (1)

Application Number Title Priority Date Filing Date
AT167671D AT167671B (de) 1949-01-19 1949-01-19 Vorrichtung zur Herstellung von Rohren aus Faserzement

Country Status (1)

Country Link
AT (1) AT167671B (de)

Similar Documents

Publication Publication Date Title
DE4323472A1 (de) Doppelriemchen-Streckwerk
DE3336702A1 (de) Vorrichtung zum herstellen von endlosen, genadelten papiermaschinenfilzen
DE69608909T2 (de) Zentrumtreibungsgerät für eines papierwicklersystem
WO2015049018A1 (de) Vorverdichter zum glätten bzw. kompaktieren eines faserbandes in einer wickelmaschine, wickelmaschine und verfahren zum betreiben einer wickelmaschine
DE112011102470B4 (de) Wickelbildungsvorrichtung für eine Wickel-Wickelvorrichtung
DE881472C (de) Vorrichtung zur Herstellung von Rohren aus Faserzement
AT167671B (de) Vorrichtung zur Herstellung von Rohren aus Faserzement
EP0780513A2 (de) Verfahren zum Herstellen einer Faserstoffbahn und Vorrichtung zum Durchführen des Verfahrens
DE3039834A1 (de) Verfahren zum impraegnieren von vorgarn und vorrichtung zur durchfuehrung des verfahrens
DE3014321A1 (de) Papiermaschine mit einem siebzylinder
DE829122C (de) Verfahren zur Herstellung von Rauchfiltereinsaetzen
AT232840B (de) Kalandriermaschine für Papier od. dgl. bahnenförmiges Material
DE2055737A1 (de) Waren Aufwickelvorrichtung fur einen Webstuhl
EP3686341B1 (de) Walzenwechsel
DE3224020A1 (de) Vorrichtung und verfahren zum aufrollen einer kreppgutbahn von einem kreppzylinder auf eine angetriebene wickelrolle
DE1117992B (de) Vorrichtung zum selbsttaetigen UEberfuehren der nassen Papierbahn in der Papiermaschine von der Siebsaugwalze auf das Abnahmetuch
DE554845C (de) Verfahren und Vorrichtung zum Herstellen von Rohren durch Eingiessen von gegebenenfalls mit Faserstoff gemischtem Moertel
DE900793C (de) Verfahren und Vorrichtungen zum Verspinnen von Faserbaendern
DE220877C (de)
DE587553C (de) Rundsiebpapiermaschine
DE723601C (de) Anordnung zum selbsttaetigen Spannen von Filz- und aehnlichen Tuechern bei Papiermaschinen
AT283896B (de) Vorrichtung zum selbsttätigen Überführen einer nassen Faserstoffbahn
DE2706582A1 (de) Papiermaschine
DE583742C (de) Walzenpresse fuer starke Stoffbahnen
AT230107B (de) Maßband aus Kunststoff und Vorrichtung zur Herstellung desselben