AT16663B - Körnermikrophon. - Google Patents

Körnermikrophon.

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AT16663B
AT16663B AT16663DA AT16663B AT 16663 B AT16663 B AT 16663B AT 16663D A AT16663D A AT 16663DA AT 16663 B AT16663 B AT 16663B
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AT
Austria
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membrane
chamber
grains
grain
plate
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English (en)
Inventor
Franz Josef Dommerque
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Franz Josef Dommerque
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  • Electrostatic, Electromagnetic, Magneto- Strictive, And Variable-Resistance Transducers (AREA)

Description


   <Desc/Clms Page number 1> 
 



   Österreichische PATENTSCHRIFT   N   16663. FRANZ JOSEF DOMMERQUE   ix CHICAGO.   



    Körnermikrophon.   



   Die vorliegende Erfindung betrifft ein Körnermikrophon, in welchem eine ausserordentlich starke   Widerstandsverändorung   ohne Komplikation der Teile möglich ist. In den bekannten Mikrophonen ist die Stärke der Widerstandsänderung durch die dazu verwendeten Konstruktionsmittel beschränkt, beispielsweise durch die Tiefe der Kammer für die Kohlenkörner oder für ein anderes den Widerstand änderndes Material, und ausserdem durch die Trägheit der   Membran   und der damit verbundenen Teile. Wenn die Tiefe der Kammer zu gross ist und versucht wird, die Körner vollständig zwischen die gegenüberstehenden Elektroden zu bringen, so wird die Bewegung zu sehr verlängert und die Folge ist, dass der Klang der Sprachwellen   unidar wird.

   Die Trägheit   der Membran und der beweglichen Teile verhindert die notwendige Schnelligkeit in den Schwingungen, wenn solche verlängerte Bewegung erforderlich ist. Es wurde versucht, diese   Cbelstände   dadurch zu vermeiden, dass man das   Mikrophon mit einer Anzahl   von   Kammern   in Verbindung mit der Membran versa und diese Kammern wie auch die Membran in Reihe legte, wobei die   Grösse   der Widerstandsvoränderung so oft vervielfältigt wurde, als Kammern vorhanden waren.

   Diese Konstruktion ist jedoch unpraktisch und nicht zufriedenstellend.   Die grosse   Anzahl der Kammern stellt die Bedingung, dass jede derselben klein ist, so dass die beim
Durchtritt des Stromes erzeugte Hitze nicht schnell genug aufgehoben werden kann und daher die Wirkung des Apparates beeinträchtigt. Des weiteren ist in diesen bekannten
Apparaten für die Körner keine Gelegenheit, zwischen den Kammern zu zirkulieren, und demgemäss ist es   schwer   und   unbequem, dieselben zu füllen.   Ja, es war unmöglich, gleich- mässige Resultate mit Bezug auf die Herstellung der Apparate in einer grossen Zahl zu erlangen.

   Die vorliegende Erfindung vermeidet die obenerwähnten Übelstände in einer einfachen und   zweckmässigen   Weise, so dass der Apparat beim   Gebrauch nicht überhitzt   werden kann und eine freie Zirkulation   der Körnen ermöglicht   wird, wodurch eine freie
Schwingung der Membran erreicht wird. Die Anordnung der Kammer mit Bezug auf die
Membran erfolgt an der wirkungsvollsten Stelle und die Kammer kann schnell und sorg-   fältig mit dem Körncrmaterial   in jeder   gewünschten Menge   gefüllt werden, so dass gleich- mässige   Resultate bei der llerstellung des Instrumentes   in grosser Anzahl erzielt werden. 



   Die vorliegende Erfindung ist auf   beifolgender Zeichnung   zur Veranschaulichung ge- kommen, u. zw. ist Fig. 1 ein   Querschnitt   des Mikrophons, Fig. 2 eine. Ansicht der ein- 
 EMI1.1 
 Teil der   Hauptmcmbran und   Fig. 5 zeigt die Hilfsmembran mit der darauf montierten Kammer. 



   Das Gehäuse des Instrumentes besteht aus einer metallischen Vorderplatte 2, die kreisförmig sein kann und in der Mitte eine Öffnung besitzt, in welcher der'übliche Schalltrichter 3 angeordnet ist. Diese Platte wird, wie üblich, durch den   Gehäusedeckel   4 nach hinten zu abgeschlossen. In dem Gehäuse ist eine die Sprachwellen auffangende Membran 5 vorgesehen, die aus einer dünnen Metallplatte,   zweckmässig   aus Aluminium, besteht und an der Kante mit einem Gummiband 6 versehen ist. Diese Membran wird durch mit   Gummiüberzug S   versehene Federn 7 gegen einen Vorsprung an der Hinterseite der Platte 2 angedrückt, wobei die eine dieser Federn die Schwingungen der 

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 Membran dämpft.

