AT163105B - Bodenbearbeitungsvorrichtung - Google Patents
BodenbearbeitungsvorrichtungInfo
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Description
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Bodembearboitungsvorrtchtung
Die Erfindung bezieht sich auf eine Boden- bearbeitungsvorrichtung, welche eine Intensivie- rung und Mechanisierung der Bodenbearbeitung ermöglicht und daher insbesondere für Betriebe, welche hochwertige landwirtschaftliche Produkte herstellen, z. B. für den Gartenbau bzw. Gemüse- bau, von grossem Vorteil ist. Die erfindung- gemässe Vorrichtung besteht im wesentlichen aus einem an einem Fixpunkt angelenkten Ausleger, entlang welchem Werkzeuge zur Bearbeitung eines
Kreisbereiches mit dem Fixpunkt als Mittelpunkt verstellbar angeordnet sind. Nach dem Prinzip der Erfindung werden somit in neuartiger Weise kreisförmige Bereiche bearbeitet, wodurch sich wesentliche Vorteile ergeben. Diese kreisförmigen Bereiche, welche jeweils um einen Fixpunkt herum bearbeitet werden, können verhältnismässig gross bemessen sein.
Bei einer wirksamen Länge des Auslegers von z. B. 8 m ist die Grösse dieses Bereiches bereits über 200 m2. Um nun bei grösseren Längen den Ausleger zu führen, ist erfindungsgemäss das der Fixpunktlagerung entgegengesetzte Ende des Auslegers mit einem Laufrad, zweckmässig mit elektrischem Antrieb, ausgestattet.
Gemäss der Erfindung ist auf dem Ausleger ein Support mit wenigstens einem, zweckmässig in der Höhenrichtung, z. B. durch Schraubspindel, verstellbaren Werkzeughalter in der Längsrichtung des Auslegers verschiebbar angeordnet, wobei auf diesen Supporten noch ein Sitz für den Arbeiter vorgesehen sein kann. Der Ausleger ist zweckmässig mit einer Zahnstange oder einem Zahnstangenprofil ausgebildet, entlang welchem der Support mittels eines in diesem gelagerten, z. B. durch ein Handrad betätigten Ritzels, verschiebbar ist.
In dem Werkzeughalter können nun je nach Bedarf die verschiedenen für die Bodenbearbeitung erforderlichen Geräte eingesetzt sein. Trägt der Werkzeughalter z. B. eine Pflugschar, so können mit dieser kreisförmige Furchen gezogen werden, wobei nach jeder Furche der Support mit dem Werkzeug in radialer Richtung, d. h. in der Längsrichtung des Auslegers verschoben bzw. weitergeschaltet wird.
An dem Ausleger können auch Stützen für ein knapp über dem Boden angeordnetes Laufbrett vorgesehen sein. Von diesem Laufbrett aus kann der Arbeiter alle Arbeiten verrichten, ohne dass die Anbaufläche durch Wege beeinträchtigt werden muss. Es können auch an dem Mast
Zuleitungen für elektrischen Strom und Wasser vorgesehen sein.
Der Fixpunkt, um welchen sich der Ausleger dreht, ist zweckmässig von einem in einem Beton- klotz eingesetzten Mast gebildet, wobei gemäss der Erfindung der Ausleger lösbar an dem Fix- punkt angelenkt ist und, z. B. durch Anbringen eines zweiten Rades von einer Arbeitsstelle zur anderen gebracht werden kann. Gemäss der Er- findung sind auf dem zu bearbeitenden Gebiet in entsprechenden Abständen voneinander in den
Boden eingelassene Betonklötze mit Löchern für das Einsetzen des Mastes oder Betonklötze mit Masten oder Teilen desselben vorgesehen, derart, dass der Ausleger an verschiedenen Stellen zur Verwendung gebracht werden kann, wobei gegebenenfalls auch der Mast oder ein Teil desselben an die verschiedenen Stellen gebracht werden kann. Auf diese Art kann mit einem Ausleger ein grösseres Gebiet bearbeitet werden.
