AT165527B - - Google Patents

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AT165527B
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    • GPHYSICS
    • G04HOROLOGY
    • G04DAPPARATUS OR TOOLS SPECIALLY DESIGNED FOR MAKING OR MAINTAINING CLOCKS OR WATCHES
    • G04D3/00Watchmakers' or watch-repairers' machines or tools for working materials
    • G04D3/06Devices for shaping or setting watch glasses
    • G04D3/062Shaping without chipping away, e.g. by hot pressing or by punching out the whole piece from a plate

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  • Physics & Mathematics (AREA)
  • General Physics & Mathematics (AREA)
  • Joining Of Glass To Other Materials (AREA)

Description


   <Desc/Clms Page number 1> 
 



  Uhrglatdormer 
Uhrgläser aus unzerbrechlichem Material wurden bisher allgemein gepresst und auch mittels   Kautschukmatrizen   hergestellt, z. B. amerikanische Patentschrift Nr. 1,877. 403 und britische Patentschrift Nr. 400555. Es war daher notwendig, ein grosses Lager von Formen anzulegen, um dem jeweiligen Modebedürfnissen zu genügen. Der Uhrmacher selbst war nicht in der Lage solche Investitionen zu machen und war nur auf eine kleine Zahl von Mustern beschränkt. Diesem Mangel hilft der erfindungsgemässe kleine Apparat ab, der es iedem Handwerker in diesem Berufe ermöglicht, sich jedes beliebige Uhrglas aus Zelluloid, Cellon od. dgl. selbst anzufertigen. 



   In der Zeichnung ist ein Aufführungsbeispiel des erfindungsgemässen Gerätes dargestellt. In einem Sockel befindet sich ein Elektroheizkörper a, der durch eine dünne, vorzugsweise runde Platte n, bestehend aus einer Kupferlegierung, abgedeckt ist und durch Asbest derart abisoliert wird, dass die Wärme nur auf die Platte n übergehen kann. 



  Die weitere Abdeckung erfolgt durch ein Blechgehäuse b, in welchem Steckerstifte für die Stromzuführung eingebaut sein können. An diesem Sockel ist ein Bügel d befestigt, der die Einstell-und Druckvorrichtung e trägt. Durch diese führt ein in seiner Längsrichtung leicht beweglicher Bolzen f, der mittels einer zylinderischen Feder g in Spannung gehalten wird und am unteren Ende etwas abgerundet ist, um ein weiches Aufsetzen auf das Uhrglas m zu gewährleisten. Durch einen Griff h kann dieser Bolzen in vertikaler Richtung verschoben werden, doch ist sein Hub durch die jeweilige
Stellung der Scheibe i begrenzt. Die Einstellung der Scheibe   i erfolgt   entsprechend der notwendigen
Hubhöhe bzw. Höhe des Uhrglasgehäuses k. 



   Der Arbeitsvorgang ist nun folgender : Das
Uhrgehäuse k wird auf den Heizkörper a bzw. auf die Platte n aufgelegt und mit der Zelluloid- scheibe m bedeckt. Der unter Federdruck stehende Bolzen f wird im Mittelpunkt der
Scheibe aufgesetzt. Sobald sich nun durch den eingeschalteten Strom die Temperatur auf zirka   80 Ö   erhöht hat, wird die Zelluloidscheibe von ihren Rändern aus beginnend plastisch und durch den Federdruck automatisch bombiert. Die Höhe dieser erzielten Kalotte entspricht genau der früheren Einstellung des Hubes mittels der Scheibe i, wodurch ein einwandfreies Laufen der Uhrzeiger gewährleistet ist. Auf den unteren Teil des Bolzens befindet sich noch eine Scheibe/, die dort leicht lösbar entweder mit Federn oder Gewinde festgehalten wird.

   Wenn nun diese Kalotte geformt ist, wird diese   Scheibe I gelöst   und konzentrisch auf das sich noch am Uhrgehäuse befindende, nun geformte Uhrglas gelegt, dagegen gepresst, um den Wölbungsrand eben zu machen und eine deutliche Kontur des Glasumrisses zu erzielen. Bei Abkühlung erstarrt die Zelluloidscheibe sehr schnell und das geformte Uhrglas kann nun aus der Scheibe herausgegeschnitten, nachgeschliffen und ins Gehäuse eingesetzt werden. Es ist selbstverständlich, dass in Verbindung mit dem Heizkörper ein Thermostat angewendet werden kann, der eine ungewünschte Erhöhung der Temperatur nicht zulässt. 



     PATENTANSPRÜCHE   : 
1. Uhrglasformer für   Kunststoffe   (Zelluloid,   Cellon u. dgl. ) mit heizbarer Unterlagsplatte zur   Aufbringung der Uhrgehäuse, dadurch gekenn- zeichnet, dass zwecks Bombierung der Uhrgläser ein unter leicht federndem Druck stehender
Bolzen auf einer auf dei Unterlagsplatte auf- montierten Führung einstellbai gelagert ist. 

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Claims (1)

  1. 2. Uhrglasformer nach Anspruch l, dadurch gekennzeichnet, dass ein-auf einem Gewinde des Bolzens spielende Scheibe zur Einstellung der Hubhöhe (Stärke der Bombierung) vor- gesehen ist.
    3. Uhrglas. former nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, dass auf dem Bolzen eine zweite Scheibe zur Abflachung des über den beabsichtigten Glasrand hinausragenden Platten- teils lösbar angebracht ist. **WARNUNG** Ende CLMS Feld Kannt Anfang DESC uberlappen**.
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