AT163223B - Drehstangenverschluß für Fenster, Türen u. dgl. - Google Patents

Drehstangenverschluß für Fenster, Türen u. dgl.

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AT163223B
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AT
Austria
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groove
pin
rotating rod
control part
espagnolette lock
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Adolf Hirsch
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Adolf Hirsch
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   <Desc/Clms Page number 1> 
 



  Drehstangenverschluss für Fenster, Türen u. dgl. 



    Es sind bereits Drehstangenverschlüsse bekannt, bei welchen ein handbetätigter Exzenterzapfen in die Nut eines auf der Drehstange sitzenden Steuerteiles (Nuss) eingreift, so dass durch Verdrehen des den Zapfen betätigenden Handgriffes gleichzeitig auch ein Verschwenken der Drehstange in die bzw. aus der Schliesslage bewirkt wird. Bei den bekannten derartigen Verschlüssen ist die in der Nuss vorgesehene, mit dem Steuerzapfen zusammenwirkende Nut schraubengangförmig ausgestaltet, wodurch sich der Nachteil ergibt, dass der Exzenterzapfen in seinen beiden Endstellungen nur mehr teilweise in die Nut eingreifen kann, was besonders deshalb sehr ungünstig ist, weil gerade in den Endstellungen, insbesondere in jener, die der Schliessstellung entspricht, ein besonders inniger Eingriff erwünscht ist, um das feste Anspannen der Schliessorgane selbst zu ermöglichen. 



  Die Erfindung vermeidet nun diesen Nachteil dadurch, dass gemäss ihrem hauptsächlichen Kennzeichen die Nut im wesentlichen parallel zur Drehstangenachse angeordnet und im Profil nach innen vorzugsweise elliptisch oder eiförmig erweitert ist, um bei ausreichend tiefem Eindringen des Exzenterzapfens in die Nut, dessen freie Beweglichkeit zu ermöglichen und in allen Stellungen der Drehstange, insbesondere in deren Schliessstellung, einen genügend festen Eingriff zwischen Zapfen und Nut, sowie ein Anschmiegen des Zapfens an die Nutwand zu gewährleisten. 



  Die Erfindung bringt dabei noch den Vorteil eines äusserst einfachen Aufbaues des Verschlusses und einer billigen Herstellung desselben, welcher Vorteil noch durch weitere Erfindungsmerkmale begünstigt ist, die sich einerseits auf die Ausgestaltung eines die Bewegung des Zapfens in der Nut und damit die Verdrehung der Drehstange bzw. des Betätigungsgriffes begrenzenden Anschlages und anderseits auf die Anordnung eines die achsiale Sicherung des Steuerteiles (der Nuss) besorgenden Bügels bezieht. 



  Die Zeichnung veranschaulicht einAusführungsbeispiel des Erfindungsgegenstandes, u. zw. zeigt Fig. 1 den Drehstangenverschluss im teilweisen Längsschnitt nach der Linie I-I der Fig. 3, Fig. 2 einen Querschnitt nach der Linie II-II der Fig. 1 und Fig. 3 eine Rückansicht zu Fig. l. 



  Gemäss der Zeichnung ist in der Schlagleiste 1 z. B. eines Fensters, eine Nut 2 vorgesehen, in welcher die Drehstange 3 gelagert ist, die durch   zwei versenkt angeschraubte Bänder 4 gesichert wird. In einer Ausnehmung 5 der Schlagleiste 1 ist auf der Drehstange 3 der Steuerteil 6 (die sogenannte Nuss) mittels des Stiftes 7 fest an- geordnet. In dem Steuerteil 6 ist im wesentlichen achsparallel zur Drehstange 3 eine Nut 8 ausge- nommen, in welcher der Zapfen 9 (Drehzapfen) der mit dem Handgriff 11 fest verbundenen Dreh- scheibe 10 eingreift.

   Die Nut 8 ist dabei, wie
Fig. 2 besonders deutlich erkennen lässt, nach innen vorzugsweise elliptisch oder eiförmig erweitert, so dass bei ausreichend tiefem Eindringen des
Zapfens 9 dessen freie Beweglichkeit ermöglicht wird und in allen Stellungen der Drehstange, insbesondere in der in Fig. 2 gezeichneten   Schliess-   stellung, ein genügend fester Eingriff zwischen
Zapfen und Nut, sowie ein Anschmiegen des
Zapfens an die Nutwand gewährleistet ist. 



   Die Nut 8 wird dabei von einem Stift 15 durch- setzt, welcher als Anschlag die Bewegung des
Zapfens in der Nut und damit die Verdrehung der
Drehstange und des Betätigungshandgriffes be- grenzt. 



   Die Drehscheibe 10 ist in einem U-förmigen Bügel 12 gelagert, der den Steuerteil 6 umfasst und dadurch die Drehstange 2 gegen achsiale
Verschiebung sichert. Der Bügel 12 ist dabei zusammen mit der Deckplatte 14 an der Schlagleiste 1 angeschraubt. 



   Die Wirkungsweise des erfindungsgemässen Drehstangenverschlusses ist äusserst einfach. Wird der   Betätigungshandgriff 11   und damit   derZapfen9   um   l800 gedreht,   so wird der Steuerteil 6 zufolge des Eingriffes des Zapfens 9 in die Nut 8 mitverdreht und die Riegelhaken 16 an den Enden der Drehstange 3 von ihren Halterungen 17 frei (Fig. 2). 

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Claims (1)

  1. PATENTANSPRÜCHE : 1. Drehstangenverschluss für Fenster, Türen u. dgl., bei welchem ein handbetätigter Exzenterzapfen in die Nut eines auf der Drehstange sitzenden Steuerteiles (Nuss) eingreift, dadurch gekennzeichnet, dass die Nut (8) im wesentlichen parallel zur Drehstangenachse angeordnet und im Profil nach innen vorzugsweise elliptisch oder eiförmig erweitert ist, um bei ausreichend tiefem Eindringen des Exzenterzapfens (9) in die Nut, dessen freie Beweglichkeit zu ermöglichen und in allen Stellungen der Drehstange, insbesondere in <Desc/Clms Page number 2> deren Schliessstellung einen genügend festen Eingriff zwischen Zapfen und Nut, sowie ein Anschmiegen des Zapfens an die Nutwand zu gewährleisten.
    2. Drehstangenverschluss nach Anspruch 1, gekennzeichnet durch einen die Nut des Steuerteiles (6) durchsetzenden Stift (15), welcher als Anschlag die Bewegung des Zapfens in der Nut und damit die Verdrehung der Drehstange (3) und des Betätigungsgriffes (11) begrenzt.
    3. Drehstangenverschluss nach den Ansprüchen 1 und 2, dadurch gekennzeichnet, dass der Steuerteil (6) von einem vorzugsweise aus Blech gebogenen, U-förmigen Bügel (12) umfasst und gegen Achsialverschiebung gesichert ist, welcher in der Schlagleiste (1) versenkt angeordnet ist.
AT163223D 1946-08-12 1946-08-12 Drehstangenverschluß für Fenster, Türen u. dgl. AT163223B (de)

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