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EMI1.1
Bei elektrischen Trennsicherungen für mittlere
Stromstärken ist es üblich, den Sicherungseinsatz mit Messerkontakten auszurüsten, welche sich in die entsprechend geformten, federnden Gegen- kontakte der festen Unterteile einführen lassen und unter Umständen auch ein Abschalten unter Last ermöglichen. Für grössere Strom- stärken aber genügen solche Federkontakte oft nicht mehr, besonders, wenn durch die Erwärmung der Sicherung die Kontaktgüte beeinträchtigt werden kann. Auch sind die Sicherungen infolge des hohen Druckes der Kontaktfedem schwer zu bedienen. Es ist bekannt, in solchen Fällen sogenannte Schraubkontakte zu verwenden, bei welchen die Kontaktflächen durch quer zu ihnen liegende Schrauben zusammengepresst werden.
Diese Bauarten haben aber den Nachteil, gegeschlitzte oder gelochte Kontaktmesser zu benötigen ; der zum Anziehen dieser Schrauben notwendige Schlüssel muss seitlich eingeführt werden. Es sind ferner Vorrichtungen bekannt, wo zwar der zum Festklemmen der Kontakte benötigte Schlüssel von vorne eingeführt werden kann, bei denen aber die eigentliche Klemmung durch Keilwirkung erzeugt wird. Diese Konstruktionen zeigen jedoch die jedem Keil anhaftende Eigenschaft, nämlich die grosse Reibung an den Druckflächen, was sich in diesem Falle als Nachteil auswirkt, indem der auf die Kontakte ausgeübte Druck stark von der Keilreibung abhängig ist und der Keil zwangsläufig gelockert werden muss, wenn man wünscht, dass das Kontaktmesser nach dem Lösen der Klemmschraube wieder leicht herausgezogen werden kann.
Ausserdem sind solche Keilkonstruktionen in der Herstellung nicht sehr einfach und benötigen verhältnismässig viel Werkstoff. Es ist ferner erwünscht, dass schon vor dem Anziehen der Klemmvorrichtung ein gewisser Kontaktdruck vorhanden ist, um den Stromübergang bereits beim Einsetzen der Sicherung zu gewährleisten.
Gegenstand der vorliegenden Erfindung ist eine Kontaktvorrichtung für elektrische Sicherungen, bei welcher das Kontaktmesser des Sicherungseinsatzes mittels eines Winkelhebels gegen die feste Kontaktfläche des Unterteils gepresst wird, wobei der dazu notwendige Druck durch Anziehen einer Schraube hervorgerufen wird, deren Achse parallel zur Einführungsrichtung der beweglichen Kontakte verläuft.
Die Fig. 1 und 2 der nachstehenden Zeichnung zeigen ein Ausführungsbeispiel dieses Erfindunggegenstandes. In Fig. 1 ist eine Trennsicherung dargestellt, bei welcher der Sicherungseinsatz 1 mit Messerkontakten versehen ist. Die zum
Sicherungsunterteil 2 gehörenden Gegenkontakte sind mit 3 bezeichnet.
Fig. 2 zeigt einen der Kontakte im Schnitt. 3 ist der feste Kontaktklotz, der die Achse 4 trägt, auf welcher der Winkelhebel 5 begrenzt drehbar gelagert ist. Durch Anziehen der Schraube 6 wird das Schaltmesser 7 gegen den festen Kontakt 3 angepresst. Auch bei vollständig gelöster Schraube 6 ist ein gewisser Kontaktdruck vorhanden, der durch die Feder 8 ausgeübt wird, wobei dieser Mindest-Kontaktdruck für einen nur kurz andauernden Stromdurchgang genügt und das Einsetzen und Herausziehen der Sicherung begünstigt.
Es ist auch denkbar, den Winkelhebel als Wippe auszubilden und zu lagern, statt ihn auf einer Achse drehbar anzuordnen.
Während den bekannten Ausführungsarten mit Klemmung durch Keilwirkung eine Anzeigevorrichtung für den Zustand der Klemmung mit einfachen konstruktiven Mitteln kaum verwirklicht werden kann, ist es beim vorliegenden Erfindungsgegenstand sehr leicht, die Betriebssicherheit durch Anbringen einer solchen Vorrichtung bedeutend zu erhöhen. Es kann nämlich die Schraube 6 mit einem radial vorstehenden Ansatz 9 versehen werden, der so angeordnet ist, dass er bei angezogener Schraube in den Schaltweg hineinragt, wodurch einerseits an der Stellung des Ansatzes ersehen werden kann, ob die Schraube angezogen ist und anderseits eine Verriegelung des Schaltmessers erreicht wird.
PATENTANSPRÜCHE :
EMI1.2
EMI1.3
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