Zweckmässig ist hiebei die Anordnung so getroffen, dass die Fixpunkte bzw. Betonklötze derart verteilt sind, dass die vom Ausleger bestrichenen Kreisbereiche bienenwabenartig gegeneinander versetzt sind. Dies ermöglicht eine gute Ausnützung der zur Verfügung stehenden Bodenfläche, wobei die zwischen den Kreisbereichen freibleibenden Stellen für andere Zwecke ausgenützt bzw. in anderer Weise bearbeitet werden können.
In der Zeichnung ist dieErfindung an Hand eines Ausführungsbeispiels. schematisch erläutert. Big. l zeigt eine Bodenbearbeitungsvorrichtung im Aufriss, während Fig. 2 und 3 den Support dieser Vorrichtung in Kreuzriss und Grundriss darstellt.
In einem in den Boden eingelassenen Beton- klotz 1 ist ein. Mast 2 eingesetzt. An diesem. Mast. 2 ist ein hülsenförmiger Lagerkörper J mittels einer durch ein Loch 4, gesteckten Schraube oder eines Bolzens. befestigt. Weitere Löcher 4'ermöglichen die Festlegung des Lagerkörpers 3 in verschiedenen Höhen. An diesen Lagerkörper 3 ist eine Lagerhülse 5 drehbar gelagert und durch einen Stdhing 6 in ihrer Lage gehalten.
An dem Lagerkörper 5 ist bei 7 ein Ausleger 8 angelenkt, welcher an seinem anderen Ende mit einem Rad 9 ausgebildet ist. Für den Antrieb des
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Rades 9 ist ein Elektromotor 10 vorgesehen, welcher über ein Getriebe 11 mit dem Rad in
Verbindung steht. Die Lagerung 7 des Auslegers an der Lagerhülse 5 ist schwenkbar eingerichtet, so dass der Ausleger den Bodenunebenheiten folgen kann. Hiebei ist es durch die Anordnung der Löcher 4und 4'amMastmöglich. denLager- körper 3 in einer solchen Höhe einzustellen, dass der Ausleger immer annähernd parallel zum Boden liegt.
Auf dem Ausleger ist ein Support 12 in der Längsrichtung verschiebbar angeordnet. Am
Support ist ein durch ein Handrad 13 betätigbares Ritzel 14 gelagert, welches in eine Zahnstange oder ein Zahnstangenprofil 15 des Auslegers 8 eingreift. Auf diese Weise ist durch Drehen des Handrades 13 der Support in der Längsrichtung des Auslegers beweglich. Der Support ist mit einem Werkzeughalter 16 ausgebildet, welcher durch eine Schraubspindel17 mittels einer Kurbel 18 in der Höhenrichtung verstellt werden kann.
Dieser Werkzeughalter kann jeweils mit dem für die Bodenbearbeitung erforderlichen Werkzeug ausgestattet werden. Ferner ist auf dem Support ein Sitz 19 für den Arbeiter angeordnet. Um die Verstellung des Supportes über die ganze Länge des Auslegers bis zum Rad 9 zu ermöglichen, ist Motor und Getriebe auf einem ausladenden Teil des Auslegers auf der Aussenseite des Rades angeordnet. An dem Ausleger 8 oder gegebenenfalls an dem Support 12 können Stützen angeordnet sein, welche ein Brett knapp über dem Boden tragen können. Dies ermöglicht dem Arbeiter, verschiedene Arbeiten, wie z. B. das Setzen von Pflanzen, vorzunehmen, ohne dass er selbst mit dem Boden in Berührung kommt, d. h. somit, ohne dass entsprechende Wege am Boden vorgesehen sein müssen.
