AT165475B - - Google Patents

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AT165475B
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  • Shafts, Cranks, Connecting Bars, And Related Bearings (AREA)

Description


   <Desc/Clms Page number 1> 
 



  Rohr-bzw. Wellenverbindung 
Es wurden bereits Rohrverbindungen vorgeschlagen, bei welchen die sich übergreifenden Rohrenden vermittels Wälzlagerung ineinander verdrehbar sind. Während diese Ausführungen jedoch nur für Gelenkrohre verwendet werden können, bildet den Gegenstand der Erfindung eine Rohrverbindung, bei der die Rohre durch zwei Wälzlagerungen, die ein Vielfaches des
Kugel-oder Rollendurchmessers voneinander entfernt liegen, sowie durch Labyrinthdichtungen an den Rohrenden zur dauernden Umlauf- bewegung bei gleichzeitiger Abdichtung der durch das Rohr geleiteten Flüssigkeit ein- gerichtet sind. 



   Hiebei können das eine Rohr an seiner Aussen- seite und das andere Rohr an seiner Innenseite derart abgesetzt sein, dass die sich hiedurch ergebenden Rohrenden ineinandergesteckt nicht nur an der Innenseite, sondern auch an der
Aussenseite der Rohre einen glatten Übergang der Wandungen ergeben. 



   Weiters bildet den Gegenstand der Erfindung eine auf dem gleichen Prinzip beruhende Wellen- verbindung. Diese besteht darin, dass eine ein
Zahnrad od. dgl. tragende Welle in einer ebenfalls mit einem Zahnrad od. dgl. versehenen Hohlwelle mittels zweier zunächst den Enden der Welle bzw. Hohlwelle angeordneter Ringe von Rollen oder Kugeln drehbar ineinander gelagert sind. 



   Dabei können sowohl die Hohlwelle wie auch die, in dieselbe eingeschobene Welle an einem ihrer Enden das Zahnrad tragen bzw. mit diesem ein Stück bilden, wobei das Zahnrad der Hohl- welle am Ende der Welle und das Zahnrad der
Welle am Ende der Hohlwelle zu liegen kommen. 



   Die Zeichnung zeigt beispielsweise Ausführungs- formen des Erfindungsgegenstandes, u. zw. ver- anschaulichen Fig. 1 im Längsschnitt und Fig. 2 im Schnitt nach   II-II   der Fig. 1 eine Rohr- verbindung, während Fig. 3 im Längsschnitt die Wellenverbindung darstellt. 



   Gemäss Fig. 1 sind das Rohr 1 mit einem abgesetzten Ende 2 von gleichem Innen-und kleinerem Aussendurchmesser und das Rohr 3 mit einem abgesetzten Ende 4'von gleichem
Aussen-und grösserem Innendurchmesser ver- sehen. 



   Die Aussenfläche des Rohrendes 2 weist zwei
Ringnuten   5,   die Innenfläche des Rohrendes 4 zwei Ringnuten 6 auf, in welchen die Kugeln 7 laufen können. Diese werden durch Öffnungen 8 des Rohrendes 4 eingefüllt, die mittels Wurmschrauben 9 abschliessbar sind. 



   Die Stirnflächen der Absätze der Rohre 1 und 3 sind mit Ringnuten 10 versehen, in welche die Rohrenden 2 und 4 mit ringförmigen Ansätzen 11 hineinreichen. Auf diese Weise wird eine Labyrinthdichtung geschaffen, deren abdichtende Wirkung noch durch eingelegte Lederringe 12 erhöht wird. 



   Eine derartige Rohrverbindung ermöglicht den einwandfreien Übertritt einer innerhalb der Rohre 1 und 3 geführten Flüssigkeit aus dem beispielsweise ruhend angenommenen Rohr 1 in ein gegenüber diesem in Drehbewegung befindliches Rohr 3. 



   Bei der Ausführungsform nach Fig. 3 ist in eine Hohlwelle 13 eine Welle 14 eingesteckt. 



   In gegenüberliegenden Ringnuten dieser beiden Teile laufen die Rollen 15. Diese werden durch Öffnungen 16 der Hohlwelle 13 eingefüllt, die durch mittels Schrauben 17 befestigte Platten 18 verschliessbar sind. Auf der Hohlwelle 13 sitzt ein Zahnrad   19,   auf der Welle 14 ein Zahnrad 20. 



   Werden statt der dargestellten Stirnräder
Kegelräder verwendet, so ergibt diese Anordnung zusammen mit Planetenrädern ein Differential- getriebe. 



   Es können ohne weiteres auch mehr als zwei
Wellen bzw. Hohlwellen ineinander gelagert werden. Man schiebt dann zuerst auf die innerste
Welle eine Hohlwelle auf, füllt die Kugeln oder
Rollen ein und verschliesst die betreffenden   Einfüllöffnungen.   Dann wird die nächste Hohl- welle aufgeschoben und das Einfüllen der Kugeln oder Rollen zwischen dieser Hohlwelle und der vorhergehenden vorgenommen usw. 



   Die erfindungsgemässe Rohr-bzw. Wellen- verbindung kann als Maschinenelement für die verschiedensten Zwecke Verwendung finden. 

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Claims (1)

  1. PATENTANSPRÜCHE : 1. Rohrverbindung, bei welcher die einander übergreifenden Rohrenden vermittels Wälz- lagerung verdrehbar sind, dadurch gekennzeichnet, dass die beiden Rohre (1, 2 ; 3, 4) durch zwei in einem ein Vielfaches des Kugel-oder Rollen- durchmessers betragenden Abstand voneinander entfernt liegende Wälzlagerungen (6, 7) sowie durch Labyrinthdichtungen (10, 11) an den <Desc/Clms Page number 2> Rohrenden zur dauernden Umlaufbewegung bei gleichzeitiger Abdichtung der durch das Rohr geleiteten Flüssigkeit eingerichtet sind.
    2. Rohrverbindung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass das eine Rohr (1) an seiner Aussenseite und das andere Rohr (3) an seiner Innenseite auf gleichen Durchmesser abgesetzt ist, wodurch beim Ineinanderschieben der abgesetzten Rohrenden (2, 4) ein glatter Übergang der Wandungen sowohl an der Innen-als auch an der Aussenseite erfolgt.
    3. Wellenverbindung, dadurch gekennzeichnet, dass eine ein Zahnrad (20) od. dgl. tragende Welle (14) in einer ebenfalls mit einem Zahnrad (19) od. dgl. versehenen Hohlwelle (13) mittels zweier zunächst den Enden der Welle bzw. Hohlwelle angeordneter Ringe von EMI2.1 der Hohlwelle (13) am Ende der Welle (14) und das Zahnrad (20) der Welle (14) am Ende der Hohlwelle (13) zu liegen kommt.
AT165475D 1948-04-30 AT165475B (de)

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AT169227D AT169227B (de) 1948-04-30 1948-04-30 Rohrverbindung

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