   Der mittlere Teil   ! der   Membran ist nach vorne zu ausgebaucht und bildet eine Kammer   9,   in welcher die Kohlekörner oder ein anderes im Widerstande veränderliches Material untergebracht werden. Selbstverständlich kann diese Kammer für die nachstehend beschriebene Erfindung auch irgend anderswie hergestellt und angeordnet werden, ohne das Wesen der vorliegenden Erfindung zu verändern. An der Innenseite des ausgebauchten Teiles der Kammer ist eine Metallplatte 10 angeordnet, welche vermittelst eines Zapfens durch eine im mittleren Teil   511 vorgesehene Öffnung   hindurchtritt und durch eine Mutter   12   an der Aussenseite der Membran festgehalten wird.

   Eine Glimmerplatte   13,   die als Hilfsmembran dient, ist an der Peripherie der Kammer durch einen Metallring 14 und durch eine Anzahl von Bolzen 15 befestigt. Durch diese Scheibe oder Hilfsmembran wird daher die erwähnte Kammer geschlossen und werden die darin befindlichen Körner gegen Herausfallen gesichert. An Stelle einer Glimmerplatte kann auch irgend ein anderes zweckentsprechendes Material verwendet werden.

   Die äussere Elektrode des Mikrophons, die   zweckmässig   mit einem zylindrischen Ansatz 17 versehen ist, geht durch eine zentrale Öffnung der erwähnten Glimmerplatte 13 und darauf durch das metallische   Klommsttick 18 und   durch die sich nach hinten erstreckende   Hülse 19,   welche letztere dicht auf dem Zapfen 17 der Elektrode liegt.   Die Hülse j !. 9 geht durch   
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 Ausbiegungen 21 an einer oder mehreren Stellen an der Brücke 22 gesichert wird. Diese Brücke besteht aus einer Metallstange, welche mit ihrem Ende in entsprechenden Ausschnitten an der Hinterseite der Platte 2 durch Schrauben 23 befestigt wird. 



   In dem an der Vorderseite der Elektrode 16 vorgesehenen Ausschnitte ist eine Schale 24 aus Isoliermaterial, am besten aus paraffiniertem Papier, angeordnet und hier 
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 befestigt, indem ein Zapfen 26 der Scheibe durch eine am Boden der Schale vorgesehene Öffnung sowie durch eine Isolationshülso 27, welche in einer Bohrung des Zapfens 17 der Elektrode 16 liegt, hindurchgeht.

   Diese Scheibe 25 bildet die innere Elektrode des Instrumentes. Über das Ende des Zapfens 26 wie auch des Zapfens 17 und der Hülse 19 ist eine   Isolierplatte 28   und Klemme 29 geführt, welche vermittelst einer   Mutter 3C auf   dem Zapfen 26 befestigt wird, wobei durch die   1\1 utter 30   die beiden Elektroden zusammen- 
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 wird dadurch erleichtert, dass man in das Instrument   hineinspricìlt,   ehe die Schraube   31   angezogen wird. Die Schwingung der Membran bewirkt, dass die   Hülse   19 die beste Normalstellung annimmt, in welcher sie darauf durch die Schraube   31,   welche auf die Hülse      einwirkt, festgehalten wird.

   Auf diese Weise werden die   bei den Elektroden 16 und 25   durch die Scheibe 13 getragen, wobei die äussere Elektrode Ringform, die innere Scheibenform besitzt. Zweckmässig werden dieselben mit Gold plattiert, jedoch kann auch irgend eine andere   Kontaktoberfläche   vorgesehen werden.   Die Kohlenkörner   werden in der   Kammer.   zwischen den erwähnten Elektroden und der Metallplatte 10 angeordnet, wobei sie die Kammer, wie Fig. 1 zeigt, bis zum oberen Rande der Elektrode 16 ausfüllen. Die Schale 24 berührt die Scheibe 10 nicht und kann daher die Schwingung der Membran nicht dämpfen. 



  Die Kante der Schale soll etwas weiter von der Oberfläche der Scheibe 10 entfernt sein, als die Stärke eines Kohlenkornes beträgt. Durch diese Anordnung wird erreicht, dass die Körner in der Kammer zirkulieren und durch den erwähnten Zwischenraum zwischen der Schale 24 und der Platte 10 aus einem Teil der Kammer in den anderen wandern können, wobei, wenn dies gewünscht wird, die Füllung der Kammer in einfachster Weise dadurch geschehen kann, dass man die abgemessene Menge von Körnern ohne Rücksicht auf ihre Lage in die Kammer bringt und diese schliesst. Sobald das Instrument im Gebrauch ist, finden die Kohlenkörner allein ihre richtige Lage, so dass das Instrument arbeitsfähig ist. 



