AT165224B - - Google Patents

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   <Desc/Clms Page number 1> 
 



  Riemenverbindung für Keilriemen 
Die am häufigsten in Verwendung stehenden Keilriemen bestehen aus einem Gummikern mit aufgelegten Cordlagen und einem Hüllgewebe. 



   Soweit es sich um geschlossene Keilriemen handelt, entsprechen die so aufgebauten Riemen vollkommen den an sie gestellten Forderungen. 



   Die vorliegende Erfindung bezieht sich jedoch auf offene Keilriemen, deren Enden mit einer innerhalb des Profiles liegenden Lasche verbunden werden. 



   Offene Keilriemen mit Cordeinlagen besitzen den Nachteil, dass bei Anwendung einer die Stossstelle überdeckenden Lasche die Keilriemenenden an den Lochungen für die Befestigungsnieten zwischen den Cordfäden nachgaben und ausrissen, da die parallel zur Zugrichtung angeordneten Cordfäden die von Schraubenbolzen oder anderen Verbindungselementen ausgeübten Zugkräfte nicht direkt übernehmen können. 



   Auf Grund dieser Erfahrung wurde vorgeschlagen, die Cordfäden zur Gänze durch Stoffeinlagen zu ersetzen. Keilriemen dieser Art besassen jedoch nur eine geringe Zugfestigkeit.
Darum ist man auch von dieser Konstruktion abgekommen und hat die Keilriemenenden un- mittelbar vereinigt, indem an der Verbindungstelle der Kernteil entfernt wurde und die senkrecht abgebogenen Enden des Cordtciles durch ein Metallschloss verbunden wurden. Die
Keilriemen nach diesem Vorschlag entsprachen wohl den Anforderungen hinsichtlich der Festig- keit, jedoch bildete die umlaufende Fahne an der
Verbindungsstelle ein Gefahrenmoment für die
Bedienung. 



   Es sind ferner auch Keilriemenkonstruktionen bekannt, bei denen die über einem Gummikern angeordnete Zugzone aus Cordlagen und Gewebe- lagen besteht. Sie verfolgen ausschliesslich den
Zweck, die Laufeigenschaften des Riemens zu verbessern bzw. dessen Zugfestigkeit auf ein
Maximum zu erhöhen. Diese bekannten Keil- riemen finden ihre berechtigte Anwendung durch- wegs nur bei endlosen Riemen, da bei deren
Schichtenaufbau keineswegs an die Anbringungs- möglichkeit für eine Verbindungslasche gedacht werden muss. 



   Die vorliegende Erfindung, die wieder auf die konstruktiv richtige Laschenverbindung zurück- 
 EMI1.1 
 

 <Desc/Clms Page number 2> 

 



    In s hnung ist cine Ausführungsform   der   erfindungsgetnassen Keilriemcnverbindung   in   Fig. 1   in Seitenansicht, in den Fig. 2 und 3 in Querschmtten nach den   Ebenen A-A   und C-C dargestellt. 



   Der Keilriemen wird in üblicher Weise auf einem Kern 1 aufgebaut. Darüberliegend sind die Cordfadenlagen 3 zwischen Gewebelage 4,5 eingebettet. Um das Profil ist das Hüllgewebe 2 (Kreuzgewebe) herumgelegt. Die Verbindungslasche 10 zeigt im Wesen den gleichen Aufbau, jedoch ohne Kern. Das Hüllgewebe 7 umfasst die zwischen Gewebelagen 8, 9 eingebetteten Cordfäden 6. 



   Die Herstellung des Riemens und des Verbindungsstückes beansprucht keinerlei Neuanschaffungen oder Umbauten an den zur Herstellung des bisherigen Keilriemens verwendeten Maschinen und Einrichtungen. An
Stelle der früher erforderlichen vier bis fünf
Cordlagen brauchen jetzt nur zwei vorgesehen werden. Diese liegen zwischen je einem Streifen einer vorzugsweise fadengerade geschnittenen   Kreuzgewebekonstruktion   eingebettet. Die Montage stösst auf keinerlei Schwierigkeiten. Die Befestigung erfolgt durch Schrauben oder Nieten mit Unterlagsscheibchen. Bei Versuchen am Prüfstand erwies sich die neue Keilriemenverbindung den bisher bekannten Verbindungen dieser Art weit überlegen.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH : Riemenverbindung für Keilriemen mit textilen Einlagen, dadurch gekennzeichnet, dass das aus Riemenbaustoff bestehende, als Lasche ausgebildete und in gleicher Weise wie die Zugzone des Keilriemens aufgebaute Verbindungsglied dem Profil des unterhalb der textilen Riemeneinlagen befindlichen, an den zu stossenden Stellen entfernten Gummipolsters angeglichen ist und mit den unterhalb oder oberhalb der Cordlagen in der Zugzone des Riemens eingebetteten, vorzugsweise fadengerade geschnittenen Gewebelage den Zusammenhang der Riemenenden unter Vermittlung von an sich bekannten Elementen, wie Bolzen od. dgl., herstellt.
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