AT163791B - Gestell zur Aufnahme eines luftgekühlten pumpenlosen Eisengleichrichters - Google Patents
Gestell zur Aufnahme eines luftgekühlten pumpenlosen EisengleichrichtersInfo
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Description
<Desc/Clms Page number 1> Gestell zur Aufnahme eines luftgekühlten pumpenlosen Eisengleichrichters Pumpenlose Eisengleichrichter nehmen eine Zwischenstellung zwischen den luftgekühlten Glasgleichrichtern und den wassergekühlten Grossgleichrichtern ein. Da die luftgekühlten pumpenlosen Eisengleichrichter ihren Anwen- dungsbereich in erster Linie im früheren Bereich der Glasgleichrichter gefunden haben, so hat man zuerst für die Aufstellung der Gefässe und für den Zusammenbau mit den Hilfseinrichtungen sich eng an die entsprechende Ausführung der Glasgleichrichter angelehnt, indem man auch die kleinen Eisengleichrichtergefässe in kastenförmige Gestelle oder Schränke zusammen mit den Hilfseinrichtungen und Schaltgeräten einbaute. Eine solche Anordnung hat sich aber auch bei den Glasgleichrichtern nur bei geringen Leistungen bewährt, bei denen die Schaltgeräte und Hilfseinrichtungen verhältnismässig klein blieben im Vergleich zu den Gefässen. Bei den grösseren Glasgleichrichtern bestanden schon Schwierigkeiten, diese Geräte zusammen mit den Gefässen in Schränken üblicher Grösse unterzubringen. Bei den Glasgleichrichtern musste aber diese Anordnung notgedrungen beibehalten werden, während es bei den pumpenlosen Eisengleichrichtern keineswegs notwendig ist, die SchrankKonstruktion mit dem Nachteil der unnatürlichen Vereinigung von Schaltanlage und Umformer beizubehalten. Man hat auch versucht, sich bei den Gestellen für pumpenlose Eisengleichrichter an die Ausführungen anzuschliessen, wie sie bei den wassergekühlten Grossgleichrichtern üblich sind. Die Gefässe wurden dazu mit den Hilfseinrichtungen für Zündung, Erregung und Kühlung zu einer Einheit vereinigt und alle sonstigen Schaltgeräte wurden auf getrennten Schalttafeln untergebracht. Die vorliegende Erfindung bezieht sich auf eine solche Bauart. Die bisher bekannten Ausführungsformen dieser Bauart lehnen sich aber zu nahe an die Ausführungsformen der wassergekühlten Grossgleichrichter an und müssen daher Nachteile in Kauf nehmen, die sich bei der Ausführung entsprechend der Erfindung vermeiden lassen. Gegenüber den Grossgleichrichtern sind es vor allem zwei Unterschiede, die von ausschlaggebender Bedeutung sind, nämlich der Ersatz der Wasserkühlung durch die Luftkühlung und die Notwendigkeit eines Berührungsschutzes. Bei den Grossgleichrichtern konnte man auf einen Berührungsschutz der Einheit verzichten, da die Anlagen gross genug sind, um für jedes Gleichrichtergestell einen eigenen geschützten Raum zu errichten. Bei den luftgekühlten Eisengleichrichtern handelt es sich aber nur um Anlagen mittlerer Grösse, für die diese Möglichkeit meist nicht besteht. Es war dies einer der Gründe, warum man trotz der erwähnten Nachteile die oben geschilderte Kastenbauart zum Teil beibehielt. Die Luftkühlung erfordert die Anordnung eines Lüfters oder Gebläses in unmittelbarer Nähe des Gefässes. Die bisher bekannten Formen sehen ein offenes Gestell vor, bei dem das Gefäss auf einem Grundrahmen aufgebaut ist und unterhalb des Gefässes befindet sich ein nach oben blasender Lüfter. Die Anordnung erfüllt aber nicht die Bedingung hinsichtlich Berührungsschutz. Eine weitere Ausführung zeigt ein Gestell, bei dem sich das Gleichrichtergefäss innerhalb eines Zylindermantels befindet, an dessen oberen Ende ein Lüfter angeordnet ist, welcher von oben nach unten bläst, so dass die Luft am oberen Ende des Zylinders eintritt und am unteren Ende austritt. Diese Ausführung bedingt eine Sonderbauart des Gleichrichtergefässes selbst, bei der man die Einführung für die Anoden auf der Unterseite des Gefässes anordnet. Der oberhalb des Gefässes angeordnete Lüfter verbietet die Leitungen von oben zum Gefäss zu führen. Die Anordnung hat den weiteren Nachteil, dass für den Austausch des Gefässes es stets notwendig ist, den Lüfter zu demontieren. Die Erfindung schlägt nun ein Gestell zur Aufnahme eines luftgekühlten pumpenlosen Eisengleichrichters vor, bei dem das Gestell als Blechzylinder ausgeführt ist, in dessen oberen Teil das Gleichrichtergefäss isoliert befestigt ist, während unterhalb des Gefässes ein Lüfter angeordnet wird, welcher die Kühlluft von oben entlang des Gefässes nach unten saugt und in der Mitte des Blechzylinders durch Löcher des Zylinders ausbläst. Die Figur zeigt schematisch den Aufbau eines solchen Gestelles. 