AT165620B - Umlauf-Hochleistungskessel mit vorwiegender Strahlungsheizfläche - Google Patents
Umlauf-Hochleistungskessel mit vorwiegender StrahlungsheizflächeInfo
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Description
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Umlauf-HochleiSt1lnpkesel mit vorwiegender Strahlungsheizfliiche
Die Erfindung betrifft einen Hochleistungskessel mit natürlichem oder künstlichem Wasserumlauf, bei dem der Feuerraum mit durch Strahlung beheizten Siederohren ausgekleidet ist. Bei solchen Kesseln ist es bekannt, die Hinterwandrohre oben gegen die vorne angeordnete Kesseltrommel nach vorne zu ziehen, um sie in dessen oberen Teil auch der Heizwirkung der zwischen ihnen abziehenden Feuergase auszusetzen. Bei Kessel mit der Kesseltrommel vorgeschalteter Abscheidetrommel ist es ferner bekannt, auch die Vorderwandrohre gegen diese Trommel zu oben nach hinten zu ziehen und in diesem Teil als Auflager für die Schamottesteine zu benützen, die den Feuerraum oben abschliessen.
In allen Fällen muss aber zumindest em Teil der oberen Feuerraumabdeckung auf einem besonderen, aus Trägern und Hängestutzen gebildeten Traggerüst aufgehangen werden.
Bei der bekannten Ausführung sind die Vorderwandrohre im wesentlichen gerade nach oben in die Kesseltrommel geführt, während die Hinter- wandrohre weit nach vorne gezogen zur Trommel geführt sind. Die Feuerraumdecke ist als Hänge- decke ausgebildet, zu deren Ausführung grosse
Mengen Schamotte, Isoliermaterial und Profil- eisen erforderlich sind. Insbesondere bei Kesseln mit grosser Feuerraumbreite sind grosse Träger- profile erforderlich, um das Gewicht der Scha- mottesteine und Isoliermasse aufnehmen zu konnen. Der Überhitzer ist in bekannter Weise angeordnet.
Bei der weiteren bekannten Ausführung mit Dampfabscheidetrommel sind die Vorderwand- rohre über einen Teil der Feuerraumtiefe bis zu dieser Trommel nach hinten gezogen, während die Hinterwandrohre bis zur Trommel nach vorne gezogen sind. Die Trommel ist mit wasserführen- den Rohren und Dampf führenden Rohren mit der Kesseltrommel verbunden. Bei dichter
Teilung der Hinterwandrohre sind diese, um den
Abzug der Feuergase zu gestatten, oben auf- gelöst. Hier sind die Vorderwandrohre als Auf- lager für die Schamotteabdeckung benützt. Der übrige Teil der Decke ist aber auch hier mittels Hängestützen auf Trägern aufgehangen.
Das Wesen der Erfindung besteht dem Bekannten gegenüber darin, dass die nach vorne gezogenen Hinterwandrohre die Vorderwandrohre hinter der Trommel in Trommelhohe oder knapp unter dieser kreuzen.
Hiedurch ist es möglich die Vorderwandrohre bevor sie zur Kesseltrommel umkehren über eine grosse Strecke, allenfalls uber die ganze Feuerraumtiefe nach hinten zu ziehen und als Auflager für die Schamottesteindecke zu verwenden.
In der Zeichnung zeigen schematisch im Schnitt durch den oberen Teil die Fig. l und 2 Kessel gemäss der Erfindung. Die Fig. l a und 2 a zeigen Varianten der Rohrführungen nach den Fig. l bzw. 2. Die Fig. l b und 2 b zeigen Schnitte nach A-B der Fig. 1 und 2, die Fig. 1 c und 2 c die betreffenden Rohrteilungen.
Bei dem in Fig. l dargestellten Kessel gemäss der Erfindung sind die Vorderwandrohre lobes ücer die ganze Feuerraumtiefe nach hinten, geführt, kehren hinten um, um wieder nach vorne zur Kesseltrommel 3 zu laufen. Die Hinterwandrohre 2 sind oben nach vorne in die Trommel 3 derart geführt, dass sie ungefähr in der Mitte der Feuerraumtiefe die Vorderwandrohre kreuzen. Die Vorderwandrohre sind unmittelbar als Träger für die Schamotceabdeckung 4 benützt. Fig. 1 a zeigt eine andere Ausführung, bei der die Vorderwandrohre in einer Kammer 9 geführt sind, die mittels der Rohre l'mit der Trommel verbunden ist.
Bei der in Fig 1 c dargestellten weiteren
Rohrteilung ist, wie auch aus Fig. l b ersichtlich, eine Auflösung der Rohre an der Kreuzungs- stelle nicht erforderlich. Fig. 2 zeigt das Beispiel einer sinngleichen Einrichtung mit einer aus
Fig. 2 c ersichtlichen engen Rohrleitung. Hier sind sowohl die. Vorderwandrohre oben in drei
Schichten 1 a, 1 b und 1 c, als auch die Hinter- wandrohre in drei Schichten 2 a, 2 b, 2 c auf- gelöst. Fig. 2 b zeigt eine zweischichtige Auf- lösung im Schnitt nach A-B der Fig. 2.
Fig. 2'a zeigt die Anordnung einer Kammer 9 und die Auflösung der Vorderwandrohre, um eine versetzte Rohrlochanordnung bei enger
Rohrteilung zu erhalten.
Claims (1)
- PATENTANSPRÜCHE : 1. Umlauf-Hochleistungskesse1, bei dem die Vorderwandrohre vor ihrer Einmündung in die Kesseltrommel, in die auch die Hinterwandrohre münden, entweder über einen Teil oder über die ganze Tiefe des Feuerraumes nach hinten gezogen sind und zur Auflage der Schamottesteindecke dienen, dadurch gekennzeichnet, dass die nach vorne gezogenen Hinterwandrohre die Vorderwandrohre hinter der Trommel in Trommelhöhe oder knapp unter dieser kreuzen.2. Kessel nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass zur Zugänglichmachung des Inneren der nach hinten gezogenen Vorderwandrohre (1) diese hinten in eine gemeinsame waagrechte Kammer (9) geführt sind, an die die in die Kesseltrommel mündenden Schenkel (1') ansetzen (Fig. l a).3. Kessel nach den Ansprüchen 1 und 2, dadurch gekennzeichnet, dass zur Ermöglichung einer engen Rohrleitung der Vorderwand-und Hinterwandrohre diese an der Kreuzungsstelle in an sich bekannter Weise in verschiedene Höhenschichten aufgeteilt sind.
Applications Claiming Priority (1)
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| AT165620T | 1946-11-20 |
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| AT165620B true AT165620B (de) | 1950-03-25 |
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ID=34199968
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| AT165620D AT165620B (de) | 1946-11-20 | 1946-11-20 | Umlauf-Hochleistungskessel mit vorwiegender Strahlungsheizfläche |
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1946
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