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Elektrische Entladungsröhre mit Kühlvorrichtung
Die Erfindung bezieht sich auf eine künstlich gekühlte elektrische Entladungsröhre mit einer zylindrischen, gekühlten Wand, die mit einer Anzahl im wesentlichen zu dieser Wand senkrechter und zu deren Erzeugenden paralleler Kühlrippen versehen ist, wobei das Kühlmittel durch wenigstens je einen Kanal zu und/oder abgeführt wird, der sich quer zur Längsrichtung der Kühlrippen erstreckt.
Es hat sich ergeben, dass es sehr schwierig ist, eine grosse Anzahl dicht beieinander liegender Rippen über ihre ganze Länge mit gutem Wärmekontakt an der zu kühlenden Wand festzulöten oder zu schweissen, wenn die Länge der Kühlrippen einen gewissen Betrag übersteigt. Sowohl die aus gut wärmeleitendem Material bestehende Wand als auch die aus dünnen Metallplatten bestehenden Kühlrippen sind meist nicht vollkommen regelmässig, wodurch die Kühlrippen nie über ihre ganze Länge unmittelbar an der Wand anliegen. Dies trifft sowohl zu, wenn die Rippen jede für sich an der Wand angeordnet werden, als auch für den Fall, dass die Rippen in irgendeiner Weise zu einem Zickzackband vereinigt sind.
Es hat sich deshalb als vorteilhaft erwiesen, die Kühlrippen nicht zu lang zu machen und auf der gekühlten Zylinderwand eine Anzahl von Kühlrippenkränzen nebeneinander anzuordnen.
Hiebei ergibt sich eine neue Aufgabe. Die Kühlrippen der verschiedenen Kränze liegen im allgemeinen nicht in Flucht, so dass ein Kühlmittelstrom in der Längsrichtung der Rippen nur unter Überwindung eines erheblichen Widerstandes von einem Kühlrippenkranz in den anderen übergehen kann. Die Erfindung beseitigt diesen Nachteil.
Gemäss der Erfindung wird bei einer elektrischen Entladungsröhre mit einer zylindrischen, gekühlten Wand, die mit einer Anzahl im wesentlichen zu dieser Wand senkrechten und zu deren Erzeugenden parallelen Kühlrippen versehen ist, das Kühlmittel durch je einen Kanal, der :, ich quer zur Längsrichtung der Kühlrippen erstreckt, zu-bzw. abgeführt und sind die Kühlrippen über eine Anzahl nebeneinander angeordneter Kränze verteilt, wobei jeweils die Trennung zwischen zwei Kränzen mitten vor einem Zu-bzw. Abfuhrkanal liegt. Die Trennung zwischen den Rippen- kränzen bildet dabei zugleich die Trennung zwischen den entgegengesetzt gerichteten Kühlmittelströmen, die dem örtlichen Zu-bzw.
Abfuhrkanal zugeordnet sind.
Wenn die Kühlrippen senkrecht zur Wand verhältnismässig gross bemessen sind, ist es erwünscht, den Kühlmittelstrom über die ganze Länge bis unten in den Raum zwischen den Kühlrippen durchdringen zu lassen. Dies ist dadurch erzielbar, dass 7wischen den Kühlrippenkränzen ein gewisser Raum verbleibt, wodurch längs des ganzen Umfanges der zylindrischen, gekühlten Wand ein Kanal entsteht, in den die Räume zwischen den Rippen münden. Wenn die Kühlrippen hingegen nur verhältnismässig kleine radiale Abmessungen haben, so ist es zweckdienlich, zwischen den Kühlrippenkränzen Trennwände anzuordnen, z. B. indem zwischen den benachbarten Kränzen ein flacher Ring angeordnet wird, der der zylindrischen Wand angepasst ist.
Es wird im allgemeinen genügen, die Kühlnppenkränze in Längsrichtung zusammenzurücken. Da die Kühlrippen der verschiedenen Kränze nicht miteinander in Flucht liegen, bildet sich dann, wie oben geschildert, eine Trennwand zur Strömung des Kühlmittels zwischen den benachbarten Kränzen. Der Umstand, dass die Kühlrippen der verschiedenen Kränze nicht in Flucht liegen, hat auch zur Folge, dass an diesen Stellen leichter Lötmetallrestc zurück bleiben als zwischen den Rippen selbst. Dies bildet jedoch im allgemeinen keinen Nachteil, da die Trennung zwischen den Rippenkränzen sowieso als Trennung zwischen den Luftströmen wirkt.
Die gegebenenfalls in Form eines Zickzackbandes vereinigten Kühlrippen können also ohne Bedenken um die gekühlte Wand geklemmt und das Ganze in ein Lötbad eingetaucht werden, wodurch das zeitraubende, stückweise Festlöten der Kühlrippen oder der Rippenkränze entfällt.
Vorzugsweise werden die Rippenkränze in Form von Zickzackbändern ausgestaltet, in der Weise, dass die zwischen den hin-und hergehenden Teilen eines Zickzackbandes gebildeten Teile auf der Seite der gekühlten Wand zugedrückt sind.
Das oben erwähnte System der Verteilung der Kühlrippen über eine Anzahl von Kränzen hat
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den fpbrikatorischen Vorteil, dass bei gekühlten Wänden verschiedener Länge die gleichen genormten Kühlrippen verwendbar sind (durch Änderung der Anzahl der Kränze). Infolgedessen kommt man für gekühlte Entladungsröhren verschiedener Abmessungen mit gleichen Rippen aus, die somit billiger werden.
Dit Erfindung wird an Hand der beiliegenden Zeichnung näher erläutert. Fig. 1 ist eine teilweise geöffnete Seitenansicht einer elektrischen Entladungsröhre mit Kühlvorrichtung gemäss der Erfindung und Fig. 2 ist ein Querschnitt dieser Vorrichtung nach lI-lI.
In der Figur ist mit 1 die Glaswand der elektrischen Entladungsröhre bezeichnet, die weiter für die Erfindung nicht wesentlich ist. 2 ist die kreiszylindrische Metallanode, auf der eine Anzahl von Kühlrippenkränzen 3 angebracht ist. Um die Kühlrippen liegt eine Anzahl ringförmiger Kanäle 4, die auf einer Seite an ein gemeinsames Zuführungsrohr 5 angeschlossen sind. Drei der ringförmigen Kanäle 4 sind teilweise geöffaet, um die gegenseitige Anordnung der Rippenkränze zu erläutern.
Mit 6 ist der ringförmige Kanal bezeichnet, der zwischen zwei in einem gewissen Abstand voneinander angeordneten Rippenkränzen entsteht ; 7 ist ein flacher Ring, der zwischen zwei Rippenkränzen angeordnet ist und mit 8 sind Löttropfen bezeichnet, die zwischen zwei gegeneinander gedrückten Rippenkränzen zurückgeblieben sind. Die Abkühlluft strömt durch die Kanäle 4 frei in die Atmosphäre.
PATENTANSPRÜCHE :
1. Elektrische Entladungsröhre mit zylindrischer, gekühlter Wand, die mit einer Anzahl im wesentlichen zu dieser Wand senkrechter und zu deren Erzeugenden paralleler Kühlrippen versehen ist, wobei das Kühlmittel durch wenigstens einen Kanal zu-bzw. abgeführt wird, der sich quer zur Richtung der Kühlrippen erstreckt, dadurch gekennzeichnet, dass die Kühlrippen über eine Anzahl nebeneinander angeordneter Kränze verteilt sind, wobei die Trennung zwischen den verschiedenen Kränzen je in der