1 ist das Gleichrichtergefäss, <Desc/Clms Page number 2> welches sich innerhalb des Blechzylinders 2 befindet. Der Blechzylinder weist in der Ebene des Schleuderrades 6 Öffnungen 21 auf und die Luftkühlung vollzieht sich derart, dass das Schleuderrad die Luft von oben ansaugt und seitlich durch die Öffnungen 21 ausstösst, wie dies die eingetragenen Pfeile zeigen. Das Gefäss stützt sich über gabelförmige Fortsätze 11 auf nach innen ragende Bügel 31, die in dem Isolier- zylinder 3 befestigt sind. Die gabelförmigen Fortsätze des Gefässes durchdringen Bolzen 111. Sie ermöglichen eine rasche Lösung der Ver- bindung des Gefässes mit dem Isolierzylinder, wobei die Anordnung noch dadurch ausge- zeichnet ist, dass sie keine besonderen Ansprüche auf die Genauigkeit und gegenseitige Lage der gabelförmigen Fortsätze 11 und der Bügel 31 erhebt. Es ist dies ein wesentlicher Vorteil der vorgeschlagenen Befestigung des Gefässes, da sowohl die Gleichrichtergefässe als auch die Isolierzylinder mit wesentlichen Massabweichun- gen von der Herstellung her behaftet sind und die vorgeschlagene Konstruktion jede nachträg- liche Anpassungsarbeit vermeidet. Von den beiden Bolzen 111 stützt der obere das Gefäss im normalen eingebauten Zustand, während beim Ausheben des Gefässes der untere Bolzen mit Hilfe der Bügel 31 den Isolierzylinder aus dem Gestell mit heraushebt. Unterhalb des Gefässes befindet sich ein Luftführungskonus, welcher den für die Luftführung massgebenden Querschnitt bis auf den Eintrittsdurchmesser des Schleuderrades 6 vermindert. Der Luftführungskonus schliesst dicht an den Isolierzylinder 3 an und ist mit ihm z. B. durch Verschraubung verbunden, so dass beim Herausheben des Gefässes nicht nur der Isolierzylinder sondern auch der Luftführungskonus mitherausgehoben wird. Da das Gefäss mit Rücksicht auf die im unteren Deckel eingesetzte Kathodendurchführung nicht allein abgestellt werden kann, erspart die angegebene Ausführung die Anordnung einer eigenen Tragkonstruktion, wenn das Gefäss aus dem Gestell herausgehoben ist. Ein weiterer Vorteil ist darin zu sehen, dass im ausgehobenen Zustand die Verbindungen zwischen Gefäss und Gestell sowohl in mechanischer Hinsicht als auch für die elektrischen Leitungen leicht und ohne Behinderung der Zugänglichkeit hergestellt werden können. An den oberen Rand des Isolierzylinders 3 schliesst sich ein Spannblech 32, welches das Gefäss in einem geringen Abstand umgibt und die Luftgeschwindigkeit am Gefässmantel bestimmt. Das Spannblech ist leicht lösbar vorgesehen und es stützt sich mit geeigneten Rippen oder Vorsprüngen direkt auf den Mantel des Gefässes, so dass die Breite des Luftspaltes zwischen Spannblech und Gefässmantel stets genau eingehalten wird. Der Luftführungskonus 4 weist an seinem unteren Ende 41 einen zylindrischen Ansatz auf, welcher lose auf einen feststehenden Zwischenring 5 passt. Der Zwischenring 5 bildet zusammen mit den Luftleitblechen 51 und 52, sowie mit dem Schleuderrad 6 und dem Lüftermotor 61 eine Einheit, welche als Ganzes aus dem Gestell herausgehoben und ausserhalb des Gefässes eingestellt werden kann. Durch die Anordnung des Zwischenringes sind besondere Massnahmen beim Einsetzen des Gefässes zu- sammen mit dem Isolierzylinder 3 und dem Luftführungskonus 4 nicht notwendig, da zwi- schen dem zylindrischen Ansatz 41 und dem Zwischenring 5 im Betrieb keine Bewegung herrscht. Auf der erwähnten Lüftereinheit werden zweckmässigerweise auch die Hilfseinrichtungen 8 und 9 für Zündung und Erregung des Gleichrichters untergebracht, so dass auch sie zusammen mit der Lüftereinheit ausgehoben