AT163284B - Fahrzeug - Google Patents

Fahrzeug

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AT163284B
AT163284B AT163284DA AT163284B AT 163284 B AT163284 B AT 163284B AT 163284D A AT163284D A AT 163284DA AT 163284 B AT163284 B AT 163284B
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vehicle
spindle
wire
wheel axles
free ends
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Inventor
Herbert Rintelen
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Herbert Rintelen
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  • Steering-Linkage Mechanisms And Four-Wheel Steering (AREA)

Description


   <Desc/Clms Page number 1> 
 



  Fahrzeug 
Die Erfindung bezieht sich auf ein Fahrzeug, insbesondere Gebrauchszwecken dienendes Kleinfahrzeug mit einer Schubstange, die zur Fortbewegung des Fahrzeuges und als drehbare Lenksäule auf die Radachsen wirkt und besteht im wesentlichen darin, dass die Bewegung der Schubstange auf die Radachsen durch eine Spindel, vorzugsweise eine Holzspindel, mit schraubengangförmiger Drahtbewicklung übertragen wird, in die als Wandermutter ein mit gleicher Steigung gewickelter gegen Verdrehung gesicherter Draht eingreift, dessen freie Enden direkt oder über ein Lenkgestänge auf die Radachsen einwirken.

   Es ist bei Metallbauspielen bereits bekannt, durch Bewickeln einer Spindel mit starkem Draht eine Schnecke herzustellen, die mit einem verzahnten 
 EMI1.1 
 
Stange 18 gekuppelt ist, die unmittelbar auf die
Radachse 19 einwirkt und den Vorderrädern den gewünschten Einschlag nach rechts oder links erteilen. 



   Im Rahmen der prinzipiellen Ausführungsform gemäss den Fig. 1-3 kann man die Spindel S auch mit zwei gegenläufigen Gewinden ausstatten und jedem der beiden Gewinde eine Wander- mutter zuordnen. Diese gegenläufigen Wander- muttern wirken dann ihrerseits über ein zu- geordnetes Lenkgestänge auf eine oder auf mehrere Radachsen ein. 



   Gemäss Fig. 4 erfolgt die Übertragung der
Spindeldrehbewegung ohne Gewinde durch ein
Zugseil   20,   dessen Enden bei 21 und 22 an zur
Fahrzeuglängsachse symmetrisch liegenden
Punkten an der Vorderradachse angreift. Das Zugseil läuft von dem einen, bei 21 angreifenden Ende über eine Ablenkrolle 23 auf die Spindel auf, umschlingt die Spindel mehrmals, ist in der Mitte auf der Spindel fixiert, läuft von ihr ab und ist über die Ablenkrolle 24 zum zweiten Angriffspunkt 22 an der Vorderradachse geführt. Wird die Stange   1   als Lenksäule gedreht, so wickelt sich entsprechend der Drehrichtung das eine Ende als Zugseil auf die Spindel auf, während das andere von der Spindel ablaufende Ende nachgelassen wird. Die Vorderräder erhalten dadurch entsprechend dem Drehsinn der Lenksäule 2 einen Einschlag nach rechts oder nach links. 



   Fig. 5 zeigt eine besonders billige Ausführungsform für die Übertragung der Lenksäulenbewegung auf die Radachse. Die Spindel S ist aus Holz hergestellt, das Gewinde ist durch einen mit der Steigung   2 d   schraubengangförmig gewickelten Draht 25 ersetzt, der selbst die Stärke d hat und dessen Enden bei 26 und 27 an der Spindel befestigt sind. In das so ausgebildete Gewinde läuft als Ersatz für die Wandermutter ein gleichstarker, gleichfalls mit der Steigung 2 d gewickelter Draht 29 ein, füllt mit mehreren Windungen das Intervall d des Spindelgewindes 25 aus und wird in derselben Ebene wie das einlaufende Trum bei 30 herausgeführt und bei 31 mit ihm verschweisst. An Stelle der in Fig. 5 dargestellten Ausführung kann man die freien Enden 29, 30 des die Wandermutter ersetzenden Drahtes auch in anderer Weise, z.

   B. durch Verlöten oder Verschweissen am Innenmantel eines Rohres fixieren, das seinerseits die Spindel umschliesst. 

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   Um die Drahtmutter gegen Verdrehung zu sichern, durchsetzt z. B. das auslaufende Trum 30 eine Öse   32,   die am Fahrzeugrahmen R fixiert ist. 



   Um ein erfindungsgemässes Fahrzeug bequem über den Bord des Gehsteiges zu bringen (treppengängig zu machen) ist gemäss Fig. 6 das Bodenbrett des Fahrzeuges nach hinten verlängert, um eine Trittfläche 40 zu schaffen, die durch Unterlegen mit einem kürzeren Brett 41 oder durch eine Strebe 42 gegen die Fahrzeugrückwand 43 abgesteift werden kann. In Fig. 6 ist ersichtlich, wie das Fahrzeug durch Treten auf das verlängerte Bodenbrett gekippt wurde, so dass es zuerst mit seinen Vorderrädern und dann mittels der Schubstange 2 (durch Anheben) auch mit seinen Hinterrädern auf den Gehsteig gehoben werden kann. 



   PATENTANSPRÜCHE :
1. Fahrzeug, insbesondere Gebrauchszwecken dienendes Kleinfahrzeug mit einer Schubstange, die zur Fortbewegung des Fahrzeuges und als drehbare Lenksäule auf die Radachsen wirkt, dadurch gekennzeichnet, dass die Bewegung der Schubstange auf die Radachsen durch eine Spindel vorzugsweise eine Holzspindel mit schraubengangförmiger Drahtbewicklung übertragen wird, in die als Wandermutter ein mit gleicher Steigung gewickelter gegen Verdrehung gesicherter Draht eingreift, dessen freie Enden direkt oder über ein Lenkgestänge auf die Radachsen einwirken.

Claims (1)

  1. 2. Fahrzeug nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die Spindel mit zwei gegenläufigen Drahtbewicklungen ausgestattet ist, in welche korrespondierende gegen Verdrehung gesicherte, mit den freien Enden auf die gelenkten Fahrzeugachsen wirkende Drahtmuttern eingreifen.
    3. Fahrzeug nach den Ansprüchen 1 und 2, gekennzeichnet durch eine besondere am Fahrzeugkasten hinten angeordnete zweckmässig gegen diesen abgesteifte Trittfläche, z. B. eine Verlängerung des Bodenbrettes zum Zwecke das Fahrzeug um die Berührungsgerade der Hinterräder kippen zu können.
AT163284D 1946-09-27 1946-09-27 Fahrzeug AT163284B (de)

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