Am Oberteil 20 des Mastes sind verschiedene Anschlüsse für Wasser und elektrischen Strom vorgesehen. Eine Kabelrolle 21 ist am Oberteil des Mastes angeordnet. 22 stellt die Stromzuführungen dar, während über die Leitungen 23 der Strom über eine Steckdose 24 und ein Kontaktgehäuse 25 über Leitungen 26 dem Ausleger bzw. dem Elektromotor zugeführt wird. Auf diese Art wird gegebenenfalls auch der elektrische Antrieb von Werkzeugen ermöglicht.
27 stellt eine Wasserzuleitung, z. B. einen Schlauch dar und 28 ein Absperrventil. Über ein Absperrventil 29 wird das Wasser einem Schlauch 30 zugeführt, so dass dem am Support 12 befindlichen Arbeiter Wasser für seine verschiedenen Arbeiten zur Verfügung steht. 31 stellt einen Entleerungshahn dar, von welchem gegebenenfalls auch Wasser abgezapft werden kann.
Da sich der Ausleger dreht, während der Mast stillsteht, ist auch hier ein drehbares Verteilerstück 32 vorgesehen. Dieses Verteilerstück 32 und der Drehkontakt 25 für den elektrischen Strom sind mit Mitnehmerarmen 33 bzw. 34 ausgebildet, welche über eine am Lagerkörper 5 festgelegte Stange 35 mit dem Ausleger auf Drehung gekuppelt sind.
Am oberen Ende des Mastes ist eine Regendüse 36 für die Beregnung der Bodenfläche vorgesehen. Dieser Regendüse ist ein Ventil 37 zugeordnet. 38 und 39 stellen Schutzbleche für den Schutz der Kabelrolle 21 bzw. der Kontakte 24, 25 gegen das abtropfende Wasser dar.
Der Ausleger mit dem auf ihm angeordneten Support kann an verschiedenen Stellen zur Verwendung gebracht werden. Zu diesem Zweck ist der Ausleger durch Entfernung des Bolzens 7 von der Lagerung 5 lösbar. Um einen Transport zu ermöglichen, kann an diesem Ende des Auslegers ein Rad angebracht werden. Es kann z. B. ein im Durchmesser geteiltes Rad vorgesehen werden, welches vor Lösung des Anschlusses 7 am Ausleger festgelegt wird. Auf diese Weise kann der Ausleger auf dem Rad 9 und dem nicht eingezeichneten, nachträglich aufgesetzten Rad zu einer Stelle gerollt werden.
Um eine Verwendung des Auslegers an verschiedenen Stellen zu ermöglichen, sind auf dem zu bearbeitenden Bereich Betonklötze 1 entsprechend verteilt angeordnet. Es kann hiebei jeder solche Betonklotz mit einem Mast versehen sein oder es kann der gesamte Mast (Unterteil 2 und Oberteil 20) entfernt und in die entsprechenden Betonklötze 1 eingesetzt werden. Es kann aber auch jeder Betonklotz mit einem Mastteil 2 ausgebildet sein und der Oberteil 20 des Mastes durch Lösen eines Holländers 40 entfernt und an den entsprechenden Stellen montiert werden.
Die Anordnung der auf der zu bearbeitenden
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aus, ohne Motor erfolgt.
