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Österreichische PATENTSCHRIFT Nr. 16530. ALGOT LEVIN CHRISTENSON IN STOCKHOLM (SCHWEDEN).
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Die vorliegende Erfindung bezieht sich auf eine Neuerung an solchen Einsätzen für Milchschleudcrtrommeln u. dgl., die mittels ineinander gesteckter konischer Mäntel oder in anderer Weise angeordneter Einsatzteile den Trommelinhalt in dünne Lamellen zerlegen und bei welchen die Vollmilch quer durch die Wandungen des von dem Rahm gebildeten Zylinders mittels von dem zentralen Zuflussrohr ausgehender, radialer oder annähernd radialer, Ausströmöffnungen besitzender Flanschen, oder durch auf den Einsatzteilen angebrachte Rieehstrcifen oder dgl. gebildete Kanäle herausgeleitet wird.
Zweck der Erfindung ist, die nach innen fliessenden Rahmschichten zu verhindern, in die Zuführungsvorrichtungen einzutreten und sich dabei mit der neu zugeführten Vollmilch zu mischen. Die Erfindung besteht hauptsächlich darin, dass die genannten Einlassvorrichtungen mit geeigneten Hindernissen versehen bezw. derart angeordnet werden, dass die nach innen strömenden Rahmschichten in die Einlassvorrichtungen nicht eintreten können.
In der beiliegenden Zeichnung sind einige Ausführungsformen der Erfindung veranschaulicht. Fig. 1 und 2 stellen die Verwendung der Erfindung an einem Einsatz dar, der in bekannter Weise aus einer Reihe ineinander angebrachter konischer Mäntel besteht und der mit Einlasskanälen versehen ist, die durch auf den Mänteln vorgesehene Blechstreifen oder dgl. gebildet sind. Fig. 1 zeigt einen Vertikalschnitt des Einsatzes und Fig. 2 eine pf'rspektivisLhe Ansicht eines Mantels. Fig. 3 zeigt eine Abänderung der Anordnung ni) ch Fig. l und 2, Fig. 4, 4 a und 5 stellen die Verwendung der Erfindung bei einem Einsatz
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versehenes zentrales Rohr bewirkt wird. Fig, t) zeigt in Draufsicht noch eine Ausführungsform der Erfindung.
Nach Fig. 1 und 2 sind auf den Mänteln 1 in gekannter Weise Blechstreifen 2 vorgesehen, die zwischeneinander radiale oder annähernd radiale Kanäle bilden, durch weiche die aus den Löchern des zentralen Zuflussrohres 4 herausströmende Vollmilch (jif-r durch die Wandungen des Hahmzylinders herausgeloitet wird. Die Anordnung, die bei diesen kannen die auf der Aussenseite jedes Mantels nach innen strömende Rahmschicht in die Kanäle einzutreten verhindert, besteht nach Fig. 1 und 2 aus einem in das äussere Ende des Kanales eingesetzten Blechstück 5, das den unteren Teil der äusseren Kinalmiindiiiig füllt.
Das innere Fnde des Blechstücke kann zweckmässig abgeschrägt sein, um das Ausströmmen der Vollmilch in möglichst geringem Grade zu behindern. Das äussere Ende des Blechstückes 5 kann zweckmässig, wie dies in Fig. 2 veranschaulicht wird, von solcher Breite gemacht werden, dass es sich seitlich zu den äusseren Seiten der Blech-
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Rahmpartikelchen, die das Blechstück 5 treffen, leicht nach den Seiten geleitet werden. Anstatt das Blechstück derart anzuordnen, dass es nur mit einem Teile in den Kanal hineinragt, kann man dasselbe der ganzen Länge des Kanales entlang anbringen, wie oben
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derart geschnitten wird, dass ein Boden von hinreichender Dicke zurückbleibt.
Pas äussere Ende des Blechstreifens 2x wird aus oben angegebenem Grunde zweckmässig keilförmig, wie nach Fig. a, oder abgerundet gemacht.
Bei der Anordnung nach Fig. 4, 4 : a, wo das zentrale Zuflussrohr mit radialen Flanschen 6 vorsehen ist, die in der Längsrichtung'aufgeschnitten'sind, befinden sich auf jedem Mantel gegenüber den Öffnung) n der Flansche Blechstücke 7, die eventuell in die Öffnungen der Flansche hineinragen können und die in derselben Weise wirken wie die oben beschriebenen Blechstücke 5, d. h., welche die auf den oberen Seiten der Mäntel nach innen strömenden Rahmschichten in die Schlitze oder Spalten der Flansche einzutreten verhindern.
Wenn die Flansche des Zuflussrohres mit Löchern versehen wird, braucht man, wie in Fig. 5 veranschaulicht wird, nur die Löcher so hoch oberhalb jedes Mantels anordnen, dass die auf der Oberseite des Mantels nach innen strömende Rahmschicht nicht in die Löcher kommen kann.
Bei der Anordnung nach Fig. 6, bei welcher die Mäntel 1 bei der inneren Kante mit nach innen (gegen das Zuflussrohr) gerichteten Zungen 8 versehen sind, ist auf jeder Zunge ein Blechstreifen 9 angebracht, der von oben gesehen mit Ausnahme des Schlitzes ungefähr dieselbe Form wie der Blechstreifen 2x hat und welcher ungefähr von derselben Dicke im Verhältnis zu dem Abstande zwischen zwei Mänteln ist, wie die Blechstücke 5 in Fig. 2 bezw. der Boden des Kanales in dem Blechstreifen 2x. Auch die Blechstreifen 9 sind auf den Oberseiten der Mäntel angeordnet.