werden können. Dadurch wird es möglich, die gesamte Schaltung für die Zündung, Erregung und Kühlung auf der Einheit ausserhalb des Gestelles durchzuführen, ohne in der Zugänglichkeit behindert zu sein. Für die Hilfseinrichtungen werden die vorhandenen Ringräume zwischen Luftführungskonus 4 bzw. Lüftermotor 61 und dem Gestell 2 ausgenützt. Um die Hilfseinrichtungen auch nach dem Zusammenbau für etwaige Überprüfung zugänglich zu halten und um die restlichen Verbindungen zwischen der Lüftereinheit und dem Gefäss samt Isolierzylinder und Luftführungskonus herzustellen, ist der das Gestell 2 bildende Blechzylinder auf ungefähr 1/4 seines Umfanges unterhalb des Isolierzylinders als abnehmbare Abdeckung oder Tür ausgebildet. Hinter dieser EMI2.1
Claims (1)
- <Desc/Clms Page number 3> aus Isoliermaterlal erfolgt, dessen Durchmesser annähernd dem des Gefässes entspricht.3. Gestell nach Anspruch 2, dadurch gekenn- zeichnet, dass zwecks einfacher Lösung der Verbindung des Gefässes mit dem Isolierzylinder, dieser nach innen ragende Bügel oder Stege aufweist, die von gabelförmigen Fortsätzen des Gleichrichtergefässes umschlossen werden.4. Gestell nach Anspruch 3, dadurch gekenn- zeichnet, dass zwecks Vermeidung genauer Mass- arbeit und nachträglichen Einpassens die gabel- förmigen Fortsätze Durchbohrungen besitzen, in welche Schrauben oder Bolzen angebracht sind, die auf den in dem Isolierzylinder befestigten Bügeln ruhen.5. Gestell nach Anspruch 4, dadurch gekenn- zeichnet, dass auch die Durchbohrungen, welche unterhalb der in dem Isolierzylinder befestigten Bügeln zu liegen kommen, Schrauben oder Bolzen eingesetzt haben, so dass beim Ausheben des Gefässes der Isolierzylinder durch die unteren Bolzen oder Schrauben mitgenommen wird.6. Gestell nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, dass zur Führung der Luft unmittelbar längs der Gefässwand ein Spannblech an den Isolierzylinder befestigt ist.7. Gestell nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, dass an den unteren Rand des Isolierzylinders ein Luftführungskonus dicht anschliesst, der durch seine Ausbildung und Befestigung die durch das Arbeiten des Ventilators entstehenden Wirbelbildungen wesentlich ausschliesst.8. Gestell nach Anspruch 7, dadurch gekennzeichnet, dass der Luftführungskonus beim Ausheben des Gefässes mit dem Gefäss und dem Isolierzylinder zusammen ausgehoben wird, so dass er beim Abstellen des Gefässes als Träger des Gefässes dient. 9. Gestell nach Anspruch 8, dadurch gekenn- zeichnet, dass der Luftführungskonus an seinem verjüngten Ende einen kurzen zylindrischen Ansatz (41) besitzt.10. Gestell nach Anspruch 7 oder 8, dadurch gekennzeichnet, dass der Lüfter (61) mit dem zugehörigen Schleuderrad (6) und dem Luft- führungsleitkörper, bestehend aus Luftleit- blechen (51 und 52) und Zwischenring (5), zwecks leichter Auswechselmöglichkeit als geschlossene Einheit zusammengebaut ist.11. Gestell nach Anspruch 10, dadurch gekenn- zeichnet, dass die Lüftereinheit auch die Hilfs- einrichtungen für die Zündung und Erregung trägt.12. Gestell nach Anspruch 11, dadurch gekennzeichnet, dass die Hilfseinrichtungen für die Zündung und Erregung in den Ringraum zwischen Luftführungskonus und Blechzylinder bzw. zwischen Lüftermotor und Blechzylinder angeordnet sind.13. Gestell nach Anspruch 12, dadurch gekennzeichnet, dass der Blechzylinder auf ungefähr einem Viertel seines Umfanges unterhalb des Isolierzylinders eine abnehmbare Abdeckung oder Tür aufweist, durch welche die Hilfseinrichtungen für die Zündung und Erregung zugänglich werden. 14. Gestell nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, dass die zu dem oberen Deckel des Gleichrichtergefässes führenden Hilfsleitungen in dem Ringspalt zwischen Isolierzylinder und Blechzylinder verlaufen.15. Gestell nach Anspruch 13, dadurch gekennzeichnet, dass die Ableitungen von der Unterseite des Gefässes den Blechkonus an der der abnehmbaren Abdeckung oder Tür zugekehrten Seite durchdringen und dort zu lösbaren Verbindungsstellen führen.
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