  Ebenso kann dasselbe, wenn es um   1800   gedreht wird, so dass der untere Teil nach oben zu liegen kommt, benutzt werden, da die Kohlenkörner stets sofort ihren richtigen Platz wiederfinden. 



   Der elektrische Strom geht vom Gehäuse 4 nach Platte 2, Brücke 22, Support 20,   Hülse 19 und 17   nach der äusseren Elektrode, durch die   Kohlekörner   im äusseren Teil der Kammer 9, Scheibe 10,   Kohlenkörner   im mittleren Teil der Kammer, Elektrode 25, Zapfen 26, Klemme 29 und Draht 32 nach dem Teil 33 der Klemme 34, welche auf einem auf der Brücke 22 isoliert befestigten Block 35 angeordnet ist. Der Zuleitungsdraht wird durch eine Öffnung nach der Klemme 34 geleitet und durch eine Schraube 36 befestigt. 



  Der andere Leiter wird mit dem Gehäuse 4 in Verbindung gebracht. Die Isolierschale 24 teilt das in der Kammer 9 befindliche Körnermaterial in zwei Teile, welche in Reihe 
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 ohne dass eine Dämpfung der   Mombranschwingungen   stattfindet, während die Kohlenkörner selbst an der empfindlichsten und am gleichmässigsten vibrierenden Stelle der Membran sich befinden. Dabei wird die Möglichkeit, die in der Kammer entstandene Hitze zu zerstreuen, gegenüber den gewöhnlichen Mikrophonen nicht verringert und die Körner können frei zirkulieren mit allen daraus resultierenden Vorteilen. 



   Die Anordnung der Kammer in der Membran bewirkt eine ständige Änderung der Lage der Kohlenkörner, so dass dieselben stets in einem losen und empfindlichen Zustande verbleiben. Die nach vorne vorspringende Ausbauchung bringt den wirksamen Teil der Membran dichter an den Schalltrichter, so dass der sonst im Mikrophon verlorengegangene Raum ausgenutzt und die Benutzung einer festen Brücke 32 ermöglicht wird, wodurch die Herstellungskosten verringert werden. Die besonderen Dimensionen der   Kammern,   der Abstand der Kante der Schale 24 von der Platte 10 und die anderen Anordnungen der Vorrichtung können natürlich abgeändert werden, obgleich die in der Zeichnung dargestellten Einrichtungen sich als zweckmässig erwiesen haben.

   Die Innenseite der Ausbauchung wird zweckmässig mit Lack überstrichen, um die   Kohlenkörner   von den Wänden der Membran zu isolieren. Wie Fig. 4 zeigt, kann die Platte 10 auch vollständig von der Membran. 5 isoliert werden, u.   zw. durch   Isolierplatten 37, welche auf dem Schrauben zapfen 11 zu beiden Seiten der Membran angeordnet sind, wobei die im mittleren Teil der   Membran   befindliche Öffnung so gross ist, dass ein Kontakt mit dem Zapfen 11 vermieden wird. 



     PATENT-ANSPRÜCHE   : 
1.   Körnermikrophon, bei welchem   die beiden Elektroden an einer Seite der Körner- 
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 die Isolationswand in den Körnerraum hineinragt, so dass sie denselben in zwei untereinander   kommunizierende   Abteilungen trennt, und dass der Strom übur den Rand der Isolationswand gelen und die Körnerschicht doppelt durchqueren muss, um von einer Elektrode 
 EMI3.2 


Claims (1)

  1. :. L Al1sfilhrungsform des Körnermikrophons nach Anspruch 1, bei welcher gemäss Ü. P. Nr. 106ss : l eine aus der Hauptmembran gebildete Kammer zur Aufnahme der Kohlenkörner von einer Hilfsmembran abgeschlossen wird, an welcher eine feststehende Elektrode EMI3.3 von der Hauptmembran entfernt ist, dass die Kohlenkörner gerade zwischen den beiden AbteilungenderKörnerkammerzirkulierenkönnen.
AT16663D 1901-10-12 1903-04-08 Körnermikrophon. AT16663B (de)

Priority Applications (1)

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AT16663D AT16663B (de) 1901-10-12 1903-04-08 Körnermikrophon.

Applications Claiming Priority (2)

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AT10662T 1901-10-12
AT16663D AT16663B (de) 1901-10-12 1903-04-08 Körnermikrophon.

Publications (1)

Publication Number Publication Date
AT16663B true AT16663B (de) 1904-06-25

Family

ID=25594771

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AT16663D AT16663B (de) 1901-10-12 1903-04-08 Körnermikrophon.

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