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Claims (1)
- PATENTANSPRÜCHE : 1. Bodenbearbeitungsvorrichtung, gekennzeichnet durch einen an einem Fixpunkt angelenkten Ausleger, entlang welchem Werkzeuge zur Bearbeitung eines Kreisbereiches mit dem Fixpunkt als Mittelpunkt verstellbar angeordnet sind. <Desc/Clms Page number 3>2. Bodenbearbeitungsvorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass das der Fixpunktlagerung entgegengesetzte Ende des Auslegers mit einem Laufrad, zweckmässig mit elektrischem Antrieb ausgestattet ist.3. Bodenbearbeitungsvorrichtung nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, dass auf dem Ausleger ein Support mit wenigstens einem, zweckmässig in der Höhenrichtung, z. B. durch Schraubspindel, verstellbaren Werkzeughalter in der Längsrichtung des Auslegers verschiebbar angeordnet ist.4. Bodenbearbeitungsvorrichtung nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, dass der Ausleger mit einer Zahnstange oder einem Zahnstangenprofil ausgebildet ist, entlang welchem der Support mittels eines in diesem gelagerten, z. B. durch ein Handrad betätigten Ritzels verschiebbar ist.5. Bodenbearbeitungsvorrichtung nach Anspruch 3 oder 4, dadurch gekennzeichnet, dass auf dem Support ein Sitz für den Arbeiter angeordnet ist.6. Bodenbearbeitungsvorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 5, dadurch gekennzeichnet, dass an dem Ausleger Stützen für ein knapp über dem Boden angeordnetes Laufbrett vorgesehen sind.7. Bodenbearbeitungsvorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 6, dadurch gekennzeichnet, dass der Ausleger an dem Fixpunkt in der Höhenrichtung schwenkbar und, zweckmässig durch Entfernung des Schwenkbolzens, lösbar gelagert ist.8. Bodenbearbeitungsvorrichtung nach Anspruch 7, dadurch gekennzeichnet, dass an dem am Fixpunkt angelenkten Ende des Auslegers ein Rad, zweckmässig ein entlang seines Durchmessers geteiltes Rad, angebracht werden kann, welches den Transport des vom Fixpunkt gelösten Auslegers ermöglicht.9. Bodenbearbeitungsvorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 8, dadurch gekennzeichnet, dass der Fixpunkt von einem, zweckmässig in einem Betonklotz eingesetzten Mast gebildet ist, wobei die Lagerung am Mast in der Höhenrichtung verstellbar sein kann.10. Bodenbearbeitungsvorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 9, dadurch gekennzeichnet, dass der Mast, zweckmässig in seinem oberen Teil, Strom-und/oder Wasserzuleitungen aufweist.11. Bodenbearbeitungsvorrichtung nach An- spruch 9, dadurch gekennzeichnet, dass am oberen Ende des Mastes eine Beregnungsvorrichtung vorgesehen ist.12. Bodenbearbeitungsvorrichtung nach einem der Ansprüche 9 bis 11, dadurch gekennzeichnet, dass der Mast oder ein Teil desselben ortsbeweglich bzw. entfernbar ist.13. Bodenbearbeitungsvorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 12, dadurch gekennzeichnet, dass der Fixpunkt von einem nach Art eines Erdbohrers mit einem Gewinde versehenen zugespitzten Rohr gebildet ist, auf welchem gegebenenfalls unmittelbar die Lagerhülse für die Lagerung des Auslegers angeordnet werden kann.14. Anordnung für die Verwendung von Bodenbearbeitungsvorrichtungen nach einem der Ansprüche 1 bis 13, dadurch gekennzeichnet, dass auf dem zu bearbeitenden Gebiet in entsprechenden Abständen voneinander in den Boden eingelassene Betonklötze mit Löchern für das Einsetzen des Mastes oder Betonklötze mit Masten oder Teilen desselben vorgesehen sind, derart, dass der Ausleger an verschiedenen Stellen zur Verwendung gebracht werden kann, wobei gegebenenfalls auch der Mast oder ein Teil desselben an die verschiedenen Stellen gebracht werden kann.15. Anordnung nach Anspruch 14, dadurch gekennzeichnet, dass die Fixpunkte bzw. Betonklötze derart verteilt sind, dass die vom Ausleger bestrichenen Kreisbereiche bienenwabenartig gegeneinanser versetzt sind.16. Anordnung nach Anspruch 14 oder 15, dadurch gekennzeichnet, dass die Fixpunkte um einen Hauptabspannmast, welcher zugleich den mittleren Fixpunkt bilden kann, kreisförmig gruppiert sind.
Applications Claiming Priority (1)
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- 1946-11-08 AT AT163105D patent/AT163105B/de active
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